20.03.2010
Die Rundreise ist beendet und jeder aus unserer Reisegruppe beginnt den Anschlussaufenthalt oder fliegt nach Hause. Wir werden schon um 07:30 Uhr zum Flughafen abgeholt. Unser Flug VN 322 nach Da Nang beginnt um 9:45 Uhr und dauert etwa eine Stunde. Weil wir so zeitig am Flughafen waren, bekommen wir sogar noch Plätze am Fenster.
Wir müssen wieder einmal sehr früh aufstehen (03:00 Uhr). Frühstück gibt es um diese Zeit noch nicht im Hotel und deshalb erhält jeder ein Frühstückspaket. Es macht Spaß die Leute beim Checkout zu beobachten. Die Gesichter bei der Präsentation der Schlussrechnung sagen viel aus. Ein Mittagessen hier, eine Massage da und noch einige Trink's an der Bar und schon stand einigen beim Anblick der Rechnung der Schweiß auf der Stirn. Alles auf das Zimmer schreiben zu lassen ist so schön einfach und bequem.
Wir sind auch mit die Ersten, welche abgeholt werden. Nur selten geht der Busfahrer vom Gas. Die Straßen sind noch leer und zügig sind wir am Flughafen. Die Kontrollen sind relativ flüchtig. Für den Flug nach Bangkok ist noch kein Schalter offen und es wird auch noch länger so bleiben. Unser Gepäck wollten sie erst nur bis München transportieren, weil ein Flugschein übersehen wurde. Zum Glück habe ich den Fehler noch an den Aufklebern gesehen. Die Bordkarten gibt es immer nur für den aktuellen Flug. Ein Durchchecken bis Leipzig ist bei der Thai nicht möglich. Sogar in Bangkok müssen wir nochmals zum Schalter. Wir haben ausreichend Zeit aber übersichtlich ist der neue Flughafen für das Umsteigen nicht.
Die LTU ist pünktlich und wir sind auch schnell an Board. Die Abflugzeit ist schon einige Minuten vorbei und es geht nicht los. Es folgt eine Durchsage des Kapitäns, dass es noch Probleme mit den Papieren eines Passagieres gibt und bittet um etwas Geduld. Es vergeht wieder eine gewisse Zeit und es folgt die nächste Mitteilung. Ein Passagier hat seine Tochter mit an Board gebracht und für die gibt es kein Ticket. Ohne seine Tochter möchte er auch nicht fliegen und das hat Konsequenzen. Alle Passagiere müssten die Maschine verlassen, das Gepäck muss ausgeladen werden, jeder identifiziert sein Gepäck bis eins übrig bleibt und dann darf alles wieder zurück. Das bedeutet mindestens 4-5 Stunden Verspätung. Der Kapitän hat sich aber entschlossen auch ohne Ticket zu fliegen. Mit knapp einer Stunde Verspätung fliegen wir in Bangkok los. Durch günstigen Wind werden wir aber pünktlich in München landen.
Hier haben wir noch ausreichend Zeit und schaffen unseren Anschlussflug nach Leipzig. Bei angenehmen Temperaturen kommen wir zu Hause an und träumen schon von der nächsten Tour.
Wie verabredet werden wir um 07:30 Uhr abgeholt. Und kaum sind wir unterwegs wird uns gesagt das es unseren Flug nach Phuket nicht mehr gibt. Wir wurden auf einen Flug am frühen Nachmittag umgebucht. Das ist ja alles noch nicht so schlimm, nur stellt sich die Frage warum wir jetzt auf dem Weg zum Flughafen sind und nicht noch im Hotel? Die junge Frau der TUI hat die Aufgabe bekommen uns bis zum Flugzeug zu bringen. Es gibt noch andere Flüge nach Phuket aber für diese hat TUI keine Plätze gebucht, außerdem sollen die Maschinen alle voll sein. Wir werden von der THAI auf die Warteliste gesetzt und haben schon wenig später Glück. In einer Maschine sind 2 Plätze frei geworden und nun muss innerhalb weniger Minuten das Gepäck noch hinein und wir auch noch in die Maschine. Als ob alle nur auf uns gewartet haben sind wir auch bald in der Luft.
