Büffel

Der 3. Tag und die Rückkehr zum Strand

Schon vor dem Sonnenaufgang sind wir wieder auf der Pirsch. Francis zeigt uns heute einen anderen Teil der Masai Mara. Mit dem Geländewagen fahren wir zu Kenia Safari 2003: Sonnenaufgangeinem guten Platz um von dort den Sonnenaufgang zu beobachten. Um 06:56 Uhr entstand dieses Foto.

In der kühlen Nacht hat sich leichter Bodennebel gebildet und hüllt die Natur in ein faszinierendes Lichtspiel.Kenia Safari 2003: Antilopen Die Sonne wird schon nach wenigen Minuten die Feuchtigkeit verdunsten lassen und wieder mit aller Kraft scheinen. Die Feuchtigkeit der Nacht reicht einigen Gräsern aus um wieder grüne Halme zu bilden und vielen Tieren das Überleben zu sichern. Auf der linken Aufnahme um 07:31 Uhr ist schon nur noch leichter Dunst übrig. Francis entdeckt in einer Herde Thomsongazellen einen Albino. Diese Seltenheit wird sofort per Funk an die Parkleitung gemeldet.

äume auf den Wegen und die Tiere stehen plötzlich vor unserem Wagen. Dieses Prachtexemplar wollte uns nicht vorbei lassen und bei schneller Fahrt mit Rückwärtsgang gelang mir noch dieses Foto. Eine sehr große Herde mit vielen Jungtieren überquerte den Weg und nach einigen Minuten haben wir auch die Fahrt fortgesetzt. Wir sind wieder im offenem Gelände und einige Hyänen laufen im Eiltempo an uns vorbei. Dabei wurden einige Warzenschweine aufgescheucht. Mit aufgestelltem Schwanz rannte der "Keniaexpress" auf und davon. Auch unsere Zeit in der Masai Mara geht vorbei, später wir müssen wieder zurKenia Safari 2003: Löwenück zum Flughafen.Kenia Safari 2003: Elefanten

An dem schönen Souvenirladen machen wir wieder Rast und feilschen um eine wunderschöne Giraffe aus Mahagoni. Das Angebot ist in diesem Laden viel schöner als wir es bisher gesehen haben, zugleich sind wir uns auch preislich einig geworden. Wir kommen gut voran und ich möchte in Nairobi noch nach einer neuen Uhr sehen. Etwa eine Stunde vor Nairobi bestellt Francis per Handy Plätze für unser spätes Mittagessen. In einem sehr noblen Einkaufstempel machen wir halt. Auf den Parkplätzen stehen nur die teuersten Marken nebeneinander und auch die Geschäfte lassen keine Wünsche übrig. Das Preisniveau ist sehr hoch und verhandelt wird nicht. Francis ist auch hier sehr bekannt und wir speisen vorzüglich. Gegen 17:00 Uhr müssen wir am Flughafen sein außerdem ist nicht mehr viel Zeit.

Wir landen pünktlich in Mombasa und fahren mit einem uralten gepflegtem Auto zurück zum Hotel. Das Taxi hat im Fahrgastraum 2 Sitzbänke zueinander gerichtet und viel Platz. Morgen wird erst mal ein Ruhetag eingelegt und ich sichte das viele Bild- und Videomaterial.

Der 2. Tag in der Mara

Wir werden sehr zeitig geweckt und wollen den Sonnenaufgang in der Mara sehen. ein Krokodil an der Voyager Safari LodgeEin großes Krokodil hat es sich direkt unter der Terrasse der Lodge bequem gemacht und wir sind froh einige Meter höher zu stehen. Wir holen unsere Marschverpflegung und die Frühpirsch geht los. Als die Sonne aufgeht haben wir die Lodge schon weit hinter uns gelassen. Es ist noch kühl und der Fahrtwind wirkt erfrischend. Haben wir gestern nur sehr wenige Elefanten gesehen sind es heute schon viel mehr gewesen. Ein sehr großes Löwenrudel hat sich einen Hügel als Aussichtsplattform gewählt. Wir wollen aber weiter an einen relativ sicheren Platz um in der Mara zu frühstücken.Kenia Safari 2003: Frühstück in der Masai Mara Francis parkt den Geländewagen an einer Lichtung direkt am Marafluss. Die Türen sind aus Sicherheitsgründen alle auf und natürlich hat er die Umgebung vorher auf ungebetene Gäste durchsucht. Es ist ein Erlebnis in der Wildnis und jedes unbekannte Geräusch bringt den Kreislauf in Schwung. Hinter dem Geländewagen fällt das Gelände steil ab. Eine Pavianherde überquert den Fluss und stört dabei eine Schar Perlhühner beim Trinken.am Mara Fluss Francis erzählt uns einiges über die großen Tierwanderungen und wir wollen zu einer der Stellen fahren an der die großen Herden den Fluss überqueren müssen. Die großen Echsen liegen faul in der Sonne und hoffen auf die Regenzeit und der danach beginnenden Tierwanderungen.

