Schlangen

Nationalpark "Manuel Antonio"

Am 15.04.2008 haben wir einen Tagesausflug in den Nationalpark "Manuel Antonio" unternommen. Die Tour haben wir uns aus dem Angebabenteuerliche Brücken auf dem Weg zum Nationalpark Manuel Antonioot unseres Reiseleiters vor Ort ausgesucht. Mit 70,-USD je Person ist es eine der preiswerten Touren und die wird auch mit deutsch sprechender Reiseleitung angeboten. Die Mindestteilnehmerzahl erreichen wir locker, denn der Bus ist bis auf den letzten Platz gefüllt. 07:30 Uhr fahren wir vom Hotel ab. Bis zum Nationalpark benötigen wir knapp zwei Stunden. Die Fahrt ist sehr kurzweilig. HCosta Rica 2008 Manuel Antonio Übersichtsplanaben wir am Anfang noch sehr gute Straßenverhältnisse, wird die Fahrt immer abenteuerlicher. Vor allem die Brückenkonstruktionen sind nicht sehr vertrauenerweckend. Es wird aber intensiv an den Straßen und Brücken gebaut. Teilweise sind die Ersatzbauten schon zusehen. Einen Teil der Fahrzeit haben wir an roten Baustellenampeln verbracht.

Der Bus musCosta Rica 2008 Manuel Antonio Brüllaffes auf dem Parkplatz stehen bleiben und wir laufen erst einmal zum Strand. Ich habe meine Schnorchelausrüstung mitgenommen und hoffe es ist nicht umsonst. Schon auf den ersten Metern zeigt uns der Reiseleiter die Tiere im Unterholz und in den Baumkronen. Die Affen sind nicht zu übersehen, aber die Faultiere und Echsen hätten wir allein nicht gesehen. Am Strand wird auch nach dem Baden der Treffpunkt sein. Damit sich die Erfrischung nachher auch lohnt, geht die Gruppe geschlossen den Weg hinauf zum Aussichtspunkt. Immer bergauf laufend kommen alle kräftig ins SchwitzenCosta Rica 2008 Manuel Antonio. Die Gruppe zieht sich sehr auseinander und es bleibt kaum Zeit für ein paar Fotos oder einer Filmsequenz.

Die Aussicht am Ende des Weges ist sehr gut und wir machen eine längere Pause. Die Sicht ist klar und unser Blick reicht bis nach Panama. Bei trüben Wetter lohnt sich der Aufstieg nicht. Nachdem sich alle wieder erholt haben, laufen wir den gleichen Weg wieder bergab. Wir warten nicht auf die Gruppe und haben Zeit für einige Fotos der schönen LandschaftCosta Rica 2008 Manuel Antonio Kapuzineraffen.

Am Strand sorgt gerade eine Horde Kapuzineraffen für Aufregung. Erst nachdem sich die Affen verzogen haben, macht es Sinn sich einen Platz im Sand zu suchen. Auf die Umkleidekabinen haben wir dankend verzichtet und schon sind wir im Wasser. Fische sehe ich hier nur ganz vereinzelt. Auch in etwas weiter Entfernung vom Strand ist es nicht besser. Brille, Schnorchel und Flossen hätte ich im Hotel lassen können.

Es sind alle pünktlich am Treffpunkt und wir laufen jetzt einen anderen und längeren Weg bis zum Parkplatz. Unser nächstes Ziel ist ein Restaurant in Quepos. Die Stadt liegt nur wenige Kilometer vom Nationalpark entfernt und das späte Mittagessen ist im Preis enthalten. Anschließend besteht noch die Möglichkeit einer kleinen Shoppingtour durch die Geschäfte. In einer Seitenstraße finden wir dann endlich Holzschnitzereien in sehr guter Qualität und Vielfalt. Ein Tukan und ein Motmot wechseln den Besitzer. Wir sind froh endlich etwas Passendes für unsere Sammlung gefunden zu haben. Gegen 15:00 Uhr setzt sich der Bus wieder in Bewegung und ein schöner Ausflug geht zu Ende.

Das Hotel "Selvamar"

Die Clubanlage Punta Leona liegt in einem 20 ha großen privaten Naturschutzgebiet. Das Hotel Selvamar ist ein Teil der Anlage. Die Bungalows liegPunta Leonaen relativ weit vom Strand entfernt. In unmittelbarer Nähe der Zimmer befinden sich das Restaurant und ein kleinPunta Leona - Pool am den Selvamar Zimmerner Pool. Zur Clubanlage gehören außerdem viele Villen und weitere Zimmer. Die rege Bautätigkeit auf dem Clubgelände und in unmittelbarer Nachbarschaft wird die Bedeutung der Selvamarzimmer noch weiter mindern. Seit Anfang des Jahres hat das Punta Leona einen neuen Chef und dieser führte einen harten Sparkurs im Hotel ein. Einige Stammgäste kennen das Hotel noch aus besseren Zeiten und haben uns die großen Unterschiede erklärt..Punta Leona - private Villen....

Das Hotel ist vom "ausgebucht" sehr weit entfernt. Die Nebensaison hat begonnen und einige Zimmer sind nicht belegt. Der überwiegende Teil der Gäste des Hotels spricht deutsch. Der Rest kommt aus den USA oder Kanada. An den Wochenenden und Feiertagen kommen die Besitzer der Villen mit allen Verwanden und Bekannten - dann wird es voll und laut in der AnlaCosta Rica 2008 Schmetterlingshaus im Hotel Punta Leonage.

