Affen

Sonnenaufgang Berg Gumang - blaue Lagune - Denpasar

Heute machen wir unsere letzte Tour mit Wayan. Der Wecker klingelt um 2:45 Uhr - wer hat sich nur diese Tour ausgedacht? Wayan holt uns pünktlich 03:30 Uhr im Hotel ab. Er hat schon mit seinem Fahrer die Fahrt von Denpasar nach Nusa Dua hinter sich. Im Auto erzählt uns Wayan, dass er mit seinen Neffen in der Disco war und uns dann abgeholt hat.

Nationalpark "Manuel Antonio"

Am 15.04.2008 haben wir einen Tagesausflug in den Nationalpark "Manuel Antonio" unternommen. Die Tour haben wir uns aus dem Angebabenteuerliche Brücken auf dem Weg zum Nationalpark Manuel Antonioot unseres Reiseleiters vor Ort ausgesucht. Mit 70,-USD je Person ist es eine der preiswerten Touren und die wird auch mit deutsch sprechender Reiseleitung angeboten. Die Mindestteilnehmerzahl erreichen wir locker, denn der Bus ist bis auf den letzten Platz gefüllt. 07:30 Uhr fahren wir vom Hotel ab. Bis zum Nationalpark benötigen wir knapp zwei Stunden. Die Fahrt ist sehr kurzweilig. HCosta Rica 2008 Manuel Antonio Übersichtsplanaben wir am Anfang noch sehr gute Straßenverhältnisse, wird die Fahrt immer abenteuerlicher. Vor allem die Brückenkonstruktionen sind nicht sehr vertrauenerweckend. Es wird aber intensiv an den Straßen und Brücken gebaut. Teilweise sind die Ersatzbauten schon zusehen. Einen Teil der Fahrzeit haben wir an roten Baustellenampeln verbracht.

Der Bus musCosta Rica 2008 Manuel Antonio Brüllaffes auf dem Parkplatz stehen bleiben und wir laufen erst einmal zum Strand. Ich habe meine Schnorchelausrüstung mitgenommen und hoffe es ist nicht umsonst. Schon auf den ersten Metern zeigt uns der Reiseleiter die Tiere im Unterholz und in den Baumkronen. Die Affen sind nicht zu übersehen, aber die Faultiere und Echsen hätten wir allein nicht gesehen. Am Strand wird auch nach dem Baden der Treffpunkt sein. Damit sich die Erfrischung nachher auch lohnt, geht die Gruppe geschlossen den Weg hinauf zum Aussichtspunkt. Immer bergauf laufend kommen alle kräftig ins SchwitzenCosta Rica 2008 Manuel Antonio. Die Gruppe zieht sich sehr auseinander und es bleibt kaum Zeit für ein paar Fotos oder einer Filmsequenz.

Die Aussicht am Ende des Weges ist sehr gut und wir machen eine längere Pause. Die Sicht ist klar und unser Blick reicht bis nach Panama. Bei trüben Wetter lohnt sich der Aufstieg nicht. Nachdem sich alle wieder erholt haben, laufen wir den gleichen Weg wieder bergab. Wir warten nicht auf die Gruppe und haben Zeit für einige Fotos der schönen LandschaftCosta Rica 2008 Manuel Antonio Kapuzineraffen.

Am Strand sorgt gerade eine Horde Kapuzineraffen für Aufregung. Erst nachdem sich die Affen verzogen haben, macht es Sinn sich einen Platz im Sand zu suchen. Auf die Umkleidekabinen haben wir dankend verzichtet und schon sind wir im Wasser. Fische sehe ich hier nur ganz vereinzelt. Auch in etwas weiter Entfernung vom Strand ist es nicht besser. Brille, Schnorchel und Flossen hätte ich im Hotel lassen können.

Es sind alle pünktlich am Treffpunkt und wir laufen jetzt einen anderen und längeren Weg bis zum Parkplatz. Unser nächstes Ziel ist ein Restaurant in Quepos. Die Stadt liegt nur wenige Kilometer vom Nationalpark entfernt und das späte Mittagessen ist im Preis enthalten. Anschließend besteht noch die Möglichkeit einer kleinen Shoppingtour durch die Geschäfte. In einer Seitenstraße finden wir dann endlich Holzschnitzereien in sehr guter Qualität und Vielfalt. Ein Tukan und ein Motmot wechseln den Besitzer. Wir sind froh endlich etwas Passendes für unsere Sammlung gefunden zu haben. Gegen 15:00 Uhr setzt sich der Bus wieder in Bewegung und ein schöner Ausflug geht zu Ende.

Das Hotel "Selvamar"

Die Clubanlage Punta Leona liegt in einem 20 ha großen privaten Naturschutzgebiet. Das Hotel Selvamar ist ein Teil der Anlage. Die Bungalows liegPunta Leonaen relativ weit vom Strand entfernt. In unmittelbarer Nähe der Zimmer befinden sich das Restaurant und ein kleinPunta Leona - Pool am den Selvamar Zimmerner Pool. Zur Clubanlage gehören außerdem viele Villen und weitere Zimmer. Die rege Bautätigkeit auf dem Clubgelände und in unmittelbarer Nachbarschaft wird die Bedeutung der Selvamarzimmer noch weiter mindern. Seit Anfang des Jahres hat das Punta Leona einen neuen Chef und dieser führte einen harten Sparkurs im Hotel ein. Einige Stammgäste kennen das Hotel noch aus besseren Zeiten und haben uns die großen Unterschiede erklärt..Punta Leona - private Villen....

Das Hotel ist vom "ausgebucht" sehr weit entfernt. Die Nebensaison hat begonnen und einige Zimmer sind nicht belegt. Der überwiegende Teil der Gäste des Hotels spricht deutsch. Der Rest kommt aus den USA oder Kanada. An den Wochenenden und Feiertagen kommen die Besitzer der Villen mit allen Verwanden und Bekannten - dann wird es voll und laut in der AnlaCosta Rica 2008 Schmetterlingshaus im Hotel Punta Leonage.

An den Bungalows befindet sich gleich das Schmetterlingshaus. Hier bin ich öfter gewesen, um mir die Neuzugänge anzusehen. Es gibt zwar täglich um 10:00 Uhr Führungen, aber in aller Ruhe allein macht es mehr Sinn. Oft waren nicht einmal die Angestellten vor Ort. Unter dem feinen Netz staut sich die Wärme noch zusätzlich und manchmal wird hier auch beregnet. Die Anzahl der Schmetterlinge war konstant sehr hoch, bei sehr großer Vielfalt.

Es gibt einige Wanderwege innerhalCosta Rica 2008 Regenwaldb des Naturschutzgebietes. Sie sind sehr gut ausgeschildert und werden täglich vom Laub befreit. Verlaufen kann man sich nicht. Einige Baumriesen lassen jeden Fotografen verzweifeln. Wie bekommt man soviel Baum auf so ein kleines Bild? Wir haben innerhalb der Anlage mehr Tiere gesehen als auf der Rundreise. Vor allem die Kapuzineraffen haben öfter das Restaurant Carabelas überfallen und die Zuckertütchen mitgenommen. In dem noch vorhandenen Urwald gibt es einige NiPunta Leona - Basiliskstpaare der Aras. Oft hört man sie nur und sucht vergeblich Blickkontakt. Die Tukane machen auch lautstark auf sich aufmerksam. Waschbären, Nasenbären, Gürteltiere und auch der kleine Ameisenbär sind auf dem Hotelgelände gesehen worden. Die Futterstationen für die Kolibris wurden leider nicht angenommen. Kurz nach Sonnenaufgang haben die Vögel täglich die Bepflanzung vor unserem Bungalowfenster besucht. Später konnte man sie mit dem Fernglas in den Baumkronen beobachten.

