Bangkok

Vorbereitung und Anreise 2010

Juli/August 2009

Rückflug

Wir müssen wieder einmal sehr früh aufstehen (03:00 Uhr). Frühstück gibt es um diese Zeit noch nicht im Hotel und deshalb erhält jeder ein Frühstückspaket. Es macht Spaß die Leute beim Checkout zu beobachten. Die Gesichter bei der Präsentation der Schlussrechnung sagen viel aus. Ein Mittagessen hier, eine Massage da und noch einige Trink's an der Bar und schon stand einigen beim Anblick der Rechnung der Schweiß auf der Stirn. Alles auf das Zimmer schreiben zu lassen ist so schön einfach und bequem.

Wir sind auch mit die Ersten, welche abgeholt werden. Nur selten geht der Busfahrer vom Gas. Die Straßen sind noch leer und zügig sind wir am Flughafen. Die Kontrollen sind relativ flüchtig. Für den Flug nach Bangkok ist noch kein Schalter offen und es wird auch noch länger so bleiben. Unser Gepäck wollten sie erst nur bis München transportieren, weil ein Flugschein übersehen wurde. Zum Glück habe ich den Fehler noch an den Aufklebern gesehen. Die Bordkarten gibt es immer nur für den aktuellen Flug. Ein Durchchecken bis Leipzig ist bei der Thai nicht möglich. Sogar in Bangkok müssen wir nochmals zum Schalter. Wir haben ausreichend Zeit aber übersichtlich ist der neue Flughafen für das Umsteigen nicht.

Die LTU ist pünktlich und wir sind auch schnell an BoardRückflug: Thailand 2007 Begegnung In Der Luft. Die Abflugzeit ist schon einige Minuten vorbei und es geht nicht los. Es folgt eine Durchsage des Kapitäns, dass es noch Probleme mit den Papieren eines Passagieres gibt und bittet um etwas Geduld. Es vergeht wieder eine gewisse Zeit und es folgt die nächste Mitteilung. Ein Passagier hat seine Tochter mit an Board gebracht und für die gibt es kein Ticket. Ohne seine Tochter möchte er auch nicht fliegen und das hat Konsequenzen. Alle Passagiere müssten die Maschine verlassen, das Gepäck muss ausgeladen werden, jeder identifiziert sein Gepäck bis eins übrig bleibt und dann darf alles wieder zurück. Das bedeutet mindestens 4-5 Stunden Verspätung. Der Kapitän hat sich aber entschlossen auch ohne Ticket zu fliegen. Mit knapp einer Stunde Verspätung fliegen wir in Bangkok los. Durch günstigen Wind werden wir aber pünktlich in München landen.

Hier haben wir noch ausreichend Zeit und schaffen unseren Anschlussflug nach Leipzig. Bei angenehmen Temperaturen kommen wir zu Hause an und träumen schon von der nächsten Tour.

 

Hotel und Umgebung

Wie verabredet werden wir um 07:30 Uhr abgeholt. Und kaum sind wir unterwegs wird uns gesagt das es unseren Flug nach Phuket nicht mehr gibt. Wir wurden auf einen Flug am frühen Nachmittag umgebucht. Das ist ja alles noch nicht so schlimm, nur stellt sich die Frage warum wir jetzt auf dem Weg zum Flughafen sind und nicht noch im Hotel? Die junge Frau der TUI hat die Aufgabe bekommen uns bis zum Flugzeug zu bringen. Es gibt noch andere Flüge nach Phuket aber für diese hat TUI keine Plätze gebucht, außerdem sollen die Maschinen alle voll sein. Wir werden von der THAI auf die Warteliste gesetzt und haben schon wenig später GlückKatathani Beach Resort: Thailand 2007 unser Zimmer. In einer Maschine sind 2 Plätze frei geworden und nun muss innerhalb weniger Minuten das Gepäck noch hinein und wir auch noch in die Maschine. Als ob alle nur auf uns gewartet haben sind wir auch bald in der Luft.