An den Bungalows befindet sich gleich das Schmetterlingshaus. Hier bin ich öfter gewesen, um mir die Neuzugänge anzusehen. Es gibt zwar täglich um 10:00 Uhr Führungen, aber in aller Ruhe allein macht es mehr Sinn. Oft waren nicht einmal die Angestellten vor Ort. Unter dem feinen Netz staut sich die Wärme noch zusätzlich und manchmal wird hier auch beregnet. Die Anzahl der Schmetterlinge war konstant sehr hoch, bei sehr großer Vielfalt.

Es gibt einige Wanderwege innerhalCosta Rica 2008 Regenwaldb des Naturschutzgebietes. Sie sind sehr gut ausgeschildert und werden täglich vom Laub befreit. Verlaufen kann man sich nicht. Einige Baumriesen lassen jeden Fotografen verzweifeln. Wie bekommt man soviel Baum auf so ein kleines Bild? Wir haben innerhalb der Anlage mehr Tiere gesehen als auf der Rundreise. Vor allem die Kapuzineraffen haben öfter das Restaurant Carabelas überfallen und die Zuckertütchen mitgenommen. In dem noch vorhandenen Urwald gibt es einige NiPunta Leona - Basiliskstpaare der Aras. Oft hört man sie nur und sucht vergeblich Blickkontakt. Die Tukane machen auch lautstark auf sich aufmerksam. Waschbären, Nasenbären, Gürteltiere und auch der kleine Ameisenbär sind auf dem Hotelgelände gesehen worden. Die Futterstationen für die Kolibris wurden leider nicht angenommen. Kurz nach Sonnenaufgang haben die Vögel täglich die Bepflanzung vor unserem Bungalowfenster besucht. Später konnte man sie mit dem Fernglas in den Baumkronen beobachten.

An dem kleinen Pool in Hotelnähe haben wir öfter einen Basilisk beobachten können. Oft hat er sich in der Nähe des kleinen Wasserfalls aufgehalten.

Auch unter WassCosta Rica 2008 Unterwasserer wird man von der Artenvielfalt nicht enttäuscht. Am Playa Blanca kann man sehr gut schnorcheln und das Wasser ist meistens sehr klar. Während unseres Aufenthaltes wurde die Strömung immer stärker und ohne Flossen machte man mit den scharfkantigen Korallen Bekanntschaft. Die meisten Fische hat man bei Ebbe und sinkenden Wasserstand beobachten können. Leider haben wir die Schildkröten nicht gesehen. Durch die Strömung konnte ich nicht in den Bereich der Seegraswiesen schwimmen. Die Rettungsschwimmer waren dafür zu aufmerksam.

Am Playa Blanca kaPunta Leona - Snackbar Playa Blancann man den ganzen Tag verbringen. Die Snackbar hat eine gute Speisekarte und das Getränkeangebot ist das Gleiche wie an der Strandbar. Wer eine Liege haben möchte, muss zeitig am Strand sein. Wer mit dem ersten ShuttlebPunta Leona - Shuttlebusus fährt, wird kaum noch eine Liege bekommen. Das Elektrofahrzeug fährt unregelmäßig zwischen Hotel, Rezeption, Playa Mantas und Playa Blanca. Nach einem kleinen Trinkgeld wurden wir sogar regelmäßig bis vor den Bungalow gefahren. Je nach dem Wasserstand kann man die Abkürzung über die Felsen nehmen und man ist in 15 Minuten am Ziel oder man läuft auf der Straße und benötigt etwas über eine halbe Stunde. Der Bus fährt erst nach 08:00 Uhr und dann auch erst die Angestellten und bis dahin sind die Liegen alle belegt. Die Ticos fahren mit ihren Autos, Quads oder Motorrädern durch die Anlage und sind natürlich schneller am Ziel. Der Playa Blanca hat auch noch einen anderen Zugang und hier kommen die Touristen und Ticos aus dem Umland. Bei Flut bleibt in Riffnähe vom Strand nicht viel übrig. Erst in Richtung Hotel wird er etwas breiter. An diesem Strand sind auch die Nasenbären durch Fütterungen an den Menschen gewöhnt und wo es lecker aus den Beuteln und Taschen duftet, wird sich bedient. Kaum hat man nicht aufgepasst und schon hat man den SchadPunta Leona - Restaurant El GrillenPunta Leona - Strandbar - Al Garete.

An der Strandbar am Playa Mantas sind es abends die Waschbären, welche täglich auf ihrer Runde vorbeikommen. Sie klettern auch auf die Tische und Stühle und holen sich ihren Anteil. An den Wochentagen ist es hier sehr gemütlich und ruhig. Nur manchmal müssen durch Urlauber Extrawünsche bezahlt werden oder es sind Fremde ohne AI an der Bar. Es gibt zwar für die Geldangelegenheiten einen Kassierer, aber trotzdem hält der Vorgang alles auf. Wenn am Wochenende die Reichen mit ihren Familien ankommen, ist es mit der Ruhe vorbei. Es wird laut - sehr laut und die Disco am Abend übertrifft den Lärm am Pool noch. In den Zimmern bekommt man davon nicht viel mit. Nur in den Restaurants und Bars ist es voll. Auf der Straße muss man jetzt auch etwas mehr aufpassen. Hier sitzen oft Kinder hinter dem Lenkrad der Autos und Quads.

