Travellers Club Mombasa

Badeurlaub im Strandhotel

Das benachbarte Travellers Hotel hat so wenig Urlauber das sie die Küche geschlossen haben und die Gäste in die Clubanlagen schicken. Jetzt wird es langsam Zeit ein bischen an die Erholung zu denken aber auch in der näheren Umgebung gibt es noch sehr viel zu sehen. Kenia Panorama mit Poolbar Der Anteil der deutschsprachigen Urlauber nimmt immer mehr zu und so finden sich täglich neue Kontakte. 2 junge Männer haben nur Vollpension gebucht und müssen an der Bar eigentlich bezahlen. Aber Viktor an der Poolbar drückt auch mal ein Auge zu. Eine Karte gibt es nicht und so wird gemixt was bestellt wird. Auf besonderen Wunsch der Frauen mixt er auch mal einen "Victor Spezial". Verschiedene Sorten RUM und Kenia Hotel Travellers Clubeinige geheimnisvolle Zutaten ergeben ein buntes Farbenspiel und zufriedene Gesichter. Mit dem Trinkgeld sollte man vorsichtig umgehen denn damit steigt automatisch der Alkoholanteil der Mixgetränke.

Ein deutsches Paar hat am Strand eine Safari gebucht und den Preis ordentlich in den Keller gedrückt. Für den niedrigen Preis konnte es nur eine schlechte Leistung geben. Auf der ganzen Fahrt wurde nur englisch gesprochen. Der Safaribus war voll bis auf den letzten Platz und für die Getränke gab es eine Karte mit saftigen Preisen. Die Unterkunft und Verpflegung hat dann alle auf die Palme gebracht. Da ist es schon einfacher wenn man die Ware sieht um die man feilscht. Meine Frau hat es geschafft eine abgetragene grüne Jeans gegen 2 Delfine aus Speckstein zu tauschen. Die Hose hätte Kenia sowieso nicht verlassen.

Herabfallende Kokosnüsse sind Todesursache Nummer 1 unter den Touristen! Deshalb werden hier regelmäßig alle reifen Nüsse mit der Hand von den Palmen gepflückt. Die aufgeschlagenen Kokosnüsse werden dann unter den Urlaubern verteilt. Gegen das herabfallen von unreifen kleinen Früchten ist man aber auch hier machtlos.

Kenia Panorama mit Poolbar

Wenn man die Liege positioniert geht automatisch der Blick nach oben. Hier ist aber so viel Platz das keiner auf die Idee kommt mit Handtüchern die Liege zu reservieren.

Auf einer der abendlichen Veranstaltungen kaufte ich mir diese CD original verpackt und zugeschweißt. Zu Hause musste ich feststellen das die CD in schlechter Qualität selber gebrannt war - LehrgeldKenia: Blumen.

Am 18.03.2003 ist Vollmond und die Flut ist heute besonders heftig. Schon in den letzten Tagen ist das Wasser immer höher gestiegen und hat die Hotelmauern erreicht. Im Hintergrund steht der eine Mast des Volleyballnetzes in tiefem Wasser. Am Strand ist deshalb schon sehr früh Ruhe eingekehrt und in einigen Stunden wird die Ebbe das Land zurückgeben. Der angespülte Unrat wird durch das Hotelpersonal beseitigt. Leider ist nicht jedes Hotel bereit den Strand sauber zu machen.

Einige Kilometer in nördliche Richtung gibt es einen Kenia 2003 am Strand - FlutSchmetterlingspark. Wir laufen die Straße entlang und wollen auf dem Rückweg wieder am Strand entlang wandern. Der Weg streckt sich auch hier in die Länge aber der Park ist gut zu finden. In verschieden VolierenKenia 2003 Schmetterlingspark werden hier Schmetterlinge gezüchtet. Die Führung ist interessant aber der Mann hat es eilig. Ich sehe keinen weiteren Besucher und wir haben sicher die Angestellten bei der "Arbeit" gestört. Allein darf man die Bereiche nicht betreten.

Wir suchen eine Straße, welche zu einem Hotel führt, und finden auch einen Weg zum Strand. Durch das Niedrigwasser ist der Strand sehr breit und gemütlich laufen wir zurück.

Die gesamten 3 Wochen hatten wir das schönste Wetter und heute sehen wir in der Ferne die ersten Blitze zucken. Wir müssen noch die Koffer packen und morgen ist die schöne Zeit in Kenia wieder vorbei

eine Schnorcheltour

Heute unternehmen wir mit der "Maggie May" eine Fahrt an das vorgelagerte Riff. Es ist Ebbe und das Boot liegt einige hundert Meter vom Strand entfernt in tieferem Wasser. mir der Maggie May auf Schnorcheltour Der Fußmarsch geht durch knietiefes Wasser und am Boden wechselt sich Sand mit Korallengestein ab. Die Bootsführer machen uns immer wieder auf scharfkantige Stellen aufmerksam. Unsere Plastiksandalen werden durch das warme Wasser so weich das der Verschluss nicht mehr hält. Also geht es ohne Schuhe weiter.