  Katathani Beach Resort: Thailand 2007 am PoolDer Transfer zum Hotel dauert 50 Minuten und wir erhalten das Zimmer 3302. Das Zimmer entspricht voll unseren Erwartungen und wir haben sogar eine sehr gute Sicht auf das Meer. Das Katathani Phuket Beach Resort wurde im September 2006 mit dem Thailand Tourism Award 2006 ausgezeichnet und ist so gut wie ausgebucht. In der Bucht des Hotels ist es wesentlich ruhiger als in den Nachbarorten. Die Strasse ist hier eine Sackgasse und das Hotel ist fast so lang wie der StrandStrand am Katathani Beach Hotel. Obwohl es sehr groß ist hat man weder auf der Liegewiese noch am Strand das Gefühl das hier viele Menschen ihren Urlaub verbringen. Die Liegen am Strand gehören nicht zum Hotel - sie werden von Einheimischen vermietet, denn der Strand ist öffentlich. Sie haben dadurch die Möglichkeit mit den Touristen noch etwas Geld zu verdienenSpeisekarte am Strand. Es gibt Verkaufsstände mit eisgekühlten Getränken, Obstangebot, es werden Sandwich auf Bestellung frisch hergestellt. Die Preise sind dabei immer noch wesentlich günstiger als im Katathani. Obwohl es teurer ist haben wir uns mehrmals im Hotel pflegen lassen. Das Personal ist ausgebildet und man bleibt nach der Massage liegen und kann sich weiter entspannen.

Einige Textilienhändler kommen an den Strandeingang des Hotels. Hier wird immer kräftig gehandelt. Die Getränke haben wir uns sehr oft aus Kata mitgebracht. Den Weg über den Hügel haben wir mehrmals zu Fuss genommen. Die 100 Baht für ein TukTuk sind aber manchmal auch gut angelegtKatathani Beach Resort: Thailand 2007 Fischrestaurant.

Am ersten Tag haben wir Mittag im Joe's gegessen. Das etwas gehobenere Niveau hat man dabei gleich mehrfach auf der Rechnung. 1700 Baht sind wir gleich mal los geworden. Sehr oft haben wir in diesem Lokal gegenüber dem Hotel gegessen. Die Küche ist gut und der Weg ist nicht weit. Am Ende des Strandes gibt es noch das Restaurante mit dem grünen Dach, jedoch hier waren wir nur einmal. In Kata gibt es auch diverse Möglichkeiten für den kleinen oder großen Geldbeutel essen zu gehen. Auch hier hatten wir unser Stammlokal am Anfang der Bucht von Kata. Zwischen 300 und 1000 Baht für 2 Personen inkl. 2 großen Chang kann man einplanen. Man muss sich ja nicht jeden Tag an der Fischtheke einen Snapper aussuchen.

In den Abend- und Nachtstunden ziehen oft Gewitter über die Insel. Die Regenschauer sind dabei sehr ergiebig. Einmal hat es uns beim Abendessen in Kata getroffen. Am Restaurant stand die Dachrinne voll Wasser bis die Halterungen nachgegeben haben. Obwohl wir mehrmals den Tisch wechseln mussten, hat das Personal die Übersicht behalten und wir bekamen die richtige RechnungKatathani Beach Resort: Thailand 2007 Strand.

Die sich nähernde Regenzeit macht sich auch mit einer stärkeren Strömung bemerkbar. In der 2. Woche auf Phuket hatten wir nur noch gelbe Flaggen und große WellenStrand am Katathani Beach Hotel. Erst etwas weiter draußen war man vor den Brechern sicher. Mir haben sie die Brille von der Nase gerissen und anderen die Badekleidung ausgezogen. Der Strand hat sich innerhalb weniger Tage sehr verändert. Das Meer hat im Südteil der Bucht begonnen den Sand abzutragen. Es entstand eine Abbruchkante mit einer Höhe bis zu etwa 70cm.

Im Hotel kommt man mit etwas englisch schon sehr weit. Im Servicebereich der Lobby arbeitet Mathias. Er ist in Deutschland geboren und spricht mehrere Sprachen perfekt. Für einen kleinen Plausch zwischendurch nimmt er sich gern mal Zeit.

Chiang Rai - Bangkog

Nach einem sehr guten Frühstück fahren wir mit dem Bus nach Shiang SaenRundreise: Thailand 2007 Wat Chedi Luang. In der früheren Hauptstadt des ersten Königreiches Nordthailands wollen wir den Wat Phra That Chedi Luang besichtigen. Zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert wurde der achteckige Chedi mit einer Höhe von 58 m erbaut. Der Rest der Anlage ist schnell abgehakt und an Tempeln haben wir erst einmal genug gesehen. Die im 18. Jahrhundert aus China in diese Region eingewanderte Volksgruppe der Lue verkauft neben dem Wat auf einem Markt sehr schöne Postkarten, Landkarten und auch Textilien.

