Schon vor dem Sonnenaufgang sind wir wieder auf der Pirsch. Francis zeigt uns heute einen anderen Teil der Masai Mara. Mit dem Geländewagen fahren wir zu einem guten Platz um von dort den Sonnenaufgang zu beobachten. Um 06:56 Uhr entstand dieses Foto.
In der kühlen Nacht hat sich leichter Bodennebel gebildet und hüllt die Natur in ein faszinierendes Lichtspiel. Die Sonne wird schon nach wenigen Minuten die Feuchtigkeit verdunsten lassen und wieder mit aller Kraft scheinen. Die Feuchtigkeit der Nacht reicht einigen Gräsern aus um wieder grüne Halme zu bilden und vielen Tieren das Überleben zu sichern. Auf der linken Aufnahme um 07:31 Uhr ist schon nur noch leichter Dunst übrig. Francis entdeckt in einer Herde Thomsongazellen einen Albino. Diese Seltenheit wird sofort per Funk an die Parkleitung gemeldet.
äume auf den Wegen und die Tiere stehen plötzlich vor unserem Wagen. Dieses Prachtexemplar wollte uns nicht vorbei lassen und bei schneller Fahrt mit Rückwärtsgang gelang mir noch dieses Foto. Eine sehr große Herde mit vielen Jungtieren überquerte den Weg und nach einigen Minuten haben wir auch die Fahrt fortgesetzt. Wir sind wieder im offenem Gelände und einige Hyänen laufen im Eiltempo an uns vorbei. Dabei wurden einige Warzenschweine aufgescheucht. Mit aufgestelltem Schwanz rannte der "Keniaexpress" auf und davon. Auch unsere Zeit in der Masai Mara geht vorbei, später wir müssen wieder zurück zum Flughafen.
An dem schönen Souvenirladen machen wir wieder Rast und feilschen um eine wunderschöne Giraffe aus Mahagoni. Das Angebot ist in diesem Laden viel schöner als wir es bisher gesehen haben, zugleich sind wir uns auch preislich einig geworden. Wir kommen gut voran und ich möchte in Nairobi noch nach einer neuen Uhr sehen. Etwa eine Stunde vor Nairobi bestellt Francis per Handy Plätze für unser spätes Mittagessen. In einem sehr noblen Einkaufstempel machen wir halt. Auf den Parkplätzen stehen nur die teuersten Marken nebeneinander und auch die Geschäfte lassen keine Wünsche übrig. Das Preisniveau ist sehr hoch und verhandelt wird nicht. Francis ist auch hier sehr bekannt und wir speisen vorzüglich. Gegen 17:00 Uhr müssen wir am Flughafen sein außerdem ist nicht mehr viel Zeit.
Wir landen pünktlich in Mombasa und fahren mit einem uralten gepflegtem Auto zurück zum Hotel. Das Taxi hat im Fahrgastraum 2 Sitzbänke zueinander gerichtet und viel Platz. Morgen wird erst mal ein Ruhetag eingelegt und ich sichte das viele Bild- und Videomaterial.
Heute ist der 08.03.2003 und wir müssen bis 05:00 Uhr am Flughafen Mombasa sein. Wir haben uns im Hotel ein Taxi bestellt und hoffen das der Fahrer auch pünktlich ist. Das Flugzeug ist fast ausgebucht und viele einheimische Geschäftsleute nutzen die schnelle Verbindung in die Hauptstadt. Am Flughafen werden wir schon von unserem Fahrer mit dem Geländewagen abgeholt. Wir müssen noch zu Gabi in die Firma um den Restbetrag zu bezahlen. Quer durch Nairobi fahren wir in eine etwas bessere Wohngegend. Gabi erwartet uns schon und die Formalitäten sind schnell erledigt. Wir bekommen einen schicken Safarihut geschenkt und erhalten eine kurze Einweisung über den Verlauf der Safari. Der Geländewagen steht uns rund um die Uhr zur Verfügung und Francis wird uns alle Wünsche von den Lippen ablesen. Es gibt keine maximale Anzahl der Pirschfahrten und auch die gekühlten Getränke für unterwegs sind im Preis enthalten.