An dem kleinen Pool in Hotelnähe haben wir öfter einen Basilisk beobachten können. Oft hat er sich in der Nähe des kleinen Wasserfalls aufgehalten.

Auch unter WassCosta Rica 2008 Unterwasserer wird man von der Artenvielfalt nicht enttäuscht. Am Playa Blanca kann man sehr gut schnorcheln und das Wasser ist meistens sehr klar. Während unseres Aufenthaltes wurde die Strömung immer stärker und ohne Flossen machte man mit den scharfkantigen Korallen Bekanntschaft. Die meisten Fische hat man bei Ebbe und sinkenden Wasserstand beobachten können. Leider haben wir die Schildkröten nicht gesehen. Durch die Strömung konnte ich nicht in den Bereich der Seegraswiesen schwimmen. Die Rettungsschwimmer waren dafür zu aufmerksam.

Am Playa Blanca kaPunta Leona - Snackbar Playa Blancann man den ganzen Tag verbringen. Die Snackbar hat eine gute Speisekarte und das Getränkeangebot ist das Gleiche wie an der Strandbar. Wer eine Liege haben möchte, muss zeitig am Strand sein. Wer mit dem ersten ShuttlebPunta Leona - Shuttlebusus fährt, wird kaum noch eine Liege bekommen. Das Elektrofahrzeug fährt unregelmäßig zwischen Hotel, Rezeption, Playa Mantas und Playa Blanca. Nach einem kleinen Trinkgeld wurden wir sogar regelmäßig bis vor den Bungalow gefahren. Je nach dem Wasserstand kann man die Abkürzung über die Felsen nehmen und man ist in 15 Minuten am Ziel oder man läuft auf der Straße und benötigt etwas über eine halbe Stunde. Der Bus fährt erst nach 08:00 Uhr und dann auch erst die Angestellten und bis dahin sind die Liegen alle belegt. Die Ticos fahren mit ihren Autos, Quads oder Motorrädern durch die Anlage und sind natürlich schneller am Ziel. Der Playa Blanca hat auch noch einen anderen Zugang und hier kommen die Touristen und Ticos aus dem Umland. Bei Flut bleibt in Riffnähe vom Strand nicht viel übrig. Erst in Richtung Hotel wird er etwas breiter. An diesem Strand sind auch die Nasenbären durch Fütterungen an den Menschen gewöhnt und wo es lecker aus den Beuteln und Taschen duftet, wird sich bedient. Kaum hat man nicht aufgepasst und schon hat man den SchadPunta Leona - Restaurant El GrillenPunta Leona - Strandbar - Al Garete.

An der Strandbar am Playa Mantas sind es abends die Waschbären, welche täglich auf ihrer Runde vorbeikommen. Sie klettern auch auf die Tische und Stühle und holen sich ihren Anteil. An den Wochentagen ist es hier sehr gemütlich und ruhig. Nur manchmal müssen durch Urlauber Extrawünsche bezahlt werden oder es sind Fremde ohne AI an der Bar. Es gibt zwar für die Geldangelegenheiten einen Kassierer, aber trotzdem hält der Vorgang alles auf. Wenn am Wochenende die Reichen mit ihren Familien ankommen, ist es mit der Ruhe vorbei. Es wird laut - sehr laut und die Disco am Abend übertrifft den Lärm am Pool noch. In den Zimmern bekommt man davon nicht viel mit. Nur in den Restaurants und Bars ist es voll. Auf der Straße muss man jetzt auch etwas mehr aufpassen. Hier sitzen oft Kinder hinter dem Lenkrad der Autos und Quads.

Der 11. April ist ein Feiertag und damit haben die Ticos langes Wochenende. Wir ziehen uns ins Wasser und den Punta Leona - RezeptionWald zurück und warten, bis das Wochenende vorbei ist. Überall bilden sich Schlangen. Die Computer für das Internet sind besetzt - an der Rezeption Menschenmassen. Obwohl an den Wochenenden andere Öffnungszeiten für die Bars und Restaurants aktiv sind, müssen wir manchmal auf einen freien Platz warten. In der 2. WocPunta Leona he wurde das "El Grill" geschlossen und es gab dafür nur noch ein Menü in der Snackbar "El Leon Marino". Das Essen war aber immer noch wesentlich besser als das Angebot im Restaurant des Hotels.

Das Personal war sehr freundlich und aufmerksam. Wir hatten viel Negatives über die Angestellten gelesen, aber das können wir so nicht bestätigen. Vor allem an der Bar haben wir nur gute Erfahrungen gemacht. Wie es in den Wald hinein schallt, so schallt es wieder heraus. Im Restaurant wurde teilweise neues Personal eingestellt. Hier fehlten noch die Umsicht und engl. Sprachkenntnisse.

Die Zimmer sind ausreichend groß und bei schönem Wetter benötigt man auch nicht mehr Fläche. Die Klimaanlagen sind schon älteren Datums und nur in einigen Bungalows durch Neue ersetzt worden. Sie können die Temperatur sehr schnell senken, aber die Lautstärke ist entsprechend. Auf den Kühlschrank trifft das Gleiche zu. In der Nacht haben wir ihn abstellen müssen.

Es gibt einen kleinen Supermarkt mit Lebensmitteln, Getränken und Artikeln des täglichen Bedarfs. Die Selbstverpfleger kaufen hier ein und auch die Gäste mit All Inclusive finden immer etwas zum naschen.

Rio Frio - Thermalquelle - Arenal

Wir haben heute einen langen Tag vor uns. 06:30 Uhr klingelt der Wecker im Handy, 07:00 Uhr gibt es Frühstück und die Abfahrt ist für 08:00 Uhr geplant. Am Vormittag wollen wir eine Bootstour auf den Rio Frio machen. Wir werden mit dem Bus bis Los Chiles etwa 2 Stunden unterwegs sein.Leguan in Muelle

Wir fahren vom Hotel El Tucano nach Norden und biegen in Muelle nach Los Chiles ab. Nach 1,5 km machen wir an einer Brücke eine kleine Pause. Hier werden Leguane mit Futter angelockt und eine größere Anzahl kann man direkt an der Brücke und auf den umliegenden Bäumen beobachten. Auf der Brücke sollte man den Verkehr nicht übersehen. Es sind schon Touristen aus Angst in die Tiefe gesprungen. Es gibt außerdem genügend Standorte, von denen man die Leguane filmen und fotografieren kann. eine Ananasplantage

Schon nach wenigen Kilometern sind wir an einer Ananasplantage angekommen. Die süßen Früchte sind ein wichtiges Exportgut Costa Ricas. Ein Teil der Felder sind schon abgeerntet. Wir können aber auch noch Ananasfrüchte an der Pflanze bewundern. Viele aus unserer Gruppe haben solche Plantagen schon in anderen Ländern gesehen und Peter hält sich mit seinen Ausführungen kurz. Die Gegend wird landwirtschaftlich sehr intensiv genutzt. Zuckerrohr, Ananas und Orangen sind die Hauptanbauprodukte. Auf dem Bild sieht man einen großen LKW, welcher mit Orangen beladen ist. Die Plantagen gehören meistens der Tico Fruit, einem der großen Arbeitgeber der Region.eine Zuckerrohrfabrik

Nur 5 Minuten später machen wir kurz an einer Zuckerrohrfabrik halt. Auf großen Förderbändern wird das Zuckerrohr entladen. In nur wenigen Minuten ist die Ladung eines Sattelzuges in der Maschine verschwunden. Traktoren ziehen mehrere Anhänger zum Entladen. Solche Konstruktionen habe ich bisher noch nie gesehen. Der Schornstein der Fabrik ist nicht sehr hoch und doch schon aus der Ferne zu sehen. Die schwarze Rauchsäule steigt fast senkrecht in den Himmel.

