El Establo

Selvatura Park

Wieder klingelt das Handy 06:00 Uhr zum Wecken und nach dem Frühstück fahren wiNebelwald im Selvatura Park Santa Elenar in den Nebelwald von Santa Elena. Der Wetterbericht verspricht uns Sonnenschein und der ist im Nebelwald sehr selten. Trotzdem nehmen wir die Regenjacken mit, denn so sicher ist sich unser Reiseleiter auch nicht. Die Fahrt zum Selvatura Park ist kurz.

Nun muss sich jeder entscheiden, welche Aktivitäten er unternehmen will. Am Vormittag werden wir gemeinsam eine Wanderung durch den Nebelwald unternehmen. Später besteht die Möglichkeit die Canopytour und /oder die HängebrückenCosta Rica 2008 Rundreise Santa Elena Nebelwaldtour zu machen und das Schmetterlingshaus, das Reptilienhaus und die Kolibris zu besuchen. Jede Aktivität kostet extra und ist nur mit den entsprechenden Tickets möglich.

Kurz vor halb neun beginnen wir unseren Ausflug in den Nebelwald. Peter hat viele Informationen über die Flora und Fauna und unser Busfahrer hält als letzter Mann die Gruppe zusammen. Es ist schön öfter vorgekommen, dass jemand den Anschluss verloren hat und gesucht werden musste. Zum Filmen und Fotografieren lasse icNebelwald im Selvatura Park Santa Elenah mich auch immer zurückfallen, den ich möchte nicht immer die Reisegruppe mit auf den Bildern und die Geräusche auf dem Video haben. Die Bilder im Format 16:9 sind Standbilder, welche ich aus den Videos exportiert habe.

Jede freie Stelle ist bewachsen. Farne, Moose und Flechten nutzen ihre Anpassungsmöglichkeiten und wachsen an den unmöglichsten Stellen. Obwohl die Sonne scheint, hängen an vielen Pflanzen noch Wassertropfen und die ermöglichen das üppige Wachstum in dieser Region. Bromelien und Orchideen gedeihen praktisch an jeder Möglichkeit, die sich bietet. Ein Wirbelsturm hat im letzten Jahr auch das Nebelwaldgebiet Santa Elena nicht verschont. Sehr viele der großen Urwaldriesen sind umgestürzt oder die Stämme sind abgeknickt. An einigen Stellen wurden die Wanderwege wieder freigeschnitten. Die Stämme liegen aber noch umher und sind teilweise schon wieder bewachsen. Nach 2 Stunden sind wir an einem Aussichtspunkt angekommen und Peter hat mit allen Fotoapparaten ein Gruppenfoto gemacht.

Nachdem wir den ersten Teil des Rundganges gemeinsam geschafft haben, nehmen wir Peters Angebot an und machen noch eine große Runde zusätzlicNebelwald im Selvatura Park Santa Elenah. Hier ist der Nebelwald noch schöner als im ersten Teil. Wir gehen am Anfang immer bergab an einem Bachlauf entlang. Der Weg ist auch sehr gut ausgebaut und vor allem trocken. Immer wieder sehen wir sehr schöne Baumfarne mit ihren breiten Wedeln. Für Tierbeobachtungen ist die Gruppe aber einfach zu laut. Ich möchte nicht wissen, wie viele Augen uns aus dem Dschungel beobachtet haben.

Wir entschließeNebelwald im Selvatura Park Santa Elena - Hängebrückentourn uns noch vor dem Mittagessen den Weg über die Hängebrücken zu gehen. Das Wetter ist sehr schön und zum Essen ist es noch etwas zu früh. Diese Wanderung sollte man unbedingt machen. Im Gegensatz zur Canopytour kann ich hier die Aussicht wirklich genießen und habe die Möglichkeit auch stehen zubleiben, wenn mir etwas gefällt. Der Weg führt über 8 Hängebrücken, wobei auch zwischen den Brücken teilweise lange Wegstrecken zu laufen sind. Insgesamt ist die Hängebrückentour etwa 3 km lang. Die längste Brücke ist 157 m lang und befindet sich in einer Höhe von 65 m über dem festen Boden. Die Brücken machen einen gepflegten, sicheren EiCosta Rica 2008 Rundreise Santa Elena Skywalkndruck und schaukeln auch nicht sehr viel. Nur wenn sich noch andere Personen auf den Brücken bewegen, ist fotografieren und filmen nicht möglich. Durch die Lichtverhältnisse ist die Belichtungszeit schon sehr lang und es stört jede andere Bewegung. Ich habe deshalb mein externes Blitzlicht angebaut und sehr viele Bilder mit einem höheren ISO-Wert aufgenommen. An jeder Konstruktion stehen neben der Brückennummer noch die Höhe und Tiefe auf einer großen Tafel. Manchmal kann man auch die nächste Brücke sehen oder hat einen BliCosta Rica 2008 Rundreise Santa Elena Skywalkck auf die schon zurückgelegte Strecke. Sehr oft hat man auch die Möglichkeit die Canopyteilnehmer zu sehen bzw. zu hören. Die Seile verlaufen in einem etwas größeren Kreis als die Hängebrücken. Alle Wege sind komplett mit Rasengitterplatten ausgelegt und mit Kies gefüllt. Leider sind die Löcher in den Platten nicht mehr richtig voll und so strengt mit der Zeit das Laufen auf den Platten sehr an. Hinter der Brücke 6 beginnt ein sehr langer Wegabschnitt und wir dachten schon den Überblick verloren zu haben. Es zeigten sich auch die ersten schwarzen Wolken am Himmel und wir wollten trocken zum Ausgangspunkt gelangen. Zum Glück waren wir aber auf dem richtigen Weg und nach 2 Stunden wieder zurück.

