Beruwela

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Sri Lanka 2004 Hotel Palm GardenSri Lanka 2004 Hotel Palm Garden - MusikeinlageSri Lanka 2004 HibiskusblüteNoch 3 Tage in Sri Lanka und dann ist die schöne Zeit schon wieder vorbei. Sri Lanka 2004 Beruwela -  SonderangeboteImmer wieder finden wir in Beruwela neue interessante Orte und dabei ist auch eine Gärtnerei. Vor allem die riesigen Hibiskusblüten waren eine Augenweide. Seit langem suche ich getopfte und bewurzelte  Pflanzen des Frangipanibaumes weil die Ausfallquote von Stecklingen während der Bewurzelung  sehr hoch ist. Außerdem kann es am Zoll bei der Ausfuhr Probleme geben.  Leider liegt die Brieftasche im Hotel und

wir wollten später noch einmal hier vorbei zukommen. Ein kräftiger Regenguss hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht.

In diesem Teil des Ortes verbringen viele Deutsche ihren Langzeiturlaub und ein Supermarkt macht Werbung der besonderen Art für diese Zielgruppe.Sri Lanka 2004 am   Strand von Beruwela - Hotel Bayroo Die Bewohner von Beruwela nennen diesen Ortsteil auch die Deutsche Kolonie.

Am Strand sehen wir sehr schöne Postkarten. Weil wir kein Geld dabei hatten wollten wir schon weiter gehen, als der ältere Mann uns angeboten hat die Karten mitzunehmen und das Geld am nächsten Tag bei seiner Tochter abzugeben. So ein Vertrauen haben die Leute den Urlaubern gegenüber. Wir sind noch am gleichen Nachmittag zurückgelaufen und haben unsere Schulden plus Zinsen bezahlt. Es ist Ebbe und auch die Fischer nutzen das Niedrigwasser um in der Badewanne zu angeln.

Wir besuchen einen Freund

Pünktlich um 10:00 Uhr treffen wir uns mit Sunil an seiner Werkstatt. Der Fahrer des TukTuk ist auch schon da. Sunil wohnt in Balapitiya und wir fahren eine längere Strecke mit dem Dreirad. An einem schönen Strand machen wir eine kurze Pause. Es sind einige Kilometer die Sunil jeden Tag zurücklegen muss und meistens nimmt er sich sein  Hausein TukTuk. Wir fahren zur Begrüßung in sein Haus und lernen die Familie kennen. Hier sieht man das er zu den etwas Wohlhabenderen zählt. Die Räume sind sehr groß und der Fußboden ist komplett gefliest.

Am Vormittag wollen wir noch eine Bootstour auf dem See der tausend Inseln machen und fahren wieder mit dem TukTuk zur Anlegestelle der DschungelBoote. In Beruwela ist die Fahrt auf dem Bentota sehr schön und hier ist es der Madu Ganga  dessen Uferlandschaft unvergesslich ist. Sehr große Wasserwarane und Flughunde sind zu sehen. Der Urwald sieht sehr dicht aus und nur manchmal sieht man Kinder baden und wird an die Zivilisation erinnert. Es sind einige Boote unterwegs und sogar hier gibt es ein Hotel. Es ist von Land nicht zu erreichen und man ist immer auf ein Boot Batikmaler Sunil - eine kleine Inselangewiesen.

Auf einer Insel des Sees ist ein buddhistisches Kloster zu besichtigen. Lange Zeit ist hier der "heilige Zahn" versteckt worden. Die Mönche sind auch auf die Spenden der Urlauber angewiesen und so wird die Insel von vielen Booten angefahren. In einem Buch darf man sich dann eintragen und wir sehen das nicht sehr viele Urlauber etwas Geld hier lassen. Ich vergesse meinen Sonnenhut abzunehmen und werde von einem Mönch, welcher  ca. 12 Jahre alt ist, in sehr gutem deutsch darauf aufmerksam gemacht. Alle Räume sind zur Besichtigung offen und uns beeindruckt die kluge Bauweise der Häuser. Die Dächer stehen in den Höfen weit über und so kann die Sonne nicht in die Räume scheinen außerdem heizen sich die Wände nicht auf.

Mit dem Boot fahren wir weiter und kommen an einer langen Brücke eine abenteuerliche Brückevorbei. Die Konstruktion ist nur so breit das ein TukTuk darauf fahren kann. In größeren Abständen gibt es breite Stellen an denen sich die begegnenden Fahrzeuge ausweichen können. Die Insel ist nur über diese ziemlich neue Brücke mit dem Festland verbunden. Vorher sind die Bewohner nur mit dem Boot unterwegs gewesen.

Wir müssen an die Rückfahrt denken, denn wir wollen ja Pilzzucht seiner Tochterdas Mittagessen nicht verpassen.  Die Tochter von Sunil hat sich eine Pilzzucht aufgebaut und verdient so noch etwas Geld nebenbei. Das Mittagessen war hervorragend - Garnelen in Honig gebacken, Pilze und viele andere leckere Sachen.

