Empress Hotel Chiang Mai

Chiang Mai - Chiang Rai

05:30 Uhr klingelt das Telefon zum WeckenElefantenpflege vor der großen Show. Wir haben wieder einiges vor und der Zeitplan ließ uns keine andere Wahl. Wir verlassen das sehr gute Empress Hotel und machen uns auf den Weg in das Elefantencamp bei ThatornDie Vorführung beginnt. Der Ritt auf den Elefanten ist nicht mit im Rundreiseprogramm enthalten. Für einen fairen Aufpreis hat sich aber die gesamte Gruppe für den fakultativen Teil entschieden. Nach einer Stunde Busfahrt sind wir im Camp angekommen. Es ist noch Zeit für einen Rundgang und um 08:30 Uhr beginnt die Vorführung der Elefanten. Am Fluss kann man die Elefantenpflege beobachten. Ein Elefant versucht uns von unten mit Wasser zu bespritzen. Ich bringe die Kameras lieber in Sicherheit, denn der Wasserstrahl trifft auch manchmal. Die Jungtiere sind natürlich die Lieblinge und werden gern fotografiert. Ihre Pfleger führen die Tiere immer zu den Besuchergruppen und viele wollen sich mit den Tieren ablichten lassendiese Bilder wurden von Elefanten gemalt. Pünktlich beginnt die Vorführung der dressierten Tiere. Es wird Fußball und Baskettball gespielt, es werden Baumstämme transportiert und einige Elefanten können sogar malen. Im Foto rechts werden die Bilder zum Verkauf angebotenElefantenreiten in Chiang Mai - Thailand. Sehr schnell sind die 30 Minuten vorbei und die Elefanten kommen zum Abholen der Futterrationen an unsere Sitzplätze. Im Anschluss beginnt der Elefantenritt durch den Dschungel. Die Gesichter sind teilweise sehr angespannt aber die Angst ist unbegründet. Es geht durch den Fluss zum Fotopunkt und auf der anderen Seite bergauf in den Dschungel. Jetzt können die meisten auch schon wieder lachen. Mit sicheren Schritten geht es immer am Berg entlang. Jeder Mahut hat seine eigene Stellen zum Fotografieren und so sind wir auch manchmal allein auf dem großen Bullen. Das gekaufte Futter wird auch noch unterwegs verfüttert und man kann sich in aller Ruhe die schöne Landschaft ansehen. Der Elefantenritt ist nach einer Stunde leider schon wieder vorbei. Das war ein sehr schönes Erlebnis. Zum Abschluss werden noch die Bilder verkauft, welche ein Fotograf im Fluss gemacht hatteRundreise: Thailand 2007 Höhle Chiang Dao. Die Bilderrahmen sind auch noch aus Spezialpapier, denn es wird aus Elefantenmist gewonnen.

Nächster Halt auf unserer Rundreise ist die Chiang Dao Höhlein der Chiang Dao Höhle. In der Höhle sind einige Buddha-Statuen aufgestellt aber auch an den Felswänden gibt es interessante Figuren zu sehen. Weil wir hier auch das Mittagessen einnehmen sind alle schon wieder auf dem Weg in das Lokal. Die Tempel auf dem rechten Bild haben die wenigsten gesehen. Hier gibt es auch einige Verkaufsstände mit Orchideen und anderen schönen Pflanzen. An einem Rinnsal versammeln sich viele Schmetterlinge und lassen sich sehr nah fotografieren. Das Mittagessen wurde telefonisch vorbestellt wir brauchen nicht so lange zu warten. Es gab auch nur die Wahl zwischen 2 Gerichtenmit einem Longtail-Boot auf dem Kok-Fluss.