In Nairobi fallen uns die sauberen Straßen und der dichte Verkehr auf. Dagegen ist Mombasa eine kleine verschlafene Provinzstadt. Auf der Stadtautobahn sind wir schnell unterwegs und fahren dann auf sehr guter Straße in Richtung Rift Valley. Gegen 11:00 Uhr erreichen wir nach etwa 20 Km den Aussichtspunkt der Ngong Berge und machen Pause. Vor uns liegt der große ostafrikanische Grabenbruch und hier müssen wir erst mal durch. Ein sehr schöner Ausblick über die mehr als 1000m tiefer liegende Ebene. Sofort wird man von Souvenirverkäufern angesprochen die hier natürlich reichlich Kundschaft haben. Wir sind aber schon etwas braun gefärbt und nicht die richtige Zielgruppe. Mit dem Fernglas sehen wir die Straße auf der wir das Rift Valley durchqueren wollen.
Kurvenreich geht es immer bergab. Im oberen Abschnitt stehen die LKW an der Seite, welche die lange und steile Strecke nicht nach oben geschafft haben. Jetzt geht es nach oben flüssig und auf unserer Seite stehen die Fahrzeuge mit Bremsproblemen und defekten Reifen. Es ist die reinste Materialschlacht. Nur wenige Kilometer fahren wir noch auf der A104 entlang und müssen dann auf die Straße in Richtung Narok abbiegen. Die Schlaglöcher werden immer mehr und teilweise haben die Kleinbusse und Geländewagen eine eigene Spur neben der Straße angelegt. Schwer beladene LKW hinterlassen eine riesige Staubwolke die der Wind in das Umland weht. Große Maisfelder werden bearbeitet und bewässert. Einige Männer stehen am Straßenrand und füllen die Schlaglöcher mit Schotter und Sand. Francis hält manchmal an und gibt den Männer etwas Geld. Die Leute stehen freiwillig in der Mittagshitze und versuchen die Straßen auch für die großen LKW befahrbar zu halten. Als Dank halten die Fahrer an und geben Geld oder auch Lebensmittel und Wasser. Auffällig ist die hohe Zahl der Polizeikontrollen. Warum nur? Wie überall in Kenia sieht man Kleinbusse die überladen über die Pisten rasen. Die billigste Art um von A nach B zu kommen. Die hohen Unfallzahlen und die Materialschäden an LKW und PKW zwingen zu diesen massiven Kontrollen. Auch einige Kleinbusse der Safarianbieter stehen defekt am Straßenrand und Urlauber warten seit Stunden auf ein Ersatzfahrzeug.
An einer einsamen Hütte machen wir Rast. Dieser Laden bietet alles was Touristen in dieser einsamen Gegend brauchen. Toiletten, Getränke, Schnitzereien, Masaischmuck und andere Souvenirs. Weiter fahren wir nun auf festen Wegen, kommen zu einem Kontrollpunkt und einige Geldscheine wechseln den Besitzer. Die ersten Tiere sind zu sehen und gegen 15:00 Uhr sind wir an der Voyager Safari Lodge. Schnell duschen, umziehen, essen und 16:00 Uhr geht die erste Pirschfahrt los. Francis ist ein erfahrener Tierfotograf, hat selbst seine Kamera dabei und damit habe ich alle Voraussetzungen für gute Bilder. Er kennt die Masai Mara sehr gut und hat Augen wie ein Adler. Ein deutsches Tierlexikon liegt für alle Fälle auf dem Beifahrersitz. Kaum haben wir die Lodge verlassen, entdeckt er dieses große Pavianmännchen mit Nachwuchs in einem Baum. Wir können uns im Geländewagen ausbreiten und so liegen Digitalkamera, Camcorder und Fernglas immer griffbereit. Der Getränkevorrat ist auch aufgefüllt, denn die Sonne brennt immer noch auf der Haut.
Die meisten Tiere haben sich unter den Bäumen niedergelassen und warten darauf das die Sonne langsam am Horizont verschwindet. 2 Löwinnen schlafen direkt auf unserem Weg. In der Masai Mara darf man zu den Tieren fahren und die Wege verlassen aber trotzdem benutzen die Fahrer immer die gleichen Strecken. Langsam verlassen die Weidetiere ihren Unterstand und beginnen zu fressen. Auch die Löwen werden langsam munter und sehen sich die Speisekarte an. Das große Löwenmännchen kommt direkt auf unseren Geländewagen zu und nimmt ihn als Deckung. Ich versuche die Kamera ruhig zu halten denn die Lichtverhältnisse sind um 18:50 Uhr nicht mehr gut. An das Blitzlicht neben mir habe ich nicht gedacht. Wenn die Sonne untergeht sollten alle Wagen wieder in den Unterkünften sein. Francis meldet sich per Funk in der Lodge und langsam fahren wir in Richtung Marafluss. Mit einem schönen Untergang verabschiedet sich die Sonne für heute.