Seine SchwesteBatikmaler Sunil - sein Neffer wohnt in einem Nachbarhaus und es gibt hier regelmäßig Familientreffen. Sunil zeigt uns die Hochzeitsbilder seiner Tochter. Sie hat einen Offizier der Armee geheiratet und so wurde das Fest etwas üppiger als üblich. Die Armee beteiligt sich an den Kosten der Trauung, bezahlt die Hochzeitsreise und hat somit Sunil ordentlich finanziell entlastet.

Es wird Zeit wieder nach Beruwela zu fahren. Es ist schon spät und Sunil bleibt gleich zu Hause. Das TukTuk bringt uns zurück ins Hotel. Am Strand verhandeln wir noch über eine Tagesfahrt nach Kandy, welche morgen stattfinden soll.

Sri Lanka 2002 - Die letzten Tage

Die letzten Tage werden wir am Strand verbringen. 2 Wochen sind für diese Insel einfach zu wenig Zeit.

Schon einige Tage bemerken wir ein Ehepaar das jeden Tag durch die Hotelanlage zum Strand geht, aber nicht im Hotel wohnt. Sie sind aus Berlin und kommen schon einige Jahre auf die Insel. Am Anfang noch im Hotel und in den letzten Jahren auf eigene Faust. Seit sie Rentner sind haben beide hier ein Haus gemietet, für 2000,-DM/Jahr ! Leider erhält man für Sri Lanka nur ein Visum für 3 Monate und auf Antrag in Colombo noch mal 3 Monate Verlängerung. Dann muss man aber ausreisen.

Unsere kleine Gruppe wird zum Kaffee eingeladen und wir sind von dem Haus positiv überrascht. Strandpanorama

Wie es der Zufall will werden wir mit der gleichen Maschine zurückfliegen. Wenn hier im April die Regenzeit beginnt werden die Schotten dicht gemacht und bis zum Herbst bleiben sie in Berlin. Es ist schön wenn Träume wahr werden.

Unser Batikbild ist fertig und die ersten Ideen für den Rahmen auch. Wir haben Sunil versprochen ein Foto zu machen und es ihm zu schicken.

Wir nutzen die Ebbe um wieder auf dem Riff Muscheln zu suchen und die Fische zu beobachten. Mit einem Polfilter bekomme ich die Wasserspiegelungen entfernt und kann so die Fische auch ohne Unterwassergehäuse filmen.

Der Sand vor dem Hotel Bayroo ist sehr grob. Man sinkt sehr tief ein und es läuft sich schlecht. Nach etwa 300m in Richtung Bentota ist ein scharfer Übergang zu dem Sand den man sonst hier überall hat. Das vorgelagerte Riff verhindert sicher die Ablagerung des feinen Sandes. Unsere Muscheln und angeschwemmte Korallenstücken müssen gut verpackt werden. Wir haben im Vorfeld schon von den Kontrollen am Flughafen Colombo gehört und auf den Kauf von offensichtlich im Ozean geernteten Korallen und Muscheln verzichtet. Auf Bestellung hätte ich auch jede Orchidee bekommen - dann aber auf Kosten der Natur im nahen Regenwald. Ich hoffe das am Flughafen noch Gelegenheit ist auf legale Weise Orchideen zu kaufen.

Das Hotel Bayroo hat sicher schon bessere Zeiten erlebt und die letzte Renovierung liegt Jahre zurück. Das sehr gute Personal muss man hier hervorheben. Auf Grund der allgemein schlechten Auslastung der Hotels war mit großen Showeinlagen im Abendprogramm nicht zu rechnen. Nervig war die Unterschrift für jedes Getränk an der Bar. Sicher liegt die Ursache hier nicht bei den Urlaubern.

Wir plündern unseren Save und nehmen einige Reiseschecks wieder mit nach Deutschland. Für den Euro bezahlen die Einheimische weniger Tauschgebühren als beim Dollar und das neue Geld ist hier wesentlich beliebter als in Deutschland. Es heißt Abschied nehmen von neuen Freunden und Begleitern der letzten 2 Wochen.

Die Koffer sind gepackt und am nächsten Tag ist die schöne Zeit wieder vorbei. Die Fahrt zum Flughafen ist wieder durch die chaotischen Verkehrsverhältnisse in Colombo geprägt, aber wir sind pünktlich und ohne Komplikationen durch die Kontrollen und eine Orchidee habe ich für die letzten Rupien auch erstanden. Wir haben wieder unsere reservierten Sitzplätze in der Boeing 767 eingenommen und freuen uns auf die gute Sicht.

Es ist nicht alles geschafft was wir in den 2 Wochen vor hatten. Die Besuche des Yala Nationalparks im Südosten der Insel, des Regenwaldes und des Hochlandes müssen wir auf irgendwann verschieben. Sicher werden wir in den nächsten Jahren noch einmal nach Sri Lanka fliegen.