Wir haben aber noch vieles vor und müssen weiter fahren. Nach gut einer Stunde haben wir Los Chiles an der Grenze zu Nicaragua erreicht. Von hier aus wollen wir eine BootBoot auf dem Rio Friostour auf den Rio Frio unternehmen. Die andere Gruppe sucht sich ein schmales Boot aus, welches einen großen Nachteil hat. Man muss die ganze Zeit auf seinem Platz bleiben und kann nicht zum Fotografieren die Position wechseln. Unser Boot ist wesentlich breiter, hat genügend Platz zum Sitzen und eine Plattform im vorderen Bereich. Unser Bootsführer kann uns in den nächsten 3 Stunden beweisen, wie gut seine Augen sind und wie er das Boot beherrscht. Peter wird den Guide tatkräftig unterstützen und uns viel über Flora und Fauna erzählen. Unser Boot fährt in Richtung der Grenze zu Nicaragua. Das Gebiet Cano Negro ist eines der wichtigsten Feuchtgebiete Costa Ricas. Seine Größe beträgt etwa 100 km². Costa Rica 2008 Rundreise Cano Negro KapuzieneraffenIn diesem Gebiet gibt es Pflanzen und Tiere, welche nur hier vorkommen. Cano Negro ist vor allem für seinen Vogelreichtum bekannt. Es dient als Zwischenstation für viele Zugvögel, sodass man bisher schon über 300 Vogelarten gesichtet hat. Auch einige Säugetiere leben in dem Naturschutzgebiet. Aber man muss schon etwas mehr Glück haben, um Pumas, Jaguare oder sogar ein Tapir zu sehen. Affen haben wir sehr zahlreich in den Bäumen gesichtet. NCosta Rica 2008 Rundreise Cano Negro Kaimaneben den Kapuzineraffen konnten wir auch Brüllaffen und Klammeraffen beobachten. Ständige Begleiter sind die zahlreichen Kaimane an den Ufern. Wir fahren über die Grenze ein Stück in das Nachbarland hinein. Hätte unser Reiseleiter nichts gesagt, wäre es keinem aufgefallen. Wir haben sehr viel von der Flora und Fauna gesehen - die großen Säugetiere aber nicht. Betrachtet man den Touristenverkehr auf dem Fluss, ist es auch kein Wunder. Nachdem wir gewendet haben, gibt unser Bootsführer etwas mehr Gas. Trotzdem findet er immer noch Tiere am Flussufer und wir nehmen uns die Zeit für kleine Fotopausen. Viele Aufnahmen am Ufer sind ohne Blitzlicht nicht möglich. Dafür ist es im Unterholz einfach zu dunkel. Die Flussfahrt war sehr schön und das Essen wartet schon.

Peter hat schon heute früh das Essen bestellt. Neben Reis und schwarzen Bohnen gab es Huhn oder Rind zur Auswahl. Mit einiger Verspätung treffen wir 13:30 Uhr am Restaurant ein. Die Bohnen schmecken hier besser als im restlichen Land. Die Wirtin hat uns sogar einige Details der Zubereitung verraten. Endlich gibt es einmal ein landestypisches EsseCosta Rica 2008 Rundreise Arenal Heiße Quellenn.

Wir verlassen die Region im Norden und fahren wieder in Richtung Arenal. In San Carlos machen wir eine Pause und ich nutze die Möglichkeit an einem Geldautomaten die ersten Colones zu ziehen. Auf der Abrechnung steht später ein Kurs von 1:768,9279. Der starke Euro macht sich hier bemerkbar. Unser nächstes Ziel sind die Baldi Thermalquellen am Fuße des Arenal. Handtücher sind im Preis enthalten und ein Schließfach ebenfalls. Für 2 Stunden wollen wir uns hier erholen und die verschiedenen Badetemperaturen testen. Das ktropischer Garten bei den Baldi Thermalquellenälteste Becken hat 38°C und es ist eine Steigerung bis 67°C möglich. Das Becken mit einer Wassertemperatur von 45°C ist das Wärmste, welches wir ertragen haben. Die wärmeren Becken sind auch fast alle ungenutzt. Die Thermalbecken sind in einen schönen tropischen Garten eingebettet. Am höchsten Becken befinden sich 2 Wasserrutschen und ein großer Gartenbereich mit schönen Wegen zum Spazieren gehen. Den Vulkan Arenal hat man immer im Blickfeld. Der Zeitpunkt für den Besuch der Quellen ist sehr gut gewählt. Es ist nicht mehr so voll und laut. Die Kameras und Handtücher haben wir immer im Blickfeld oder jemand aus unserer Reisegruppe bewacht unsere Sachen. Überall stehen Liegen und man kann sich nach dem Baden ausruhen. Weil es schon langsam dunkel wird, muss man aufpassen, dass man dabei nicht einschläft. Die Bars und Lokale haben wir nicht genutzt. Vor allem die Trinks an der Bar sind sehr preisintensiv. Peter hatte uns im Vorfeld schon darauf aufmerksam gemacht. Auch hier vergeht die Zeit sehr schnell und für 18:30 Uhr ist die Abfahrt eingeplant.

Jetzt wollen wir uns den aktiven Vulkan von der Nordwestseite ansehen. Wir verlassen die gut ausgebaute Straße und biegen in einen Schotterweg ab. Unser Bus hat immer noch eine defekte Batterie und die Lichtmaschine schafft die Beleuchtung, Klimaanlage und andere Verbraucher nicht vollständig mit Strom zu versorgen. Also wird die Klimaanlage abgestellt. Die Temperatur im Bus steigt natürlich schnell an und die Scheiben beschlagen. Der Arenal zählt zu einem der aktivsten Vulkane der Erde. Mit etwas Glück ist die Sicht auf den Vulkankegel weiterhin frei und er ist gerade aktiv. Im Dunkeln kann man die Lava oder herabstürzende Gesteinsbrocken dann sehr gut sehen. Kurz vor dem Ziel hat sich ein Unfall ereignet. Ein PKW hat im Dunkeln eine Straßeneinengung übersehen und liegt auf dem Dach. Die Abschleppfahrzeuge haben alle Mühe das Auto wieder auf die Straße zu bekommen. Dabei blockieren sie die Brücke über die wir wollen. Die restlichen Meter gehen wir zu Fuß. Immer wieder sehen wir glühende Steine den Hang herunter fallen. Die Spitze des 1650 m hohen Berges ist dabei leider in Wolken verhüllt. Trotzdem sehen wir ein kleines Feuerwerk des Arenal. Wir haben sehr viel Glück mit dem Wetter, denn einige aus unserer Reisegruppe waren schon öfter hier und haben heute das erste mal eine aktive Phase des Arenal, bei relativ guter Sicht, gesehen.

Zum Abendessen gehen wir heute in ein Steakhaus. Das Essen ist ein Traum und mit 62 USD für 2 Personen sogar preiswert. Gegen 22:30 Uhr sind wir wieder im Hotel angekommen.

Seakayak-Tour

unser Schiff2 Tage nachdem wir im Simon Cabaret waren steht nun den nächste Ausflug auf dem Plan.Thailand 2007 Seakayaktour die Schiffe sind ausgebucht Diesmal haben wir uns für eine Seakayak-Tour entschieden. Bei unserer Reiseleitung haben wir für diese Tagestour 3100 Baht pro Person bezahlt. Das sind etwa 70,-€ inkl. Verpflegung und Transfer.

