Baiyoke Tower II

Bangkok - der 2. Tag

Nach dem Rundreise: Thailand 2007 Der Grosse Palast in Bangkoksehr guten Frühstück bereiten wir uns für die Stadtrundfahrt vor. Die Abfahrtszeit vor dem Hotel ist 08:30 Uhr und wir sind wieder einmal fast die letzten. Der größte Teil der Reisgruppe hat den Kampf um die angeblich besten Plätze im Bus schon hinter sich. Alle wollen wie immer vorn sitzen aber wir haben im hinteren Teil des Busses 4 Sitzbänke für uns. Die Gruppe besteht "nur" aus 20 Personen weshalb doch einige Plätze frei bleiben. So können wir auf den langen Strecken die Seite wechseln und müssen nicht immer in der Sonne sitzen. Außerdem habe ich genug Ablagefläche für die Foto- und Videoausrüstung.

Mit dem Bus fahren wir zum großen Palast - dem ehemaligen Wohnsitz der thailändischen Tempel des SmaragdbuddhaKönigsfamilie. Wir sind kurz vor 09:00 Uhr an der Anlage und der Besucheransturm hat noch nicht begonnen. Am Eingang erhält man einen Übersichtsplan mit der deutschen Beschreibung der verschieden Sektionen. Unser Reiseleiter erklärt uns die wichtigsten Gebäude und wir haben anschließend noch genug Zeit um die Anlage in Bild und Ton fest zuhalten.

Das Gelände hat eine Größe voDetailaufnahmen 218.000 qm und ist von 4 Mauern mit einer Länge von 1,9 km umgeben. Der große Palast wurde 1782 nach der Thronbesteigung König Rama I erbaut.



Wir haben noch den richtigen Zeitpunkt genutzt und konnten in Ruhe fotografieren und man hatte nicht gleich hunderte von Personen auf dem Bild. Nach 10:00 Uhr wurde es dann schon etwas voller und lauter. Die Details der Verzierungen an den Gebäuden sind eine Augenweide und man kann sich kaum vorstellen wie groß der Aufwand für den Aufbau warliegender Buddha im Wat Pho.

Etwa 2 Stunden haben wir uns im großen Palast aufgehalten und dann sind weiter zum Wat Pho mit dem imposanten liegenden Buddha von 46m Länge. Der Wat Pho ist Thailands ältester und größter Tempel und wurde im 16. Jahrhundert gegründet. Unter Rama I. wurde er ab 1780 restauriert und erweitert. Rama III. ließ die Kapelle für den liegenden Buddha errichten und wandelte den Tempel in eine Bildungseinrichtung umzentraler bot im Wat Pho. Heute ist der Wat Pho ein Zentrum der trationellen Medizin mit dem Schwerpunkt Massage. Mit etwas Glück konnte ich das Bild links mit dem menschenleeren Gang aufnehmen. Der Besucherandrang war auch hier beeindruckend. Nach dem Rundgang sind wir dann zu Fuß über den sehr enttäuschenden Blumenmarkt zum Fluss gelaufen. Sicher ist hier in der Saison etwas mehr los, aber ich habe hier Topfpflanzen, Orchideen und viele Schnittblumen erwartet. Leider gab es nur zum

großen Teil Früchte und Gewürze. Stände mit Blumen waren doch die Ausnahme. Mit entsprechenden Tempo sind wir durch die Stände gelaufen und haben den Fluss nach etwa 35 Minuten erreicht.

Wir fahren mit einem Schiff zu einem Restaurant am Fluss. So richtig lecker war hier das Essen aber nicht. Ständig legten Schiffe mit anderen Reisegruppen an und als wir fertig waren kamen Russen an den Nachbartisch. Wir sind froh das wir gehen können.