Der 11. April ist ein Feiertag und damit haben die Ticos langes Wochenende. Wir ziehen uns ins Wasser und den Punta Leona - RezeptionWald zurück und warten, bis das Wochenende vorbei ist. Überall bilden sich Schlangen. Die Computer für das Internet sind besetzt - an der Rezeption Menschenmassen. Obwohl an den Wochenenden andere Öffnungszeiten für die Bars und Restaurants aktiv sind, müssen wir manchmal auf einen freien Platz warten. In der 2. WocPunta Leona he wurde das "El Grill" geschlossen und es gab dafür nur noch ein Menü in der Snackbar "El Leon Marino". Das Essen war aber immer noch wesentlich besser als das Angebot im Restaurant des Hotels.

Das Personal war sehr freundlich und aufmerksam. Wir hatten viel Negatives über die Angestellten gelesen, aber das können wir so nicht bestätigen. Vor allem an der Bar haben wir nur gute Erfahrungen gemacht. Wie es in den Wald hinein schallt, so schallt es wieder heraus. Im Restaurant wurde teilweise neues Personal eingestellt. Hier fehlten noch die Umsicht und engl. Sprachkenntnisse.

Die Zimmer sind ausreichend groß und bei schönem Wetter benötigt man auch nicht mehr Fläche. Die Klimaanlagen sind schon älteren Datums und nur in einigen Bungalows durch Neue ersetzt worden. Sie können die Temperatur sehr schnell senken, aber die Lautstärke ist entsprechend. Auf den Kühlschrank trifft das Gleiche zu. In der Nacht haben wir ihn abstellen müssen.

Es gibt einen kleinen Supermarkt mit Lebensmitteln, Getränken und Artikeln des täglichen Bedarfs. Die Selbstverpfleger kaufen hier ein und auch die Gäste mit All Inclusive finden immer etwas zum naschen.

Von der Lodge nach Monteverde

Das Handy klingelt heute schon um 06:00 Uhr zum Wecken. Nach dem Frühstück müsUnterkunft - Buena Vista Lodgesen wir wieder die Koffer packen. Wir wollen pünktlich 08:00 Uhr mit dem Bus abfahren. Das Zimmer haben wir schon vor dem Frühstück abgerechnet und sind so dem Andrang danach entgangen. Durch Peters Einsatz können wir als erster Bus die Lodge verlassen.

Die Reisegruppe wird heute wieder sehr lange im Bus sitzen und wir müssen erst einmal wieder die Schotterpiste überstehen. PCosta Rica 2008 Rundreise Mangoseter macht immer wieder eine kurze Pause um uns Früchte oder Tiere zu zeigen. Am Straßenrand wachsen herrliche Mangos und viele davon sind reif. Einen kleinen Vorrat nehmen wir mit in den Bus. Bald sind wir wieder auf einer ausgebauten Straße unterwegs und erreichen die Panamerikana. In Liberia machen wir einen längeren Halt für einen Einkaufbummel und zum Geldtausch. Am Automat der HSBC kann ich zwischen Colones und USD wählen. Diesmal nehme ich USD. In einem Supermarkt kann man sich mit Getränken, Knabbereien und Obst eindecken. Es ist erstaunlich, was in dem Laden alles angeboten wird. Es gibt aber in der Umgebung auch keinen anderen Supermarkt dieser Art.

Zusätzlich zum Rein traumhafter Wasserfallundreiseprogramm wollen wir noch eine längere Pause an einem Wasserfall machen und baden gehen. Es hat hier nicht geregnet und der Bus kann uns bis zum Parkplatz bringen. Oft ist der Weg hierher so aufgeweicht, dass man die Strecke zu Fuß zurücklegen muss. Man biegt links in Richtung Hacienda Las Ciruelas ab und fährt etwa 1,5 km bis zum Parkplatz. Der Wasserfall ist auch bei den Einheimischen sehr beliebt und wir hoffen, dass es noch nicht so voll ist. Wir sind von Liberia etwa 30 Minuten gefahren und erreichen etwa 10:30 Uhr den Wasserfall. Durch die Gewitter im Umland kommt das Wasser auf voller Breite über den Fels gestürzt. Das Panorama ist einfach traumhaft. Es gibt auch einen steilen Weg noch oben und man kann den See von dort betrachten. Der Sand am Ufer ist angefahren worden und gibt dem See einen schönen Rahmen. Das Wasser ist überall sehr flach aber heute etwas trüb. Eine kleine Familie Brüllaffen holt sich die frischen Blätter der Bäume und sorgt natürlich für Aufein traumhafter Wasserfall von obenregung. In den niedrigen Bäumen am Ufer kann man die Affen sehr gut beobachten. Den Tieren gefällt die Aufmerksamkeit überhaupt nicht und sie verschwinden wieder im Dschungel.

Gestern habe ich eine Hose zerlegt und heute hat sich jemand auf meine Brille gesetzt, während ich auf den Wasserfall geklettert bin. Sie lag verbogen und mit leichtem Glasschaden im Sand. Nur vom Fallen platzen keine Splitter ab. Das wird nach dem Urlaub gleich wieder richtig teuer. Die abgeplatzten Stellen färben sich nicht mehr dunkel und dadurch sieht man den Schaden recht deutlich.