Für heute müssen wir wieder den Wecker stellen damit wir die Abfahrt nicht verpassen. In der letzten Nacht hat es wieder ausgiebig geregnet und alles ist noch nass. Wir packen die 7 Sachen zusammen und gegen 08:30 Uhr holt uns der Kleinbus ab. Der Vorteil der Buchung bei TUI ist die deutschsprachige Führung der Tour. Auch die Gruppen sind wesentlich kleiner. Wir fahren etwa 50 Minuten in den NO der Insel Phuket. Hier liegen die Schiffe vor Anker und wir müssen sehr lange warten bis unser Schiff angelegt hat. Die Gruppe ist überschaubar und wir haben auf dem Deck noch sehr viel Platzauf der kleinen Insel. Eine engl. Gruppe war dagegen sichtbar überbuchtdie kleine Gruppe.

Die Gezeiten machen eine Umstellung der Tour erforderlich weil wir nur bei Niedrigwasser in die Höhlen einfahren können. Zwischendurch war der Besuch einer Insel zum Baden geplant und diesen Teil werden wir nun zuerst unternehmen. Wir müssen nicht einmal selber paddeln - dafür hat jedes Pärchen einen Guide. Viele nutzen die Gelegenheit um Muscheln zu sammeln oder einen Strandspaziergang zu unternehmen. Die Schiffsbesatzung ist mit der Zubereitung des Speisen beschäftigt. Punkt 12:00 Uhr werden wir wieder eingesammelt und es gibt ein reichhaltiges Mittagsbüfett an Board. Das hätte ich hier nicht erwartet. Es fehlt einfach an nichts. Auch die alkoholfreien Getränke an Board sind frei - nur die Büchse Bier kostet 60 BahThailand 2007 Seakayaktour es wird engt.

Es werden wasserdichte Beutel für die Kameras und Taschenlampen ausgegeben, dann fahren wir zur ersten Höhlesehr schöne Landschaft. Die Boote werden zu Wasser gelassen und schon sind wir auf dem Weg in die erste Höhle. Der Wasserstand ist noch etwas zu hoch und an der Ausfahrt gibt es Probleme. Manche Boote lassen etwas Luft ab um durchzupassen und andere drehen wieder um - wie wir.

Die nächste Höhle ist auch viel interessanter. Durch einen starken Wellengang und plötzlichen Gegenverkehr am Eingang der Höhle sind alle Beteiligten sehr nass geworden. Nur gut das die Kameras in einem Spezialbeutel verstaut waren. Wieder ist es am Anfang sehr eng und dunkel aber dann wird der Gang immer höher und im Innern des Felsens stehen wir plötzlich wieder im Tageslicht auf einer Sandinselsehr schöne Landschaft. Der Fels hat die Form eines Ringes und es gibt nur eine Verbindung von außen nach innen. Bei Flut steht auch die Insel im Innern des Felsens unter Wasser. Die Felsen sind auch hier sehr steil und teilweise bewachsen. Es wachsen sogar einige Mangrovenbäume auf dem SandThailand 2007 Seakayaktour schöne Landschaften . Auf der Rückfahrt erwischt uns wieder eine Welle und überspült das ganze Boot.Im letzten Moment konnte ich den Fotoapparat in dem Beutel verpacken aber den wasserdichten Verschluss habe ich nicht mehr schließen können. Die Sachen lassen wir auf dem Mutterschiff trocknen und die Kameras hatten zum Glück nur einige Tropfen am Gehäuse.

In den letzten Felsen führt ein sehr langer Gang. Die Taschenlampen sind hier wirklich notwendig und wir finden damit sogar Fledermäuse. Im Innern gibt es eine Affenfamilie und für Bananen tauchen sie sogar. An die vielen Touristen haben sie sich längst gewöhnt und an das Futter ebenso. Die Landschaft hier ist einfach traumhaft.Es gibt noch viele dieser unterirdischen Höhlensysteme aber für uns ist es Zeit für den RückwegThailand 2007 Seakayaktour Affen füttern. Die Boote werden auf dem Mutterschiff verstaut und 16.00 Uhr nehmen wir wieder Kurs auf die Insel PhuketThailand 2007 Seakayaktour der Ausgang der Höhle.

Diesmal sind wir im Berufsverkehr unterwegs und nehmen jeden Schleichweg den der Fahrer kennt. Es war wieder ein sehr schöner Tag und der Preis dafür ist gerechtfertigt.

 

Balirundreise 3. Tag

Nach einem ausgezeichnetem Frühstück machen wir uns bald auf den Weg, denn wir haben heute wieder ein volles Programm. Das erste Etappenziel ist das buddhistische Kloster und Meditationszentrum in dem Dorf BanjarBali 2005 Rundreise Tag 3 - buddhistisches Kloster in Banjar . Durch enge Straßen und langgezogene Dörfer führt uns der Weg immer bergauf. Von hier oben hat man einen schönen Panoramablick über die Küstenregion. Der Brahma Arama Vihara ist der einzige buddhistische Tempel im Norden Balis. Immer wieder fallen einige Tropfen vom Himmel und langsam drängt die Zeit zum Weiterfahren. Wir werden einen weiteren Tempelbesuch ausfallen lassen und dafür den Wochenmarkt in Singaraja und einen Wasserfall besichtigen.

Bis zur alten Hauptstadt Balis ist es nicht weit und bald haben wir unser Ziel erreicht.Bali 2005 Rundreise Tag 3 der Markt von Singaraja Hier kommen die Touristenbusse nicht so oft vorbei und der Markt ist wirklich auf die Bevölkerung und nicht auf Urlauber ausgerichtet. Es regnet in Strömen und das Wasser sucht sich seinen Weg in die Markthalle. Die große Halle ist dicht, aber in den Seitengängen besteht das Dach nur aus Zeltplanen und dort kommt das Wasser durch. Die Gänge sind sehr eng und unsere große Reisegruppe sorgt oft für Stau. Hier wird alles angeboten was ein Balinese so braucht. Gewürze, Obst, Gemüse, Werkzeuge und Bekleidung - ein typischer Markt eben. Wir haben noch etwas Zeit zur freien Verfügung und nutzen die Zeit zum Stadtbummel. Der Regen hat aufgehört und sofort sind die Mopeds wieder auf der Straße. Der Verkehr ist heftig und Regeln gibt es nicht. Ein Polizist kassiert Parkgebühren und hält auch mal für die Fußgänger den Verkehr an.

Die Fahrt geht weiter zu dem Wasserfall Air Terjun GitgitBali 2005 Rundreise Tag 3 Wasserfall und es regnet wieder sehr heftig. Ein Teil der Gruppe bleibt im Bus weil sie auf so ein Wetter nicht vorbereitet sind. Wir ziehen die Regenjacken über und laufen los. Auch hier sind die Verkaufsstände auf den gesamten Weg verteilt. Einige der Verkäuferinnen sind sehr aufdringlich und versuchen die Touristen in ihren Laden zu ziehen. Der Weg ist sehr rutschig und jeder passt auf das er nicht hinfällt. Am Wasserfall gibt es überdachte Unterstände und so können wir wenigsten hier die Kameras herausholen. Der feine Nebel des Wasserfalles setzt sich aber schnell auf den Linsen ab und sorgt für störende Reflexionen. Durch den vielen Regen der letzten Tage ist der Wasserfall schon imposant. Den Rückweg beginnt jeder für sich und es dauert lange bis die Gruppe wieder zusammen ist. Kaum sind wir am Bus hört der Regen wieder auf.Bali 2005 Rundreise Tag 3 Affenwald Auf dem Weg zum Bratansee machen wir bei einer Affenhorte halt. Eine Balinesin verkauft Futter und schon sind die Affen  zur Stelle. Bananen und Erdnüsse werden in Massen verfüttert und viele Autos halten hier an. Einer der Affen versucht aus einer leeren Coladose noch einige Tropfen heraus zuschütteln. Hier sind die Tiere noch nicht so frech und wir müssen nicht auf Brillen und Mützen aufpassen. Das Futter ist schnell alle und die Affen verschwinden in den Bäumen.Bali 2005 Rundreise Tag 3 Ulun Danu