Sri Lanka 2002 - Vollmondfest

In den Tagen unserer Abwesenheit hat sich das Hotel etwas gefüllt. Das Verhältnis von Angestellten zu Gästen könnte jetzt etwa 1:1 sein.

Heute ist Vollmond und damit Feiertag in Sri Lanka. Unsere kleine Gruppe wurde von Geethani zum Essen eingeladen. Ihr Vater war zu Lebzeiten ein angesehener  Mann im Ort und es ist Brauch zu Ehren Buddhas die Mönche einzuladen und anschließend gute Bekannte zu bewirten.bei unsere Schneiderin am Strand von BeruwelaWir folgen der Einladung und treffen uns an dem Laden. Durch die Siedlung laufen wir zu ihrem Haus und sie zeigt uns ihr Zimmer. Den Anfang  des Hauses bildet immer erst einmal ein großer Raum. Je nach finanzieller Situation werden dann weitere Räume angebaut. Ihr Mann hat für Sie eine höhere Kaste aufgegeben und ist auch von seiner Familie verstoßen wurden. Ein zurück in eine höhere Kaste gibt es nicht. Nur einige Meter entfernt ist ihr Elternhaus. Die Männer versuchen gerade einige Kokosnüsse zu pflücken, kommen aber an die reifen Früchte mit ihrem Stab nicht heran. Die groß gewachsenen Deutschen haben mit ihren langen Armen schon etwas mehr Reichweite und unser Bekannter hilft natürlich gern. Sehr schnell ist die Schale entfernt und die Nuss aufgeschlagen und es kann gekostet werden. Die Mönche lassen sich beim Essen Zeit und wir können uns etwas den Garten ansehen. Wir setzen uns wie die anderen auf den Fußboden und lassen uns die einzelnen Speisen erklären. Mit Rücksicht auf unsere Gesundheit wurde extra Tafelwasser gekauft. Sie selber trinken Wasser aus ihrem Brunnen. In diesem schwimmen Fische um Vergiftungen im Wasser sofort zu merken. Das übliche Curry und Reis gibt es hier zu jeder Mahlzeit. Das Essen ist sehr gut aber an die Schärfe könnte ich mich nicht gewöhnen. Wir lassen uns erklären wie man richtig mit den Fingern ist, denn "wenn schon denn schon". Fisch, verschiedene Fleisch und Gemüsesorten sowie Reis in allen Farben wird serviert. Obst, auch in vielen uns unbekannten Sorten, gibt es zum Nachtisch.

Wir spenden eine Betrag an Buddha und gehen wieder zu dem Laden der Familie. Eigentlich ist bei Vollmond der Alkoholausschank verboten. Die einheimische Jugend findet alles schön was verboten ist und die Hotels verlegen die Bar auf das Hoteldach. An der üblichen Bar stehen jetzt nur alkoholfreie Getränke im Kühlschrank.

Die Minirundreise 3. Tag

5:00 Uhr wecken!! Der Tag wird sehr heftig sein. Frühstück, Koffer packen und weiter geht die Rundreise nach Dambulla. Die Temperaturen sind noch erträglich und schnell haben wir den Anstieg zum Höhlentempel hinter uns. Die Bettler und Verkäufer sind noch nicht hier und schlafen sicher noch.

Wieder heißt es Schuhe aus und entsprechend anziehen. Eine Horde Affen steht schon zum Überraschungsangriff bereit und hat in den Händen einer Frau eine Tüte Erdnüsse entdeckt. Blitzschnell liegen die Nüsse auf dem Erdboden und der Streit um die Beute beginnt. Die Frau kommt mit dem Schrecken davon.

In den 5 Höhlentempeln kann man wieder zahlreiche Buddhastatuen und herrliche Malereien bewundern. Zahlreiche Wasserbecken sind mit Lotus bepflanzt und die herrlichen Blüten ragen aus dem Wasser. Blick Vom Höhlentempel

Es ist hell geworden und ich kann schöne Bilder von der Umgebung machen. 

Wir lösen unsere Schuhe aus und laufen wieder Richtung Bus. Jetzt haben die Bettler ausgeschlafen und sind sehr aufdringlich.

Wir fahren weiter Richtung Kandy und machen an einem Gewürzgarten halt. Der Angestellte, welcher uns durch den Garten führt, spricht deutsch und hat eine sehr gute Aussprache. Es wird Tee gereicht und man bemüht sich die große Reisegruppe bei Laune zu halten. Wir lassen uns massieren und natürlich wieder einen Schein aus der Brieftasche ziehen. Die weitere Verkaufsveranstaltung spare ich mir, denn die Preise sind hier höher als in Beruwela.

Einen Zwischenstopp gibt es an einer langen Hängebrücke. Nicht alle wagen die Überquerung  dieser wackligen Konstruktion.

Wir fahren nach Kandy in das Hotel "Citadel" . Wir bleiben hier nur eine Nacht und das merkt man dem Personal an. Irgendwie hat man den Eindruck immer zuletzt bedient zu werden. Der Eingang des Hotels ist in der oberen  Etage und man läuft terrassenförmig nach unten.