Die Zeit vergeht sehr schnell und wir wollen weiter zum Mittagessen. Heute entscheide ich mich wieder für ein Steak. In dieser Qualität bekomme ich in Deutschland sehr selten ein Stück Fleisch auf den Teller und über den Preis muss ich mir hier auch keine Gedanken machen.

Wir haben noch einige Kilometer Straße vor uns bevor wir wieder auf einer SchotterpistSchotterpiste nach Monteverdee fahren müssen. Diese Strecke sollte schon lange asphaltiert werden, aber die Hotels der Region haben den Ausbau verhindert. Man hatte befürchtet, dass die Touristen am Morgen anreisen und bedingt durch die gute Straße, am Nachmittag auch wieder die Gegend verlassen. So haben sich die Hotels ihren Umsatz gesichert, denn dieseBlick zum Pazifikn Weg möchte man nicht 2-mal an einem Tag befahren. An einer verbreiterten Stelle machen wir eine Pause. Die Straße ist sehenswert, aber der Ausblick zur Pazifikküste ist noch schöner. Bis nach Monteverde haben wir noch einige Höhenmeter zu überwinden. Monteverde liegt auf etwa 1400 m über den Meeresspiegel. Plötzlich geht die der Straßenbelag von SSchlangenfarm Monteverdechotter in Asphalt über und wir haben den Ort erreicht. Unser erstes Ziel ist eine Schlangenfarm an der Hauptstraße. Für die Führung interessiere ich mich weniger und ich versuche ein paar schöne Fotos zu machen und einige Minuten Film zu drehen. Das Spiegeln der Glasscheiben ist immer ein Problem und deshalb habe ich lieber etwas Ruhe. Bisher haben wir unterwegs noch keine Bekanntschaft mit Schlangen gemacht, aber einige der Exemplare möchte ich auch nicht begegnenCosta Rica 2008 Panorama Berghotel El Establo.

17:00 Uhr sind wir im Hotel angekommen. Das Hotel El Establo wurde großzügig an einen Berghang gebaut. Die Anlage ist sehr groß und wir haben unsere Zimmer fast am höchsten Punkt. Es verkehrt aber ein zuverlässiger Shuttlebus und erspart uns die halbe Stunde zu Fuß zum Restaurant und der Lobby im unteren Bereich. Die Zimmer sind eine Augenweide und der Ausblick ist fantastisch. Das Essen gibt es 19:00 Uhr und ist die pure Enttäuschung. Nur die Getränkepreise haben sehr hohes Niveau. Im Ort findet noch ein Fest statt aber wir haben heute nicht mehr die Lust dazu. Der Shuttlebus bringt uns wieder hinauf und wir genießen die Aussicht von unserem Balkon.

Rio Frio - Thermalquelle - Arenal

Wir haben heute einen langen Tag vor uns. 06:30 Uhr klingelt der Wecker im Handy, 07:00 Uhr gibt es Frühstück und die Abfahrt ist für 08:00 Uhr geplant. Am Vormittag wollen wir eine Bootstour auf den Rio Frio machen. Wir werden mit dem Bus bis Los Chiles etwa 2 Stunden unterwegs sein.Leguan in Muelle

Wir fahren vom Hotel El Tucano nach Norden und biegen in Muelle nach Los Chiles ab. Nach 1,5 km machen wir an einer Brücke eine kleine Pause. Hier werden Leguane mit Futter angelockt und eine größere Anzahl kann man direkt an der Brücke und auf den umliegenden Bäumen beobachten. Auf der Brücke sollte man den Verkehr nicht übersehen. Es sind schon Touristen aus Angst in die Tiefe gesprungen. Es gibt außerdem genügend Standorte, von denen man die Leguane filmen und fotografieren kann. eine Ananasplantage

Schon nach wenigen Kilometern sind wir an einer Ananasplantage angekommen. Die süßen Früchte sind ein wichtiges Exportgut Costa Ricas. Ein Teil der Felder sind schon abgeerntet. Wir können aber auch noch Ananasfrüchte an der Pflanze bewundern. Viele aus unserer Gruppe haben solche Plantagen schon in anderen Ländern gesehen und Peter hält sich mit seinen Ausführungen kurz. Die Gegend wird landwirtschaftlich sehr intensiv genutzt. Zuckerrohr, Ananas und Orangen sind die Hauptanbauprodukte. Auf dem Bild sieht man einen großen LKW, welcher mit Orangen beladen ist. Die Plantagen gehören meistens der Tico Fruit, einem der großen Arbeitgeber der Region.eine Zuckerrohrfabrik

Nur 5 Minuten später machen wir kurz an einer Zuckerrohrfabrik halt. Auf großen Förderbändern wird das Zuckerrohr entladen. In nur wenigen Minuten ist die Ladung eines Sattelzuges in der Maschine verschwunden. Traktoren ziehen mehrere Anhänger zum Entladen. Solche Konstruktionen habe ich bisher noch nie gesehen. Der Schornstein der Fabrik ist nicht sehr hoch und doch schon aus der Ferne zu sehen. Die schwarze Rauchsäule steigt fast senkrecht in den Himmel.