Um 15:00 Uhr wechseln wir das Transportmittel und steigen in Longtail-Boote um. Auf dem Kok-Fluss werden wir etwa 2 Stunden nach Chiang Rai bis an das Hotel fahrenmit einem Longtail-Boot auf dem Kok-Fluss. Durch eine ursprüngliche Landschaft fahren wir flussabwärts, vorbei an Dörfern der Bergstämme und dichten Wäldern. Der Wasserstand des Flusses ist relativ niedrig und immer wieder tauchen mitten im Fluss große Steine auf. Schon nach kurzer Zeit müssen wir einige hundert Meter zu Fuss weiter gehen, weil das Boot mit uns nicht durch die Flachwasserzone fahren kann. Immer wieder sehen wir große abgebrannte Flächen und auch gelegte Feuer in der Umgebung. Nach gut einer Stunde Fahrzeit kommen wir an einem großen Elefantencamp vorbei. Eine Gruppe Elefanten läuft immer im Fluss entlang. In den Booten sitzt man etwas unbequem und jeder hofft das das Hotel bald erreicht ist. 2 Stunden sind dann auch etwas zuviel des Guten. Die Landschaft ist aber wirklich einmalig. Nur selten sehen wir Menschen am Fluss angeln oder im Wasser baden. Wir nähern uns Chiang Rai und plötzlich ist der Fluss ein großes Freibad. Einige Minuten fahren wir nur an badenden Menschenmassen vorbei. Das Hotel ist noch einige Minuten entfernd und jeder ist froh wieder etwas laufen zu können.

Das Hotel The Legend ist die schönste Anlage der gesamten Rundreise. Die Zimmer sind sehr groß, hübsch eingerichtet und es sind nur 6 Zimmer in einem Gebäude. Auch der Service und das Essen ist vom Besten. Das Gelände ist sehr groß und man kann schon mal die Übersicht verlieren.

Phitsanulok - Chiang Mai

Der heutige Tag wird wieder sehr lang. Aber wir haben heute auch einige Höhepunkte auf dem ProgrammRundreise: Thailand 2007 Essen Auf Rädern. Nach einem dürftigen Frühstück im Toplandhotel sind wir zu Fuß unterwegs zum Wat Phra Sri Rattana Mahathat. Schon kurz nach 07:00 Uhr wird auf einem kleinen Markt gekocht und es riecht nach allerlei leckeren Sachen. Für einen Rundgang haben wir noch Zeit und so können wir uns einen Überblick über das AngebotRundreise: Thailand 2007 Wat Phra Si Rattana Mahathat verschaffen. Die Reisegruppe nutzt die Gelegenheit und kauft frisches Obst für den Tag ein.

Unser erstes Ziel ist der Tempel der großen Reliquie Wat Phra Sri Rattana Mahathat Maha Worawihan, auch kurz Wat Yai genannt. Ursprünglich hatte der Wat einen lotosförmigen Chedi, der dann durch einen Prang im Ayutthaya Stil ersetzt wurde. Die Anlage entstand Mitte des 14. Jahrhunderts unter König Borommatrailokanat von Ayutthaya. Von 1868-1910 wurde der Wat umfassend restauriertPhra Buddha Chinarat. Der Phra Buddha Chinarat im westlichen Wihan ist eine in ganz Thailand verehrte Buddha-Statue und zieht viele Gläubige und Besucher an. Wir sehen uns 45 Minuten in der Tempelanlage um und müssen dann schon weiterRundreise: Thailand 2007 Ochsenkutschen.

Kurz vor 09:00 Uhr wechseln wir das Fahrzeug. Unser Bus fährt leer weiter und wir sind jetzt mit Ochsenkarren auf Tour. Es ist eine gelungene Abwechslung und wir sind 20 Minuten unterwegs zum Wat Si Chum. Natürlich gibt es für die Fahrgäste auch leihweise den tratitionellen Strohhut für die Fahrt, denn die Sonne meint es heute wieder besonders gut mit uns. Es dauert einige Minuten bis alle Erinnerungsfotos gemacht sind und die Gruppe vollzählig weiter gehen kann.

Das Kloster südwestlich der Stadtmauern ist eine der beeindruckendsten Sakralbauten der Region Sukhothai. Ein 15 m hoher und 11 Rundreise: Thailand 2007 Wat Si Chumm breiter Buddha aus stuckverzierten Ziegelsteinen ist in einem nur unwesentlich größeren Gebäude untergebracht. Die Besichtigung ist schon nach wenigen Minuten vorbeihistorischer Park Sukhothai.