Nach dem Essen kommt der Teil der Rundreise, welcher mich besonders interessiert. Der botanische Garten von Peradeniya  hat ein Größe von 60 ha und beheimatet über 5000 Pflanzenarten. Botanischer Garten Kandy - Orchideenhaus In der Nähe des Einganges ist das Orchideenhaus. Der Schnelldurchlauf gefällt mir nicht und wir lassen den Rest der Reisegruppe weiterziehen. Unser Reiseleiter wird uns in einer Stunde hier abholen. Ich mache sehr viele Bilder und filme ein wenig. Es wird auch in dem Gewächshaus eine Führung angeboten aber wir haben dankend abgelehnt. So eine Vielfalt habe ich bisher noch nicht gesehen. Die Zeit ist schnell um und der Rest unserer Gruppe wartet schon. Jeder Weg des Gartens hat eine andere Ausstrahlung auf die Besucher. Baumriesen, Palmen und bunte Blütensträucher. Botanischer Garten Kandy - Ficus benjaminiIm Zentrum steht der angeblich größte Baum der Welt auf einer Wiese. Ein Ficus benjamina in der Größe eines Fußballfeldes ist eine stattliche Erscheinung. Wir sehen Riesenbambus welcher 30cm am Tag in die Höhe schießt, eine Baumallee wo jeder Baum in eine andere Richtung wächst und seltene Palmen deren Nüsse nummeriert sind. Es gibt Bäume an deren Stamm "Kanonenkugeln" hängen und der auch wunderschöne Blüten hat. Die Zeit für diesen Park ist viel zu kurz bemessen und einen extra Tag wert.

Durch sehr dichten Verkehr drängt sich der Bus in Richtung Kandy - Tänzer. Es regnet und der Himmel ist schwarz. In den Einkaufsstraßen ist immer noch Hochbetrieb obwohl viele Geschäfte keine Beleuchtung haben. Die Polizei regelt den Verkehr und endlich finden wir einen Parkplatz. Die Vorstellung ist nicht gut besucht. Erst nach und nach kommen die Zuschauer in die Halle. Wir erhalten ein Blatt mit der Reihenfolge der Tänze und deren Bedeutung. Die Show ist gut aber auch ziemlich lang. Zum Abschluss gibt es immer einen Feuerlauf über glühende Kohlen im Freien. Weil es regnet wird die Showeinlage heute in der Halle durchgeführt. Das Feuer ist echt und die Hitze unerträglich.

Durchgeschwitzt geht es weiter zum Dalada Maligawa, dem Zahntempel.Zahntempel Seit dem Anschlag der Tamilen sind die Sicherheitsvorkehrungen verschärft worden und gründlicher als am Flughafen. Männer und Frauen werden getrennt durchsucht und durchleuchtet. Ich habe das Handgepäck und entsprechend lange dauert die Kontrolle. Für die Videoerlaubnis sind hier stolze 300,-Rs zu bezahlen. Schon von weitem hört man die Trommler welche die Öffnung des heiligen Schreins ankündigen. Immer nur für kurze Zeit ist Ruhe im Tempel. Langsam schieben sich die Besuchermassen an der sichtbaren äußeren Schatulle des heiligen Zahns vorbei. Den Backenzahn bekommt aber Niemand zu sehen. Wir besichtigen die gesamte Tempelanlage, welche sehr schön ist. Es wird langsam Zeit für die Rückfahrt und es regnet nicht mehr.

Sri Lanka 2002 - der 7. Tag

Meine Frau hat heute Geburtstag und ich bemerke schon zeitig ein buntes Treiben vor unserer Zimmertür. Der Gang vor der Tür ist mit Blumen ausgelegt und auch unser Tisch ist mit Blüten geschmückt. Mit buntem Reis wurden Buchstaben gelegt und eine Geburtstagstorte gibt es auch.