Der letzte Höhepunkt unserer Thailandrundreise durch den Norden ist eine Flussfahrt auf dem Mekong. In unmittelbarer Nähe der Provinzhauptstadt Chiang Rai bilden Thailand, Laos und Myanmar (ehem. Burma) das sogenannte "Goldene Dreieck". Wir verlassen den Bus wo der Ruak in den Mekong mündet - dem Ort Sop Ruak. Sofort sind wir von Kindern der Bergvölker umringt. Für ein Foto mit den Kindern möchten sie 10 Baht. Sie haben sehr schnell gemerkt das wir aus Deutschland kommen und entsprechend änderte sich auch ihr Lied: "Ein Foto 10 Baht - ist das OK?"am goldenen Dreieck - Thailand. Unser bestelltes Boot wartet aber schon am Ufer und die Flussfahrt beginnt. Im Grenzgebiet zwischen Thailand und Myanmar ist es in den letzten Tagen wiederholt zu Schießereien gekommen. Wir haben die Informationen von unserem Reiseleiters bekommen, welcher aber auch keine weiteren Details kannteam goldenen Dreieck - Myanmar. An der Mündung des Flusses Ruak beginnt Myanmar. Weit sichtbar ist das Golden Triangle Paradise Resort. Weil auf thailändischem Boden Glücksspiele verboten sind wurde es eben mit thailändischem Geld an der Grenze in Myanmar errichtet. Natürlich mit Hubschrauberlandeplatz und Anlegestelle für größere Schiffe. Das China auch nicht weit ist, sehen wir an den Schiffen, welche am Kasino halt gemacht habenam goldenen Dreieck - Laos. Wir wenden und fahren an der thailändischen Seite flussabwärts. Leerstehende und verfallende Lagerhalle zeugen von besseren Zeiten in dieser Region. Die Lastkähne werden hier noch von Hand entladen. Oben stehen die LKW und jeder Sack wird einzeln das steile Ufer hoch getragen.

Wir wechseln das Ufer und gehen in Laos an Land. Hier ist man auf die Touristen vorbereitet und es gibt vor allem Alkohol und Textilien zu kaufen. Die Qualität der T-Shirts ist sehr gut und es gibt auch welche ohne die bekannten Markennamen. Über den Geschmack der angebotenen Alkoholsorten kann man streiten. Es roch doch alles sehr nach billigen Sprit. Auf die Verkostung der Spezialitäten habe ich verzichtet. Tiere in Alkohol treffen meinen Geschmack mit Sicherheit nicht. Bezahlen kann man mit jeder Währung - egal wo man her kommt. Die billigeren Stände sind aber nicht in der ersten Reihe. Weiter hinten kann man den ein oder anderen Baht noch sparen. Mengenrabatte sind überall ausgeschildert und verhandeln ist hier nicht einfach. Was soll es auch? Ob ich nun 2,50€ oder 2,70€ für ein T-Shirt bezahle ist doch egal. Mit reichlich Zusatzgepäck verlassen wir Laos und das Boot bringt uns nach Thailand zurück.

Es ist noch Zeit für einen Einkaufsbummel oder den Besuch des Opiummuseums. Zum Mittagessen fahren wir wieder mit dem Bus direkt zur Mündung des Ruak. Das Restaurant machte auf den ersten Blick einen guten Eindruck, hatte aber doch Probleme mit der Hygiene. Das Mittagessen hatte eine durchschlagende Wirkung. Zu meinem Glück hat die Karenzzeit bis zum Flughafen gereichtRundreise: Thailand 2007 Bangkok Menam Riverside.

Am Flughafen Chiang Rai endet dann die große Thailandrundreise der TUI. Wir machen in Bangkok noch einen Zwischenstop und wollen erst Morgen nach Phuket weiterfliegen.

Wir werden am neuen Flughafen in Bangkok abgeholt und in unser Hotel Menam Riverside gebracht. Wir machen unsere örtliche Reiseleitung darauf aufmerksam das es unseren Flug nach Phuket nicht mehr gibt. Schon während der Fahrt wird hektisch telefoniert. Nach langem hin und her werden wir Morgen um 07:30 Uhr abgeholt und zum Flughafen gebracht.