Wir sind wieder in der Voyager Safari Lodge. Wer denkt hier gibt es nur Fertiggerichte hat sich sehr geirrt. Ein großes Lagerfeuer wird angezündet und am Grill wird das Fleisch frisch zubereitet. Auch die Camps und Lodges werden mit Sternen ausgezeichnet und die Leistung spiegelt sich dort wieder. Die Zimmer sind schön hergerichtet und sogar Kerzen als Notbeleuchtung sind aufgestellt. Sogar an einen schöner Obstkorb für den kleinen Hunger zwischendurch haben sie gedacht. Der Strom wird nur zeitweise in die Zimmer geschalten. Wer dann vergisst seine Akkus zu laden kann das nur noch an der Rezeption machen. Ich habe gelesen das es Nachts sehr kühl werden kann, aber die Wärmflaschen in den Betten sind doch etwas übertrieben. Die Geräusche der Wildnis und die nächtliche Unterhaltung der Nilpferde im Fluss verhindern ein schnelles Einschlafen.
Wer im Ozean baden will muss sich die Zeiten von Ebbe und Flut merken. Das Wasser zieht sich einige hundert Meter weit zurück und es bleiben nur kleine Wasserlachen übrig. Der ganze Tagesablauf ist auf die Gezeiten abgestimmt. Die Boote der Fischer und der Tauchstationen werden immer vor einsetzen der Ebbe in sicheres Wasser gebracht.
Die Boote sind dann nur zu Fuß zu erreichen. Das Bild habe ich bei Ebbe aufgenommen. Es sind noch größere Wasserflächen zu sehen welche aber langsam abfließen. Die ersten Reiher und andere Vögel fliegen ein und suchen das seichte Wasser nach Fischen und anderen Getier ab.
Wer einen Erkundungsmarsch durch diese Zone machen will sollte sich die Tierwelt von einem Einheimischen zeigen lassen. Alle Strandverkäufer sprechen gut englisch und teilweise auch deutsch. Die Begleitung durch die Flachwasserzone nutzen Einige um die Urlauber auf ihre Angebote aufmerksam zu machen. Einer dieser Verkäufer ist Lili White. Er zeigt uns einige Wasserlöcher mit schönen Korallenfischen. Es ist windstill und ich kann einige schöne Aufnahmen machen. Lili verkauft hier am Nordstrand Fahrten der "Wasini Kisite Island Dolphin Tour" und natürlich Safaris. Als ich erzähle das wir unsere Safari schon gebucht haben ist das Interesse an uns nicht mehr so groß.
Kaum waren wir etwas im Ozean baden hat sich meine Uhr schon in den Ruhestand begeben. Sicher hatte ich die Krone nach der Zeitumstellung nicht wieder in die richtige Stellung gedrückt und es ist Wasser eingedrungen. Auch die Schnelltrocknung hat nicht geholfen und so wollte ich es mit einer neuen Batterie versuchen. Ich erinnerte mich das uns bei der Anreise im Vorbeifahren ein "Supermarkt" gezeigt wurde. Diesen Konsumtempel wollten wir aufsuchen und begaben uns zur Barclays Bank neben dem Hotel, wo sich auf dem Parklatz immer einige der privaten Taxis angeboten haben. Das bestellte Taxi war natürlich etwas unpünktlich und wir wurden von anderen Fahrern angesprochen. Viele der hier fahrenden Autos haben ihre besten Jahre weit hinter sich aber werden immer noch genutzt um damit etwas Geld zu verdienen. Eines der fahrbaren Untersätze hatte keine Seitenscheiben, Armaturen, Scheibenwischer und auch keine volle Batterie. Auf das Anschieben haben wir dann doch verzichtet und inzwischen ist auch das bestellte Taxi eingetroffen. Wir fahren zum "Nakumatt" und der Fahrer will uns auch wieder in das Hotel zurückbringen. Weil er noch kein Geld genommen hat sind wir auch sicher das er wieder kommt. Dieses Vertrauen wäre in Deutschland unmöglich.
