MEXIKO

Im Hotel El Dorado Seaside Suites

El Dorado Seaside Suites: Mexiko 2006 Hotel am Strand

Das Hotel liegt an der Mex 307 27 km südlich von Playa del Carmen. An der Küstenstrasse befindet sich auch der Eingang zu dem Hotelkomplex El Dorado Seaside Suites und Hidden Beach Resort. Zwischen den Hotelanlagen und der stark befahrenen Strasse befindet sich ein mehrere hundert Meter breiter Mangrovenwald, der als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Neben sehr vielen Vögel gibt es hier auch Nasenbären, Schlangen und SchildkrötenMexiko 2006 Hotelumgebung. Als Zufahrt wurde eine schmale Strasse mit Fußweg durch die Mangroven gebaut. Von der Strasse aus kann man einige Vögel beobachten aber mehr haben wir hier nicht gesehen. Mehr Erfolg hatten wir einige hundert Meter weiter südlich. Ein alter befestigter Weg verbindet auch hier die Küstenstrasse mit dem Strand. Einige verfallene und halb zugewachsene Gebäude sind noch durch das Dickicht sichtbar. Nur einige Meter vom Strand entfernd haben wir Nasenbären beobachten können. Auf den größeren Bäumen lassen sich Reiher nieder und Fische gibt es im Wasser genügend. Viele Schmetterlinge besuchen die Blüten der Pflanzen am Wegrand aber für ein Foto sind sie viel zu schnell. Aber auch kleine Spinnen warten auf BeuteMexiko 2006 Hotelumgebung.

In der gepflegte Grünanlage des Hotels kann man auch viele Schmetterlinge und Vögel beobachten. Im Windschatten der Gebäude sind die großen Sträucher bei dem Hurrican erhalten geblieben und blühen in voller Pracht. Hier halten sich sehr viele Schmetterlinge aufEl Dorado Seaside Suites: Mexiko 2006 Hotel Am Strand. Das Hotelpersonal war immer noch dabei einige Schäden der letzten Unwetter zu beseitigen. Die Beregnungsanlagen sind fast ständig in Betrieb und auch Nachts wird der Rasen bewässert. Die neu gesetzten Palmen werden teilweise wieder auseinandergebunden. In einigen Palmen haben die Vögel Nester gebaut und deshalb sind die großen Wedel immer noch zusammen.

Durch die großen Schäden nach dem letzten Tropensturm wird in vielen Hotels noch sehr viel gebaut. Leider wird das El Dorado gleich um einige Gebäude erweitert und der Baulärm im südlichen Teil der Anlage sorgt für viel Ärger unter den Gästen. Nur an Sonntagen ruht die Baustelle und in der Woche ist von 07:00 Uhr bis 18:00 Uhr Arbeit angesagt. Es wurden große Lautsprecher aufgestellt um den Baulärm mit angenehmer Musik zu übertönen. Im Strandbereich hört man von der Baustelle aber nichts. Hier wird der zerstörte Steg wieder aufgebaut und nur manchmal kommt eine Kettensäge zum Einsatz.

Der Strand wird täglich gereinigt und gehört zum Hotel. Durch das Wachpersonal werden alle Strandwanderer abgewiesen. Die meisten Fremden sind durch das all inclusive Band leicht zu erkennen, denn dieses gibt es in unserem Hotel nicht. Dadurch ist es am Strand sehr ruhig und es werden sogar Getränke und Snacks am Strand serviert. Die Anzahl der Liegen ist ausreichend und auch Schattenspender gibt es genug. Große Palmen sucht man hier aber vergebens denn die haben in der Hurrikaneregion keine Change El Dorado Seaside Suites: Mexiko 2006 ein Fischschwarm am Strand.

Der Strand eignet sich sehr gut zum Schnorcheln. Angefangen von den kleinen Korallenfischen bis zum Rochen kann man alles sehen. Die großen Fische findet man wenige hundert Meter vom Strand entfernd sobald das Wasser etwas tiefer wird. Es ist sehr klar und durch das vorgelagerte Riff gibt es die hohen Wellen nicht. Man kann sehr weit ins Wasser laufen und auch nach hundert Metern immer noch stehen. Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut ist etwa 25 bis 30 cm. Ein großer Fischschwarm hat sich vor den Raubfischen in unmittelbarer Strandnähe in Sicherheit gebracht. An diesem Tag war es windstill und hinter dem Riff war der Ozean sehr glatt und glasklar. Wir haben einige Stunden im Wasser verbracht und sehr schöne Fische gesehen. Es besteht auch die Möglichkeit sich im Hotel die Schnorchelausrüstung zu leihen und eine Tour mit den Rettungsschwimmern zu unternehmenEl Dorado Seaside Suites: Mexiko 2006 Hotel Guacamaya Lounge.

Zum ersten mal sind wir in einem Hotel mit diversen a la Carte Restaurants. Das Frühstück gibt es von 07:00 Uhr bis 10:30 Uhr und man hat die die Wahl zwischen a la Carte und Buffet. Zum Lunch kann man von 12:30 Uhr bis 16:00 Uhr ebenfalls ins Internationale Restaurant gehen. Zum Dinner, von 17:30 Uhr bis 22:00 Uhr, hat man 4 Restaurants zur Auswahl jedoch muss man vorher die Plätze auch reservieren. Hat man zu den übrigen Mahlzeiten noch die freie Wahl der Uhrzeit so gibt es zum Dinner festgelegte Regeln. Man kann täglich von 8 bis 15 Uhr beim Gästeservice Plätze in den einzelnen Restaurants reservieren. Es gibt die Restaurants "La Carreta" (mexikanisch), "Klay Talay" (asiatisch), "Arrecifes" (international) und "Mia Casa" (italienisch). Nachdem wir den Italiener nach dem ersten Besuch aussortiert hatten, sind wir am nächsten Tag mit unseren Wünschen zum Gästeservice und haben bis zum letzten Tag reserviert. Es hat den Vorteil die Uhrzeit und das Restaurant noch frei wählen zu können. Obwohl das Hotel nicht ausgebucht war, mußten einige Gäste die Plätze nehmen, die übrig waren. Die Amerikaner haben oft bis 18:00 Uhr die "Sandwicherie" genutzt. Das Essen und die Atmosphäre in den Restaurants entschädigt für die umständliche Reservierung. Ich habe noch nie in einem Hotel durchweg ein so gutes Angebot auf der Speisekarte gesehen. Egal ob Fisch oder Fleisch, die Qualität war sehr gut. Nur der Italiener ist nicht zu empfehlen. Hier hat es immer freie Plätze gegeben so das es nicht an unseren Ansprüchen gelegen haben kannEl Dorado Seaside Suites: Mexiko 2006 Hotel Am Abend Las Guacamayas.

5 Bars mit unterschiedlichen Öffnungszeiten sorgen für die Durstlöscher und die vielen guten Mixgetränke, egal ob mit oder ohne Alkohol. Ab 10:00 Uhr kann man auch von der Liege am Strand aus seine Bestellung aufgeben und dieser Service wird gern genutzt. Die Barmixer verstehen ihr Handwerk und haben es auch mit den alkoholischen Zudaten nicht übertrieben.

Das umfangreiche SPA-Angebot haben wir nicht genutzt. Allein das Verhältnis von Preis und Leistung hat schon eine starke Schieflage. Die preiswerteste Massage dauert 25 Minuten und dafür werden 60 USD verlangt.

Das Hotel verfügt über 2 Rechner mit Internetanschluß und eine Stunde kostet 6 USD. Dabei ist die Leitung nicht die schnellste und der Server des Hotels hat auch manchmal den Dienst quittiert. Zwischen 18:00 Uhr und 19:00 Uhr war die beste Zeit einen freien Rechner zu besetzen. Zum Abrufen oder schreiben der E-Mail's reicht die Verbindung aber.

Die riesigen Zimmer sind bisher unübertroffen. Auf Moskitonetze ist man nicht angewiesen weil alle Fenster und die Balkontür mit Gaze verschließbar sind. Die Klimaanlage bleibt Nachts auch aus und der angenehme Wind sorgt für frische und kühle LuftEl Dorado Seaside Suites: Mexiko 2006 Hotel Strandpanorama. Der Zimmerservice funktioniert sehr gut und die Kritik beschränkt sich auf das mangelhafte Auffüllen der Minibar mit Getränkedosen. Das Zimmer über uns war nicht vergeben und durch die ruhige Lage haben wir so einen sehr ruhigen Aufenthalt in dem Hotel verbracht. Die Hängematte auf dem Balkon und der Terasse sind eine sehr gute Entscheidungshilfe für die eigene Anschaffung der Mayabetten.

Durch den Rückflug am Abend muss man die Zimmer bis 12:00 Uhr verlassen. Das Gepäck kann man abgeben und die restliche Zeit im Hotel verbringen. Die letzten Pesos werden noch ausgegeben und nun sind auch die schönen Wochen in Mexiko wieder vorbei. Wird Mexiko uns wieder sehen?

Eine Tagestour nach Xel-Ha

Tagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-HaFür den 04.04.06 haben wir einen Ausflug in den Vergnügungspark Xel-Ha geplant. Wir haben uns für die Variante Park Xel-Ha-all inclusive entschieden. Für den Eintritt sind dann 59 USD fällig und man hat alle GetränkTagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-Hae, das Mittagessen und die Schnorchelausrüstung mit dabei. Für die An- und Abreise ist dann jeder selbst verantwortlich, was aber in Mexiko kein Problem ist. Der Park hat von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet und man hat uns geraden vor den Touristenbussen dort zu sein. Wir waren noch vor dem Einlasspersonal am Eingang und durften einige Minuten warten. Natürlich standen wir in der falschen Reihe weil wir die Eintrittskarten schon bei unserem Reiseleiter im Hotel bezahlt hatten.

