Nationalpark Manuel Antonio

Nationalpark "Manuel Antonio"

Am 15.04.2008 haben wir einen Tagesausflug in den Nationalpark "Manuel Antonio" unternommen. Die Tour haben wir uns aus dem Angebabenteuerliche Brücken auf dem Weg zum Nationalpark Manuel Antonioot unseres Reiseleiters vor Ort ausgesucht. Mit 70,-USD je Person ist es eine der preiswerten Touren und die wird auch mit deutsch sprechender Reiseleitung angeboten. Die Mindestteilnehmerzahl erreichen wir locker, denn der Bus ist bis auf den letzten Platz gefüllt. 07:30 Uhr fahren wir vom Hotel ab. Bis zum Nationalpark benötigen wir knapp zwei Stunden. Die Fahrt ist sehr kurzweilig. HCosta Rica 2008 Manuel Antonio Übersichtsplanaben wir am Anfang noch sehr gute Straßenverhältnisse, wird die Fahrt immer abenteuerlicher. Vor allem die Brückenkonstruktionen sind nicht sehr vertrauenerweckend. Es wird aber intensiv an den Straßen und Brücken gebaut. Teilweise sind die Ersatzbauten schon zusehen. Einen Teil der Fahrzeit haben wir an roten Baustellenampeln verbracht.

Der Bus musCosta Rica 2008 Manuel Antonio Brüllaffes auf dem Parkplatz stehen bleiben und wir laufen erst einmal zum Strand. Ich habe meine Schnorchelausrüstung mitgenommen und hoffe es ist nicht umsonst. Schon auf den ersten Metern zeigt uns der Reiseleiter die Tiere im Unterholz und in den Baumkronen. Die Affen sind nicht zu übersehen, aber die Faultiere und Echsen hätten wir allein nicht gesehen. Am Strand wird auch nach dem Baden der Treffpunkt sein. Damit sich die Erfrischung nachher auch lohnt, geht die Gruppe geschlossen den Weg hinauf zum Aussichtspunkt. Immer bergauf laufend kommen alle kräftig ins SchwitzenCosta Rica 2008 Manuel Antonio. Die Gruppe zieht sich sehr auseinander und es bleibt kaum Zeit für ein paar Fotos oder einer Filmsequenz.

Die Aussicht am Ende des Weges ist sehr gut und wir machen eine längere Pause. Die Sicht ist klar und unser Blick reicht bis nach Panama. Bei trüben Wetter lohnt sich der Aufstieg nicht. Nachdem sich alle wieder erholt haben, laufen wir den gleichen Weg wieder bergab. Wir warten nicht auf die Gruppe und haben Zeit für einige Fotos der schönen LandschaftCosta Rica 2008 Manuel Antonio Kapuzineraffen.

Am Strand sorgt gerade eine Horde Kapuzineraffen für Aufregung. Erst nachdem sich die Affen verzogen haben, macht es Sinn sich einen Platz im Sand zu suchen. Auf die Umkleidekabinen haben wir dankend verzichtet und schon sind wir im Wasser. Fische sehe ich hier nur ganz vereinzelt. Auch in etwas weiter Entfernung vom Strand ist es nicht besser. Brille, Schnorchel und Flossen hätte ich im Hotel lassen können.

Es sind alle pünktlich am Treffpunkt und wir laufen jetzt einen anderen und längeren Weg bis zum Parkplatz. Unser nächstes Ziel ist ein Restaurant in Quepos. Die Stadt liegt nur wenige Kilometer vom Nationalpark entfernt und das späte Mittagessen ist im Preis enthalten. Anschließend besteht noch die Möglichkeit einer kleinen Shoppingtour durch die Geschäfte. In einer Seitenstraße finden wir dann endlich Holzschnitzereien in sehr guter Qualität und Vielfalt. Ein Tukan und ein Motmot wechseln den Besitzer. Wir sind froh endlich etwas Passendes für unsere Sammlung gefunden zu haben. Gegen 15:00 Uhr setzt sich der Bus wieder in Bewegung und ein schöner Ausflug geht zu Ende.

Vorbereitung und Anreise 2008

In diesem Jahr werden wir uns die Tier- und Pflanzenwelt in Costa Rica ansehen. Wir haben uns für eine 8-tägige Rundreise und im Anschluss für die am Dschungelrand gelegene Bungalowanlage "Punta Leona" entschieden.

Das Hotel befindet sich in einem 300 ha großen privaten Regenwaldgebiet und hat eher den Charakter eines Dorfes. Täglich gibt es mehrmals geführte Wanderungen in den angrenzenden Dschungel und auch die nachtaktiven Tiere können beobachtet werden. Mehr als 330 Vogelarten kommen in diesem Gebiet vor. Auch der Strand kann sich sehen lassen. Der Playa Blanca zählt zu den schönsten Stränden von Costa Rica.

In der Nähe des Hotels befinden sich noch die Nationalparks "Carara" und "Manuel Antonio". Diese wollen wir uns auch ansehen.

Für die Tierbeobachtungen im Dunkeln habe ich mir ein Nachtsichtgerät zugelegt. Mit 2-facher Vergrößerung und zusätzlicher Infrarotlichtquelle kann man damit in völliger Dunkelheit sehr gut sehen.