Wir haben aber noch vieles vor und müssen weiter fahren. Nach gut einer Stunde haben wir Los Chiles an der Grenze zu Nicaragua erreicht. Von hier aus wollen wir eine BootBoot auf dem Rio Friostour auf den Rio Frio unternehmen. Die andere Gruppe sucht sich ein schmales Boot aus, welches einen großen Nachteil hat. Man muss die ganze Zeit auf seinem Platz bleiben und kann nicht zum Fotografieren die Position wechseln. Unser Boot ist wesentlich breiter, hat genügend Platz zum Sitzen und eine Plattform im vorderen Bereich. Unser Bootsführer kann uns in den nächsten 3 Stunden beweisen, wie gut seine Augen sind und wie er das Boot beherrscht. Peter wird den Guide tatkräftig unterstützen und uns viel über Flora und Fauna erzählen. Unser Boot fährt in Richtung der Grenze zu Nicaragua. Das Gebiet Cano Negro ist eines der wichtigsten Feuchtgebiete Costa Ricas. Seine Größe beträgt etwa 100 km². Costa Rica 2008 Rundreise Cano Negro KapuzieneraffenIn diesem Gebiet gibt es Pflanzen und Tiere, welche nur hier vorkommen. Cano Negro ist vor allem für seinen Vogelreichtum bekannt. Es dient als Zwischenstation für viele Zugvögel, sodass man bisher schon über 300 Vogelarten gesichtet hat. Auch einige Säugetiere leben in dem Naturschutzgebiet. Aber man muss schon etwas mehr Glück haben, um Pumas, Jaguare oder sogar ein Tapir zu sehen. Affen haben wir sehr zahlreich in den Bäumen gesichtet. NCosta Rica 2008 Rundreise Cano Negro Kaimaneben den Kapuzineraffen konnten wir auch Brüllaffen und Klammeraffen beobachten. Ständige Begleiter sind die zahlreichen Kaimane an den Ufern. Wir fahren über die Grenze ein Stück in das Nachbarland hinein. Hätte unser Reiseleiter nichts gesagt, wäre es keinem aufgefallen. Wir haben sehr viel von der Flora und Fauna gesehen - die großen Säugetiere aber nicht. Betrachtet man den Touristenverkehr auf dem Fluss, ist es auch kein Wunder. Nachdem wir gewendet haben, gibt unser Bootsführer etwas mehr Gas. Trotzdem findet er immer noch Tiere am Flussufer und wir nehmen uns die Zeit für kleine Fotopausen. Viele Aufnahmen am Ufer sind ohne Blitzlicht nicht möglich. Dafür ist es im Unterholz einfach zu dunkel. Die Flussfahrt war sehr schön und das Essen wartet schon.

Peter hat schon heute früh das Essen bestellt. Neben Reis und schwarzen Bohnen gab es Huhn oder Rind zur Auswahl. Mit einiger Verspätung treffen wir 13:30 Uhr am Restaurant ein. Die Bohnen schmecken hier besser als im restlichen Land. Die Wirtin hat uns sogar einige Details der Zubereitung verraten. Endlich gibt es einmal ein landestypisches EsseCosta Rica 2008 Rundreise Arenal Heiße Quellenn.

Wir verlassen die Region im Norden und fahren wieder in Richtung Arenal. In San Carlos machen wir eine Pause und ich nutze die Möglichkeit an einem Geldautomaten die ersten Colones zu ziehen. Auf der Abrechnung steht später ein Kurs von 1:768,9279. Der starke Euro macht sich hier bemerkbar. Unser nächstes Ziel sind die Baldi Thermalquellen am Fuße des Arenal. Handtücher sind im Preis enthalten und ein Schließfach ebenfalls. Für 2 Stunden wollen wir uns hier erholen und die verschiedenen Badetemperaturen testen. Das ktropischer Garten bei den Baldi Thermalquellenälteste Becken hat 38°C und es ist eine Steigerung bis 67°C möglich. Das Becken mit einer Wassertemperatur von 45°C ist das Wärmste, welches wir ertragen haben. Die wärmeren Becken sind auch fast alle ungenutzt. Die Thermalbecken sind in einen schönen tropischen Garten eingebettet. Am höchsten Becken befinden sich 2 Wasserrutschen und ein großer Gartenbereich mit schönen Wegen zum Spazieren gehen. Den Vulkan Arenal hat man immer im Blickfeld. Der Zeitpunkt für den Besuch der Quellen ist sehr gut gewählt. Es ist nicht mehr so voll und laut. Die Kameras und Handtücher haben wir immer im Blickfeld oder jemand aus unserer Reisegruppe bewacht unsere Sachen. Überall stehen Liegen und man kann sich nach dem Baden ausruhen. Weil es schon langsam dunkel wird, muss man aufpassen, dass man dabei nicht einschläft. Die Bars und Lokale haben wir nicht genutzt. Vor allem die Trinks an der Bar sind sehr preisintensiv. Peter hatte uns im Vorfeld schon darauf aufmerksam gemacht. Auch hier vergeht die Zeit sehr schnell und für 18:30 Uhr ist die Abfahrt eingeplant.