Der Transfer zum Hotel dauert 50 Minuten und wir erhalten das Zimmer 3302. Das Zimmer entspricht voll unseren Erwartungen und wir haben sogar eine sehr gute Sicht auf das Meer. Das Katathani Phuket Beach Resort wurde im September 2006 mit dem Thailand Tourism Award 2006 ausgezeichnet und ist so gut wie ausgebucht. In der Bucht des Hotels ist es wesentlich ruhiger als in den Nachbarorten. Die Strasse ist hier eine Sackgasse und das Hotel ist fast so lang wie der Strand. Obwohl es sehr groß ist hat man weder auf der Liegewiese noch am Strand das Gefühl das hier viele Menschen ihren Urlaub verbringen. Die Liegen am Strand gehören nicht zum Hotel - sie werden von Einheimischen vermietet, denn der Strand ist öffentlich. Sie haben dadurch die Möglichkeit mit den Touristen noch etwas Geld zu verdienen. Es gibt Verkaufsstände mit eisgekühlten Getränken, Obstangebot, es werden Sandwich auf Bestellung frisch hergestellt. Die Preise sind dabei immer noch wesentlich günstiger als im Katathani. Obwohl es teurer ist haben wir uns mehrmals im Hotel pflegen lassen. Das Personal ist ausgebildet und man bleibt nach der Massage liegen und kann sich weiter entspannen.
Einige Textilienhändler kommen an den Strandeingang des Hotels. Hier wird immer kräftig gehandelt. Die Getränke haben wir uns sehr oft aus Kata mitgebracht. Den Weg über den Hügel haben wir mehrmals zu Fuss genommen. Die 100 Baht für ein TukTuk sind aber manchmal auch gut angelegt.
Am ersten Tag haben wir Mittag im Joe's gegessen. Das etwas gehobenere Niveau hat man dabei gleich mehrfach auf der Rechnung. 1700 Baht sind wir gleich mal los geworden. Sehr oft haben wir in diesem Lokal gegenüber dem Hotel gegessen. Die Küche ist gut und der Weg ist nicht weit. Am Ende des Strandes gibt es noch das Restaurante mit dem grünen Dach, jedoch hier waren wir nur einmal. In Kata gibt es auch diverse Möglichkeiten für den kleinen oder großen Geldbeutel essen zu gehen. Auch hier hatten wir unser Stammlokal am Anfang der Bucht von Kata. Zwischen 300 und 1000 Baht für 2 Personen inkl. 2 großen Chang kann man einplanen. Man muss sich ja nicht jeden Tag an der Fischtheke einen Snapper aussuchen.
In den Abend- und Nachtstunden ziehen oft Gewitter über die Insel. Die Regenschauer sind dabei sehr ergiebig. Einmal hat es uns beim Abendessen in Kata getroffen. Am Restaurant stand die Dachrinne voll Wasser bis die Halterungen nachgegeben haben. Obwohl wir mehrmals den Tisch wechseln mussten, hat das Personal die Übersicht behalten und wir bekamen die richtige Rechnung.
Die sich nähernde Regenzeit macht sich auch mit einer stärkeren Strömung bemerkbar. In der 2. Woche auf Phuket hatten wir nur noch gelbe Flaggen und große Wellen. Erst etwas weiter draußen war man vor den Brechern sicher. Mir haben sie die Brille von der Nase gerissen und anderen die Badekleidung ausgezogen. Der Strand hat sich innerhalb weniger Tage sehr verändert. Das Meer hat im Südteil der Bucht begonnen den Sand abzutragen. Es entstand eine Abbruchkante mit einer Höhe bis zu etwa 70cm.
Im Hotel kommt man mit etwas englisch schon sehr weit. Im Servicebereich der Lobby arbeitet Mathias. Er ist in Deutschland geboren und spricht mehrere Sprachen perfekt. Für einen kleinen Plausch zwischendurch nimmt er sich gern mal Zeit.