Zum Abschluss der Stadtrundfahrt besichtigen wir noch Chinatown. Interessant waren für mich nur die Angebote an Organismen welche man angeblich essen kann. Wir haben Hühner gesehen welche auch ohne Federn vollkommen schwarz sind. Andere Auslagen der Stände habe ich noch nie vorher gesehen. Verschiedene gegrillte Insekten aber auch leckere Sachen wurden zum Verzehr Rundreise: Thailand 2007 Bangkok Chinatownangeboten. Die anderen Verkaufsstände waren wieder wie für Touristen geschaffen und es gibt immer in der Reisgruppe jemand der etwas gebrauchen kann. Gegen 14:00 Uhr fahren wir zurück in das Hotel und machen erst einmal eine kleine Pause.

Am späten Nachmittag laufen wir wieder zum Baiyoke Tower II und beginnen dort unseren Einkaufsbummel. Wer gefälschte Markenwaren sucht ist hier an der richtigen Stelle. Im Vergleich zu den Angeboten im restlichen Urlaubsverlauf bekomme ich hier noch gute Qualität zu einem sehr niedrigen Preis. Auch auf der Strasse werden die ersten Stände aufgebaut und die Kundschaft lässt nicht lange auf sich warten. Im Black Canyon Coffee trinken wir erst einmal leckeren Eiskaffee und Cappuccino für wenig Geld. Heute ist Sonntag aber die Geschäfte haben fast alle bis 20:00 Uhr geöffnet. In den Shoppingcentern in der Nähe gibt es alles bunt durcheinander - Schuhe Bekleidung, Spielwaren, Schmuck, Uhren usw.. Einige Geschäfte haben schon zu, andere machen wieder auf. Die Strasse am Baiyoke Tower II ist nun auf voller Breite von Verkaufsständen belegt. Ich habe den Eindruck hier wird mehr Umsatz gemacht als in den klimatisierten Centern. Wir wehren uns gegen die aufdringlichen TukTuk-Fahrer und suchen uns ein Restaurant in der Nähe des Hotels. Unser Reiseleiter hatte uns die Nebenstrasse an einer Tankstelle empfohlen in der es gute Restaurants gibt. Für 384 Baht haben wir zu zweit gegessen und getrunken. Das sind etwas über 10,-€ mit Trinkgeld. Kurz vor Mitternacht ist dann auch für uns der Tag vorbei.

Bangkok - der 1. Tag

Wir sind sehr schnell durch die Zollkontrollen, wechseln die ersten Euro in Baht und werden durch örtliche Reiseleitung in Empfang genommen. Die Organisation ist wirklich vorbildlich und es wird perfekt deutsch gesprochen. Es dauert nur wenige Minuten und schon sind wir in einem Kleinbus auf dem Weg in unser erstes Rundreisehotel.Rundreise: Thailand 2007 Blick aus dem Century Park Hotel

Das Century Park Hotel liegt für unsere heutigen Ziele sehr günstig im Nordosten der Stadt. Obwohl wir nun schon über 26 Stunden nicht geschlafen haben, wollen wir nach einer ausgiebigen Dusche wieder los. Die Uhren im Camcorder und der Digicam werden schnell noch umgestellt und schon werden die ersten Bilder gemacht. Unser Zimmer befindet sich in der 15. Etage des Gebäudes und hat einen sehr schönen Ausblick. Auch die Einrichtung und die Zimmergröße überrascht positiv.

Der Baiyoke Tower II wird erst heute abend unser Ziel sein. Jetzt wollen wir mit der Rundreise: Thailand 2007 Sky TrainSky Train zum Chatuchak Markt fahren. Auf geht es in das Getümmel der Metropole Bangkok. Die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit sollte man nicht unterschätzen. Die Luft steht in den Strassen und wir sind froh das wir jeweils nur an den Wochenenden in Bankok sind. Wir haben einige Stadtpläne im Gepäck und sollten für alle Eventualitäten gerüstet sein. Die Station "Sanam Pao" (N4) scheint die richtige Wahl zu sein uns so halten wir uns am Victory Monument rechts. Der Zugverkehr über der Fußgängerbrücke erleichtert die Orientierung erheblich und schnell müssen wir feststellen das die Station "Victory Monument" (N3) entgegengesetzt der Fahrtrichtung erheblich näher ist. So schön die bunten 3D-Pläne auch sind, sie täuschen in der Perspektive erheblicham Victory Monument. Auf dem Bild ist der große Kreisverkehr am Victory Monument zu sehen. Am äusseren Ring verläuft die Fußgängerbrücke und darüber fährt der Sky Train. Die Fahrkartenautomaten an dieser Station sind sehr modern und nach wenigen Tipp's von einem freundlichen Thai haben wir unsere Ticket's. An den Bahnsteigen sind die Haltestellen der Wagontüren genau ersichtlich. Ein Muster im Fußboden zeigt jedem Fahrgast wo es lang geht. Die Züge haben eine Klimaanlage die reichlich überdimensioniert ist und diese Leistung wird auch noch genutzt. Man sehnt jede Haltestelle herbei und wir sind froh das unsere Fahrt nicht sehr lange dauert.