Nach kurzer Fahrt erreichen wir den Bratansee. Der Pura Ulun Danu Bratan liegt malerisch auf einer Landzunge bzw. auf einer kleinen Insel im See. In der schönen Parkanlage sind auch Trompetenblumen und Weihnachtssterne gepflanzt. Diese, bei uns als Topfpflanzen bekannten Blumen sind aber hier große Sträucher und Bäume. Wer auf Schlangen und Echsen steht kann sich hier mit diversen Tieren fotografieren lassen. Die Japaner sind dabei in ihren Element und stehen in der Schlange für ein Foto mit Dieser. Wie an jeder Sehenswürdigkeit gibt es natürlich auch hier Buden und Stände. Dem großen Stand mit Orchideen und anderen Pflanzen statten wir einen Besuch ab. Leider hat der Händler keine Jungpflanzen im Sortiment.Bali 2005 Rundreise Tag 3 Reisterassen

Es ist schon nach 14:00 Uhr und nun wollen wir zu einem Restaurant mit Blick auf schöne Reisterrassen. Die Fahrt ist kurz und alle haben Hunger. Das Restaurant liegt sehr schön an einem Hang und am Horizont kann man schon den Ozean sehen. Den Ausblick von der anderen Straßenseite kennen wir, denn hier haben wir vorgestern schon mit Wayan angehalten. Etwas über eine Stunde halten wir uns hier auf und dann fahren wir Richtung Tanah LotBali 2005 Rundreise Tag 3 Tanah Lot.

Es ist immer noch stark bewölkt und sicher werden wir auch heute keinen Sonnenuntergang sehen. Vor 2 Tagen war auch noch Flut und es ist niemand auf die andere Seite gekommen. Heute ist Ebbe und die Leute stehen an der Süßwasserquelle an. Von unten hat man nicht die richtige Perspektive für den Horizont. Deshalb nehmen wir die Treppe links hinauf auf die Klippen. Hier oben ist ein Getränkestand neben dem Anderen und viele Tische und Bänke warten auf die Besuchermassen. Von allen Seiten wird man angesprochen und hat erst seine Ruhe wenn man sitzt und Getränke bestellt hat. Es haben sich nicht viele Touristen hier hoch verlaufen und ich kann mir nicht vorstellen das es bei schönen Wetter mehr sind. Durch die Verkaufsstände an den Parkplätzen gehen wir zurück zum Bus. Diesmal gehen wir nicht mit leeren Händen.

Das letzte Stück zu den Strandhotels ist nicht mehr lang. Sehr schnell sind diese 3 Tage vergangen und wir haben viele Sehenswürdigkeiten von Bali gesehen. Wir hatten nicht das beste Wetter, aber auch auf Bali hat der Wettergott keinen Kalender. Im April muss man eben mit dem ein oder anderen Schauer rechnen und im Hotel erfahren wir das hier im Süden das Wetter wesentlich besser war.

Der 3. Tag und die Rückkehr zum Strand

Schon vor dem Sonnenaufgang sind wir wieder auf der Pirsch. Francis zeigt uns heute einen anderen Teil der Masai Mara. Mit dem Geländewagen fahren wir zu Kenia Safari 2003: Sonnenaufgangeinem guten Platz um von dort den Sonnenaufgang zu beobachten. Um 06:56 Uhr entstand dieses Foto.

In der kühlen Nacht hat sich leichter Bodennebel gebildet und hüllt die Natur in ein faszinierendes Lichtspiel.Kenia Safari 2003: Antilopen Die Sonne wird schon nach wenigen Minuten die Feuchtigkeit verdunsten lassen und wieder mit aller Kraft scheinen. Die Feuchtigkeit der Nacht reicht einigen Gräsern aus um wieder grüne Halme zu bilden und vielen Tieren das Überleben zu sichern. Auf der linken Aufnahme um 07:31 Uhr ist schon nur noch leichter Dunst übrig. Francis entdeckt in einer Herde Thomsongazellen einen Albino. Diese Seltenheit wird sofort per Funk an die Parkleitung gemeldet.

äume auf den Wegen und die Tiere stehen plötzlich vor unserem Wagen. Dieses Prachtexemplar wollte uns nicht vorbei lassen und bei schneller Fahrt mit Rückwärtsgang gelang mir noch dieses Foto. Eine sehr große Herde mit vielen Jungtieren überquerte den Weg und nach einigen Minuten haben wir auch die Fahrt fortgesetzt. Wir sind wieder im offenem Gelände und einige Hyänen laufen im Eiltempo an uns vorbei. Dabei wurden einige Warzenschweine aufgescheucht. Mit aufgestelltem Schwanz rannte der "Keniaexpress" auf und davon. Auch unsere Zeit in der Masai Mara geht vorbei, später wir müssen wieder zurKenia Safari 2003: Löwenück zum Flughafen.Kenia Safari 2003: Elefanten

An dem schönen Souvenirladen machen wir wieder Rast und feilschen um eine wunderschöne Giraffe aus Mahagoni. Das Angebot ist in diesem Laden viel schöner als wir es bisher gesehen haben, zugleich sind wir uns auch preislich einig geworden. Wir kommen gut voran und ich möchte in Nairobi noch nach einer neuen Uhr sehen. Etwa eine Stunde vor Nairobi bestellt Francis per Handy Plätze für unser spätes Mittagessen. In einem sehr noblen Einkaufstempel machen wir halt. Auf den Parkplätzen stehen nur die teuersten Marken nebeneinander und auch die Geschäfte lassen keine Wünsche übrig. Das Preisniveau ist sehr hoch und verhandelt wird nicht. Francis ist auch hier sehr bekannt und wir speisen vorzüglich. Gegen 17:00 Uhr müssen wir am Flughafen sein außerdem ist nicht mehr viel Zeit.

Wir landen pünktlich in Mombasa und fahren mit einem uralten gepflegtem Auto zurück zum Hotel. Das Taxi hat im Fahrgastraum 2 Sitzbänke zueinander gerichtet und viel Platz. Morgen wird erst mal ein Ruhetag eingelegt und ich sichte das viele Bild- und Videomaterial.

Der 2. Tag in der Mara

Wir werden sehr zeitig geweckt und wollen den Sonnenaufgang in der Mara sehen. ein Krokodil an der Voyager Safari LodgeEin großes Krokodil hat es sich direkt unter der Terrasse der Lodge bequem gemacht und wir sind froh einige Meter höher zu stehen. Wir holen unsere Marschverpflegung und die Frühpirsch geht los. Als die Sonne aufgeht haben wir die Lodge schon weit hinter uns gelassen. Es ist noch kühl und der Fahrtwind wirkt erfrischend. Haben wir gestern nur sehr wenige Elefanten gesehen sind es heute schon viel mehr gewesen. Ein sehr großes Löwenrudel hat sich einen Hügel als Aussichtsplattform gewählt. Wir wollen aber weiter an einen relativ sicheren Platz um in der Mara zu frühstücken.Kenia Safari 2003: Frühstück in der Masai Mara Francis parkt den Geländewagen an einer Lichtung direkt am Marafluss. Die Türen sind aus Sicherheitsgründen alle auf und natürlich hat er die Umgebung vorher auf ungebetene Gäste durchsucht. Es ist ein Erlebnis in der Wildnis und jedes unbekannte Geräusch bringt den Kreislauf in Schwung. Hinter dem Geländewagen fällt das Gelände steil ab. Eine Pavianherde überquert den Fluss und stört dabei eine Schar Perlhühner beim Trinken.am Mara Fluss Francis erzählt uns einiges über die großen Tierwanderungen und wir wollen zu einer der Stellen fahren an der die großen Herden den Fluss überqueren müssen. Die großen Echsen liegen faul in der Sonne und hoffen auf die Regenzeit und der danach beginnenden Tierwanderungen.