Wir fahren weiter und sehen zwei Geparden im Gras liegen. Diese Tier sieht man in der Mara nicht so häufig. Sie suchen einen Hügel auf und halten Ausschau. Ein Löwenrudel hat es sich in der Nähe bequem gemacht und die beiden Geparden beobachten ihre Feinde. In dem offenen Gelände ist das Gras sehr hoch und die Raubkatzen finden sehr gute Deckung.Kenia Safari: Geparden Über Funk fordert ein anderer Wagen Hilfe an. Tierfilmer haben eine Gepardfamilie bei der Jagd beobachtet und weil weit und breit kein Schatten zu finden war wurde die Beute unter dem Geländewagen zerlegt. Es war ein Weibchen mit drei kleinen Jungen. Die Regeln der Nationalparks lassen es nicht zu die Geparden zu vertreiben und den Lauf der Natur zu beeinflussen. Die Tierfilmer sitzen aber schon einige Zeit fest und wollen weiter. Als ein weiter Wagen eintrifft wechselt das Weibchen den Unterschlupf und sucht sich unser Auto aus. Endlich können die Anderen weiter fahren. Unter unserem Auto fressen die 4 weiter bis sie satt weiter ziehen. Es ist schon nach 13:00 Uhr und wir fahren zurück in die Lodge zum Essen. Das Krokodil liegt immer noch unterhalb der Terrasse am Ufer.

  Panorama an der Voyager Safari LodgeAus sieben Einzelbildern im Hochformat entsteht dieses Panorama. Die Voyager Safari Lodge folgt der U-Form des Flusses. Die Nilpferde liegen im Wasser und verlassen es nur nachts zum weiden.Kenia Safari: bei den Masai zu Besuch Auf beiden Seiten gehen abends die Tiere an Land und laufen auch am Zaun der Lodge entlang.

Wieder geht es auf Pirschfahrt und diesmal besuchen wir auch ein Dorf der Masai. Francis verhandelt das Eintrittsgeld (1200,- KSh) und wir dürfen alles filmen und fotografieren. Die Urlauber sind eine wichtige Einnahmequelle für die Massai und geben uns dafür Einblicke in die Lebensweise des Naturvolkes. Ich hätte nicht für möglich gehalten das in den Hütten der Massai auf offenem Feier gekocht wird. Die Belüftung erfolgt nur durch kleine Löcher in den Seitenwänden der Hütten. Erst durch die Blitzaufnahmen sieht man die Einflüsse der Zivilisation. Kleidungsstücke werden oft von Touristen hier gelassen und bestimmen immer mehr das Bild der Massai. Thermoskannen, Schraubgläser, Porzellangeschirr, Behälter aus Plast und Reisetaschen habe ich auf den Bilden entdeckt. Feuer haben wir noch auf die traditionelle Sonnenuntergang in der Masai MaraArt angemacht aber Fahrräder werden von den Massai auch schon benutzt. Die Häuser bestehen immer noch aus einem Geflecht aus Ästen und Zweigen welche mit Kuhdung gefüllt werden. Kenia Safari 2003: ElefantenDurch die Rinderzucht haben sie dieses Baumaterial kostenlos und in großen Mengen. Die Massai nutzen nur die Milch und das Blut der Rinder. Das Fleisch wird verkauft und nie selbst verzehrt. Die Massai essen kein Fleisch ihrer Rinder. Jede Familie versucht noch durch den Verkauf von Schmuck und anderen Andenken Geld in die Kasse zu bekommen. Wir verabschieden uns und müssen langsam wieder in Richtung Lodge fahren. Die reiche Tierwelt der Massai Mara machte heute für uns Schaulaufen und Francis kannte noch einen schönen Platz für die Beobachtung des Sonnenunterganges.