Nach dem Frühstück will unsere kleine Reisegruppe eine Bootstour zum nahe gelegenen Leuchtturm machen. Unser Reiseführer hat uns ein schönes Schnorchelrevier versprochen und wir wollen uns dort einige Zeit aufhalten. Zügig haben wir das Riff umfahren und nehmen Kurs auf die Insel. Dort müssen wir erst einmal ein gutes Stück wandern, bis wir an der Stelle sind wo wir ins Wasser können. Alle die nicht mit Schnorcheln wollen, sehen sich die Insel genauer an, aber ich will mit einem Bekannten nur noch ins Wasser.Blick vom Leuchtturm bei Beruwela Es herrscht klare Sicht und wir können weit im Wasser sehen. Schöne Korallen, viele Fische und die Strömung treiben uns recht weit von der Insel ab. Langsam müssen wir wieder zurück, weil die Sonne auf den Rücken brennt. Der Film in der Unterwasserkamera ist voll und die Anderen warten schon auf uns. Meine Frau hat als Einzige den Leuchtturm bestiegen und dort oben 2 deutsche Amateurfunker aus Erfurt getroffen. Diese sind recht häufig dort oben. Auch vom Fuß des Leuchtturm haben wir einen schönen Ausblick in Richtung Colombo und Beruwela. Unsere Parkuhr ist abgelaufen und mit dem Boot fahren wir wieder zu dem Hotelstrand zurück. Am Nachmittag machen wir einen Spaziergang durch Beruwela und besuchen den Blumen- und Gewürzgarten. Vor allem die schönen Orchideen muss ich mir genauer ansehen. an der Poolbar des Hotels BayrooDer deutsch sprechende Chef des Gartens zeigt uns sein Reich und natürlich seinen Verkaufsstand. Einige Gewürze wechseln den Besitzer und später werden wir sehen das die Preise hier günstiger als im Inland sind. Wie versprochen holen wir noch den reservierten Elefanten ab und laufen zurück ins Hotel. Am Abend sitzen wir an der Strandbar und trinken Sekt nach Preisen des Hauses. Unsere AI-Bändchen reichen hier nicht mehr aus und für besondere Anlässe gibt es besondere Karten. Jetzt weis ich wie wichtig eine Visakarte ist, denn die Preise beginnen bei 3600 Rubien und der Kurs ist aktuell 1:83.

Sri Lanka 2002 - der 4. Tag

Heute haben wir uns eine große Tour vorgenommen. Tchibo ist hier so bekannt, dass er mit seinem Bus auf das Hotelgelände fahren darf. Wir holen unsere Lunchpakete und verstauen alles sicher im Fahrzeug. Wir fahren auf der Küstenstraße Richtung Galle und nach wenigen Kilometern entdeckt der Busfahrer einen Toddysammler in der Krone einer Palme. Mehrere Palmen sind mit Seilen verbunden und waghalsig klettern die Sammler von Palme zu Palme um den Saft der Palmenblüten zu ernten. Palmenkletterer in Sri LankaWenn die Seile nass und rutschig sind, ist es sehr gefährlich auf den Seilen zu laufen und es passieren viele Unfälle. Der gewonnene Palmsaft ist Ausgangsstoff für den leckeren Arrak, welcher vor allem in Mixgetränken mundet.

Danach fahren wir zu einer Schildkrötenfarm in Koskoda.

auf einer Schildkrötenfarm in Sri Lanka Mühsam werden die verschieden Arten vor dem Aussterben bewahrt. Für eine Rupie pro Stück werden die Eier der Schildkröten vor dem Kochtopf gerettet und in der Farm aufgezogen. Auch hier wird die Führung in deutscher Sprache gemacht.

Wir verlassen die Küstenstraße und wollen in Mitiyagoda eine Mondsteinmine besichtigen. Abseits der Hauptstraße wird es ruhiger und es tauchen die ersten Felder auf. Üppige Wälder werden von offenen Lichtungen abgelöst. In der Ferne hören wir einen lauten Motor knattern. Wir lassen den Bus stehen und laufen in Richtung Lärmquelle. Der alte Dieselmotor treibt eine "Pumpe" an, welche das Wasser aus der Mine fördert. Das ganze Umland besteht nur aus Abraum und Schlamm. Der Schacht ist mit Baumstämmen notdürftig abgestützt und aus dem Loch hören wir Stimmen. Eine dunkle Gestalt klettert an den Stämmen Richtung Tageslicht. Das Wasser drückt aus allen Richtungen und läuft in den Schacht hinein. Die Pumpe ist wieder ausgefallen und alle müssen raus. Ein Arbeiter nach dem anderen kraucht völlig durchnässt aus dem dunklen Loch. Jetzt wird repariert, dann der Stollen leer gepumpt und dann geht es wieder in die Tiefe. Wir gehen zu den Gebäuden die einige hundert Meter abseits in etwas besserer Lage stehen. Hier werden die Steine geschliffen und zu wertvollem Schmuck verarbeitet. Ein Führer erklärt uns die hier vorkommenden Edelsteine und zeigt uns Rohlinge in allen Varianten. Die Werkstatt ist so groß wie eine Garage und die Schleifer versuchen uns Steine unter der Hand zu verkaufen, als der Chef das Gebäude verlassen hat. Erst mal sehen was noch kommt denn bei den Preisen für rohe Steine kennen wir uns nicht aus. Man bringt uns Getränke und bittet in den Verkaufsraum. Shop an der MondsteinmieneDie Auslagen lassen sicher das Herz jeder Frau höher schlagen. Steine in allen Farben und Formen liegen vor uns. Ob Ring, Halskette, Ohrring oder Fußkettchen, alles gibt es auch als passendes Set. Sicher gibt es das ein oder andere Schnäppchen zu kaufen aber wir halten uns zurück. Jetzt werden uns ungeschliffene Mondsteine angeboten und der Ton wird rauer. Obwohl ein Paar mehr als 500 Euro in dem Laden gelassen hat, ist der Chef der Truppe nicht zufrieden. In einem Baum vor dem Gebäudesitzt ein Affen, welcher aus einer Flasche mit einem Strohhalm trinkt. Der Anblick ist schon lustig.