Wir fahren weiter und sehen zwei Geparden im Gras liegen. Diese Tier sieht man in der Mara nicht so häufig. Sie suchen einen Hügel auf und halten Ausschau. Ein Löwenrudel hat es sich in der Nähe bequem gemacht und die beiden Geparden beobachten ihre Feinde. In dem offenen Gelände ist das Gras sehr hoch und die Raubkatzen finden sehr gute Deckung.Kenia Safari: Geparden Über Funk fordert ein anderer Wagen Hilfe an. Tierfilmer haben eine Gepardfamilie bei der Jagd beobachtet und weil weit und breit kein Schatten zu finden war wurde die Beute unter dem Geländewagen zerlegt. Es war ein Weibchen mit drei kleinen Jungen. Die Regeln der Nationalparks lassen es nicht zu die Geparden zu vertreiben und den Lauf der Natur zu beeinflussen. Die Tierfilmer sitzen aber schon einige Zeit fest und wollen weiter. Als ein weiter Wagen eintrifft wechselt das Weibchen den Unterschlupf und sucht sich unser Auto aus. Endlich können die Anderen weiter fahren. Unter unserem Auto fressen die 4 weiter bis sie satt weiter ziehen. Es ist schon nach 13:00 Uhr und wir fahren zurück in die Lodge zum Essen. Das Krokodil liegt immer noch unterhalb der Terrasse am Ufer.

  Panorama an der Voyager Safari LodgeAus sieben Einzelbildern im Hochformat entsteht dieses Panorama. Die Voyager Safari Lodge folgt der U-Form des Flusses. Die Nilpferde liegen im Wasser und verlassen es nur nachts zum weiden.Kenia Safari: bei den Masai zu Besuch Auf beiden Seiten gehen abends die Tiere an Land und laufen auch am Zaun der Lodge entlang.

Wieder geht es auf Pirschfahrt und diesmal besuchen wir auch ein Dorf der Masai. Francis verhandelt das Eintrittsgeld (1200,- KSh) und wir dürfen alles filmen und fotografieren. Die Urlauber sind eine wichtige Einnahmequelle für die Massai und geben uns dafür Einblicke in die Lebensweise des Naturvolkes. Ich hätte nicht für möglich gehalten das in den Hütten der Massai auf offenem Feier gekocht wird. Die Belüftung erfolgt nur durch kleine Löcher in den Seitenwänden der Hütten. Erst durch die Blitzaufnahmen sieht man die Einflüsse der Zivilisation. Kleidungsstücke werden oft von Touristen hier gelassen und bestimmen immer mehr das Bild der Massai. Thermoskannen, Schraubgläser, Porzellangeschirr, Behälter aus Plast und Reisetaschen habe ich auf den Bilden entdeckt. Feuer haben wir noch auf die traditionelle Sonnenuntergang in der Masai MaraArt angemacht aber Fahrräder werden von den Massai auch schon benutzt. Die Häuser bestehen immer noch aus einem Geflecht aus Ästen und Zweigen welche mit Kuhdung gefüllt werden. Kenia Safari 2003: ElefantenDurch die Rinderzucht haben sie dieses Baumaterial kostenlos und in großen Mengen. Die Massai nutzen nur die Milch und das Blut der Rinder. Das Fleisch wird verkauft und nie selbst verzehrt. Die Massai essen kein Fleisch ihrer Rinder. Jede Familie versucht noch durch den Verkauf von Schmuck und anderen Andenken Geld in die Kasse zu bekommen. Wir verabschieden uns und müssen langsam wieder in Richtung Lodge fahren. Die reiche Tierwelt der Massai Mara machte heute für uns Schaulaufen und Francis kannte noch einen schönen Platz für die Beobachtung des Sonnenunterganges.

Von Mombasa über Nairobi in die Masai Mara

Sunworld Safaris - Ihr Safarispezialist für Safaris in Kenia und Tanzania.

Heute ist der 08.03.2003 und wir müssen bis 05:00 Uhr am Flughafen Mombasa sein. Wir haben uns im Hotel ein Taxi bestellt und hoffen das der Fahrer auch pünktlich ist. Das Flugzeug ist fast ausgebucht und viele einheimische Geschäftsleute nutzen die schnelle Verbindung in die Hauptstadt. Am Flughafen werden wir schon von unserem Fahrer mit dem Geländewagen abgeholt. Wir müssen noch zu Gabi in die FirmaKenia Safari 2003: Nairobi um den Restbetrag zu bezahlen. Quer durch Nairobi fahren wir in eine etwas bessere Wohngegend. Gabi erwartet uns schon und die Formalitäten sind schnell erledigt.  Kenia Safari 2003: Rift ValleyWir bekommen einen schicken Safarihut geschenkt und erhalten eine kurze Einweisung über den Verlauf der Safari. Der Geländewagen steht uns rund um die Uhr zur Verfügung und Francis wird uns alle Wünsche von den Lippen ablesen. Es gibt keine maximale Anzahl der Pirschfahrten und auch die gekühlten Getränke für unterwegs sind im Preis enthalten.

In Nairobi fallen uns die sauberen Straßen und der dichte Verkehr auf. Dagegen ist Mombasa eine kleine verschlafene Provinzstadt. Auf der Stadtautobahn sind wir schnell unterwegs und fahren dann auf sehr guter Straße in Richtung Rift Valley. Gegen 11:00 Uhr erreichen wir nach etwa 20 Km den Aussichtspunkt der Ngong Berge und machen Pause. Vor uns liegt der große ostafrikanische Grabenbruch und hier müssen wir erst mal durch. Ein sehr schöner Ausblick über die mehr als 1000m tiefer liegende Ebene. Sofort wird man von Souvenirverkäufern angesprochen die hier natürlich reichlich Kundschaft haben. Wir sind aber schon etwas braun gefärbt und nicht die richtige Zielgruppe. Mit dem Fernglas sehen wir die Straße auf der wir das Rift Valley durchqueren wollen.

Kurvenreich geht es immer bergab. Im oberen Abschnitt stehen die LKW an der Seite, welche die lange und steile Strecke nicht nach oben geschafft haben. Jetzt geht es nach oben flüssig und auf unserer Seite stehen die Fahrzeuge mit Bremsproblemen und defekten Reifen. Es ist die reinste Materialschlacht. Nur wenige Kilometer fahren wir noch auf der A104 entlang und müssen dann auf die Straße in Richtung Narok abbiegen. Die Schlaglöcher werden immer mehr und teilweise haben die Kleinbusse und Geländewagen eine eigene Spur neben der Straße angelegt. Schwer beladene LKW hinterlassen eine riesige Staubwolke die der Wind in das Umland weht. Große Maisfelder werden bearbeitet und bewässert. Einige Männer stehen am Straßenrand und füllen die Schlaglöcher mit Schotter und Sand. Francis hält manchmal an und gibt den Männer etwas Geld. Die Leute stehen freiwillig in der Mittagshitze und versuchen die Straßen auch für die großen LKW befahrbar zu halten. Landschaft in der Masai Mara Kenia Als Dank halten die Fahrer an und geben Geld oder auch Lebensmittel und Wasser. Auffällig ist die hohe Zahl der Polizeikontrollen. Warum nur? Wie überall in Kenia sieht man Kleinbusse die überladen über die Pisten rasen. Die billigste Art um von A nach B zu kommen. Die hohen Unfallzahlen und die Materialschäden an LKW und PKW zwingen zu diesen massiven Kontrollen. Auch einige Kleinbusse der Safarianbieter stehen defekt am Straßenrand und Urlauber warten seit Stunden auf ein Ersatzfahrzeug.