Am Eingang gibt es auch diverses Informationsmaterial und eine Übersichtskarte der gesamten Anlage. Am Vormittag wollen wir die angenehmen Temperaturen nutzen und laufen die gesamte Anlage ab. Der erste Anlaufpunkt ist das DelfinbeckenTagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-Ha. Die Pfleger sind gerade bei der Begrüßung der Tiere und wie es aussieht werden die Tiere auch teilweise gesundheitlich untersucht. Es ist schon interessant wie die Delfine auf die Kommandos der Pfleger reagieren. Gleich neben der Delfinanlage befindet sich die Bar del Puente. Offiziell öffnet sie erst um 10:00 Uhr aber auch einige Minuten vorher ist hier schon voller Betrieb. Von hier hat man auch einen schönen Überblick über den südlichen Teil der Lagune. Die ersten Schnorchler sind schon im Wasser unterwegs, aber auch von Land aus kann man an vielen Stellen die tropischen Fische sehen. Wir gehen weiter zur 80m langen Schwimmbrücke ohne die ein Rundgang nicht möglich wär. An der Station der Helmtaucher ist noch große Ruhe. Dieser Tauchgang, von einer halben Stunde Länge, kostet für alle 45,- USD extra. Durch den Wellengang kann man von oben die großen Fische nur schemenhaft sehen. Auf der anderen Seite der Brücke beginnt der Teil für Naturliebhaber. Außer dem Betonweg ist hier alles noch so geblieben wie es die Natur vorgesehen hatTagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-HaTagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-Ha. In diesen Teil des Parks verirren sich nicht so viele Touristen. Nur in der Ferne hört man den Lärm der Badegäste. Hier werden Nasenbären angefüttert und viele Vögel sitzen in den Bäumen. Zahlreiche Seen und Tümpel haben ihren eigenen Reiz und von einem Laufsteg hoch über den Baumkronen kann man sich auch ein Bild von oben machen. Der Steg ist nicht im Lageplan enthalten und von unten sieht man ihn auch nicht. Allerdings ist die Konstruktion etwas schwankend aufgebaut, so das man den Eindruck hat man befinde sich auf einen Baum. Am Beginn des Steges ist eine kleine Aussichtsplattform die sich für eine Pause sehr gut eignet. Hier oben hat man Ruhe und nur wenige Touristen nehmen den Weg in die Höhe ernst.

Nach einigen Minuten Fußmarsch wird es wieder lauter, weil wir am Anfang des Flusses angekommen sind, hier die großen Reifen ausgegeben werden und auch viele Schnorchler die Strömung nutzen. An der Reifenausgabe sollte man Zeit mitbringen oder sich rechtzeitig einen Ring sichern. Wartezeiten von über einer Stunde sind die Regel weil viele die Reifen nicht abgeben und diese im aufgeblasenen Zustand durch den halben Park gefahren werdenTagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-Ha.

Auf einem schattigen Weg läuft man parallel zum Fluss oder nimmt den River Shuttle. Immer wieder hat man die Möglichkeit in das Wasser zu steigen oder am Fluss eine Pause zu machen. Über eine Brücke kommt man dann rechtzeitig zur Mittagszeit wieder im Bereich der großen Restaurants an. Wir entscheiden uns für das Buffet im Restaurant Caribeno. Wer kein all inclusive hat muß 25 USD für das Buffet zahlen und für das gebotene Essen ist es nicht einmal zu viel. Die Getränke werden serviert und das benutzte Geschirr ist schneller abgeräumt als in manchen Hotel. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und auch das Obst- und Kuchenbuffet fehlt nicht.

Nach der Stärkung möchte ich mir nun die Unterwasserwelt näher ansehenTagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-Ha. Für die Schnorchelausrüstung ist auch Kaution fällig und man sollte erst die sieben Sachen zusammenstellen und dann das Schließfach füllen. Auf die Schwimmweste sollte man auch nicht verzichten und wenn es nur als Sonnenschutz ist. Durch die vielen Fische und die große Auswahl an guten Schnorchelmöglichkeiten vergeht die Zeit sehr schnellTagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-Ha. Die Unterwasserbilder habe ich mit einer Einwegkamera aufgenommen. Die Negative habe ich gescannt und die Ausschnitte vergrößert. Wer seine private Schnorchelausrüstung mit in Mexiko hat sollte auch hier nicht darauf verzichten. Die Einwegschnorchel sind als Andenken brauchbar aber zur Verwendung für längere Zeit am Tag viel zu hart. Auch mit den Flossen war ich nicht sehr zufrieden. Überall in der Anlage gibt es Schließfächer und überflüssiges Gepäck kann dort verstaut werden. Auf unserem Rundgang habe ich mir einige Stellen zum Schnorcheln ausgesucht aber die größten Fische habe ich an der Insel in der Parrot Fish Lagoon gesehen.

Dusch- und Umkleidemöglichkeiten gibt es sehr viele und auch die Taxis warten am Ausgang auf ihre Kunden. Dort findet man auch einige Souveniershops mit einem sehr guten Angebot. Es war ein sehr schöner Tagesausflug den man unbedingt einmal unternehmen sollte.

Ausflug nach Playa del Carmen

Mexiko 2006 Playa Del CarmenAm 31.03.06 haben Mexiko 2006 Playa Del Carmenwir in Playa del Carmen einen Stadtbummel vor. An der Hotellobby wird ein Taxi bestellt und wenige Minuten später sind wir schon unterwegs Im Reiseleiterzimmer ist auch eine Tabelle mit Taxifestpreisen zu den wichtigsten Zielen der Umgebung. Die Fahrzeuge der Taxiunternehmen sind nicht immer auf dem technischen Stand, den wir Deutschen kennen. Nicht funktionierende Instrumente sind in Mexiko sicher Standard. Wir sind aber immer angekommen und haben manchmal über die technischen Erfindungen gelacht.

Weil wir vor einigen Tagen für einen Bummel keine Zeit hatten, wollen wir heute hier shoppen gehen. Das Wetter meint es wieder gut mit unsMexiko 2006 Playa Del Carmen, denn kaum sind wir angekommen sind alle Wolken verflogen. Playa del Carmen hat den Charme einer Kleinstadt und man glaubt nicht das hier über 110.000 Einwohner leben. In den Einkaufsstrassen geht es ruhig zu. Vor den Geschäften stehen keine aufdringlichen Verkäufer wie auf der Insel Cozumel nur die Vielfalt der angebotenen Waren kommt nicht an die der Insel heran. Ausgangspunkt für einen Stadtbummel ist immer die 5. Avenida auch Quinta genannt. Die Taxifahrer halten schon automatisch in der Nähe der Strasse an und zeigen den Weg. In jedem guten Reiseführer ist auch ein Stadtplan des Zentrums enthalten. Mexiko 2006 Playa Del CarmenWir sind schon vor 10:00 Uhr auf der Einkaufsmeile unterwegs und einige Läden haben noch geschlossen. Der Lieferverkehr ist in der Fußgängerzone unterwegs und erst langsam erwacht das Geschäftsleben. Wir haben keine besonderen Wünsche und schlendern gemütlich durch die Geschäfte. Die Restaurants und Cafes sind schon teilweise offen und laden zu einer Pause ein. Das Preisniveau liegt etwas über dem der Insel Cozumel aber man spart ja auch die 15 € für die Fähre. Angeboten wird alles was das Touristenherz auf Touren bringen soll und so haben viele Läden den Charakter eines Andenkenladens. Leider gibt es auch hier den Trend das sich viele Geschäfte nicht im Sortiment sondern nur im Preis unterscheidenMexiko 2006 Playa Del Carmen. Magnethalter in allen Varianten sind der Renner und wer etwas besonderes haben will muß schon die neue Lieferung oder das Auffüllen der Auslagen abwarten.

Bei den guten Tauchrevieren in der Umgebung ist auch das Angebot an Muscheln, Seesternen und Korallen nicht zu vermeiden. Spätestens bei der Zollkontrolle in Deutschland wechseln die Mitbringsel wieder den Besitzer. Durch die Tropenstürme wird sicher viel Material an die Strände gespült aber das Angebot an unbeschädigten Stücken hat andere Fundorte als Ursache.

Playa del Carmen hat eine schöne Einkaufsmeile und auch in den Nebenstrassen kann man noch schöne Geschäfte finden. Nach der Mittagshitze beenden wir unseren Ausflug und sind mit dem Taxi schnell wieder im Hotel.

Tauchfahrt mit der Atlantis

Schon einen Tag nach unserer Rundreise haben wir für den 29.03.2006 den ersten Ausflug ausgesucht. Über unseren Reiseleiter vor Ort haben wir eine Fahrt mit dem U-Boot Atlantis gebucht. Sehr praktisch ist die Auswahl der Zahlungsmöglichkeiten, dank modernster Technik sogar mit den üblichen Karten. Pro Person sind für den kompletten Transfer ab Hotel, Fähre nach Cozumel, Taxi auf der Insel und der U-Bootfahrt immerhin 113,- USD zu zahlen. Auch wer den Transfer bis zum U-Bootzubringer auf der Insel Cozumel selber organisiert wird nicht preiswerter tauchenU-Boot Atlantis: Mexiko 2006 Cozumel. Die Tauchfahrt allein kostet auch schon 79,- USD.

Der Transfer zum Fährhafen Playa del Carmen klappt sehr gut. Wir fahren zwar noch einige Hotels an bis der Kleinbus voll ist, aber pünktlich sind wir vor Ort. Zur besseren Erkennung bekommt jeder unsere Reisegruppe einen gelben Aufkleber mit dem U-Boot AtlantisU-Boot Atlantis: Mexiko 2006 Cozumel. Die deutschsprachigen Teilnehmer sind zwar in der Überzahl, aber die Einweisung und auch die Erläuterungen während der Tauchfahrt werden in Deutsch und Englisch vorgetragen. Jeder bekommt die Fahrscheine für die Fähre ausgehändigt und nun kann es los gehen. Unser Schiff ist noch nicht so voll und wir haben freie Platzwahl. Kurz nach 10 legt die Fähre ab - nimmt Kurs auf Cozumel. Der starke Wellengang und der Wind zwingen uns trockenere Plätze aufzusuchen. Die Überfahrt dauert, trotz des hohen Tempos, etwa 30 Minuten.