Jetzt wollen wir uns den aktiven Vulkan von der Nordwestseite ansehen. Wir verlassen die gut ausgebaute Straße und biegen in einen Schotterweg ab. Unser Bus hat immer noch eine defekte Batterie und die Lichtmaschine schafft die Beleuchtung, Klimaanlage und andere Verbraucher nicht vollständig mit Strom zu versorgen. Also wird die Klimaanlage abgestellt. Die Temperatur im Bus steigt natürlich schnell an und die Scheiben beschlagen. Der Arenal zählt zu einem der aktivsten Vulkane der Erde. Mit etwas Glück ist die Sicht auf den Vulkankegel weiterhin frei und er ist gerade aktiv. Im Dunkeln kann man die Lava oder herabstürzende Gesteinsbrocken dann sehr gut sehen. Kurz vor dem Ziel hat sich ein Unfall ereignet. Ein PKW hat im Dunkeln eine Straßeneinengung übersehen und liegt auf dem Dach. Die Abschleppfahrzeuge haben alle Mühe das Auto wieder auf die Straße zu bekommen. Dabei blockieren sie die Brücke über die wir wollen. Die restlichen Meter gehen wir zu Fuß. Immer wieder sehen wir glühende Steine den Hang herunter fallen. Die Spitze des 1650 m hohen Berges ist dabei leider in Wolken verhüllt. Trotzdem sehen wir ein kleines Feuerwerk des Arenal. Wir haben sehr viel Glück mit dem Wetter, denn einige aus unserer Reisegruppe waren schon öfter hier und haben heute das erste mal eine aktive Phase des Arenal, bei relativ guter Sicht, gesehen.

Zum Abendessen gehen wir heute in ein Steakhaus. Das Essen ist ein Traum und mit 62 USD für 2 Personen sogar preiswert. Gegen 22:30 Uhr sind wir wieder im Hotel angekommen.

Phitsanulok - Chiang Mai

Der heutige Tag wird wieder sehr lang. Aber wir haben heute auch einige Höhepunkte auf dem ProgrammRundreise: Thailand 2007 Essen Auf Rädern. Nach einem dürftigen Frühstück im Toplandhotel sind wir zu Fuß unterwegs zum Wat Phra Sri Rattana Mahathat. Schon kurz nach 07:00 Uhr wird auf einem kleinen Markt gekocht und es riecht nach allerlei leckeren Sachen. Für einen Rundgang haben wir noch Zeit und so können wir uns einen Überblick über das AngebotRundreise: Thailand 2007 Wat Phra Si Rattana Mahathat verschaffen. Die Reisegruppe nutzt die Gelegenheit und kauft frisches Obst für den Tag ein.

Unser erstes Ziel ist der Tempel der großen Reliquie Wat Phra Sri Rattana Mahathat Maha Worawihan, auch kurz Wat Yai genannt. Ursprünglich hatte der Wat einen lotosförmigen Chedi, der dann durch einen Prang im Ayutthaya Stil ersetzt wurde. Die Anlage entstand Mitte des 14. Jahrhunderts unter König Borommatrailokanat von Ayutthaya. Von 1868-1910 wurde der Wat umfassend restauriertPhra Buddha Chinarat. Der Phra Buddha Chinarat im westlichen Wihan ist eine in ganz Thailand verehrte Buddha-Statue und zieht viele Gläubige und Besucher an. Wir sehen uns 45 Minuten in der Tempelanlage um und müssen dann schon weiterRundreise: Thailand 2007 Ochsenkutschen.

Kurz vor 09:00 Uhr wechseln wir das Fahrzeug. Unser Bus fährt leer weiter und wir sind jetzt mit Ochsenkarren auf Tour. Es ist eine gelungene Abwechslung und wir sind 20 Minuten unterwegs zum Wat Si Chum. Natürlich gibt es für die Fahrgäste auch leihweise den tratitionellen Strohhut für die Fahrt, denn die Sonne meint es heute wieder besonders gut mit uns. Es dauert einige Minuten bis alle Erinnerungsfotos gemacht sind und die Gruppe vollzählig weiter gehen kann.

Das Kloster südwestlich der Stadtmauern ist eine der beeindruckendsten Sakralbauten der Region Sukhothai. Ein 15 m hoher und 11 Rundreise: Thailand 2007 Wat Si Chumm breiter Buddha aus stuckverzierten Ziegelsteinen ist in einem nur unwesentlich größeren Gebäude untergebracht. Die Besichtigung ist schon nach wenigen Minuten vorbeihistorischer Park Sukhothai.

Nach einigen Minuten Busfahrt sind wir am Höhepunkt des heutigen Tages angekommen. Wir besuchen den historischen Park Sukhothai. Die Ruinenstadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und wurde von 1964-1988 restauriert. Die Stadt hatte eine Ausdehnung von 1,4 km mal 1,8 km und war von Wassergräben und Erdwälle umgeben. Für eine ausgedehnte Besichtigung fehlte es uns aber wieder einmal an Zeit. Wir haben nur eine Stunde und hätten mindestens den halben Tag hier verbringen müssen. Die Anlage ist sehr schön und auch gepflegt. Als ordnungsliebender Touri nutzt man auch die aufgestellten Behälter und dann war es auch fast passiert. Eine Viper (lt. unserem Reiseleiter) hat sich unter einem Papierkorb Schatten gesucht und meine Frau ist mit einem Fuß unter den Korb getreten...... ViperAls sich der Kreislauf wieder beruhigt hatte, war natürlich der Rundgang gelaufen. Auf Begegnungen dieser Art ist man nicht vorbereitet und es hätte auch anders ausgehen könnenschwarze Ameisen.

