Topland Hotel Phitsanulok

Phitsanulok - Chiang Mai

Der heutige Tag wird wieder sehr lang. Aber wir haben heute auch einige Höhepunkte auf dem ProgrammRundreise: Thailand 2007 Essen Auf Rädern. Nach einem dürftigen Frühstück im Toplandhotel sind wir zu Fuß unterwegs zum Wat Phra Sri Rattana Mahathat. Schon kurz nach 07:00 Uhr wird auf einem kleinen Markt gekocht und es riecht nach allerlei leckeren Sachen. Für einen Rundgang haben wir noch Zeit und so können wir uns einen Überblick über das AngebotRundreise: Thailand 2007 Wat Phra Si Rattana Mahathat verschaffen. Die Reisegruppe nutzt die Gelegenheit und kauft frisches Obst für den Tag ein.

Unser erstes Ziel ist der Tempel der großen Reliquie Wat Phra Sri Rattana Mahathat Maha Worawihan, auch kurz Wat Yai genannt. Ursprünglich hatte der Wat einen lotosförmigen Chedi, der dann durch einen Prang im Ayutthaya Stil ersetzt wurde. Die Anlage entstand Mitte des 14. Jahrhunderts unter König Borommatrailokanat von Ayutthaya. Von 1868-1910 wurde der Wat umfassend restauriertPhra Buddha Chinarat. Der Phra Buddha Chinarat im westlichen Wihan ist eine in ganz Thailand verehrte Buddha-Statue und zieht viele Gläubige und Besucher an. Wir sehen uns 45 Minuten in der Tempelanlage um und müssen dann schon weiterRundreise: Thailand 2007 Ochsenkutschen.

Kurz vor 09:00 Uhr wechseln wir das Fahrzeug. Unser Bus fährt leer weiter und wir sind jetzt mit Ochsenkarren auf Tour. Es ist eine gelungene Abwechslung und wir sind 20 Minuten unterwegs zum Wat Si Chum. Natürlich gibt es für die Fahrgäste auch leihweise den tratitionellen Strohhut für die Fahrt, denn die Sonne meint es heute wieder besonders gut mit uns. Es dauert einige Minuten bis alle Erinnerungsfotos gemacht sind und die Gruppe vollzählig weiter gehen kann.

Das Kloster südwestlich der Stadtmauern ist eine der beeindruckendsten Sakralbauten der Region Sukhothai. Ein 15 m hoher und 11 Rundreise: Thailand 2007 Wat Si Chumm breiter Buddha aus stuckverzierten Ziegelsteinen ist in einem nur unwesentlich größeren Gebäude untergebracht. Die Besichtigung ist schon nach wenigen Minuten vorbeihistorischer Park Sukhothai.

Nach einigen Minuten Busfahrt sind wir am Höhepunkt des heutigen Tages angekommen. Wir besuchen den historischen Park Sukhothai. Die Ruinenstadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und wurde von 1964-1988 restauriert. Die Stadt hatte eine Ausdehnung von 1,4 km mal 1,8 km und war von Wassergräben und Erdwälle umgeben. Für eine ausgedehnte Besichtigung fehlte es uns aber wieder einmal an Zeit. Wir haben nur eine Stunde und hätten mindestens den halben Tag hier verbringen müssen. Die Anlage ist sehr schön und auch gepflegt. Als ordnungsliebender Touri nutzt man auch die aufgestellten Behälter und dann war es auch fast passiert. Eine Viper (lt. unserem Reiseleiter) hat sich unter einem Papierkorb Schatten gesucht und meine Frau ist mit einem Fuß unter den Korb getreten...... ViperAls sich der Kreislauf wieder beruhigt hatte, war natürlich der Rundgang gelaufen. Auf Begegnungen dieser Art ist man nicht vorbereitet und es hätte auch anders ausgehen könnenschwarze Ameisen.

Wir fahren weiter Richtung Chiang Mai an grünen Reisfeldern vorbei. Hoch in einem Baum hängt ein Nest der schwarzen Ameisen. Diese thailändische Delikatesse wird hier in Öl frittiert und zum Verkauf angeboten. Wir haben noch einen weiten Weg bis Lamphun vor uns und machen nur die nötigtsten Pausen. Wir überqueren eine Gebirgskette und machen auf einem Berg halt. Im buddhistischen Thailand glauben man nicht anRundreise: Thailand 2007 Geisterhäuser Götter sondern an Geister. Es wird auch alles unternommen um die Geister zu beschwichtigen und zu beeinflussen. Hier oben stehen tausende Geisterhäuser und unüberschaubar ist die Vielfalt der Minibauwerke. Jedes vorbei fahrende Fahrzeug versucht durch lautes Hupen die Geister wohlwollend zu beeinflussen. Für unseren Bus wird einen lange Kette Blitzknaller gezündet - ein sehr lautes Spektakel. Es gibt auch die Möglichkeit Lebensmittel zu spenden und man macht trotz der Hitze davon Gebrauch. Auf einem Tisch liegen 4 Schweineköpfe und 4 offene Flaschen BierRundreise: Thailand 2007 Wat Phra That Haripooncha.