An einer einsamen Hütte machen wir Rast. Dieser Laden bietet alles was Touristen in dieser einsamen Gegend brauchen. Toiletten, Getränke, Schnitzereien, Masaischmuck und andere Souvenirs. Weiter fahren wir nun auf festen Wegen, kommen zu einem Kontrollpunkt und einige Geldscheine wechseln den Besitzer. Die ersten Tiere sind zu sehen und gegen 15:00 Uhr sind wir an der Voyager Safari Lodge. Schnell duschen, umziehen, essen und 16:00 Uhr geht die erste Pirschfahrt los. Francis ist ein erfahrener Tierfotograf, hat selbst seine Kamera dabei und damit habe ich alle Voraussetzungen für gute Bilder. Er kennt die Masai Mara sehr gut und hat Augen wie ein Adler. Ein deutsches Tierlexikon liegt für alle Fälle auf dem Beifahrersitz. ein Pavian in der Masai Mara Kenia Kaum haben wir die Lodge verlassen, entdeckt er dieses große Pavianmännchen mit Nachwuchs in einem Baum. Wir können uns im Geländewagen ausbreiten und so liegen Digitalkamera, Camcorder und Fernglas immer griffbereit. Der Getränkevorrat ist auch aufgefüllt, denn die Sonne brennt immer noch auf der Haut.

Die meisten Tiere haben sich unter den Bäumen niedergelassen und warten darauf das die Sonne langsam am Horizont verschwindet. 2 Löwinnen schlafen direkt auf unserem Weg. In der Masai Mara darf man zu den Tieren fahren und die Wege verlassen aber trotzdem benutzen die Fahrer immer die gleichen Strecken.ein Löwe in der Masai Mara Kenia Langsam verlassen die Weidetiere ihren Unterstand und beginnen zu fressen. Auch die Löwen werden langsam munter und sehen sich die Speisekarte an. Das große Löwenmännchen kommt direkt auf unseren Geländewagen zu und nimmt ihn als Deckung. Ich versuche die Kamera ruhig zu halten denn die Lichtverhältnisse sind um 18:50 Uhr nicht mehr gut. An das Blitzlicht neben mir habe ich nicht gedacht. Wenn die Sonne untergeht sollten alle Wagen wieder in den Unterkünften sein. Francis Kenia Safari: Sonnenuntergangmeldet sich per Funk in der Lodge und langsam fahren wir in Richtung Marafluss. Mit einem schönen Untergang verabschiedet sich die Sonne für heute.

Wir sind wieder in der Voyager Safari Lodge. Wer denkt hier gibt es nur Fertiggerichte hat sich sehr geirrt. Ein großes Lagerfeuer wird angezündet und am Grill wird das Fleisch frisch zubereitet. Auch die Camps und Lodges werden mit Sternen ausgezeichnet und die Leistung spiegelt sich dort wieder. Die Zimmer sind schön hergerichtet und sogar Kerzen als Notbeleuchtung sind aufgestellt. Sogar an einen schöner Obstkorb für den kleinen Hunger zwischendurch haben sie gedacht. Der Strom wird nur zeitweise in die Zimmer geschalten. Wer dann vergisst seine Akkus zu laden kann das nur noch an der Rezeption machen. Ich habe gelesen das es Nachts sehr kühl werden kann, aber die Wärmflaschen in den Betten sind doch etwas übertrieben. Die Geräusche der Wildnis und die nächtliche Unterhaltung der Nilpferde im Fluss verhindern ein schnelles Einschlafen.

Die Minirundreise 3. Tag

5:00 Uhr wecken!! Der Tag wird sehr heftig sein. Frühstück, Koffer packen und weiter geht die Rundreise nach Dambulla. Die Temperaturen sind noch erträglich und schnell haben wir den Anstieg zum Höhlentempel hinter uns. Die Bettler und Verkäufer sind noch nicht hier und schlafen sicher noch.

Wieder heißt es Schuhe aus und entsprechend anziehen. Eine Horde Affen steht schon zum Überraschungsangriff bereit und hat in den Händen einer Frau eine Tüte Erdnüsse entdeckt. Blitzschnell liegen die Nüsse auf dem Erdboden und der Streit um die Beute beginnt. Die Frau kommt mit dem Schrecken davon.

In den 5 Höhlentempeln kann man wieder zahlreiche Buddhastatuen und herrliche Malereien bewundern. Zahlreiche Wasserbecken sind mit Lotus bepflanzt und die herrlichen Blüten ragen aus dem Wasser. Blick Vom Höhlentempel

Es ist hell geworden und ich kann schöne Bilder von der Umgebung machen. 

Wir lösen unsere Schuhe aus und laufen wieder Richtung Bus. Jetzt haben die Bettler ausgeschlafen und sind sehr aufdringlich.

Wir fahren weiter Richtung Kandy und machen an einem Gewürzgarten halt. Der Angestellte, welcher uns durch den Garten führt, spricht deutsch und hat eine sehr gute Aussprache. Es wird Tee gereicht und man bemüht sich die große Reisegruppe bei Laune zu halten. Wir lassen uns massieren und natürlich wieder einen Schein aus der Brieftasche ziehen. Die weitere Verkaufsveranstaltung spare ich mir, denn die Preise sind hier höher als in Beruwela.

Einen Zwischenstopp gibt es an einer langen Hängebrücke. Nicht alle wagen die Überquerung  dieser wackligen Konstruktion.

Wir fahren nach Kandy in das Hotel "Citadel" . Wir bleiben hier nur eine Nacht und das merkt man dem Personal an. Irgendwie hat man den Eindruck immer zuletzt bedient zu werden. Der Eingang des Hotels ist in der oberen  Etage und man läuft terrassenförmig nach unten.

Nach dem Essen kommt der Teil der Rundreise, welcher mich besonders interessiert. Der botanische Garten von Peradeniya  hat ein Größe von 60 ha und beheimatet über 5000 Pflanzenarten. Botanischer Garten Kandy - Orchideenhaus In der Nähe des Einganges ist das Orchideenhaus. Der Schnelldurchlauf gefällt mir nicht und wir lassen den Rest der Reisegruppe weiterziehen. Unser Reiseleiter wird uns in einer Stunde hier abholen. Ich mache sehr viele Bilder und filme ein wenig. Es wird auch in dem Gewächshaus eine Führung angeboten aber wir haben dankend abgelehnt. So eine Vielfalt habe ich bisher noch nicht gesehen. Die Zeit ist schnell um und der Rest unserer Gruppe wartet schon. Jeder Weg des Gartens hat eine andere Ausstrahlung auf die Besucher. Baumriesen, Palmen und bunte Blütensträucher. Botanischer Garten Kandy - Ficus benjaminiIm Zentrum steht der angeblich größte Baum der Welt auf einer Wiese. Ein Ficus benjamina in der Größe eines Fußballfeldes ist eine stattliche Erscheinung. Wir sehen Riesenbambus welcher 30cm am Tag in die Höhe schießt, eine Baumallee wo jeder Baum in eine andere Richtung wächst und seltene Palmen deren Nüsse nummeriert sind. Es gibt Bäume an deren Stamm "Kanonenkugeln" hängen und der auch wunderschöne Blüten hat. Die Zeit für diesen Park ist viel zu kurz bemessen und einen extra Tag wert.

Durch sehr dichten Verkehr drängt sich der Bus in Richtung Kandy - Tänzer. Es regnet und der Himmel ist schwarz. In den Einkaufsstraßen ist immer noch Hochbetrieb obwohl viele Geschäfte keine Beleuchtung haben. Die Polizei regelt den Verkehr und endlich finden wir einen Parkplatz. Die Vorstellung ist nicht gut besucht. Erst nach und nach kommen die Zuschauer in die Halle. Wir erhalten ein Blatt mit der Reihenfolge der Tänze und deren Bedeutung. Die Show ist gut aber auch ziemlich lang. Zum Abschluss gibt es immer einen Feuerlauf über glühende Kohlen im Freien. Weil es regnet wird die Showeinlage heute in der Halle durchgeführt. Das Feuer ist echt und die Hitze unerträglich.