Wir fahren zurück auf die Küstenstraße und dann weiter Richtung Galle. Eine Fahrt mit einem Glasbodenboot wollen wir uns nicht entgehen lassen und deshalb halten wir in Hikkaduwa an. Durch flaches Wasser waden wir zu einem der bunten Boote. Der Glasboden ist schon etwas zerkratzt aber die Videoaufnahmen mit aufgelegter Kamera werden sehr gut. Wir nähern uns den anderen Booten über dem vorgelagerten Riff und staunen über die Vielfalt der Korallen und Fische. Sogar 2 Meeresschildkröten schwimmen ruhig an uns vorbei. Die Zeit vergeht schnell und wir sind bald wieder an Land.

Weiter geht es zu den Stelzenfischern. Wir kommen sicher ungünstig denn alle Arbeitsplätze sind unbesetzt. Die Stelzen sind im Wasser und die Fischer warten auf etwas Reibung zwischen Daumen und Zeigefinger, bewegen sich dann aber Richtung Wasser. Ein paar Fotos und schon sind die Stelzenfischer wieder im Schatten. So wird also schon lange nicht mehr gefischt.

Die Stadt Galle im Süden der Insel ist erreicht und wir besichtigen das Fort. Der Ausblick nach allen Seiten ist überwältigend. Wir haben einen wunderbaren Überblick über große Teile der Stadt und Tchibo erklärt uns die Geschichte der Region.

Auf dem Rückweg wird noch an einer Seidenraupenfarm gehalten. Wir hören uns den sehr interessanten Vortrag an und kaufen in dem dazugehörigen Laden einige schöne Sachen ein.

Es ist schon spät geworden und und es geht zurück nach Beruwela. Ein Zug nach Colombo überholt unseren Bus und es wird eine kleine Wettfahrt gestartet. Eine Mutter mit ihrem Säugling sitzt bei voller Fahrt auf dem Trittbrett eines Waggon. Der Zug ist mehr als überfüllt macht aber ordentlich Tempo. Eine Schranke macht dem Wettrennen erstmal ein Ende. Nach einem sehr schönen Tag erreichen wir wieder das Hotel.

Gemeinsam werden schon Pläne für den nächsten Tag gemacht und es wird beschlossen den dem Fischerhafen von Beruwela zu besichtigen. Tchibo übernimmt wieder die Organisation bis in alle Details.

Sri Lanka 2002 - der 1. Tag

Es ist der 16.März 2002. Unsere erste große Reise führt uns in das ferne Sri Lanka. Der Bus vom Flughafenservice bringt uns pünktlich zum Flughafen Halle-Leipzig. Für 53,50 € werden wir abgeholt und in 2 Wochen wieder nach Hause gebracht. Der Preis rechnet sich. Mit einer Boeing 737 wollen wir nach Frankfurt fliegen. Das Einchecken geht zügig voran. Unser Vorrat an Feuerzeugen muss etwas umverteilt werden und schon haben wir die Kontrollen hinter uns.

Die Maschine landet pünktlich in Frankfurt. Jetzt haben wir über 3 Stunden Aufenthalt und können uns in Ruhe umsehen. Die Sitzplätze in der Condor sind reserviert und dadurch müssen wir beim Check-in nicht in der Schlange stehen. Nur gut, dass die Boeing 767 Raucherplätze hat, denn 10 Stunden im Flugzeug sind eine lange Zeit. Unser erster Langstreckenflug verläuft ruhig und wir landen pünktlich in Colombo.

Die warme feuchte Luft weht uns um die Nase und mit Bussen werden wir zur Ankunftshalle gefahren. Es ist 6:00 Uhr Ortszeit, die Sonne ist noch nicht aufgegangen und den Angestellten des Flughafens fällt es schwer wach zu bleiben. Nach jedem Stempel ein kurzes Nickerchen bis endlich alle Stempel und Unterschriften im Pass sind. Das im Flugzeug mühsam ausgefüllte Einreiseformular wandert ungesehen auf einen Stapel oder landet auf dem Fußboden. Wie immer haben wir die langsamste Schlange erwischt. Schon war die nächste Maschine gelandet und Nachschub drängt in die Halle.

Geschafft - unser neuer Pass hat die ersten vollen Seiten, die Koffer sind auch schon da und das erste Geld wird gewechselt. Der Euro ist für alle neu aber in Sri Lanka viel beliebter als bei uns Deutschen. Dollar in bar und Dollarreiseschecks - wer hat uns nur dazu geraten? Der Kurs am Flughafen ist sehr gut. Draußen wird es langsam hell. Wir werden von einem Neckermannmitarbeiter erwartet und ein Kofferträger bringt uns zu den Bussen. Die Euromünze kommt bei dem Kofferträger nicht so gut an. Scheine sind ihm lieber.