Der Chatuchak Markt im Norden der Stadt findet nur an den Wochenenden statt und ist einer der größten Märkte Südostasiens. Mit über 6000 Ständen benötigt man schon den Übersichtsplan den es kostenlos gibt. Für einen ruhigen Einkaufsbummel haben wir leider keine Zeit. Gegen 13:30 Uhr sind wir am Eingang des Park's und versorgen uns erst einmal mit Getränken. Der Markt ist nur einige hundert Meter entfernd. So unübersichtlich das Treiben am Anfang auch aussieht, entdeckt man doch bald ein System und findet sich auf dem Plan zurecht. Den verschieden Sektionen sind Warengruppen zugeordnet und so weiß jeder der Lederartikel sucht das er die in der Sektionen 8 findet. Wir essen dort jeder eine Portion leckere Bratnudeln für 10 Baht, als etwa 20 Cent. Auch die angebotenen Waren sind für thailändische Verhältnisse sehr preiswert. So günstig und in dieser Auswahl haben wir in den restlichen 3 Wochen nicht wieder einkaufen gehen können. Viele der Produkte haben wir gar nicht mehr auf anderen Märkten gesehen. Überwältigt vom Klima und dem Markt machen wir uns wieder auf den Weg in das Hotel.

Das Abendessen gibt es heute im Hotel als Buffet. Mit Getränken zahlen wir etwas über 700 Baht , also nicht einmal 15,-€ für 2 Personen. Das reicht in Deutschland selten für die Getränke. Die Stadt scheint mit Einbruch der Dunkelheit erst einmal richtig aufzuwachen. In den Nebenstrassen werden Verkaufsstände aufgebaut und bieten vor allem Kleidung zum Verkauf an. Rollende Garküchen sorgen für das leibliche Wohl und ich habe den Eindruck das Niemand zu Hause kochtThailand 2007 Panorama Blick vom Baiyoke Tower II .

Es ist schnell dunkel und wir wollen noch auf den Baiyoke Tower II. Das Hotel liegt mit einer Höhe von 304 m an 28. Stelle der höchsten Gebäude der Welt und ist das höchste Hotel des Erdballs. Die Fahrt mit dem Fahrstuhl kostet 200 Baht pro Person inkl. einem Gutschein für einen Trink an der Bar in der 84. Etage. Nach einigen Metern im unteren Teil verlässt der Fahrstuhl die Betonhülle und die Glaskabine gleitet an der Fassade nach oben. Schon aus dem Fahrstuhl ist die Aussicht überwältigend. In der 77. Etage muss man umsteigen und dann geht es nochmal bis in die 84. Etage. Man kann durch eine große Glasfront die Rundumsicht geniesen oder noch einige Treppenstufen nach oben gehen und die drehende Plattform im Freien nutzen. Geräuschvoll dreht sich die Scheibe um das Gebäude und der warme Wind ist in dieser Höhe sehr angenehm. Um diese Tageszeit ist es hier oben nicht mehr so voll und wir drehen 2 Runden mit der Plattform. Die Bar hier oben ist soweit in Ordnung auch wenn die kostenlosen Trink's nicht so der Hit waren. Die Aussicht über die Stadt sind den Besuch des Towers jederzeit wert.

Gegen 23:00 Uhr machen wir uns auf den Heimweg und fallen müde ins Bett.