Das Kaufhaus übertrifft unsere Erwartungen. Von Lebensmitteln bis zu Möbeln kann man hier alles kaufen. Auch Uhren gibt es hier, aber keine passenden Batterien. Dafür finden wir hier Cashewnüsse pur 400 Gr. für 289,- KSh und andere Leckereien. In dem Internetcafé nebenan kann man Urlaubsgrüße schreiben oder auch nur Surfen. Viele Urlauber nutzen die Gelegenheit und schreiben E-Mails in die Heimat. Den Eingang zum Internetcafé findet man in der Bücherei am Nakumatt. Ein weiterer beliebter Treffpunkt ist die Gaststätte. Hier warten die Urlauber auf ihre Taxis und einsame Herzen auf ihre Bekleider. Die Zeit vergeht wie im Flug und unser Fahrer bringt uns zurück in das Hotel.
In diesem Jahr wollen wir uns Ostafrika ansehen und haben uns für Kenia entschieden. Die Vorbereitung ist in diesem Jahr intensiver, denn wir wollen eine Safari mitmachen. Die Angebote der Reiseveranstalter haben uns nicht gefallen und über die Auswahl Vorort habe ich zu viel Negatives gelesen. In dem Forum habe ich viel gelesen und Kontakt zu Gabi aufgenommen. Am 18.02.2003 habe ich die erste Anfrage gestartet und nach einigen E-Mails hin und her waren wir uns am 21.02.2003 schon einig. Eine Safari mit Geländewagen und deutsch sprechendem Fahrer sowie die Organisation der Inlandflüge haben wir in Gabi´s Hände gelegt. Bestätigung per E-Mail und Überweisung der Anzahlung nach Österreich und das Reisefieber stieg und stieg.
Am 28.02.2003 fliegen wir von Leipzig über Frankfurt nach Mombasa. Über das Reisebüro haben wir einen Shuttleservice zum Flughafen gebucht. Für 2 Personen Hinfahrt und auch wieder zurück bezahlen wir diesmal 55,-Euro. Unsere Plätze in der Condor haben wir wieder reservieren lassen und hier darf man ja noch Rauchen. Die Zeitverschiebung ist nur 2 Stunden und die Flugdauer ist mit 8,5 Stunden ab Frankfurt auch erträglich. Wir haben eine ruhigen Flug und landen pünktlich in Mombasa.
Bei der Einreisekontrolle werden Foto- und Videogeräte in den Pass eingetragen. Diese sollte man auch bei der Heimreise wieder vorzeigen können. Bei Diebstahl hat man sonst ein Problem. Die Abfertigung ist sehr zügig und in der Vorhalle kann ich die erste Schillinge tauschen. Den Bus haben wir schnell gefunden und die Koffer werden auf das Dach geschnallt. Meine Fotoausrüstung nehme ich lieber mit in den Bus. Der abenteuerlichen Konstruktion eines Dachgepäckträgers entziehe ich jedes Vertrauen in die Haltbarkeit. Der Bus schaukelt schon beim Beladen gewaltig, was soll das erst bei voller Fahrt werden? Bis auf den letzten Platz gefüllt geht die Tour los Richtung Nordküste, dem Küstenabschnitt nördlich von Mombasa.
Nach und nach wird der Bus leerer und wir sind endlich auch an unserem Ziel. Das Hotel (HP oder VP) und der Club (AI) liegen direkt nebeneinander. Die Kofferträger sind nicht zu beneiden denn die Hotelanlage ist sehr weitläufig und es geht immer die Stufen hoch und runter. Man sieht der Anlage an das die Wiederöffnung nach einem Brand noch nicht sehr lange her ist. Die mit Stroh gedeckten Dächer waren in Flammen aufgegangen und jetzt wurde alles neu aufgebaut. In einigen Katalogen der Reiseveranstalter sind immer noch Bilder des damaligen Zustandes zu sehen. Die Bewertungen auf den Holidaycheckseiten stimmen mit unserem ersten Eindruck voll überein. Die Zimmer sind sehr groß, sauber und die Klimaanlage ist sehr leise und leistungsstark.