Von weiten sind schon die Kreuzfahrtschiffe zu sehen denn die Insel Cozumel ist als Freihandelszone sehr beliebt. Einige dieser Ozeanriesen liegen hier vor Anker - ein schönes Bild. Nach dem Anlegen müssen wir mit dem Taxi noch einige Kilometer auf der Insel fahren bis wir am Zubringerschiff angelangt sind. Hier sind noch einmal je 2 USD Riffschutzgebühr zu zahlen und mit einem Band am Handgelenk können wir uns als reisefertig ausweisen. In dem Gebäude befinden sich auch die letzten Toiletten vor der TauchfahrtU-Boot Atlantis: Mexiko 2006 U-Boot Palancar Riff . Mit einem älteren und sehr lauten Schiff werden wir zu dem U-Boot gebracht, welches etwa 1,5 km vor der Insel liegt. 11:50 Uhr sehen wir das aufgetauchte U-Boot zum ersten mal aus der Nähe. 48 Passagiere könnten mit dem Boot auf Tauchgang gehen und wir haben das Glück dass mit uns nicht so viele Urlauber an Bord wollen. Schon wenige Minuten später hat sich jeder einen Platz gesucht und nach einer kurzen Einweisung für den Notfall verlassen wir die Wasseroberfläche. Schon tauchen die ersten Fische vor den großen Bullaugen auf. Meine Digitalkamera hat Probleme mit dem Autofocus und stellt auf die Scheibe scharf. Nur gut das der Camcorder keine Probleme macht. Regelmäßig gibt der Kapitän die aktuelle Tauchtiefe durch und unser Reiseleiter kommentiert den Ausflug zweisprachigU-Boot Atlantis: Mexiko 2006 U-Boot Palancar Riff . Durch die geringe Passagierzahl können wir zwischen Backboard und Steuerboard wechseln und kommen aus den Staunen nicht mehr heraus. In 27 m Tiefe treffen wir eine Tauchergruppe die durch den Druck nicht lange hier unten bleiben kann. Durch das klare Wasser der Karibik kann man sehr weit sehen, die Fische haben sich an das U-Boot gewöhnt und schwimmen nicht gleich weg. Bis auf eine Tiefe von über 33 m geht die Fahrt. Immer wieder schwimmen große Fische an den Bullaugen vorbei und die Fernglaswirkung bringt alles sehr nah an den Betrachter heranU-Boot Atlantis: Mexiko 2006 U-Boot Palancar Riff . Man könnte denken das zwischen den Korallen und dem Boot sehr wenig Platz ist. Fast laulos schweben wir durch das Wasser und sind von dem Anblick der Unterwasserwelt fasziniert. Das Boot ist sehr sauber und auch die "Fenster" sind in einem sehr guten Zustand. Keine Kratzer sind an den Scheiben zu erkennen und auch keinerlei Verunreinigungen. Die Zeit ist sehr schnell vorbei und 12:53 tauchen wir leider schon wieder auf. Den Kapitän des U-Bootes könnte man um seinen Job beneiden. Wir steigen wieder auf den alten Dampfer um und müssen warten bis die nächste Gruppe im Rumpf der Atlantis verschwunden ist. Da ist aber jetzt nicht ein Platz mehr frei. Wir hatten also Glück mit unserem Tauchgang. Jeder erhält ein Tauchzertifikat in deutsch und darf jetzt den Titel Atlantis-U-Bootfahrer tragen. Wieder an Land bringen uns die Taxis zurück in das Zentrum der Insel. Bis zum Ablegen der letztmöglichen Fähre können wir die Zeit zum Bummeln nutzenU-Boot Atlantis: Mexiko 2006 Cozumel.

Unzählige Geschäfte laden zum Einkaufen ein aber die große Abwechslung gibt es hier nicht. Vor allem Silberschmuck wird in großen Mengen angeboten. Zahllose Kundenfänger stehen auf der Strasse und sind bei der Werbung richtig lästig. Ich glaube etwa jeder 3. Laden verkauft Silber. Sehr preiswert und in großer Auswahl gibt es Kindersachen auf der Insel. Beachten sollte man den anderen Tauschkurs zwischen Dollar und Peso. Ist er auf dem Festland 1:10 so wird hier 1:11 gerechnet und alle Preise sind in USD angegeben. Wer mit Peso bezahlen will hat einen Aufschlag von 10% zum Festland einzurechnen. Etwas schwierig wird es auch mit dem Mittagessen auf der Insel Cozumel. Alles ist auf die amerikanischen Touristen eingestellt und deshalb gibt es hier sehr viele Fastfoodketten. Wir haben so lange nach einem vernünftigen Angebot gesucht bis es für die Fähre Zeit wurde. Nach dem letzten Tropensturm "Wilma" wurde hier schon wieder sehr viel aufgebaut aber man kann auch sehen, das es für einige keinen Neubeginn und für andere noch viel Arbeit geben wird. Die Fahrt mit dem U-Boot würde ich jederzeit wieder unternehmen, aber anschließend die Insel sofort wieder verlassen.

Rundreise 7. Tag

Zur letzten Etappe unserer Rundreise wollen wir heute Chichen Itza besichtigen und anschließend in das El Dorado Seaside zurückkehren. Zum letzten mal werden die Koffer gepackt und am Bus auf Vollzählichkeit überprüftRundreise: Mexiko 2006 Chichen Itza Kukulkan PyramideRundreise: Mexiko 2006 Chichen Itza El Osario . Merida hat uns sehr gefallen, aber heute geht es wieder Richtung Karibik zurück. Pünktlich um 08:00 Uhr setzt sich der Bus in Bewegung. Die Fahrt führt uns heute über Chichen Itza und Tulum zurück in die Strandhotels. Carlos verteilt nun die bestellten Flaschen Tequila und hat sicher auch einige Pesos dabei verdient. Wie überall in den Touristenregionen hat sich auch in Mexiko ein umfassendes Provisionsgeschäft entwickelt und unbemerkt werden die Urlauber zum Hauptdarsteller. Von den Reiseveranstaltern werden nur die bezahlten Leistungen beschrieben, den Rest bestimmt der Reiseleiter vor Ort. Wo werden die Mahlzeiten eingenommen und welches Ausflugsziel könnte man noch einbauen? Der Urlauber freut sich über die zusätzlichen Abgebote aber hat keine Möglichkeit Einfluß zu nehmen. Carlos hatte für das Zusatzprogramm ein gutes Händchen.

Gegen 09:45 haben wir Chichen Itza erreicht. Am Eingang kann man auch hier im Modell die gesamte Anlage in der Übersicht sehen. Vor einigen Tagen gab es an der Kukulkanpyramide wieder einen tödlichen Unfall und deshalb ist das Besteigen dieser Pyramide nicht möglich. Auch für das Schauspiel der harabwindenden Schlange zur Tagundnachtgleiche am 21.03. kommen wir vom Datum etwas zu spät und von der Uhrzeit etwas zu früh. Das Schattenband der 9 Plattformen zeigt sich auch noch 5 Tage danach aber erst zum SonnenuntergangRundreise: Mexiko 2006 Chichen Itza Plaza de las Mil ColumnasRundreise: Mexiko 2006 Chichen Itza das Observatorium El Caracol. Chichen Itza ist sicher die bekannteste Pyramidenanlage Yukatans und auch vom Golf und der Karibik sehr gut erreichbar. Vom Haupteingang beginnen wir den Rundgang an der Pyramide El Osario und laufen dann zum Observatorium El Caracol in der Südgruppe. Die Andenkenverkäufer sind in der gesamten Anlage allgegenwärtig und nutzen vor allem die langen breiten Wege zu den Mayastätten. Die Tagestouristen aus der Karibikregion sind aber noch weit entfernd und erst nach und nach füllen sich die freien Plätze am Wegesrand.

Die große Pyramide El Castillo, oder auch Templo de Kukulcan genannt, erreichen wir nach kurzer Zeit. Am Fuße der Pyramide wurde sogar der Boden ausgetauscht und neuer Rasen gesät. Immer wieder kommt es zu folgeschweren Unfällen und bis etwas Gras über die Sache gewachsen ist werden die Stufen gesperrt. Hier gibt es auch keine Zwischenplattform und wer stolpert ......

Rundreise: Mexiko 2006 Chichen Itza Cenote Sagrado Wir laufen zum Plaza de las Mil Columnas und zum Templo de los Guerreros - dem Tempel der Krieger. Es wird langsam schwierig die einzelnen Objekte ohne Touristen auf das Bild zu bekommen. Die ersten Urlauber aus den Hochburgen der Karibik treffen ein. Gegen 11:30 Uhr sind wir an der Cenote Sagrado angekommen. Unvorstellbar das die Wassertiefe auch noch einmal 30 m beträgt. Die Cenote hat einen Durchmesser von etwa 60 m und der Wasserspiegel liegt schon in 25 m Tiefe.

Die letzte Sehenswürdigkeit, welche wir uns ansehen, ist der große Ballspielplatz Juego de Pelota. Mit 178x70 m Abmessung ist er der größte und schönste Chichen Itzas. Jede neu ankommende Reisegruppe versucht sich erst einmal an dem siebenfachen Echo das Platzes und das Klatschen nimmt kein Ende. Wer jetzt noch versucht die Echos zu zählen kommt sicher nicht zum richtigen Ergebnis.