Unser nächstes Reiseziel ist die Stadt Lamphun. Wir wollen den Wat Phra That Haripunchai besichtigen. Die Anlage stammt vermutlich aus dem Jahr 1044. Der 46 m hohe Chedi stammt aber aus dem Jahr 897. An der Bibliothek hängt unter einem Pavillon ein riesiger Gong. Er wurde 1860 gegossen und gilt als größter Gong der Welt. Der Tempel ist in einem hervorragenden Zustand und auch die Außenanlagen sind einen Blick wert. Wir bleiben etwa 45 Minuten hier und fahren dann weiter nach Chiang Mai.

Im "The Empress Hotel" bleiben wir 2 NächteRundreise: Thailand 2007 Thailaendische Folklore. Zu dem Hotel gehört auch noch ein Einkaufstempel und man muss nicht einmal das Gebäude verlassen um shoppen zu gehen. So viel Zeit bleibt heute dazu auch nicht mehr, denn gegen 19:00 Uhr fahren wir noch zu einem typischen Kantoke-Abendessen mit thailändischer Folklore. Schon die Begrüßung ist ansprechend und es scheint ein angenehmen Abend zu werden. Die Größe des Saales lässt auf Massentourismus schließen, aber es bleiben einige Tische leer. Das Essen ist wirklich sehr lecker und es wird aufgefüllt bis alle satt sind. Die Bedienung ist sehr umsichtig und aufmerksam. Auch die kulturellen Einlagen sind sehenswert. Jeder Gast bekommt sogar eine Seite mit der "deutschen" Erklärung der Tänze. Die Zeit vergeht wie im Flug und 22:00 Uhr wollten wir auf den kürzesten Weg zurück in das Hotel fahren. Unser Busfahrer hatte aber einen anstrengenden Tag hinter sich und so wurde die Fahrt etwas länger als geplant. Eine Abkürzung folgte der Anderen aber er hat das Hotel noch gefunden.

Korat - Phitsanulok

Der Tag beginnt für die gesamte Reisegruppe 30 Minuten zu früh. Unser Reiseleiter bestellt den Weckdienst zentral für alle und durch einen Fehler der Beteiligten klingelten heute um 05:00 Uhr die Telefone. Wir haben heute mit dem Bus 520 km vor uns und deshalb müssen wir 07:00 Uhr losfahrenRundreise: Thailand 2007 Pimai Historischer Park. Das Frühstück war wieder sehr gut und die Koffer sind schnell gepackt.

Unser erstes Reiseziel ist der historische Park von Pimai wo wir gegen 08:00 Uhr ankommen. Die buddhistisch - hinduistische Tempelanlage wurde zwischen 1964 und 1969 sorgfältig restauriert und befindet sich in einem sehr gepflegten ZustandRundreise: Thailand 2007 Pimai Historischer Park. Der Prasat Hin Pimai ist ein sehr schöner Khmer-Tempel mit vielen sehenswerten Details. Im Hauptheiligtum (Prasat) ist ein auf einer zusammengerollten Schlange sitzender Buddha zu sehen, welcher vom Schlangenkopf beschirmt wird. Es wurde in den Jahren 1001 Buddha sitzt auf einer zusammengerollten Schlange - 1049 vollendet. Die gesamte Anlage wurden vom 8.-13. Jahrhundert errichtet bzw. umgestaltet.

Um diese Tageszeit sind wir die einzigen Besucher und wir bleiben etwa 40 Minuten hier. Unser nächstes Ziel am heutigen Tag ist ein riesiger Banyanbaum. Mit dem Bus benötigen wir nicht einmal 30 Minuten bis dorthin. Mit seinen langen Luft- und Stelzwurzeln hat er sich auf einer Fläche von einem viertel Hektar ausgebreitetRundreise: Thailand 2007 Banyan Baum. Im Schatten des Baumes wurde ein Wegenetz eingerichtet und es gibt auch einige Sitzplätze.

An vielen touristischen Orten versucht man auch mit gefangenen Tieren Geld zu machen. Für wenige Baht kann ich einer Schildkröte, Vögeln oder auch diversen Fischen die Freiheit schenken und im Gegenzug erhalte ich viel Glück und ein langes Leben. Ich sehe es als Tierquälerei und lehne solche Angebote ab.

In einem Einkaufszentrum haben wir heute Mittag etwas gegessen. Hier gibt es Steak und Pommes für 1,-€ pro Person und viele andere SpeisenRundreise: Thailand 2007 überladener Transporter. Zum bezahlen an den Ständen wird eine Chipkarte geladen und je nach Verbrauch wird nach dem Essen der Rest wieder ausbezahlt.

Die lange Busfahrt nutzen viele für einen kleinen Mittagsschlaf. Wo es annehmbare Toiletten gibt machen wir eine kurze Pause. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch diesen Transporter fotografiert. Solche überladenen Fahrzeuge habe ich unterwegs sehr oft gesehen. Man kommt auch aus dem Staunen nicht heraus wie viele Personen auf die Ladefläche passen. Wir fahren durch ein sehr trockenes Gebiet und wenig später in den Bergen bemerken wir schon eine Verschlechterung der Fernsicht. An einem Aussichtspunkt kann man in der Ferne schon die Rauchwolken der Brandrodungen sehen. Kurz nach 18:00 Uhr erreichen wir unser Topland Hotel in Phitsanulok. Auch in diesem Hotel bleiben wir nur eine Nacht. Diesmal sind wir in der 12. Etage untergebracht. Morgen müssen wir wieder sehr früh aufstehen und wir fallen müde ins Bett.