Es sind nicht viele Urlauber mit uns ausgestiegen und so richtig ausgelastet scheint die Anlage nicht zu sein. Die Saison geht hier langsam zu Ende und die Regenzeit wird früher oder später das Wetter bestimmen.
Unsere deutsche Reiseleiterin begrüßt uns kurz im Hotel und wir werden zur zentralen Einweisung ins "Kenya Marineland" eingeladen. Ein Begrüßungstrunk in lockerer Runde und es folgte die übliche Warnung vor Strandgeschäften. Die Reiseveranstalter haben natürlich auch vor Ort ihre Partner für die kleinen Ausflüge und großen Safaris. Trotzdem sind nicht viele Touren verkauft wurden. Es ist immer eine Frage von Preis und Leistung. Aber auch am Strand muss ich mich über die Leistung nicht wundern wenn ich den Preis zu sehr drücke.
Wir müssen wieder sehr zeitig aufstehen. Um 6:00 Uhr landet ein Flugzeug aus Frankfurt und wir treffen uns in einem Hotel mit den restlichen Teilnehmern der Rundreise. Die Abfertigung am Flughafen ist nicht schneller als bei uns und wir warten sehr lange auf die Anderen.
Mit einem modernen Bus und einem Reiseleiter, den wir auch verstehen, geht es Richtung Habarana. Es ist ruhig im Bus und die Neuankömmlinge sind von der Reise geschafft. Wir sind froh das uns dieser Reiseablauf erspart geblieben ist. Gegen 13:00 Uhr erreichen wir das Hotel "Habarana Village" und werden in Bungalows untergebracht. Nach dem Essen ist für viele erst mal Mittagsschlaf angesagt. Laut Reiseplan passiert heute nichts mehr und wir suchen uns etwas Abwechslung. Am Hotel bietet ein Unternehmen Safaris zu Wildelefanten an. Wir finden noch 2 Teilnehmer und für reduzierte 30 Dollar geht es gegen 16:00 Uhr los.
Unser Fahrer spricht weder Englisch noch Deutsch und wir können kein Wort Singhalesisch. Es geht einige Kilometer auf sehr guten Straßen voran bis wir die Kontrollen zum Tamilengebiet passieren. Die Absperrungen bestehen aus Fässern, welche schön bepflanzt sind. Im Slalom umkurven wir die Hindernisse, fahren an bewaffneten Soldaten vorbei und kommen ohne Kontrolle durch. Sicher ist unser Führer hier bekannt und erspart uns die Gepäckkontrolle. Die Busse mit den Pendlern werden dagegen auf den Kopf gestellt.
Wir verlassen die Straße und fahren auf unwegsamen Gelände weiter. Die ersten Seeadler sind zu sehen und wir halten an einem Stausee an. Durch den Bau dieses Stausees wurde ein großes Stück Urwald überflutet und einige Reste der Baumriesen ragen noch aus dem Wasser. Viele Wasservögel haben den See in Besitz genommen. Wir fahren weiter und sehen die ersten Affen in den Bäumen. Unser Führer sichtet den ersten Elefanten, welcher aber im Gestrüpp verschwindet. Auch in dieser verlassenen Gegend stehen einzelne Hütten im Wald. Die Grundstücke sind mit hohen Zäunen gesichert.
Auf einer Waldlichtungsehen wir einen Pfau bei seiner Balz. Die Hennen kommen nur kurz aus dem Unterholz heraus.
Auf einer großen Lichtung steht dann endlich die gesuchte Elefantenherde. Mit gebührendem Sicherheitsabstand bleiben wir stehen, können filmen und fotografieren. Unser Fahrer bereitet Ananas vor und erwärmt die Früchte auf dem Kühlergrill - einfach lecker. Der Tag geht zur Neige und wir müssen zurück ins Hotel.
Die Getränkepreise sind auch hier noch sehr günstig. Ein Bier kostet 180,-Rs, Wasser 70,-Rs und Fruchtsäfte zwischen 100,-Rs und 120,-Rs.
Die nächsten Tage werden straff organisiert. Das geplante Programm wird gestrafft damit noch Zeit für Extrawünsche ist. Solche Änderungen nutzen manchmal Einige für Reklamationen aus und deshalb gibt es heiße Diskussionen.