Die Zeit vergeht auch hier sehr schnell und nach dem Mittagessen fahren wir über Tulum zu den Strandhotels zurück. Wir haben das Glück unser Hotel schon zu kennen und schon unser Wunschzimmer notiert. Wie schon bei der ersten Anreise will man die Abkürzung von Jahnreisen MB (Meerblick) nicht anerkennen und erst nach mehreren Telefonaten und Diskussionen bekommen wir das Zimmer 1701 in dem sehr ruhigen Teil der Hotelanlage.

Rundreise 6. Tag

Heute haben wir den 25.03.2006 und nach dem Ablauf zu urteilen wird es ein sehr erholsamer Tag werden. Rundreise: Mexiko 2006 MeridaRundreise: Mexiko 2006 MeridaNach dem Frühstück beginnen wir unseren Stadtrundgang durch Merida. Wer in den engen Strassen der Hauptstadt Yukatans unterwegs ist wird die Größe der Stadt nicht erraten. Mit 850.000 Einwohnern ist Merida keine Kleinstadt mehr. Einige Strassen und Gebäude haben wir uns schon gestern Abend bei schöner Beleuchtung angesehen. Einiges davon werden wir heute auch von innen besichtigen können. Merida ist eine sehr schöne Stadt mit dem gewissen Etwas. Wir erfahren viel über die Geschichte der Stadt und werden über die aktuelle Politik aufgeklärt. Das Gebäude des Gouverneurs steht allen Besuchern offen und auch unsere Gruppe besichtigt die öffentlich zugänglichen Räume mit den herrlichen Gemälden des Malers Fernando Castro PachecoRundreise: Mexiko 2006 Merida. Der Hausherr beendet gerade eine Diskussion mit einer Delegation Jugendlicher aus der Stadt.

Kurz nach Neun machen wir uns auf den Weg zur Markthalle der Stadt. Hier werden wir keinen geführten Rundgang unternehmen sondern jeder kann nach seinen Wünschen das Angebot durchsuchen und Rundreise: Mexiko 2006 Merida Markthalleeinkaufen oder auch nur eine Runde drehen. Das Angebot an Waren ist unüberschaubar und trotzdem ist ein System der Anordnung der Stände erkennbar. Nur leider gibt es hier keine Hängermatten. Merida ist aber so etwas wie die Hauptstadt der Hängematten und ohne möchte ich nicht nach Deutschland zurück fliegen. Carlos kennt natürlich einen Laden seines Vertrauens und dem Besitzer ist wieder etwas Umsatz sicher. Hier gibt es eine reichhaltige Auswahl, aber für unsere Wünsche muß er schon einige Stapel mit Hängematten umschichten.

Nach dem Einkausbummel wollen wir die Catedral San Ildefonso besichtigen. Das Interesse ist in unserer Reisegruppe aber nicht sehr groß und die wenigsten werfen einen Blick in diese Kirche. Vor der Catedrale wartet auch unser Bus zur Weiterfahrt nach CelestunRundreise: Mexiko 2006 Lagune von Celestun. Leider fehlen noch einige Mitreisende und mit dem Bus geht es auf die Suche nach dem Rest der Reisegruppe. Nachdem wir die Verschollenen an der Markthalle gefunden haben, geht die Reise weiter zur Lagune von Celestun.

Es ist eine etwas längere Busfahrt, aber Carlos versteht es immer wieder mit interessanten Einlagen Wissen zu vermitteln und die Reisegruppe bei Laune zu halten. Er liest kurz die Zeitung und dann beginnt schon die Übersetzung der wichtigsten Meldungen. Einmal geht es um die Politik in Mexiko, das andere mal um Meldungen aus Deutschland oder den USA.

Gegen 12:20 Uhr haben wir die Lagune von Celestun erreicht und laufen zu den Anlegestellen der Boote. Maximal 8 Personen finden jeweils Platz und schon setzen sich die ersten Boote in Bewegung. Unser Fahrer läßt es ruhig angehen und ich habe den Eindruck das er seinen Motor schonen will. Die anderen Boote sind schon weit vorraus als die 80 PS unserer Antriebsmaschine gefordert werden. Jetzt heist es die sieben Sachen fest halten, haben wir doch in kurzer Zeit alle vor uns fahrenden Boote überholt. So viel Tempo hätte ich diesen Nußschalen nicht zugetraut. Bekannt ist das Reserva de la Biosfera Ria Celestun durch seine Flamingos und die vielen anderen Wasservögel. In wenigen Minuten haben wir die Flamingokolonie erreicht und sehen tausende dieser schönen Vögel nur wenige Meter von uns entfernd. In aller Ruhe können wir filmen, fotografieren und die Tiere beobachten. 20 Minuten bleiben wir bei den Flamingos und fahren dann weiter zu einer Reiherkolonie. Durch die Mangrovenwälder geht es weiter zu einer Süßwasserquelle wo wir zu einem Rundgang an Land gehen können. Überall kann man Fische beobachten oder hält nach jagenden Vögeln ausschaRundreise: Mexiko 2006 Mittagessen Speisekarteu. 13:45 Uhr ist unser Ausflug zu Ende und es wird Zeit für das Mittagessen. Im Restaurant Los Pampanos werden die Gerichte vor der Bestellung erklärt. Carlos übersetzt die Speisekarte ins Deutsche und übernimmt auch gleich die Bestellung. 90 Minuten haben wir hier verbracht. Das Essen war wieder sehr lecker und die Tequila haben sehr gut geschmeckt.

Zum Abschluß des heutigen Tages besuchen wir das anthropologische Museum in Merida. Im Gebäude ist die Benutzung von Blitzlicht untersagt und durch die vielen Überwachungskameras sind die Verursacher der Lichter schnell gefunden. Das Personal hat alle Hände voll zu tun um dem Gewitter ein Ende zu bereiten. Unser Reiseleiter macht eine kurze Führung durch die Räume und anschließend fahren wir zurück in das Hotel.

Heute Abend gehen wir in das Restaurant Pancho´s. Hier werden die Steaks am Tisch gegrillt und zubereitet. Livemusik ist auch hier wieder mit dabei. Wir wollen aber den Abend nicht hier verbringen sondern in der Innenstadt. Das Zentrum ist für den Autoverkehr gesperrt und überall wird Musik gespielt und gefeiert. Die Gaststätten haben die Strassen in Besitz genommen und teilweise wurden sogar Bühnen aufgebaut. Man merkt nicht wie die Zeit vergeht und es wird wieder einmal sehr spät.

Rundreise 5. Tag

Wir werden heute Campeche verlassen und über Kabah, Uxmal sowie der Hacienda Yaxcopoil nach Merida fahren. Nach der gestrigen langen Etappe sind wir heute nur etwa 300 km mit dem Bus unterwegs. Der starke Wind hat wieder nachgelassen aber von der Sonne ist noch nichts zu sehen.Rundreise: Mexiko 2006 Hotel Del Mar Es ist bedeckt und nur manchmal sieht man etwas blauen Himmel durch.

Rundreise: Mexiko 2006  KabahWir verlassen heute die Stadt und den Bundesstaat Campeche und fahren eine längere Strecke nach Kabah. Einige Kilometer vor dem ersten Ziel überqueren wir die Grenze zum Bundesstaat Yucatan. In der Anlage von Kabah sind bisher fast nur Bauwerke der Ostgruppe freigelegt worden. Heute können wir die Gebühr (30 Pesos) für die Videokameras wieder für mehrere Anlagen nutzen und müssen nur die Quittung aufheben. Wir beginnen den Rundgang an einer steilen Treppe welche sich besser hoch läuft als herunter. Das eindruckvollste Bauwerk dieser kleinen Maya-Stadt ist der Tempel der Masken. Mit über 250 Masken des Regengottes Chaaks ist die Fassade des Palastes bedeckt. Leider sind die meisten der langen rüsselartigen Nasen abgebrochen. Plötzlich fängt es wieder an zu regnen.Rundreise: Mexiko 2006  Kabah Unter einem Baum und in einer Ruine findet die Gruppe Schutz. Nach wenigen Minuten ist der Regen wieder vorbei. Kabah wird auch die Schwesterstadt von Uxmal genannt, weil beide Städte mit einer Dammstrasse verbunden waren. Diese Strasse ist noch heute begehbar. Nach etwa 45 Minuten haben wir uns den größten Teil angesehen und laufen zum Bus zurück. Am Eingang hat man die Möglichkeit Holzschnitzereien aus erster Hand zu erwerben. Einige nutzen die günstige Gelegenheit und kaufen hier einige schöne Stücke einRundreise: Mexiko 2006 Mayafamilie.

Unweit von Kabah haben wir die Möglichkeit eine Mayafamilie zu besuchen. Dieser Stop ist wieder nicht im Programm enthalten und wir nehmen das Angebot dankend an. Hier erhalten wir eine Lehrvorführung wie man in einer Hängematte richtig schläft und was man in dieser noch so alles treiben kann. Sogar die Herstellung einer Hängematte kann man sich ansehen und wir erfahren etwas über die unterschiedlichen Größen und Qualitäten der mexikanischen DoppelbettenRundreise: Mexiko 2006  Mayafamilie. Die Tortillas werden noch tratitionell hergestellt und wer zu lange in der Hütte war, riecht für den Rest des Tages nach Rauch. Der Herr des Hauses zeigt uns wie früher Sisal hergestellt wurde und was die Maya alles aus der Faser gemacht haben. Stolz zeigt er uns seine Schuhe. Wir machen noch einen Rundgang durch das Anwesen der Familie und lassen uns im Garten die verschieden Obstbäume erklären. Mit etwas Trinkgeld verabschieden wir uns und fahren weiter nach UxmalRundreise: Mexiko 2006  Uxmal Pyramide des Zauberers.  Weil die Zubereitung unseres heutigen Mittagessens etwas länger dauert, müssen wir schon vorab bestellen. Die komplette Bestellung wird in einem Erdofen auf heißen Steinen gedünstet.