Nun sind auch die Ticket's angekommen und wie erwartet bringt die Sommerzeit wieder einmal die Flugpläne durcheinander. Unser Flug ab Leipzig startet leider schon eine Stunde früher, das heißt, wir haben in Frankfurt 4 Stunden Zeit. Durch die zusätzliche Verschiebung beträgt der Zeitunterschied nach Costa Rica dann -8 Stunden. Für die Rückreise hat man gleich einen anderen Flug ab Frankfurt ausgewählt.

 

Unser Taxi ist überpünktlich, denn die Fahrerin läuft schon einige Zeit die Straße auf und ab. Wir sind auch schon lange fertig und warten geduldig in der Wohnung. 16:50 Uhr macht sich die gute Frau bemerkbar und wir machen uns mit den neuen Koffern auf die lange Reise. Wie werden die superleichten silbernen Koffer nach den 3 Wochen aussehen??? Die Fahrerin ist sehr gesprächig und macht nicht einmal zum Luftholen eine Pause. Versorgt mit dem neuesten Klatsch und Tratsch kommen wir am Flughafen an. Zuerst wollen wir unsere Koffer los werden und begeben uns zum Lufthansaschalter. Wir werden gleich zum Schalter der Businessklasse gebeten - ein kleiner Vorteil. Die Waage der Koffer zeigt reichlich 5 kg Übergepäck an. Diesmal müssen wir etwas Überzeugungsarbeit leisten, aber die Lufthansa verzichtet auf die Zusatzeinnahmen. Unsere neuen Koffer wiegen über 3 kg weniger als unsere alten Hartschalenkoffer. Was haben wir nur wieder alles eingepackt? In diesem Jahr haben wir sogar alle Möglichkeiten für das Handgepäck ausgenutzt. Obwohl bei Condor nur 6 kg zulässig sind, haben wir mit dem Lufthansazubringer den Vorteil, dass die 8 kg der Lufthansa auch für Condor übernommen werden.

Die Personen- und Handgepäckkontrollen sind diesmal auch am Flughafen Leipzig sehr genau. So übertrieben habe ich es bisher in Leipzig nicht erlebt. Wir haben noch genügend Zeit und zusätzlich verspätet sich der Flug noch um eine halbe Stunde. Der Flug nach Frankfurt ist bis auf den letzten Platz ausgebucht. Nach einem kurzen und ruhigen Flug landen wir in Frankfurt. Unser nächster Flug nach San Jose steht noch nicht einmal an der Anzeigetafel. Wir haben also noch genügend Zeit und gehen langsam in Richtung der Gates B, von welchem die Condor immer abfliegt. An der Fensterfront von MC. Donalds hat man eine gute Aussicht auf die Start- und Landebahnen. Wir beobachten den regen Flugverkehr und langsam wird es ruhiger um uns herum. Die ersten Geschäfte schließen schon und um 22:00 Uhr ist fast alles dicht. Wir nutzen die letze Möglichkeit und bekommen an einer Bar noch ein Bier, obwohl offiziell schon lange geschlossen ist.

Boardingtime ist 23:15 Uhr aber auch hier gibt es Verzögerungen. Nachdem endlich alle Passagiere im Flugzeug waren stellte man fest das ein Platz doppelt vergeben wurde. Das Problem wurde gelöst und wieder hob die Maschine mit 30 Minuten Verspätung ab. Durch den geringen Gegenwind sollen wir aber pünktlich landen. Das Essen und der gesamte Service lies sehr zu wünschen übrig. Wir haben unsere Plätze vor den Tragflächen reservieren können. Weil es dort viel ruhiger ist konnten wir viel schlafen, denn der gesamte Flug erfolgte durch die zusätzliche Zeitverschiebung im Dunkeln.Costa Rica 2008 Warteschleife über San Jose

Die Zwischenlandung in Santo Domingo war sehr kurz. Wir durften das Flugzeug nicht verlassen und konnten so die Zeit zum Ausfüllen der Einreiseformulare nutzen. Nach dem Auftanken und Wechseln der Besatzung flogen wir weiter nach San Jose. Es sind nur wenige Passagiere zugestiegen so das einige Plätze frei bleiben.

Am Flughafen San Jose wird gerade das Radarsystem überprüft und repariert und wir müssen etwa 20 Minuten über Costa Rica in der Warteschleife bleiben. Durch die Wolkenlücken kann man schon das Gebirge und einzelne Vulkane erkennen. Von der Karibikseite her stauen sich die Wolken an der Bergkette. Nach einer harten Landung werden wir auf einer Außenposition geparkt. Costa Rica 2008 Costa Rica von obenMit Bussen werden wir zum Terminal gefahren. Die Abfertigung ging sehr zügig und ohne Aufregung. Die Organisation am Flughafen war auch sehr gut. Leider haben sich einige Gäste im Flughafen sehr viel Zeit gelassen so das wir auch hier warten mussten. Mit Bussen sind wir zum ersten Hotel "La Contesa" gebracht worden. Nachdem wir nun 36 Stunden auf den Beinen waren wollten wir nur noch auf unsere Zimmer. Aber auch hier mussten wir auf unsere Schlüssel warten. Die Zimmer waren noch nicht fertig. Dafür gab es dann auch eine Suite mit 2 Etagen. Wir haben in der Zwischenzeit erst einmal etwas gegessen - es war Frühstückszeit. Die Schlüssel für unser Zimmer haben wir um 11:30 Uhr bekommen. Jetzt erst einmal schlafen? Nein - unsere Rundreise beginnt.