Wir fahren weiter Richtung Chiang Mai an grünen Reisfeldern vorbei. Hoch in einem Baum hängt ein Nest der schwarzen Ameisen. Diese thailändische Delikatesse wird hier in Öl frittiert und zum Verkauf angeboten. Wir haben noch einen weiten Weg bis Lamphun vor uns und machen nur die nötigtsten Pausen. Wir überqueren eine Gebirgskette und machen auf einem Berg halt. Im buddhistischen Thailand glauben man nicht anRundreise: Thailand 2007 Geisterhäuser Götter sondern an Geister. Es wird auch alles unternommen um die Geister zu beschwichtigen und zu beeinflussen. Hier oben stehen tausende Geisterhäuser und unüberschaubar ist die Vielfalt der Minibauwerke. Jedes vorbei fahrende Fahrzeug versucht durch lautes Hupen die Geister wohlwollend zu beeinflussen. Für unseren Bus wird einen lange Kette Blitzknaller gezündet - ein sehr lautes Spektakel. Es gibt auch die Möglichkeit Lebensmittel zu spenden und man macht trotz der Hitze davon Gebrauch. Auf einem Tisch liegen 4 Schweineköpfe und 4 offene Flaschen BierRundreise: Thailand 2007 Wat Phra That Haripooncha.

Unser nächstes Reiseziel ist die Stadt Lamphun. Wir wollen den Wat Phra That Haripunchai besichtigen. Die Anlage stammt vermutlich aus dem Jahr 1044. Der 46 m hohe Chedi stammt aber aus dem Jahr 897. An der Bibliothek hängt unter einem Pavillon ein riesiger Gong. Er wurde 1860 gegossen und gilt als größter Gong der Welt. Der Tempel ist in einem hervorragenden Zustand und auch die Außenanlagen sind einen Blick wert. Wir bleiben etwa 45 Minuten hier und fahren dann weiter nach Chiang Mai.

Im "The Empress Hotel" bleiben wir 2 NächteRundreise: Thailand 2007 Thailaendische Folklore. Zu dem Hotel gehört auch noch ein Einkaufstempel und man muss nicht einmal das Gebäude verlassen um shoppen zu gehen. So viel Zeit bleibt heute dazu auch nicht mehr, denn gegen 19:00 Uhr fahren wir noch zu einem typischen Kantoke-Abendessen mit thailändischer Folklore. Schon die Begrüßung ist ansprechend und es scheint ein angenehmen Abend zu werden. Die Größe des Saales lässt auf Massentourismus schließen, aber es bleiben einige Tische leer. Das Essen ist wirklich sehr lecker und es wird aufgefüllt bis alle satt sind. Die Bedienung ist sehr umsichtig und aufmerksam. Auch die kulturellen Einlagen sind sehenswert. Jeder Gast bekommt sogar eine Seite mit der "deutschen" Erklärung der Tänze. Die Zeit vergeht wie im Flug und 22:00 Uhr wollten wir auf den kürzesten Weg zurück in das Hotel fahren. Unser Busfahrer hatte aber einen anstrengenden Tag hinter sich und so wurde die Fahrt etwas länger als geplant. Eine Abkürzung folgte der Anderen aber er hat das Hotel noch gefunden.

Im Hotel El Dorado Seaside Suites

El Dorado Seaside Suites: Mexiko 2006 Hotel am Strand

Das Hotel liegt an der Mex 307 27 km südlich von Playa del Carmen. An der Küstenstrasse befindet sich auch der Eingang zu dem Hotelkomplex El Dorado Seaside Suites und Hidden Beach Resort. Zwischen den Hotelanlagen und der stark befahrenen Strasse befindet sich ein mehrere hundert Meter breiter Mangrovenwald, der als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Neben sehr vielen Vögel gibt es hier auch Nasenbären, Schlangen und SchildkrötenMexiko 2006 Hotelumgebung. Als Zufahrt wurde eine schmale Strasse mit Fußweg durch die Mangroven gebaut. Von der Strasse aus kann man einige Vögel beobachten aber mehr haben wir hier nicht gesehen. Mehr Erfolg hatten wir einige hundert Meter weiter südlich. Ein alter befestigter Weg verbindet auch hier die Küstenstrasse mit dem Strand. Einige verfallene und halb zugewachsene Gebäude sind noch durch das Dickicht sichtbar. Nur einige Meter vom Strand entfernd haben wir Nasenbären beobachten können. Auf den größeren Bäumen lassen sich Reiher nieder und Fische gibt es im Wasser genügend. Viele Schmetterlinge besuchen die Blüten der Pflanzen am Wegrand aber für ein Foto sind sie viel zu schnell. Aber auch kleine Spinnen warten auf BeuteMexiko 2006 Hotelumgebung.

In der gepflegte Grünanlage des Hotels kann man auch viele Schmetterlinge und Vögel beobachten. Im Windschatten der Gebäude sind die großen Sträucher bei dem Hurrican erhalten geblieben und blühen in voller Pracht. Hier halten sich sehr viele Schmetterlinge aufEl Dorado Seaside Suites: Mexiko 2006 Hotel Am Strand. Das Hotelpersonal war immer noch dabei einige Schäden der letzten Unwetter zu beseitigen. Die Beregnungsanlagen sind fast ständig in Betrieb und auch Nachts wird der Rasen bewässert. Die neu gesetzten Palmen werden teilweise wieder auseinandergebunden. In einigen Palmen haben die Vögel Nester gebaut und deshalb sind die großen Wedel immer noch zusammen.