Nach dem Essen haSchmetterlingshaus im Selvatura Parkben wir dem Schmetterlingshaus einen Besuch abgestattet. Die ehemalige Tennishalle ist der größte Schmetterlingspark Zentralamerikas. Ohne Führung kommt man aber nicht hinein. Wir schließen uns einer englischsprachigen Führung an und gehen in der Halle allein weiter. Viele Wege und eine große Plattform ermöglichen sehr gute Beobachtungen der Schmetterlinge. Es sind nSchmetterlingicht sehr viele Besucher in der Halle. Heute Vormittag sind bei Sonneneinstrahlung die Schmetterlinge mehr geflogen als jetzt. Einige dunkle Wolken lassen die Insekten träge werden und sie verstecken sich deshalb im Bewuchs der Halle. Eine Stunde haben wir hier verbracht und jetzt ist es Kaffeezeit. Auf dem Weg zum Restaurant fängt es natürlich an zu regnen. Wir sind gleich wieder im Trockenen, aber von uns sind noch Einige im Nebelwald unterwegs.

Im SouvenirlCosta Rica 2008 Rundreise Berghotel El Establoaden des Selvatura Parks haben wir uns die DVD "Simbiosis" gekauft und die sehen wir uns im Bus an. Diese DVD aus dem Jahr 2004 gibt es nur noch recht selten, weil es schon weitere Teile gibt. Die Bilder und die Musikuntermalung sind Entspannung für die Sinne.

Heute geht ein großer Teil unserer Reisegruppe in ein Restaurant essen. Peter hat eine lange Tafel reservieren lassen und das Essen ist sehr gut aber auch nicht billig. Auf Fisch habe ich hier oben lieber verzichtet und mich wieder für Rindslende entschieden. Auf so viele Gäste war man nicht vorbereitet und entsprechend langsam ist die Bedienung und die Küche.

Auf das Volksfest habe ich heute keine Lust, denn ein Gewitter kündigt sich an.

Von der Lodge nach Monteverde

Das Handy klingelt heute schon um 06:00 Uhr zum Wecken. Nach dem Frühstück müsUnterkunft - Buena Vista Lodgesen wir wieder die Koffer packen. Wir wollen pünktlich 08:00 Uhr mit dem Bus abfahren. Das Zimmer haben wir schon vor dem Frühstück abgerechnet und sind so dem Andrang danach entgangen. Durch Peters Einsatz können wir als erster Bus die Lodge verlassen.

Die Reisegruppe wird heute wieder sehr lange im Bus sitzen und wir müssen erst einmal wieder die Schotterpiste überstehen. PCosta Rica 2008 Rundreise Mangoseter macht immer wieder eine kurze Pause um uns Früchte oder Tiere zu zeigen. Am Straßenrand wachsen herrliche Mangos und viele davon sind reif. Einen kleinen Vorrat nehmen wir mit in den Bus. Bald sind wir wieder auf einer ausgebauten Straße unterwegs und erreichen die Panamerikana. In Liberia machen wir einen längeren Halt für einen Einkaufbummel und zum Geldtausch. Am Automat der HSBC kann ich zwischen Colones und USD wählen. Diesmal nehme ich USD. In einem Supermarkt kann man sich mit Getränken, Knabbereien und Obst eindecken. Es ist erstaunlich, was in dem Laden alles angeboten wird. Es gibt aber in der Umgebung auch keinen anderen Supermarkt dieser Art.