Durchgeschwitzt geht es weiter zum Dalada Maligawa, dem Zahntempel.Zahntempel Seit dem Anschlag der Tamilen sind die Sicherheitsvorkehrungen verschärft worden und gründlicher als am Flughafen. Männer und Frauen werden getrennt durchsucht und durchleuchtet. Ich habe das Handgepäck und entsprechend lange dauert die Kontrolle. Für die Videoerlaubnis sind hier stolze 300,-Rs zu bezahlen. Schon von weitem hört man die Trommler welche die Öffnung des heiligen Schreins ankündigen. Immer nur für kurze Zeit ist Ruhe im Tempel. Langsam schieben sich die Besuchermassen an der sichtbaren äußeren Schatulle des heiligen Zahns vorbei. Den Backenzahn bekommt aber Niemand zu sehen. Wir besichtigen die gesamte Tempelanlage, welche sehr schön ist. Es wird langsam Zeit für die Rückfahrt und es regnet nicht mehr.

Die Minirundreise 2. Tag

Heute geht es zeitig aus den Betten, denn wir wollen den Sigiriya besteigen. Die Fahrt mit dem Bus dauert etwas länger als erwartet und die Sonne steigt immer höher. Vom Busparkplatz laufen wir durch einen schön angelegten Park. Weil der Felsen für viele Touristen eine Pflichtveranstaltung ist, stehen hier die Bettler und Verkäufer Reihe an Reihe. Von allen Seiten wird man angesprochen und es wird versucht aus Allem Geld zu machen.

Unsere Reisegruppe ist an dem Felsen angekommen und der Aufstieg beginnt. Die Treppenstufen haben es ins sich und die Gruppe fällt schnell weit auseinander. Zu den Wolkenmädchen führt eine Wendeltreppe aus Stahl. Es ist bisher noch nicht gelungen die Wandmalereien dauerhaft zu restaurieren. Das Klima macht alle Bemühungen zu Nichte. Weiter geht es auf das mittlere Plateau und hier ist für die Meisten Endstation. Einige Einheimische haben hier eine Geldquelle aufgetan und verkaufen Getränke an Touristen. Die Preise sind noch abenteuerlicher als der jetzt folgende Aufstieg. Über verrostete Stufen geht es steil hinauf. SigiriyafelsenHat man aber das obere Plateau erreicht wird man mit einer sehr guten Rundumsicht belohnt. In einer Zisterne befindet sich immer noch ausreichend Wasser und Sicherheitskräfte halten die Touristen von einem Sprung in das kühle Nass ab. Der Wind weht kräftig und kühlt angenehm auf der Haut. 2 Arbeiter sind mit dem Ausbessern der Mauerreste beschäftigt. Jeder kann hier klettern wie er will und dabei werden Steine gelockert und die Mauern beschädigt. Der Abstieg geht zügig voran solange mir Niemand entgegen kommt. Es kommen mir Leute entgegen die sicher auf einen Schönheitswettbewerb wollen. Mit dem kleine Schwarzen und Absatzschuhen hat man hier einfach nichts verloren. Völlig durchgeschwitzt komme ich wieder auf dem Plateau an.

Nach einiger Zeit ist die Reisegruppe wieder unten und wir drängeln uns durch die Andenkenverkäufern, welche uns bis zum Bus verfolgen.

Wir fahren zum Mittagessen zurück in das Hotel und freuen uns auf die Dusche. Weiter geht die Rundfahrt nach Polonnaruwa. Wir müssen erst an einem Kassenhaus die Eintrittskarten kaufen und dann können wir erst zu den eigentlichen Besichtigungsstätten fahren. Buddhas und Tempel in Mengen, die Reste des Königspalastes und die 4 Buddhastatuen in Gal Vihara sind zu besichtigen. Immer sind freche Affen in der Nähe und fordern unsere Aufmerksamkeit. Wir erfahren viel über die Geschichte des Landes und unser Reiseleiter ist voll in seinem Element.

Zurück im Hotel bringt ein kräftiges Gewitter Abkühlung für die Nacht. Aber wie kommen wir jetzt in das Restaurant zum Abendessen? Wie gerufen bringen Hotelangestellte große Regenschirme zu den entfernten Bungalows. Diesen Service haben wir nicht erwartet.

Die Minirundreise 1. Tag

Wir müssen wieder sehr zeitig aufstehen. Um 6:00 Uhr landet ein Flugzeug aus Frankfurt und wir treffen uns in einem Hotel mit den restlichen Teilnehmern der Rundreise. Die Abfertigung am Flughafen ist nicht schneller als bei uns und wir warten sehr lange auf die Anderen.

Mit einem modernen Bus und einem Reiseleiter, den wir auch verstehen, geht es Richtung Habarana. Es ist ruhig im Bus und die Neuankömmlinge sind von der Reise geschafft. Wir sind froh das uns dieser Reiseablauf erspart geblieben ist. Gegen 13:00 Uhr erreichen wir das Hotel "Habarana Village" und werden in Bungalows untergebracht. Nach dem Essen ist für viele erst mal Mittagsschlaf angesagt. Laut Reiseplan passiert heute nichts mehr und wir suchen uns etwas Abwechslung. Am Hotel bietet ein Unternehmen Safaris zu Wildelefanten an. Wir finden noch 2 Teilnehmer und für reduzierte 30 Dollar geht es gegen 16:00 Uhr los.

Unser Fahrer spricht weder Englisch noch Deutsch und wir können kein Wort Singhalesisch. Es geht einige Kilometer auf sehr guten Straßen voran bis wir die Kontrollen zum Tamilengebiet passieren. Die Absperrungen bestehen aus Fässern, welche schön bepflanzt sind. Im Slalom umkurven wir die Hindernisse, fahren an bewaffneten Soldaten vorbei und kommen ohne Kontrolle durch. Sicher ist unser Führer hier bekannt und erspart uns die Gepäckkontrolle. Die Busse mit den Pendlern werden dagegen auf den Kopf gestellt.

Wir verlassen die Straße und fahren auf unwegsamen Gelände weiter. Die ersten Seeadler sind zu sehen und wir halten an einem Stausee an. Durch den Bau dieses Stausees wurde ein großes Stück Urwald überflutet und einige Reste der Baumriesen ragen noch aus dem Wasser. Viele Wasservögel haben den See in Besitz genommen. Wir fahren weiter und sehen die ersten Affen in den Bäumen. Unser Führer sichtet den ersten Elefanten, welcher aber im Gestrüpp verschwindet. Auch in dieser verlassenen Gegend stehen einzelne Hütten im Wald. Die Grundstücke sind mit hohen Zäunen gesichert.

Auf einer Waldlichtungsehen wir einen Pfau bei seiner Balz. Die Hennen kommen nur kurz aus dem Unterholz heraus.

Wilde Elefanten

Auf einer großen Lichtung steht dann endlich die gesuchte Elefantenherde. Mit gebührendem Sicherheitsabstand bleiben wir stehen, können filmen und fotografieren. Unser Fahrer bereitet Ananas vor und erwärmt die Früchte auf dem Kühlergrill - einfach lecker. Der Tag geht zur Neige und wir müssen zurück ins Hotel.

Die Getränkepreise sind auch hier noch sehr günstig. Ein Bier kostet 180,-Rs, Wasser 70,-Rs und Fruchtsäfte zwischen 100,-Rs und 120,-Rs.

Die nächsten Tage werden straff organisiert. Das geplante Programm wird gestrafft damit noch Zeit für Extrawünsche ist. Solche Änderungen nutzen manchmal Einige für Reklamationen aus und deshalb gibt es heiße Diskussionen.