Es wird schon langsam dunkel und wir wollen uns noch etwas in der Umgebung umsehen. Dieser Stadtteil ist wesentlich ruhiger, sauberer und nicht so hektisch. Mit den hoteleigenen Schiffen kann man sich in das pulsierende Nachtleben bringen lassen oder man nutzt die anderen Touristendampfer. Es macht Spaß den Schiffsverkehr zu beobachten. Im Hotel essen wir heute im Menam River Terrace Seafood Restaurant. Direkt am Fluss sitzend kann man sich schon etwas von der Rundreise erholen. Auch wenn wir heute einmal 2500 Baht für das Abendessen bezahlen mußten, es war jeden Baht wert. Die Unterhaltungsshow mit Ladymann's war im Preis inbegriffen.

Bangkok - Korat

Nach einer kurzen Nacht müssen wir die Kofferpacken und um 08:00 Uhr beginnt die Fahrt in den Norden Thailands. Von Bangkok über Ayutthaya führt uns heute der Weg nach Korat. Wir werden heute insgesamt etwa 350 km mit dem Bus zurücklegen. Wir verlassen Bangkok nach Norden und sehen schon bald auf der Gegenspur der Schnellstrasse den langen Verkehrstau in Richtung City. Wir sind froh das wir Bangkok verlassen können und das Verkehrschaos nicht mit erleben müssen.

Nach reichlich einer Stunde Fahrt haben wir den ersten Anlaufpunkt erreichtRundreise: Thailand 2007 Wat Phananchoeng Worawihan. Wat Phananchoeng Worawihan an der Südseite des Pasak-Flusses ist durch seinen 19m hohen sitzenden Buddha bekannt. Leider wurde die Statue gerade restauriert und wir konnten nur durch ein Gerüst einige unverhüllte Teile sehenRundreise: Thailand 2007 Wat Phananchoeng Worawihan. Die Gebäude und die Außenanlagen waren aber in einem sehr gepflegten Zustand. Hier hat man auch die Möglichkeit die begehrten Amulette aus einer riesigen Auswahl zu kaufen. Später auf der Rundreise gibt es diese Möglichkeit nicht mehr. Auch soll das Ausfuhrverbot für Buddhafiguren hier nicht gelten. Am Fluss kann man Fischfutter kaufen und die vielen Fische fütternFische im Pasak Fluss. Durch die Drängelei werden einige Fische richtig aus dem Wasser gehoben. Diese Futterstelle ist sicher im ganzen Fluss bekannt denn so einen Fischreichtum wird es auch in diesem Fluss nicht geben. Die getrockneten Fische kann man hier natürlich auch gleich kaufenRundreise: Thailand 2007 Wat Phra Si Sanphet.

Wir fahren aber nun einige Minuten weiter mit dem Bus zum Wat Phra Si Sanphet. Er war der königliche Tempel bevor die Stadt Ayutthaya 1767 von den Birmesen zerstört wurde. Die 3 Chedis wurden 1956 wieder neu errichtet. Die Anlage wird weniger besucht als die anderen Tempel, welche wir bisher gesehen haben. Hier ist es sehr ruhig und ich kann auch die Frangipani fotografieren welche hier in vielen Farben und großer Stückzahl stehen.

Nur wenige hundert Meter entfernd steht der Wat Phra Mongkol BorpitWat Phra Mongkol Borpit. Im Mittelpunkt steht auch hier wieder eine große bronzene Statue. Sie ist 9,55m x 12,45m groß und einer der größten in Thailand. Zwischen den beiden Tempel gibt es diverse Stände mit Obst, Gemüse und Getränken aber auch die vielen Andenkenläden dürfen nicht fehlen. Für wenige Baht haben wir hier eine selber bebastelte Heuschrecke im XXL-Format gekauft und 2 geschälte Pommelo mitgenommen. Zum ersten mal habe ich die Pommelo gekostet und war über den leckeren Geschmack sehr überrascht. Bei diesem Klima ist saftiges Obst die beste MahlzeitRundreise: Thailand 2007 Wat Phra Phutthabat.