Die Schnorchelausrüstung wird vorbereitet und es gibt eine kurze Einweisung bevor das Schiff ablegt. Auf dem Dach kann man es sich bequem machen aber wir bleiben lieber im Schatten sitzen. Wir sehen an einigen Stellen schon Boote vor Anker liegen und bald haben auch wir unser Ziel erreicht. Es wird noch einmal durchgezählt und schon sind alle im Wasser - fast alle! Kenia: UnterwasserDie Fische sind hier doch etwas zahlreicher und größer als es einige Frauen erwartet haben und so bleiben sie an Deck. Mit meiner Unterwassereinwegkamera gelingen doch einige gute Fotos. Die großen Fische halten sich jetzt unter dem Boot auf doch hier fehlt das Licht etwas. Die Bootsführer füttern die Fische zusätzlich noch an so das es im Wasser nur so von Fischen wimmelt. Kenia: UnterwasserDie Zeit vergeht sehr schnell und wir wollen weiter um auf einem anderen Riff einen Spaziergang zu unternehmen. Ohne Schuhe sucht man sich den Weg besonders gut aus. Seeigel und Seesterne sind hier häufig zu sehen und in zahlreichen Wasserlöchern schwimmen kleine Fische.

Für diesen Fußmarsch muss die Besatzung extra Gebühren entrichten. Am Ausgang unseres Hotels ist der Stammplatz der Wächter des Kenya Wildlife Service . Jedes Boot muss hier entsprechend der Personenzahl Gebühren bezahlen und bekommt Nachweise und Quittungen. 5,-Dollar pro Person sind ein stolzer Preis. Natürlich gibt es auch Kontrollen an den Schnorchelplätzen vor Ort im Ozean. Wir sehen das Schiff der Wächter aber werden nicht kontrolliert. Die Sonne steigt höher und wir sind froh wieder im Schatten auf dem Boot zu sitzen. Morgen ist Ruhetag und dann beginnt die Safari in die Masai Mara.

Vorbereitung und Anreise 2003

In diesem Jahr wollen wir uns Ostafrika ansehen und haben uns für Kenia entschieden. Die Vorbereitung ist in diesem Jahr intensiver, denn wir wollen eine Safari mitmachen. Die Angebote der Reiseveranstalter haben uns nicht gefallen und über die Auswahl Vorort habe ich zu viel Negatives gelesen. In dem Forum habe ich viel gelesen und Kontakt zu Gabi aufgenommen. Am 18.02.2003 habe ich die erste Anfrage gestartet und nach einigen E-Mails hin und her waren wir uns am 21.02.2003 schon einig. Eine Safari mit Geländewagen und deutsch sprechendem Fahrer sowie die Organisation der Inlandflüge haben wir in Gabi´s Hände gelegt. Bestätigung per E-Mail und Überweisung der Anzahlung nach Österreich und das Reisefieber stieg und stieg.

Am 28.02.2003 fliegen wir von Leipzig über Frankfurt nach Mombasa. Über das Reisebüro haben wir einen Shuttleservice zum Flughafen gebucht. Für 2 Personen Hinfahrt und auch wieder zurück bezahlen wir diesmal 55,-Euro. Unsere Plätze in der Condor haben wir wieder reservieren lassen und hier darf man ja noch Rauchen. Die Zeitverschiebung ist nur 2 Stunden und die Flugdauer ist mit 8,5 Stunden ab Frankfurt auch erträglich. Wir haben eine ruhigen Flug und landen pünktlich in Mombasa.

Bei der Einreisekontrolle werden Foto- und Videogeräte in den Pass eingetragen. Diese sollte man auch bei der Heimreise wieder vorzeigen können. Bei Diebstahl hat man sonst ein Problem. Die Abfertigung ist sehr zügig und in der Vorhalle kann ich die erste Schillinge tauschen. Den Bus haben wir schnell gefunden und die Koffer werden auf das Dach geschnallt. Meine Fotoausrüstung nehme ich lieber mit in den Bus. Der abenteuerlichen Konstruktion eines Dachgepäckträgers entziehe ich jedes Vertrauen in die Haltbarkeit. Der Bus schaukelt schon beim Beladen gewaltig, was soll das erst bei voller Fahrt werden? Bis auf den letzten Platz gefüllt geht die Tour los Richtung Nordküste, dem Küstenabschnitt nördlich von Mombasa.

Nach und nach wird der Bus leerer und wir sind endlich auch an unserem Ziel. Das Hotel (HP oder VP) und der Club (AI) liegen direkt nebeneinander. Die Kofferträger sind nicht zu beneiden denn die Hotelanlage ist sehr weitläufig und es geht immer die Stufen hoch und runter. Kenia Hotel Travellers ClubMan sieht der Anlage an das die Wiederöffnung nach einem Brand noch nicht sehr lange her ist. Die mit Stroh gedeckten Dächer waren in Flammen aufgegangen und jetzt wurde alles neu aufgebaut. In einigen Katalogen der Reiseveranstalter sind immer noch Bilder des damaligen Zustandes zu sehen. Die Bewertungen auf den Holidaycheckseiten stimmen mit unserem ersten Eindruck voll überein. Die Zimmer sind sehr groß, sauber und die Klimaanlage ist sehr leise und leistungsstark.

Es sind nicht viele Urlauber mit uns ausgestiegen und so richtig ausgelastet scheint die Anlage nicht zu sein. Die Saison geht hier langsam zu Ende und die Regenzeit wird früher oder später das Wetter bestimmen.

Unsere deutsche Reiseleiterin begrüßt uns kurz im Hotel und wir werden zur zentralen Einweisung ins "Kenya Marineland" eingeladen. Ein Begrüßungstrunk in lockerer Runde und es folgte die übliche Warnung vor Strandgeschäften. Die Reiseveranstalter haben natürlich auch vor Ort ihre Partner für die kleinen Ausflüge und großen Safaris. Trotzdem sind nicht viele Touren verkauft wurden. Es ist immer eine Frage von Preis und Leistung. Aber auch am Strand muss ich mich über die Leistung nicht wundern wenn ich den Preis zu sehr drücke.