Schon bei der Begrüßung im Bus lernen wir den Unterschied zwischen deutscher und deutschsprachiger Reiseleitung kennen. Es ist nicht einfach den Worten des Reiseleiters zu folgen. Wir fahren Richtung Colombo und sind doch etwas erschrocken wie es entlang der Straße aussieht. Den in den Vororten lebenden Menschen sieht man die Armut an und zwischen den Hütten türmt sich der Müll. An die Fahrweise hier muss man sich erst einmal gewöhnen. Immer wieder halten wir die Luft an weil sich der Fahrer Mühe gibt uns seine Fahrkünste zu zeigen. Wir sind am ersten Hotel angekommen und die Pause wird länger als erwartet. Die Klappe für das Gepäckteil lässt sich nicht öffnen. Weil alle Tricks nicht helfen wird die Klappe mit roher Gewalt aufgehebelt. Dieses Hotel macht nicht den besten Eindruck und wir sind froh, dass wir weiter fahren dürfen. Das Hotel "Bayroo" ist erreicht und der positive Eindruck überwiegt. Die Anlage ist sehr sauber und gepflegt. An der Rezeption verständigen wir uns mit unseren wenigen Englischkenntnissen und erhalten das Zimmer 217.

Die Zimmer sind sehr groß und die recht laute Klimaanlage kühlt das Zimmer schnell auf normale Zimmertemperatur herunter. Die feuchte salzige Luft hat an der Einrichtung ihre Spuren hinterlassen. Vor allem Metallgegenstände aus Aluminium sind sehr angegriffen und die Armaturen im Bad lassen ihren Glanz nur erahnen. Zu meiner Überraschung sind es deutsche Modelle; aber bei uns schon lange nicht mehr erhältlich. Vom Balkon haben wir einen sehr guten Blick über die Hotelanlage auf den Ozean. Wir passen unsere Kleidung den Temperaturen an und inspizieren die Hotelanlage. Obwohl es Zeit zum Essen ist haben wir keinen Hunger - die Zeitverschiebung hat unsere innere Uhr verstellt. Wir gehen ins Restaurant und wollen erst mal etwas trinken. Bier bei der Hitze ist sicher nicht so gut, also versuche ich mit fifty-fifty Beer and Sprite ein radlerähnliches Getränk zu ordern. Dem Kellner entweicht ein leichtes Lächeln und er fragt in sehr gutem Deutsch ob ich ein Radler möchte. Ich habe alles erwartet aber deutsch sprechendes Personal nicht. Sehr schnell sind die ersten Kontakte geknüpft und wir erfahren das nur 10 Gäste im Hotel übernachten und sich das die nächsten Tage auch nicht ändern wird. Einige Hotels mussten schon geschlossen werden. Das sind weitere Folgen des Anschlages in New York.

Wir verlassen das Hotel Richtung Strand, werden schon an der Hautfarbe als Neuankömmlinge erkannt und für die diversen Händler beginnt die Neukundengewinnung. Kaufen, kaufen ..... Zigaretten, Bootstouren, Holzschnitzereien und Saries in allen Varianten werden uns angeboten. Wir bleiben standhaft und erreichen das Wasser.

Ein Korallenriff verläuft in 25m Entfernung parallel zum Strand und ist für diesen Strandabschnitt ein natürlicher Wellenbrecher. Wie in einer Badewanne liegt das Wasser ruhig vor uns. Der Sand ist sehr grob und man sinkt beim Laufen tief ein.

Bei Ebbe kann das Wasser nicht komplett abfließen und heizt sich zusätzlich auf. Die Sicht ist optimal zum Schnorcheln, bis die Flut die ersten Wellen über das Riff schiebt. Bei Ebbe kann man tolle Spaziergänge machen und Seeigel,  Seeigel Seesterne und Muscheln beobachten. Noch schöner sind die sehr bunten Fische oder auch Moränen, Krabben sowie manchmal Wasserschlangen.

Der Himmel verdunkelt sich langsam und ein Gewitter zieht auf. Innerhalb von Minuten steht das Wasser einige Zentimeter hoch auf der Grünfläche des Hotels. So einen Gewitterregen gibt es bei uns selten. Kurze Zeit später ist alles vorbei und die Sonne kommt wieder hervor.

Wir statten dem Schmuckladen am Hotel einen kleinen Besuch ab. Die Besitzer "kleiden" meine Frau komplett ein, inkl. 2 Supersteinen in Hühnereigröße in jede Handfläche. Wir bleiben standhaft und die Juweliere auf ihren Steinen sitzen.

Am ersten Abend lernten wir die anderen 4 Landsleute kennen. Sofort war eine nette Gruppe zusammen. Nach den ersten 5 Minuten des Gespräches stellten wir fest das alle aus der gleichen Ecke in Deutschland kamen. Ein Paar wohnte nur 30km von uns entfernt. Die Welt ist ein Dorf.