Nach einigen Minuten Busfahrt sind wir am Höhepunkt des heutigen Tages angekommen. Wir besuchen den historischen Park Sukhothai. Die Ruinenstadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und wurde von 1964-1988 restauriert. Die Stadt hatte eine Ausdehnung von 1,4 km mal 1,8 km und war von Wassergräben und Erdwälle umgeben. Für eine ausgedehnte Besichtigung fehlte es uns aber wieder einmal an Zeit. Wir haben nur eine Stunde und hätten mindestens den halben Tag hier verbringen müssen. Die Anlage ist sehr schön und auch gepflegt. Als ordnungsliebender Touri nutzt man auch die aufgestellten Behälter und dann war es auch fast passiert. Eine Viper (lt. unserem Reiseleiter) hat sich unter einem Papierkorb Schatten gesucht und meine Frau ist mit einem Fuß unter den Korb getreten...... ViperAls sich der Kreislauf wieder beruhigt hatte, war natürlich der Rundgang gelaufen. Auf Begegnungen dieser Art ist man nicht vorbereitet und es hätte auch anders ausgehen könnenschwarze Ameisen.

Wir fahren weiter Richtung Chiang Mai an grünen Reisfeldern vorbei. Hoch in einem Baum hängt ein Nest der schwarzen Ameisen. Diese thailändische Delikatesse wird hier in Öl frittiert und zum Verkauf angeboten. Wir haben noch einen weiten Weg bis Lamphun vor uns und machen nur die nötigtsten Pausen. Wir überqueren eine Gebirgskette und machen auf einem Berg halt. Im buddhistischen Thailand glauben man nicht anRundreise: Thailand 2007 Geisterhäuser Götter sondern an Geister. Es wird auch alles unternommen um die Geister zu beschwichtigen und zu beeinflussen. Hier oben stehen tausende Geisterhäuser und unüberschaubar ist die Vielfalt der Minibauwerke. Jedes vorbei fahrende Fahrzeug versucht durch lautes Hupen die Geister wohlwollend zu beeinflussen. Für unseren Bus wird einen lange Kette Blitzknaller gezündet - ein sehr lautes Spektakel. Es gibt auch die Möglichkeit Lebensmittel zu spenden und man macht trotz der Hitze davon Gebrauch. Auf einem Tisch liegen 4 Schweineköpfe und 4 offene Flaschen BierRundreise: Thailand 2007 Wat Phra That Haripooncha.

Unser nächstes Reiseziel ist die Stadt Lamphun. Wir wollen den Wat Phra That Haripunchai besichtigen. Die Anlage stammt vermutlich aus dem Jahr 1044. Der 46 m hohe Chedi stammt aber aus dem Jahr 897. An der Bibliothek hängt unter einem Pavillon ein riesiger Gong. Er wurde 1860 gegossen und gilt als größter Gong der Welt. Der Tempel ist in einem hervorragenden Zustand und auch die Außenanlagen sind einen Blick wert. Wir bleiben etwa 45 Minuten hier und fahren dann weiter nach Chiang Mai.

Im "The Empress Hotel" bleiben wir 2 NächteRundreise: Thailand 2007 Thailaendische Folklore. Zu dem Hotel gehört auch noch ein Einkaufstempel und man muss nicht einmal das Gebäude verlassen um shoppen zu gehen. So viel Zeit bleibt heute dazu auch nicht mehr, denn gegen 19:00 Uhr fahren wir noch zu einem typischen Kantoke-Abendessen mit thailändischer Folklore. Schon die Begrüßung ist ansprechend und es scheint ein angenehmen Abend zu werden. Die Größe des Saales lässt auf Massentourismus schließen, aber es bleiben einige Tische leer. Das Essen ist wirklich sehr lecker und es wird aufgefüllt bis alle satt sind. Die Bedienung ist sehr umsichtig und aufmerksam. Auch die kulturellen Einlagen sind sehenswert. Jeder Gast bekommt sogar eine Seite mit der "deutschen" Erklärung der Tänze. Die Zeit vergeht wie im Flug und 22:00 Uhr wollten wir auf den kürzesten Weg zurück in das Hotel fahren. Unser Busfahrer hatte aber einen anstrengenden Tag hinter sich und so wurde die Fahrt etwas länger als geplant. Eine Abkürzung folgte der Anderen aber er hat das Hotel noch gefunden.