Zusätzlich zum Rein traumhafter Wasserfallundreiseprogramm wollen wir noch eine längere Pause an einem Wasserfall machen und baden gehen. Es hat hier nicht geregnet und der Bus kann uns bis zum Parkplatz bringen. Oft ist der Weg hierher so aufgeweicht, dass man die Strecke zu Fuß zurücklegen muss. Man biegt links in Richtung Hacienda Las Ciruelas ab und fährt etwa 1,5 km bis zum Parkplatz. Der Wasserfall ist auch bei den Einheimischen sehr beliebt und wir hoffen, dass es noch nicht so voll ist. Wir sind von Liberia etwa 30 Minuten gefahren und erreichen etwa 10:30 Uhr den Wasserfall. Durch die Gewitter im Umland kommt das Wasser auf voller Breite über den Fels gestürzt. Das Panorama ist einfach traumhaft. Es gibt auch einen steilen Weg noch oben und man kann den See von dort betrachten. Der Sand am Ufer ist angefahren worden und gibt dem See einen schönen Rahmen. Das Wasser ist überall sehr flach aber heute etwas trüb. Eine kleine Familie Brüllaffen holt sich die frischen Blätter der Bäume und sorgt natürlich für Aufein traumhafter Wasserfall von obenregung. In den niedrigen Bäumen am Ufer kann man die Affen sehr gut beobachten. Den Tieren gefällt die Aufmerksamkeit überhaupt nicht und sie verschwinden wieder im Dschungel.

Gestern habe ich eine Hose zerlegt und heute hat sich jemand auf meine Brille gesetzt, während ich auf den Wasserfall geklettert bin. Sie lag verbogen und mit leichtem Glasschaden im Sand. Nur vom Fallen platzen keine Splitter ab. Das wird nach dem Urlaub gleich wieder richtig teuer. Die abgeplatzten Stellen färben sich nicht mehr dunkel und dadurch sieht man den Schaden recht deutlich.

Die Zeit vergeht sehr schnell und wir wollen weiter zum Mittagessen. Heute entscheide ich mich wieder für ein Steak. In dieser Qualität bekomme ich in Deutschland sehr selten ein Stück Fleisch auf den Teller und über den Preis muss ich mir hier auch keine Gedanken machen.

Wir haben noch einige Kilometer Straße vor uns bevor wir wieder auf einer SchotterpistSchotterpiste nach Monteverdee fahren müssen. Diese Strecke sollte schon lange asphaltiert werden, aber die Hotels der Region haben den Ausbau verhindert. Man hatte befürchtet, dass die Touristen am Morgen anreisen und bedingt durch die gute Straße, am Nachmittag auch wieder die Gegend verlassen. So haben sich die Hotels ihren Umsatz gesichert, denn dieseBlick zum Pazifikn Weg möchte man nicht 2-mal an einem Tag befahren. An einer verbreiterten Stelle machen wir eine Pause. Die Straße ist sehenswert, aber der Ausblick zur Pazifikküste ist noch schöner. Bis nach Monteverde haben wir noch einige Höhenmeter zu überwinden. Monteverde liegt auf etwa 1400 m über den Meeresspiegel. Plötzlich geht die der Straßenbelag von SSchlangenfarm Monteverdechotter in Asphalt über und wir haben den Ort erreicht. Unser erstes Ziel ist eine Schlangenfarm an der Hauptstraße. Für die Führung interessiere ich mich weniger und ich versuche ein paar schöne Fotos zu machen und einige Minuten Film zu drehen. Das Spiegeln der Glasscheiben ist immer ein Problem und deshalb habe ich lieber etwas Ruhe. Bisher haben wir unterwegs noch keine Bekanntschaft mit Schlangen gemacht, aber einige der Exemplare möchte ich auch nicht begegnenCosta Rica 2008 Panorama Berghotel El Establo.

17:00 Uhr sind wir im Hotel angekommen. Das Hotel El Establo wurde großzügig an einen Berghang gebaut. Die Anlage ist sehr groß und wir haben unsere Zimmer fast am höchsten Punkt. Es verkehrt aber ein zuverlässiger Shuttlebus und erspart uns die halbe Stunde zu Fuß zum Restaurant und der Lobby im unteren Bereich. Die Zimmer sind eine Augenweide und der Ausblick ist fantastisch. Das Essen gibt es 19:00 Uhr und ist die pure Enttäuschung. Nur die Getränkepreise haben sehr hohes Niveau. Im Ort findet noch ein Fest statt aber wir haben heute nicht mehr die Lust dazu. Der Shuttlebus bringt uns wieder hinauf und wir genießen die Aussicht von unserem Balkon.