Sri Lanka 2002 - der 2.Tag

Die Vier hatten schon für den nächsten Tag eine Bootsfahrt auf dem Bentotafluss organisiert. Wir schließen uns natürlich an. Durch den Sohn der einen Familie wurde ein einheimischer junger Mann als Reiseleiter empfohlen, den sie "Tchibo" nannten. Nach kurzen Preisverhandlungen könnte es losgehen aber wegen der 2 zusätzlichen Personen muss der Ablauf geändert werden. Durch den niedrigen Wasserstand bei Ebbe kommt das Boot mit 6 Personen, plus Reiseleiter und Kapitän, nicht vom Hotelstrand zum Einlauf des Flusses. Kurz entschlossen wird ein Kleinbus organisiert, der uns zur Mündung des Bentota bringt. Die Organisation ist perfekt und auch der Bus lässt keine Wünsche übrig. Der klimatisierte Bus hat einen umsichtigen Fahrer am Lenkrad und nach kurzer Fahrt sind wir schon am Ziel. Wir steigen in das Boot und es geht flussaufwärts. Durch den Regen am Vorabend ist der Fluss angestiegen und wir müssen die Köpfe unter den ersten Brücken einziehen. Am Bentota Beach Hotel werden Elefanten im Fluss gebadet und gewaschen. Die Tiere gehören sicher zum Hotel.

Die Landschaft wird unbeschreiblich schön. Die Palmen weichen waren Baumriesen und der Urwald wird immer dichter. Unser Reiseführer "Tchibo" spricht sehr gut deutsch und erklärt uns die Tier- und Pflanzenwelt Sri Lankas. Seine geschulten Augen entdecken Tiere, welche wir nie entdeckt hätten. Wasserwarane sind die ersten Echsen, die wir selbst erspähen. Die Sonne steigt langsam höher und es wird das Sonnendach über das Boot gezogen. Durch die spiegelnde Wasseroberfläche ist die Gefahr eines Sonnenbrandes noch höher als an Land. In den großen Bäumen am Fluss hängen Flughunde und machen einen Höllenlärm. Immer wieder kommen uns andere Boote entgegen oder überholen uns. Der Ausflugsverkehr auf dem Fluss ist für viele eine willkommene Einnahmequelle.

Wir fahren an einer schönen Villa vorbei und erfahren das die einem Deutschen gehört. Für 50.000 Dollar Kaution und einem einheimischen Strohmann ist es möglich sich dort anzusiedeln. Sehr oft wird aber auch noch viel mehr Lehrgeld gezahlt.

Zielstrebig nimmt ein kleines Boot Kurs auf uns. Unser Boot hält an und wir haben einen Fototermin mit einem kleinen Krokodil. Langsam begreifen wir das Provisionssystem, von dem viele Leute ihren Anteil wollen. Eine Hand wäscht die andere und hier sind viele Hände im Wasser.

Wir nehmen Kurs in die Mangroven und müssen sehr auf die spitzen Luftwurzeln aufpassen, welche senkrecht über unseren Kopf schweben. Hier ist der Eisvogel in seinem Element und wir sehen einige dieser schönen Vögel. Wer sich in diesem Dickicht nicht auskennt, findet den Ausgang nicht so schnell. eine Flussfahrt auf dem Bentota - GarnelenfischerVorbei an Garnelenfischern fahren wir wieder flussabwärts. Wir wollen noch den Wochenmarkt in Alutgama besuchen und geben etwas Gas.

Hier versorgen sich die Bewohner also mit den notwendigen Lebensmitteln. Der Kontrast dieses Marktes könnte nicht größer sein. Bunte Gewürzstände und frische Obst- und Gemüseauslagen sind für uns ein beliebtes Fotoziel. Um den Fleischstand machen wir einen großen Bogen. Den Fischmarkt sehen wir uns aber noch an. Die großen Brocken werden in Beruwela auf dem Fischmarkt ersteigert und hier in kleinen Portionen verkauft. Einen Kühlschrank können sich die meisten Familien nicht leisten und so wird hier täglich der Bedarf eingekauft.

Wir machen einen Abstecher in ein Lokal am Fluss uns lassen uns im Schatten nieder. Sanfte Musik im Hintergrund, ein kühles Bier und der Blick auf den Fluss lassen die Seele baumeln. kleine_PauseEtwas ausgeruht bringt uns der Bus wieder in das Hotel. Jetzt heißt es erst einmal ein Moskitonetz organisieren. Unser Tagesrhythmus kann sich nur schwer an das Leben hier anpassen. Die Klimaanlage ist doch recht laut, das Stromnetz träumt von 220V und bricht regelmäßig zusammen, wenn in den Hotels das Abendessen zubereitet wird. Die geringen Niederschläge der letzten Wochen haben die Staudämme nicht gefüllt und deshalb wird der Strom nur stundenweise angestellt. Das Hotel hilft sich mit einem Generator der Leistung mit Lärm verwechselt. Bis pünktlich 0:00 Uhr ist nicht an Schlaf zu denken. Plötzlich sind die Lampen heller und sogar die Neonröhren im Bad springen an. Die Klimaanlage wacht auf und denkt intensiv über ihre Aufgaben nach. Langsam fallen auch wir ins Bett.