Zu unserem nächsten Ziel sind es noch einige Kilometer. Nach etwa einer Stunde Fahrzeit haben wir den Wat Phra Phutthabat erreicht. Hauptanziehungspunkt ist der Fußabdruck Buddha's, welche durch die Gläubigen ständig mit Blattgold überzogen wirdRundreise: Thailand 2007 Obstmarkt. Dieser Tempel ist auch optisch wieder eine Augenweide und für die Ohren gibt es ein Glockenspiel. Leider haben wir hier nur 20 Minuten Zeit und schon müssen wir weiter. Bis zu unserem heutigen Etappenziel ist es noch ein weiter Weg. An der Strasse gibt es einige Gärtnereien, welche sehr schöne Formgehölze ausgestellt haben. Diese Figuren haben wir in Bangkok öfter gesehen.  Einen Zwischenaufenthalt gibt es an einem großen Obst- und Gemüsemarkt, denn wir hatten für das Mittagessen keine Gelegenheit. Hier bekommen wir einige der exotischen Früchte erklärt uns es wird natürlich auch etwas eingekauft. Nach weiteren 90 Minuten halten wir noch einmal an einem Stausee.

Unser Hotel für die kommende Nacht ist das Royal Princess Korat. Es ist ein typisches Rundreisehotel etwas außerhalb der Stadt. Angeblich kennt unser Reiseleiter den Hotelmanager sehr gut und wir bekommen ein kostenloses Zimmerupgrade in die nächst höhere Kategorie. Die Provinzhauptstadt Korat ist besser unter dem Namen Nakhon Ratchasima bekannt. Auch unser Reiseleiter benutzt nur diesen Namen. Die Zimmerschlüssel sind wieder schnell verteilt und jeder ist bald in seinem Kämmerlein verschwunden. Wir wollen uns noch etwas in der Gegend umsehen und einen Kaffee trinken. An einer Tankstelle in Richtung City finden wir ein gemütliches Kaffee. Auf dem Rückweg nehmen wir noch einige Getränke mit und lassen den Tag ruhig ausklingen.

Bangkok - der 1. Tag

Wir sind sehr schnell durch die Zollkontrollen, wechseln die ersten Euro in Baht und werden durch örtliche Reiseleitung in Empfang genommen. Die Organisation ist wirklich vorbildlich und es wird perfekt deutsch gesprochen. Es dauert nur wenige Minuten und schon sind wir in einem Kleinbus auf dem Weg in unser erstes Rundreisehotel.Rundreise: Thailand 2007 Blick aus dem Century Park Hotel

Das Century Park Hotel liegt für unsere heutigen Ziele sehr günstig im Nordosten der Stadt. Obwohl wir nun schon über 26 Stunden nicht geschlafen haben, wollen wir nach einer ausgiebigen Dusche wieder los. Die Uhren im Camcorder und der Digicam werden schnell noch umgestellt und schon werden die ersten Bilder gemacht. Unser Zimmer befindet sich in der 15. Etage des Gebäudes und hat einen sehr schönen Ausblick. Auch die Einrichtung und die Zimmergröße überrascht positiv.

Der Baiyoke Tower II wird erst heute abend unser Ziel sein. Jetzt wollen wir mit der Rundreise: Thailand 2007 Sky TrainSky Train zum Chatuchak Markt fahren. Auf geht es in das Getümmel der Metropole Bangkok. Die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit sollte man nicht unterschätzen. Die Luft steht in den Strassen und wir sind froh das wir jeweils nur an den Wochenenden in Bankok sind. Wir haben einige Stadtpläne im Gepäck und sollten für alle Eventualitäten gerüstet sein. Die Station "Sanam Pao" (N4) scheint die richtige Wahl zu sein uns so halten wir uns am Victory Monument rechts. Der Zugverkehr über der Fußgängerbrücke erleichtert die Orientierung erheblich und schnell müssen wir feststellen das die Station "Victory Monument" (N3) entgegengesetzt der Fahrtrichtung erheblich näher ist. So schön die bunten 3D-Pläne auch sind, sie täuschen in der Perspektive erheblicham Victory Monument. Auf dem Bild ist der große Kreisverkehr am Victory Monument zu sehen. Am äusseren Ring verläuft die Fußgängerbrücke und darüber fährt der Sky Train. Die Fahrkartenautomaten an dieser Station sind sehr modern und nach wenigen Tipp's von einem freundlichen Thai haben wir unsere Ticket's. An den Bahnsteigen sind die Haltestellen der Wagontüren genau ersichtlich. Ein Muster im Fußboden zeigt jedem Fahrgast wo es lang geht. Die Züge haben eine Klimaanlage die reichlich überdimensioniert ist und diese Leistung wird auch noch genutzt. Man sehnt jede Haltestelle herbei und wir sind froh das unsere Fahrt nicht sehr lange dauert.