Nach einigen Kilometern sind wir in Uxmal angekommen. Schon der Eingang macht einen anderen Eindruck als alle bisher gesehenen Anlagen. Auch der Eintrittspreis läßt Großes erwarten. Die Pyramide des Wahrsagers ist gleich das erste Bauwerk welches wir uns ansehen. Rundreise: Mexiko 2006  Uxmal Viereck der NonnenLeider dürfen wir die Pyramide nicht besteigen. Das gewaltige Bauwerk hat eine Fläche von 80x85 m und ist 38 m hoch. 5 mal wurde hier gebaut bis die heutige Höhe erreicht wurde. Ständige Begleiter und Beobachter sind die Leguane, welche gegenüber den Besuchern sicher in Überzahl sind.Sogar auf den Bäumen liegen sie in der Sonne. Nächster Höhepunkt des Rundganges ist das Nonnen-Geviert westlich der Pyramide.  Die Details der Fassaden sind noch gut erhalten und man kann sich gar nicht satt sehen.Rundreise: Mexiko 2006  Uxmal Palast des Gouverneurs  Auf dem Ballspielplatz mit seinen Ringen laufen wir in Richtung des Gouverneurspalastes. Über eine seitliche Treppe gelangt man auf die Plattform mit dem etwa 100 m langem Gebäude. Wegen der Sicht auf den Morgenstern Venus ist das Gebäude in südöstlicher Richtung ausgerichtet. Auch die weiße Strasse nach Kabah verläuft auf dieser Linie. Es ist der längste Fassadenbau der Maya überhauptRundreise: Mexiko 2006 Mittagessen. Die verbleibende Zeit nutze ich um die große Pyramide und das Taubenhaus anzusehen. Noch einige Aufnahmen und schnell zum Ausgang geeilt.

Um 14:30 Uhr wurde das Essen in unserem Beisein ausgegraben, schmeckte sehr gut und zur Verdauung gab es die Spezialität des Hauses.

Als letzte Tagesetappe besuchen wir die Sisal-Hacienda Yaxcopoil. Sie wurde im 17. Jahrhundert gegründet und hatte eine max. Fläche von 11.000 ha. Heute ist die Hacienda ein privates Museum in dem Zimmer, Möbel und Maschinen der glanzvollen Zeit zusehen sind. Der Eintritt kostet 50 Pesos und ist nicht zu viel. Die Eigentümer sind Erben der einstigen Besitzer aus dem Jahr 1864. Für die Erhaltung der Bausubstanz und der Zimmer müßte etwas mehr getan werden, auch wenn das Anwesen zum Verkauf steht. Über die Hacienda gibt es eine Erläuterung mit Lageplan in deutscher Sprache. Auch der Internetauftritt ist sehenswert und reich bebildert. Nach etwa einer Stunde fahren weiter in das Hotel Del Gobernador in Merida.

Der Abend steht zur freien Verfügung und alle erhalten einen Stadtplan von Merida. In unmittelbarer Umgebung des Hotels gibt es einige sehr gute Restaurants. Heute entscheiden wir uns für das Amaro - eine sehr gute Wahl. Mit einem kleinem Stadtbummel geht der Tag zu Ende.

Rundreise 4. Tag

Heute werde ich durch das Geschrei der Brüllaffen wach. Rundreise: Mexiko 2006 Mision PalenqueKurz vor 06:00 Uhr sind die Affen nicht mehr zu überhören. Im Hotel und der Umgebung ist noch große Ruhe und deshalb kann man die Tiere sehr weit hören. Schade das wir uns dieses Schauspiel nicht im Dschungel anhören können.

Heute müssen wir wieder Koffer packen und vor uns liegt eine lange Tagestour von etwa 380 km. Wir verlassen Palenque und den Bundesstaat Chiapas und fahren bis nach Campeche an der Küste des Golf von Mexiko. In dem Hotel Mision Palenque könnte man es auch etwas länger aushalten aber wir wollen ja noch mehr von Mexiko sehen.

Pünktlich fahren wir in Palenque los und verlassen auch schon bald die dicht bewachsene Region am Gebirgsrand. Am Anfang fahren wir die gleiche Strecke zurück welche wir schon vor 2 Tagen gefahren sind. Wir lassen den Bundesstaat Chiapas hinter uns, fahren etwa 20 km durch Tobasco und sind dann zurück im Bundesstaat Campeche. Auch in Richtung Golfküste ist die Rinderzucht stark verbreitet. Einige Tümpel rechts und links der Strasse sind mit blühenden Wasserhyazinthen zugewachsen - Reiher stehen im Wasser und wollen ihr Frühstück fangen. Carlos hat eine Flasche Tequila zur Verkostung mitgebracht und in Trinkbechern aufgeteilt. Es ist schon eine der besseren Sorten, aber trotzdem hat er auch Salz und Limetten dabeiRundreise: Mexiko 2006 Pause.

Auf dem heutigen Weg befinden sich keinen Sehenswürdigkeiten und deshalb machen wir an der Küste des Golf von Mexiko bei Champoton einen Zwischenhalt. Gegen 12:00 Uhr halten wir am Bahia de Tortugas einem Lokal mit einem schönen Strand, Pool, Liegen und Hängematten. Natürlich rennt fast die ganze Gruppe sofort an den Strand um sich die besten Liegen und Hängematten zu reservieren. Es ist Zeit bis zum Nachmittag und deshalb werden wir erst einmal etwas essen. Es ist noch kein Bus weiter hier und wir können uns die Plätze in Ruhe aussuchen. Bei diesem Wetter bleiben wir auch draußen sitzen und lassen es uns schmecken. Schon bald kommen die nächsten Busse an und das Restaurant ist schnell vollRundreise: Mexiko 2006 Campeche. Jetzt suchen wir uns einen Platz am Strand und erfrischen uns im Golf. Die Wasserqualität kann mit der an der Karibikküste nicht mithalten. Schon nach wenigen Metern kann ich den Grund nicht mehr sehen. Weil nun fast alle an den Tischen sitzen können wir uns die Liegen und Hängematten aussuchen. Gegen 15:00 Uhr fahren wir dann weiter nach Campeche.

Nach der langen Busfahrt können wir uns jetzt bei einem Stadtrundgang die Füße vertreten. Campeche ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates und hat etwa 220.000 Einwohner. Durch Restaurierungsarbeiten an einem der Stadttore müssen wir einen kleinen Umweg in Kauf nehmen. Die Altstadt ist hervorragend erhalten und farbenfreudiger habe ich noch keinen Ort gesehen. Schöne Villen und Herrenhäuser reihen sich aneinander. Wir sehen uns den Plaza de la Independencia an und natürlich auch die Catedral de la Concepcion.Rundreise: Mexiko 2006 Campeche Schuhputzer gehen ihrem Handwerk nach und kleine Kinder füttern die vielen Tauben auf dem Platz.Rundreise: Mexiko 2006 Campeche Nebenbei zeigt uns Carlos einige Restaurants in denen wir heute Abend essen gehen können. Jetzt laufen wir in Richtung Küste um uns den Sonnenuntergang anzusehen. Der Himmel verspricht aber nichts Gutes und der starke Wind treibt dunkle Wolken vom Norden auf das Festland zu.

Je mehr sich die Sonne der Wasseroberfläche nähert je mehr verschwindet sie hinter einem Wolkenschleier.  Das Hotel Del Mar liegt direkt an der Promenade und wir müssen nur über die Strasse gehen. Die Zimmerverteilung ist wie immer schon fertig und schnell sind wir für den privaten Stadtbummel gerüstet. Der Wind ist so stark geworden das sogar die Fledermäuse vom Himmel fallen. Vor dem Hotel kriechen einige Tiere auf der Strasse und dem Fußweg.Rundreise: Mexiko 2006 Campeche

Es ist Zeit für das Abendessen und wir haben uns heute ein typisch mexikanisches Lokal ausgesucht. Zu unserem erstaunen bekommen wir sogar eine Speisekarte auf der die Gerichte ins Deutsche übersetzt worden sind. Das habe ich bisher noch nicht gesehen. Wir haben sehr gut gegessen und wollen uns noch etwas in der Stadt umsehen. Der Springbrunnen, der uns von Carlos empfohlen worde, ist auch wegen Reparaturarbeiten außer Betrieb. Schon bald sind wir wieder an der Promenade und laufen bis zur mexikanischen Riesenflagge. Für die Mexikaner ist es eine Strasse zum sehen und gesehen werden. Vor allem die Jugend hat die lange Mauer am Wasser für sich entdeckt. Uns wird es aber zu windig und wir lassen den Tag an der Bar ausklingen.

Rundreise 3. Tag

Heute wollen wir die versunkene Mayastadt im Dschungel besuchen und uns den Wasserfall Misol Ha ansehen. In der Beschreibung der Rundreise waren die Wasserfälle Aqua Azul beschrieben aber aus Sicherheitsgründen weichen wir auf den Wasserfall Misol Ha aus. Rundreise: Mexiko 2006 Mision PalenqueEs sollen schon mehrere Überfälle auf Touristen vorgekommen sein und die Reiseveranstalter haben deshalb den Reiseverlauf geändert.

Heute scheinen alle Reisegruppen gleichzeitig zu frühstücken und entsprechend chaotisch geht es hier zu. Am Buffet bildet sich eine lange Schlange und der Toaster kommt nicht nach. Solch ein Massenansturm kommt auch hier nicht so oft vor. Die Lage entspannt sich und heute müssen wir ja auch keine Koffer packen.

Für den heutigen Abend bietet uns Carlos eine Theatervorstellung an. Die Entwicklung der Menschheit aus der Sicht der Maya ist das Thema des bunten Spektakels was nur aufgeführt wird wenn mindestens 25 Zuschauer gebucht haben. Gegen ein kleines Trinkgeld würde sogar unser Bus den Transport übernehmen. So groß ist die Begeisterung in unserer Reisegruppe auch nicht aber Carlos reserviert schon mal einige Plätze.

Wir verlassen Palenque und fahren Richtung Hochland. Die Maya-Stadt liegt etwa in 150m Höhe umgeben von dichtem tropischen Regenwald. Mit dem Bus brauchen wir nur etwas mehr als eine halbe Stunde, aber wir sind lange nicht die Ersten auf dem großen Parkplatz. Es stehen schon Rundreise: Mexiko 2006 Palenque Templo de la Calaveraeinige Busse hier und die vielen Händler sind beim Aufbau ihrer Stände. Neben den üblichen Angeboten gibt es hier Lacandones Pfeile und Bogen in sehr guter Qualität. Die freigelegte Anlage ist sehr groß und wir werden uns hier etwas länger aufhalten. Ein großer Getränkevorrat ist heute Pflicht und wir wissen nicht ob es unterwegs noch Möglichkeiten gibt die Vorräte aufzufrischen.

Wunderschön sehen die Pyramiden mit dem Dschungel im Hintergrund ausRundreise: Mexiko 2006 Palenque Templo de la Calavera.  Heute gibt es auch endlich die Möglichkeit die Treppen einiger Bauwerke zu nutzen. Trotz der Hitze nutze ich jede Möglichkeit um die Ruinen nicht nur von unten zu sehen. Carlos kann uns zu jedem Bauwerk eine Unmenge an Informationen liefern und hat alle Hände voll zu tun um die Gruppe zusammen zuhalten. Die Einen wollen jeden Stein einzeln fotografieren und die Anderen warten bis keine Person mehr auf dem Bild istRundreise: Mexiko 2006 Palenque Templo de la Cruz. Einige Minuten vor dem ausgemachten Termin vermisse ich plötzlich meine Brille. Ich hatte sie auf einem Tempel zum Fotographieren auf einen Stein gelegt - aber auf welchem? Wir waren gerade an der Kreuzgruppe und ich hatte mir den Templo de la Cruz Foliada und den Templo de la Cruz angesehen. Also musste ich noch einmal auf beide Ruinen geklettern und hatte Glück das ich meine Brille unbeschadet wiedergefunden habe. Trotzdem war ich noch pünktlich und nicht der Letzte unser Gruppe. Das gibt morgen sicher Muskelkater. Wir haben uns noch einige Bauwerke in der Anlage angesehen und haben dann den Fußweg von der Nordgruppe zum unteren Eingang genommen. Es ist ein schöner Fußmarsch und es lohnt sich auch mal nicht nur auf den Weg zusehen. Kolibris, andere schöne Vögel und Affen kann man mit etwas Glück erspähen. Immer am Rio Otulum entlang geht es bergab. An der Strasse befindet sich das Museo de Sitio, ein Souveniershop sowie eine Cafeteria. Noch eine kleine Pause und dann fahren wir weiter zum Wasserfall Misol-HaRundreise: Mexiko 2006 Wasserfall Misol Ha.

Am Parkplatz befindet sich ein sehr gutes Restaurant. Wir haben die Möglichkeit den Zeitplan für das Mittagessen und den Wasserfall nach unseren Vorstellungen zu gestalten. Weil es im Restaurant noch leer ist wollen wir erst essen und dann die verbleibende Zeit am Wasserfall verbringen. Die Zubereitung dauert etwas länger aber dafür ist das Essen vorzüglich. Bis zum Wasserfall sind es noch einige Minuten zu laufen. Das Wasser fällt etwa 40m in die Tiefe und man hat die Möglichkeit hinter dem Wasservorhang entlang zugehen. Rundreise: Mexiko 2006 Wasserfall Misol HaDie Wege sind sehr nass und rutschig und trotzdem sind einige Leute mit Sandalen unterwegs. Mit ordentlichen Schuhen ist es aber kein Problem einmal hinter einem Wasserfall zu stehen. Wir befinden uns noch in der Trockenzeit und deshalb ist die Wassermenge nicht sehr groß. Das Wasser kommt auch aus diversen Felsspalten, tropft von der Felswand und ich muss aufpassen das kein Wasser auf die Kameras tropft. Hinter der Wasserwand gibt es aber auch nicht so feuchte Plätze und man kann fotografieren und filmen. Es besteht auch die Möglichkeit in dem See zu baden, aber wer läßt schon gern seine sieben Sachen unbeaufsichtigt auf den Steinen liegen? Unsere Zeiteinteilung war richtig weil wir uns jetzt bis zur Weiterfahrt am Wasser aufhalten können. Im Restaurant herrscht jetzt Hochbetrieb, die Gäste warten sehr lange auf ihre Speisen und dadurch müssen sich einige unserer Gruppe mit dem Essen beeilen.Rundreise: Mexiko 2006

Zum Abschluß des heutigen Tages besuchen wir noch eine Gummibaumplantage. Unser Reiseleiter hat uns diesen Vorschlag gemacht und fast alle kommen mit. Wir bekommen die verschiedenen Baumarten erklärt und auch die Verarbeitung der Gummimilch wird sehr gut vorgeführt. Auf dem Gelände wachsen auch verschieden Gewürz- und Obstgehölze. Kaffee, Kakao, Mango und viele andere Bäume werden uns gezeigt. Sehenswert sind auch die Anpflanzungen und Volieren auf dem Gelände der Plantage. Anschließend gibt es noch eine Verkostung von Kaffee und Kakao. Auch bei diesen hohen Temperaturen schmeckt der heiße Trunk sehr gut. Nach etwa einer Stunde fahren wir zurück in unser Hotel nach Palenque.

Rundreise 2. Tag

Rundreise: Mexiko 2006 Holiday Inn Chetumal

 

Wieder klingelt um 06:30 Uhr der Wecker meines Handys. Auf den Weckruf der Hotels will ich mich lieber nicht verlassen müssen. Die Rundreise führt uns heute von Chetumal über Kohunlich und Chicanna nach Palenque. Mit etwas über 500 km ist es die längste Einzeletappe dieser Rundreise. Wieder überprüft jeder die Vollzählichkeit seiner Koffer und pünktlich sind Alle im Bus.

Unser erstes Ziel am heutigen Tag ist die archäologische Zone von Kohunlich. Vorbei an Zuckerrohrfeldern und Buschwald fahren wir auf der Mex 186 Richtung Westen. Die Vegetation wird üppiger und auch Rundreise: Mexiko 2006 Kohunlich die Bäume sind größer als an der Küste. Nach einer Stunde Fahrzeit haben wir die Ausgrabungsstätte erreicht. Diese Anlage ist nicht so überlaufen wie Tulum gestern. Von dem Parkplatz am Eingang führt ein breiter schattiger Weg zu den ersten Gebäuden. In Kohunlich sind vor allem die etwa 2m hohen Stuckmasken sehenswert.Rundreise: Mexiko 2006 Kohunlich  Zum Schutz vor der Sonne und den Regenschauern wurde ein Dach über die Fläche gebaut. Wer die Stufen bis nach oben steigt bekommt eine schöne Sicht auf die Landschaft der Umgebung. Für ängstliche und ungeübte Kletterer gibt es an beiden Seiten Möglichkeiten zum Festhalten. Auf den Bäumen machen sich die ersten Papageien bemerkbar und die vielen Bromelien an den Baumstämmen möchten auch mal fotografiert werden. Einige Bäume sind gut 40m hoch und damit größer als die Bauten der Maya's. Das Dschungelgebiet von Belize breitet sich bis hierher aus und mit etwas Glück kann man einige der einheimischen Tiere entdecken. Leider hat eine große Schulklasse den Weg hierher gefunden und deren Lautstärke dürfte jedes Tier in Flucht geschlagen haben. Wir halten uns etwas über eine Stunde in Kohunlich auf und 09:15 Uhr fahren wir weiter Richtung Chicanna. Nach einigen Kilometern verlassen wir den Bundesstaat Quintana Roo und sind sehr überrascht das es zwischen den einzelnen Bundesländern Grenzkontrollen und Zollabfertigung gibt. Carlos erzählt uns das es aber sehr selten zu Kontrollen der Touristenbusse kommt.Rundreise: Mexiko 2006 Chicanna

Einige Minuten nach halb Zwölf sind wir an der Maya Stätte Chicanna im Bundesstaat Campeche angekommen. Die ebenfalls sehr kleine Anlage beeindruckt durch ihre hohen Turmbauten und die reich mit Mustern verzierten Fassaden. Naturliebhaber sehen hier auch wieder zahlreicheRundreise: Mexiko 2006 Chicanna Orchideen am Naturstandort Orchideen und Bromelien auf den Bäumen wachsen. Nach etwa 45 Minuten haben wir uns die 6 Bauten angesehen und machen uns auf die letzte Tagesetappe. An einer Tankstelle machen wir eine längere Pause. Das Außenthermometer des Busses zeigt 42 Grad Lufttemperatur an. Die Luft bewegt sich nicht etwas und schnell suchen wir den Laden gegenüber auf. Neben Getränken gibt es hier auch etwas gegen den kleinen Hunger.

Die Landschaft wird immer offener und die ersten Rinderweiden tauchen auf. Riesige Herden sind auf den Wiesen und an den Stallungen sieht man gesattelte Pferde stehen. Manche Anwesen sehen sehr gepflegt und wohlhabend aus aber die meisten sind sehr herunter gekommen. Auf den Strassen ist es sehr ruhig. Nur manchmal überholen wir einen LKW oder es kommt uns ein Fahrzeug entgegen. Nur dadurch ist es möglich mit dem Bus solche Strecken zurück zulegen. Die LKW fahren hier auch wesentlich schneller als es in Deutschland denkbar ist.

Wir verlassen den Bundesstaat Campeche und passieren die Grenzen zu Tabasco und Chiapas. An der Seite stehen einige beladene LKW. Die Fahrzeuge sind nicht durch die Zollkontrollen gekommen, werden dann einfach dort mit der Ladung abgestellt und meist nie wieder von den Eigentümern zurückgefordert.