Der Chatuchak Markt im Norden der Stadt findet nur an den Wochenenden statt und ist einer der größten Märkte Südostasiens. Mit über 6000 Ständen benötigt man schon den Übersichtsplan den es kostenlos gibt. Für einen ruhigen Einkaufsbummel haben wir leider keine Zeit. Gegen 13:30 Uhr sind wir am Eingang des Park's und versorgen uns erst einmal mit Getränken. Der Markt ist nur einige hundert Meter entfernd. So unübersichtlich das Treiben am Anfang auch aussieht, entdeckt man doch bald ein System und findet sich auf dem Plan zurecht. Den verschieden Sektionen sind Warengruppen zugeordnet und so weiß jeder der Lederartikel sucht das er die in der Sektionen 8 findet. Wir essen dort jeder eine Portion leckere Bratnudeln für 10 Baht, als etwa 20 Cent. Auch die angebotenen Waren sind für thailändische Verhältnisse sehr preiswert. So günstig und in dieser Auswahl haben wir in den restlichen 3 Wochen nicht wieder einkaufen gehen können. Viele der Produkte haben wir gar nicht mehr auf anderen Märkten gesehen. Überwältigt vom Klima und dem Markt machen wir uns wieder auf den Weg in das Hotel.

Das Abendessen gibt es heute im Hotel als Buffet. Mit Getränken zahlen wir etwas über 700 Baht , also nicht einmal 15,-€ für 2 Personen. Das reicht in Deutschland selten für die Getränke. Die Stadt scheint mit Einbruch der Dunkelheit erst einmal richtig aufzuwachen. In den Nebenstrassen werden Verkaufsstände aufgebaut und bieten vor allem Kleidung zum Verkauf an. Rollende Garküchen sorgen für das leibliche Wohl und ich habe den Eindruck das Niemand zu Hause kochtThailand 2007 Panorama Blick vom Baiyoke Tower II .

Es ist schnell dunkel und wir wollen noch auf den Baiyoke Tower II. Das Hotel liegt mit einer Höhe von 304 m an 28. Stelle der höchsten Gebäude der Welt und ist das höchste Hotel des Erdballs. Die Fahrt mit dem Fahrstuhl kostet 200 Baht pro Person inkl. einem Gutschein für einen Trink an der Bar in der 84. Etage. Nach einigen Metern im unteren Teil verlässt der Fahrstuhl die Betonhülle und die Glaskabine gleitet an der Fassade nach oben. Schon aus dem Fahrstuhl ist die Aussicht überwältigend. In der 77. Etage muss man umsteigen und dann geht es nochmal bis in die 84. Etage. Man kann durch eine große Glasfront die Rundumsicht geniesen oder noch einige Treppenstufen nach oben gehen und die drehende Plattform im Freien nutzen. Geräuschvoll dreht sich die Scheibe um das Gebäude und der warme Wind ist in dieser Höhe sehr angenehm. Um diese Tageszeit ist es hier oben nicht mehr so voll und wir drehen 2 Runden mit der Plattform. Die Bar hier oben ist soweit in Ordnung auch wenn die kostenlosen Trink's nicht so der Hit waren. Die Aussicht über die Stadt sind den Besuch des Towers jederzeit wert.

Gegen 23:00 Uhr machen wir uns auf den Heimweg und fallen müde ins Bett.

Vorbereitung und Anreise 2007

In diesem Jahr haben wir für unseren Urlaub Thailand ausgewählt. Schon öfter war Thailand in unseren Plänen aufgetaucht aber immer haben wir uns für ein anderes Ziel entschieden.

Das große Land mit seinen vielen Stränden im Süden und den Sehenswürdigkeiten im Norden macht die Planung für den ersten Besuch nicht gerade einfach. Noch nie hatten wir so eine Auswahl an Rundreisen und Zielen für den Badeurlaub. Es gibt unzählige Varianten der Reiseveranstalter, Fluggesellschaften und natürlich auch der Preise. Nach vielen Überlegungen haben wir uns für die große Thailandrundreise und das Katathani Beach Resort auf der Insel Phuket entschieden. Gebucht haben wir wie immer schon im August für das folgende Jahr. Die Flugverbindung der LTU über Düsseldorf hat uns am besten zugesagt - vor allem wegen der Sitzplatzreservierung und des günstigen Preises.

Von jetzt an folgte eine Schlagzeile der anderen.

 

  • Am 19. September 2006 wurde der Ministerpräsident durch einen Militärputsch entmachtet.
  • Wegen gelegter Waldbrände im Norden von Thailand und Burma liegt seit Februar eine grosse Dunstglocke über dem Gebiet. Der fehlende Regen und Wind lässt die Feinstaubkonzentration in der Luft extrem ansteigen. Bis zu unserer Abreise verfolge ich die Beiträge in den Foren. Durch dieses Gebiet werden wir auch bei unserer Rundreise fahren.
  • Auf dem Chao Phraya River geht am 03.03.2007 ein mit 6000 Säcken beladener Zuckerkahn unter und löst ein großes Fischsterben aus. Der größte Fluss Thailands fließt auch durch die Hauptstadt Bangkok.
  • Durch die vielen Risse in der Landebahn des neuen Flughafens Suvarnabhumi wird der alte Flughafen Don Muang am 25.03.2007 wieder in Betrieb genommen. Viele Inlandsflüge werden auf den alten Airport verlegt und natürlich ändern sich die Flugzeiten und Flugnummern. Auch ein Durchchecken des Gepäckes ist nicht möglich.

Unsere Reiseunterlagen sind angekommen und schon sehe ich einen Fehler in den Flugscheinen. Der Rückflug von Phuket nach Bangkok ist am frühen Vormittag geplant. Durch die langen Wege am neuen Flughafen war zwar eine Umbuchung auf einen früheren Flug vorgesehen, aber hier passt nicht einmal die Flugzeit zur Flugnummer. Noch sind ein paar Tage Zeit und wir sollen neue Ticket's erhalten. Auch wenn die Zeit vor dem Urlaub am langsamsten vergeht ist sie aber auch einmal zu Ende. Es sind keine neuen Ticket's angekommen und es soll alles vor Ort geklärt werden. Durch Wiedereröffnung des alten Flughafens wurde inzwischen auch unser Flug von Bangkok nach Phuket geändert. Nach unserer Rundreise und Übernachtung in Bangkok gibt es dann noch ein Problem zu klären.Flughafen Leipzig - DHL

Der Winter hat sich in Deutschland mit einem Verkehrschaos zurückgemeldet und der Flughafentransfer möchte uns eine Stunde früher abholen als vorgesehen. Zum Glück wird es in der Nacht wieder frostfrei und der Schnee geht in Regen über.

Am Vortag hat es viele Flugausfälle gegeben und nur langsam normalisiert sich der Flugverkehr wieder. Mit LH0873 verlassen wir Leipzig Richtung Düsseldorf. Zum ersten mal fliegen wir mit einer relativ kleinen Aerospatiale/Alenia ATR 72. Die Propellermaschine braucht über eine Stunde für den Flug. In Düsseldorf haben wir sehr viel Zeit bis zum Abflug nach Bangkok. Erst 17:20 geht unser Flug LT0750 weiter. Die Verspätung des Zubringerfluges hat uns den Aufenthalt in Düsseldorf etwas verkürzt. Viel gibt es auf dem Flughafen nicht zu sehen und auch die Auswahl an Duty Free Läden ist überschaubar. Etwas größer hatte ich mir den Düsseldorfer Flughafen doch vorgestellt.

Relativ pünktlich hebt unser Airbus A330-200 ab und wie immer werde ich im Flugzeug kein Auge zubekommen. Weil wir sehr zeitig gebucht haben, konnten wir uns für den Hinflug Sitzplätze in der Reihe 18 vor der Tragfläche sichern. Hier ist es etwas ruhiger als im hinteren Teil des Flugzeuges und die Sicht aus den Fenstern ist besser. Für den Rückflug waren die vorderen Plätze aber schon alle vergeben. Nach einem sehr ruhigen Flug landen wir auf dem neuen Flughafen in Bangkok. Die ausgefüllten Einreisekarten werden in den Pass geklammert und sind dafür verantwortlich das man nur an dem Flughafen ausreisen darf wo man angekommen ist. Für uns bedeutet es einen zusätzlichen Flug innerhalb Thailands.