Noch vor Einbruch der Dunkelheit erreichen wir das Hotel Mision Palenque. Das Hotel liegt sehr ruhig in einem großen Park. Die Zufahrt führt über eine schöne Allee mir riesigen Bäumen. Hier werden wir 2 Nächte verbringen und auch das Abendessen ist im Preis enthalten.

Weil wir heute sehr viel im Bus gesessen haben wollen wir uns noch etwas in der Stadt umsehen. Wir haben heute den 21.03. und damit feiert Mexiko den Geburtstag des Reformpräsidenten Benito Juarez. Er wurde 1858 erster indigener Präsident Mexikos. Bis in die Nacht sind die Strassen voller Leben und auf einem grossen Platz reiht sich ein Marktstand an den Anderen. Mir fällt auf, dass ich bisher noch nie alkoholische Getränke im Freiverkauf gesehen habe. Sowohl an den Haltestellen der Touristenbusse als auch hier gibt es kein Bier zu kaufen. In einer Seitenstrasse finde ich einen kleinen Laden der diese Marktlücke ausfüllt. Hier gibt es sogar das dunklere und besser schmeckende Lagerbier. Unter der Bezeichnung XX kennt es in dieser Region jeder. So schön es auch hier ist aber so langsam müssen wir zurück in das Hotel. Die meisten unserer Reisegruppe werden schon lange schlafen.

Rundreise 1. Tag

Am nächsten Tag müssen wir schon wieder die Koffer packen und gegen 17:00 Uhr werden wir vom Hotel abgeholt. Laut Reiseleitung sollte am Flughafen der Treffpunkt sein, aber man erspart uns das Chaos und wir werden direkt zum Hotel in Cancun gebracht. An den beiden Wochenendtagen ist die Hauptanreisezeit der Amerikaner und dann ist es sehr laut und voll.

Das Hotel Radisson Hacienda Cancun liegt im Zentrum der Stadt. Die Zimmer sind schnell aufgeteilt und natürlich versagt wieder mal unsere Schlüsselkarte ihren Dienst. Die Karte wird noch mal neu beschrieben und die Zimmertür 1104 lässt sich öffnen. Um 19:00 Uhr ist der erste Treffpunkt in der Lobby des Hotels. Es erfolgt die Aufteilung in größere Reisegruppen und die Reiseleiterstellen sich vorRundreise: Mexiko 2006 unser Reiseleiter Carlos. Wir werden über den Ablauf der Rundreise unterrichtet und sind natürlich die Gruppe, welche die Tour in umgekehrter Reihenfolge macht. Wegen der Hotelauslastung können leider nicht alle Reisegruppen den selben Ablauf auswählen. Es wechseln noch 2 die Reisegruppe, 2 haben abgesagt und dafür haben wir dann etwas mehr Platz im Bus.

Den Rest des Abends haben wir zur freien Verfügung. Zum Abendessen bleiben wir im Hotel und danach geht es in die Stadt. Auch wenn am nächsten Morgen um 06:30 Uhr der Wecker klingelt, wollen wir uns noch etwas in Cancun umsehen. Schon wenige Meter vom Hotel entfernd wird es auf den Strassen lebhafter. Die Geschäfte haben immer noch geöffnet und mit großen Lautsprechern werden Kunden angelockt. Auffallend ist der starke Strassenverkehr bis in die Nacht hinein. In einigen Geschäften sehen wir uns etwas genauer um, obwohl wir eigentlich nur ein bischen bummeln wollten. Die Preise sind aber teilweise sehr übertrieben und wir warten erst einmal was die Rundreise so an Kaufgelegenheiten bietet. Rundreise: Mexiko 2006  Rundreisebus

Am nächsten Tag geht es dann endlich los. 06:30 Uhr Wecken, 07:00 Uhr Frühstück, 07:45 Uhr Treffen am Bus und 08:00 Uhr Abfahrt. So wird der Ablauf jeden Morgen an den kommenden Tagen aussehen. Damit die Koffer auch im richtigen Bus eingeladen werden erhalten sie farbige Bänder zur besseren Kontrolle. Es beginnt der Kampf um die besten Plätze im Bus - (fast) alle wollen Vorn sitzen. So sind auch die ersten Reihen schnell komplett besetzt. Im hinteren Teil können wir es uns so richtig bequem machen. Eine Sitzbank rechts und links und eine als Ablage. Jetzt kann die Sonne kommen woher sie will und wir haben immer ein schattiges Plätzchen.Rundreise: Mexiko 2006

Heute fahren wir mit dem Bus etwa 380 km bis nach Chetumal. Unser Reiseleiter Carlos spricht sehr gut deutsch und wir erfahren Einiges über Land und Leute. Er hat u.a. einige Zeit in München gelebt und kann einen einwandfreien bayrischen Dialekt. Einen Spitznamen hat er deshalb auch schnell bekommen - "ge mer ".

Unser ersten Halt ist nach fast 2 Stunden Fahrt zu einer Art Verkaufsveranstaltung. In der Rundreisebeschreibung taucht dieser Punkt nicht auf, jedoch hat Niemand etwas gegen den Zwischenhalt. Rundreise: Mexiko 2006 VerkaufsshowHier werden uns die verschiedenen Agavenarten vorgestellt und wie diese genutzt werden. Seht interessant ist auch die Edelsteinschleiferei gegenüber. Rundreise: Mexiko 2006 Masken aus SteinIn mühsamer Kleinarbeit entstehen hier Masken und Figuren aus grün schimmernden Stein welche teilweise mit Halbedelsteien und anderen Materialien verziert sind. Die Führung erfolgt in deutsch und der junge Mann gibt sich Mühe uns in Einkaufstimmung zu bringen. Als nächstes gibt es eine Lehrvorführung wie man Tequila richtig trinkt. Hier wird der Schnaps natürlich mit Salz und Limette getrunken. Für die meisten Urlauber ist das der erste Tequila ihres Lebens gewesen und für einige auch der Letzte. Dann geht es in den großen Verkaufsraum wo wir von weiteren Verkäufern erwartet werden. Unter den ausgestellten Stücken ist auch ein großer Sonnengott welcher es mir angetan hat. Rundreise: Mexiko 2006 Masken aus SteinDas Gewicht ist schon gewaltig aber der Preis noch viel mehr. Über 150 USD sollte das gute Stück noch kosten. Ich habe noch die Hoffnung das ich später doch etwas günstiger an eine ähnliche Figur komme und lasse die Finger davon. Leider habe ich eine solche Qualität nicht wieder gesehen und die Preise waren auch nicht viel geringer. Sonst gibt es hier alles zu kaufen was man als Andenken der Verwandschaft in die gute Stube stellen kann - Glas- und Keramikwaren und natürlich Silberschmuck in allen Varianten. 10:15 Uhr fahren wir dann weiter zu den archäologischen Stätten von Tulum. Schon nach 20 Minuten haben wir das Etappenziel erreicht.Rundreise: Mexiko 2006 Tulum Tempel des Herabstürzenden Gottes

Am Besucher- und Informationszentrum steigen wir aus und sehen uns die Voladores an. Die "fliegenden Menschen" schweben kopfüber, an einem Seil hängend, zur Erde herab. Kaum haben sie auf der Erde einige Schritte getan, wird schon die nächste Vorstellung vorbereitet und die Männer klettern den Mast wieder hinauf. Nach nicht einmal 10 Minuten beginnt die nächste Vorstellung. Hier befinden sich auch zahlreiche Geschäfte und Restaurants aber der Eingang der Pyramidenstätte ist 700 Meter entfernd. Heute sind wir mal faul und fahren mit der Besucherbahn zum Eingang. Wir holen uns die Fahrkarten (je 20 Pesos) und sind sehr schnell am Ziel. Die gesamte Anlage macht einen gepflegten Eindruck und sie ist auch nicht so überlaufen. Die Reisegruppen verteilen sich gleichmäßig über das Gelände. Es gibt auch hier eine Möglichkeit in das Wasser zu gehen. Carlos hatte uns vorher auf den Strand hingewiesen und einige nutzen auch die kurze Zeit um einmal im Wasser Abkühlung zu finden. Den Tipp gibt sicher jeder Reiseleiter und entsprechend voll ist der Strand. Der kräftige Wind sorgt schon etwas für Abkühlung und die Zeit für einen Badeaufenthalt ist nicht wirklich eingeplant. Etwa 2 Stunden nehmen wir uns für die Besichtigung Zeit und schon geht die Fahrt weiter.

Unser nächstes Ziel ist die Lagune von Bacalar. Der kräftige Wind bringt einen ordentlichen Wellengang in die Lagune aber die verschiedenen Blautöne des Wassers sind sehr schön zu erkennen. Es gibt einen langen Steg von dem das Farbspiel noch besser zu sehen ist. Wer will kann auch hier im Wasser Abkühlung finden. Wir nutzen die Pause und gehen in die Gaststätte etwas trinken. Auch auf dieser Rundreise ist im Preis nur das Frühstück im Hotel inklusive, in Palenque gibt es 2x Abendessen und am letzten Tag ist ein Mittagessen enthalten. Den Getränkevorrat kann man überall auffüllen aber die Preise sind sehr unterschiedlich. Auch die geschäftstüchtigen Mexikaner haben jede Marktlücke gefüllt und kennen die Haltepunkte der Touribusse. Hier gibt es dann gekühlte Getränke in reichlicher Auswahl mit reichlich Aufschlag. Nach einer halben Stunde Aufenthalt fahren wir weiter Richtung Süden.Rundreise: Mexiko 2006 Cenote Azul

An der Cenote Azul machen wir nach 20 Minuten wieder einen kleinen Zwischenstop. Die Straße wird immer enger und viel breiter dürfte unser Bus nicht sein. Carlos möchte uns etwas mehr zeigen als das Rundreiseprogramm vorgibt denn die Cenote ist auch nicht im Plan enthalten. Unten angekommen breitet sich ein großer See vor uns aus. Etwa 80m tief ist der See. Die Bevölkering nutzt das Süßwasser ausgiebig zum Baden, eine Fischgaststätte ist vorhanden und Andenken gibt es hier auch zu kaufen. Nach einer kleinen Pause fahren wir dann schon wieder weiter nach Chetumal. Rundreise: Mexiko 2006 TacoessenDas Hotel Holiday Inn ist für heute unser letztes Ziel. Hier gibt es kein umständliches Anmelden und Eintragen - Carlos verteilt die Schlüsselkarten und fertig.

Zum Abendessen wollen wir uns heute mexikanisch verwöhnen lassen. Wir vertrauen unserem Reiseleiter blind und im Gänsemarsch geht es zu dem reservierten Restaurant. Taco`s bis zum Abwinken heißt heute die Devise und nach einer kurzen Erklärung was da so alles auf dem Tisch steht lassen wir es uns schmecken. Natürlich gibt es auch einige Sorten Tequila und verschieden Biere. Die Zeit vergeht sehr schnell und wir müssen ja morgen wieder früh aufstehen.

Die ersten Tage

Auch in diesem Jahr lassen wir uns vom Flughafentransfer zum Flughafen Leipzig-Halle bringen. Der vereinbarte Abholtermin wird kurzfristig etwas nach vorn verlagert weil ein Fahrzeug ausgefallen ist. Kurz nach 08:00 Uhr beginnt die Urlaubsreise nach Mexiko. Es regnet wieder etwas und der Quecksilbersäule im Thermometer wünschen wir gute Besserung.

Die Abfertigung am Flughafen geht sehr schnell und Dank unserer 2 LTU-Karten haben wir auch mit dem Übergepäck keine Probleme. Es dauert nicht lange und unser Flug nach Frankfurt wird als verspätet gemeldet. Aus den angekündigten 10 Minuten werden 20 aber wir haben über 3 Stunden Zwischenaufenthalt in Frankfurt.

Der Airbus der LTU hebt pünktlich in Frankfurt ab und wir fliegen über England, Irland, Kanada, der amerikanischen Ostküste entlang nach Mexiko. Durch die 7 Stunden Zeitverschiebung kommen wir noch am gleichen Tag in Mexiko an. Nach 9 Stunden Flug sehen wir New York unter uns und nach weiten 2,5 Stunden sind wir am Ziel unseres Fluges. Die Landung in Cancun ist sehr unruhig. Immer wieder verlieren wir ruckartig an Höhe. Der Airbus setzt auf und wird sind fast am Ziel des Tages.

Die Schlangen an den Schaltern in der Empfangshalle werden immer länger. Kurz hintereinander sind mehrere Flugzeuge gelandet und es wird laut in der Halle. Wer die Einreisekarten nicht vollständig ausgefüllt hat darf an der Seite seine Angaben ergänzen. Die Karte besteht aus dem oberen Teil für die Einreise und den unteren schmalen Abschnitt für die Ausreise. Viele haben den unteren Teil nicht ausgefüllt und werden nicht durchgelassen. Dadurch sind wir schnell an der Paßkontrolle und nun werde ich zur Bremse. Mein Paß will sich nicht leserlich scannen lassen und es scheitert ein Versuch nach dem Anderen. Nach einigen Minuten darf auch ich dann weiter gehen.

Ich tausche die ersten Reiseschecks um und bekomme den recht schwachen Euro zu spüren. Der Tauschkurs 1:11,3 ist nicht sehr gut. Bei relativ gleichbleibenden Eurokurs kann ich später bis 1:12,6 tauschen und das unabhängig ob Reisescheck oder Bargeld. Für den ersten Bedarf bin ich aber erst einmal mit Pesos versorgt.

Die Reiseveranstalter haben den Ansturm gut im Griff. Diesmal werden wir nicht mit großen Bussen in die Hotels gebracht sondern der Transfer erfolgt mit einer Art Kleinbus im Geländewagenstil. Die Fahrt vom Flughafen bis zum Hotel sollte noch einmal 90 Minuten dauern aber unser Fahrer gibt sich alle Mühe einen neuen Rekord aufzustellen. Auf der gut ausgebauten Küstenstrasse gibt es um dieser Uhrzeit relativ wenig Verkehr und jede Möglichkeit wird zum Überholen genutzt. Sehr oft weichen die überholten Fahrzeuge bereitwillig auf den Strandstreifen aus - ohne die in Deutschland üblichen Gesten. Die Polizei will rechtzeitig gesehen werden und macht das Warnlicht auf dem Autodach gar nicht erst aus. Wer nicht schon per Funk informiert wurde geht spätestens jetzt vom Gaspedal. Sehr müde erreichen wir das Hotel El Dorado Seaside Suites.El Dorado Seaside Suites: Mexiko 2006 Hotel Am Abend Lobby

 

Wir hatten schon vorher von den etwas chaotischen Verhältnissen beim Check-in gehört und waren auf einiges vorbereitet. Vor allem die Kaution für den Safe soll gleich mit der VISA-Karte bezahlt werden. Mit der Unterschrift unter den Beleg könnten somit gleich 300 USD abgebucht werden. Nach einigen Diskussionen geht es auch ohne Unterschrift und kurz vor 22:00 Uhr erhalten wir das Zimmer 2414. Mit einem Elektroauto machen wir eine kleine Rundfahrt durch die Hotelanlage und bekommen so die erste Übersicht. Unser Zimmer befindet sich in der ersten Etage des Hauses 24. Die Zimmer sind sehr groß und auch die Einrichtung ist ordentlich. Die Balkontür und das Fenster neben der Eingangstür sind mit Fliegengage versehen und halten die Moskitos aus den Zimmern fern. Durch die angenehmen Nachttemperaturen kann man dann auch auf die Klimaanlage verzichten. Müde fallen wir ins Bett.

Nach dem Frühstück sehen wir uns in der Hotelanlage genauer um. Obwohl das El Dorado ein all inklusive Hotel ist hat hier niemand ein Armband am Handgelenk. Der Hotelstrand wird rund um die Uhr bewacht und auch am Eingangstor ist der Zutritt nicht so einfach. Deshalb kann man hier auf die bunten Plastbänder verzichten.

Wir sind heute sehr spät am Strand und die Liegen in Barnähe sind alle schon belegt oder reserviert. Es sind nicht nur die Deutschen Frühaufsteher sondern vor allem die Amerikaner welche schon am Vorabend Handtücher, Schuhe oder Bücher auf den Liegen verteilen.Mexiko 2006 Unterwasserkamera - am Hotelstrand aufgenommen Am schönsten Strand sind aber noch Liegen frei und hier kann man auch gleich mit Flossen und Schnorchel die erste Tour unternehmen. Fast hätte wir das erste Treffen mit der Reiseleitung vergessen. Morgen beginnt jedoch unsere Rundreise und wir möchten schon wissen, wie der Ablauf sein wird. Die junge Frau wird bald nach Europa versetzt und schon nach unserer Rundreise werden wir von jemand anderen betreut. Die Hotelauslastung ist zur Zeit in Mexiko nicht sehr gut und die deutschen Urlauber waren auch schon zahlreicher vertreten. Das hat auch auf das Personal der Reiseveranstalter Auswirkungen.

Nun will ich aber den ersten Schnochelausflug in Strandnähe unternehmen. Die Sicht unter Wasser ist gut und je mehr man sich vom Strand entfernd je besser weiter kann man sehen. Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut ist kaum spürbar. Mehr als etwa 30cm Unterschied habe ich nie erlebt. Am El Dorado Seaside kann man sehr weit ins Wasser laufen und auch an den guten Schnorchelplätzen kann man oft noch stehen.

Für heute Abend müssen wir uns noch einen Platz in einem der Restaurants reservieren lassen. Dafür gibt es im ganzen Hotel mehrere Möglichkeiten, doch dazu später mehr.

Vorbereitungen 2006

Am 23.08.2005 war unsere Entscheidung gefallen. Den Urlaub 2006 werden wir im Hotel "El Dorado Seaside Suites" auf der Halbinsel Yucatan (Mexiko) verbringen. Trotz des sehr frühen Buchungstermines war es schon wieder schwierig passende Flüge zu finden. Zum Glück nutzt nicht jeder die Möglichkeit der Sitzplatzreservierung, deshalb sind noch Fensterplätze frei.

Wie immer ist auch diesmal wieder eine Rundreise geplant. Durch die Größe der Halbinsel haben wir uns für eine 8-Tagereise entschieden. Trotzdem sind noch einige Ausflugsziele offen und wir werden versuchen individuell einiges zu organisieren.

Die Landkarte hängt an der Wand. Markiert sind alle Ziele der Rundreise und alles was ich bisher als sehenswert erachtet habe. Ich besitze noch eine Karte von Mexiko aber der Maßstab von 1:2.250.000 ist für meine Bedürfnisse ungeeignet.

forecastfox add-on für Firefox ist installiert und so sehe ich schon jetzt das aktuelle Wetter von Tulum in der Statusleiste.

Der Winter 2006 nimmt einfach kein Ende. Immer wieder schneit es und wir hoffen das sich das Chaos vom ersten Märzwochenende nicht wiederholt.

Zum ersten mal werden wir sehr lange über den Atlantik fliegen und ich suche Informationen über die Flugroute nach Mexiko. Dabei finde ich oft die Abkürzung ETOPS (Extended-range Twin-engine Operation Performance Standard's). Danach muss z.B. der Airbus 330-200 der LTU eine Flugroute auswählen, bei der es möglich ist, innerhalb von 180 Minuten mit einem Triebwerk den nächsten Flughafen zu erreichen. Haben sie das schon gewußt? Einige Hintergrundinformationen zu diesem Thema finden sie auch auf dieser Seite.

Mexiko 2006

Inhaltsverzeichnis 2006