Durch die großen Schäden nach dem letzten Tropensturm wird in vielen Hotels noch sehr viel gebaut. Leider wird das El Dorado gleich um einige Gebäude erweitert und der Baulärm im südlichen Teil der Anlage sorgt für viel Ärger unter den Gästen. Nur an Sonntagen ruht die Baustelle und in der Woche ist von 07:00 Uhr bis 18:00 Uhr Arbeit angesagt. Es wurden große Lautsprecher aufgestellt um den Baulärm mit angenehmer Musik zu übertönen. Im Strandbereich hört man von der Baustelle aber nichts. Hier wird der zerstörte Steg wieder aufgebaut und nur manchmal kommt eine Kettensäge zum Einsatz.

Der Strand wird täglich gereinigt und gehört zum Hotel. Durch das Wachpersonal werden alle Strandwanderer abgewiesen. Die meisten Fremden sind durch das all inclusive Band leicht zu erkennen, denn dieses gibt es in unserem Hotel nicht. Dadurch ist es am Strand sehr ruhig und es werden sogar Getränke und Snacks am Strand serviert. Die Anzahl der Liegen ist ausreichend und auch Schattenspender gibt es genug. Große Palmen sucht man hier aber vergebens denn die haben in der Hurrikaneregion keine Change El Dorado Seaside Suites: Mexiko 2006 ein Fischschwarm am Strand.

Der Strand eignet sich sehr gut zum Schnorcheln. Angefangen von den kleinen Korallenfischen bis zum Rochen kann man alles sehen. Die großen Fische findet man wenige hundert Meter vom Strand entfernd sobald das Wasser etwas tiefer wird. Es ist sehr klar und durch das vorgelagerte Riff gibt es die hohen Wellen nicht. Man kann sehr weit ins Wasser laufen und auch nach hundert Metern immer noch stehen. Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut ist etwa 25 bis 30 cm. Ein großer Fischschwarm hat sich vor den Raubfischen in unmittelbarer Strandnähe in Sicherheit gebracht. An diesem Tag war es windstill und hinter dem Riff war der Ozean sehr glatt und glasklar. Wir haben einige Stunden im Wasser verbracht und sehr schöne Fische gesehen. Es besteht auch die Möglichkeit sich im Hotel die Schnorchelausrüstung zu leihen und eine Tour mit den Rettungsschwimmern zu unternehmenEl Dorado Seaside Suites: Mexiko 2006 Hotel Guacamaya Lounge.

Zum ersten mal sind wir in einem Hotel mit diversen a la Carte Restaurants. Das Frühstück gibt es von 07:00 Uhr bis 10:30 Uhr und man hat die die Wahl zwischen a la Carte und Buffet. Zum Lunch kann man von 12:30 Uhr bis 16:00 Uhr ebenfalls ins Internationale Restaurant gehen. Zum Dinner, von 17:30 Uhr bis 22:00 Uhr, hat man 4 Restaurants zur Auswahl jedoch muss man vorher die Plätze auch reservieren. Hat man zu den übrigen Mahlzeiten noch die freie Wahl der Uhrzeit so gibt es zum Dinner festgelegte Regeln. Man kann täglich von 8 bis 15 Uhr beim Gästeservice Plätze in den einzelnen Restaurants reservieren. Es gibt die Restaurants "La Carreta" (mexikanisch), "Klay Talay" (asiatisch), "Arrecifes" (international) und "Mia Casa" (italienisch). Nachdem wir den Italiener nach dem ersten Besuch aussortiert hatten, sind wir am nächsten Tag mit unseren Wünschen zum Gästeservice und haben bis zum letzten Tag reserviert. Es hat den Vorteil die Uhrzeit und das Restaurant noch frei wählen zu können. Obwohl das Hotel nicht ausgebucht war, mußten einige Gäste die Plätze nehmen, die übrig waren. Die Amerikaner haben oft bis 18:00 Uhr die "Sandwicherie" genutzt. Das Essen und die Atmosphäre in den Restaurants entschädigt für die umständliche Reservierung. Ich habe noch nie in einem Hotel durchweg ein so gutes Angebot auf der Speisekarte gesehen. Egal ob Fisch oder Fleisch, die Qualität war sehr gut. Nur der Italiener ist nicht zu empfehlen. Hier hat es immer freie Plätze gegeben so das es nicht an unseren Ansprüchen gelegen haben kannEl Dorado Seaside Suites: Mexiko 2006 Hotel Am Abend Las Guacamayas.

5 Bars mit unterschiedlichen Öffnungszeiten sorgen für die Durstlöscher und die vielen guten Mixgetränke, egal ob mit oder ohne Alkohol. Ab 10:00 Uhr kann man auch von der Liege am Strand aus seine Bestellung aufgeben und dieser Service wird gern genutzt. Die Barmixer verstehen ihr Handwerk und haben es auch mit den alkoholischen Zudaten nicht übertrieben.

Das umfangreiche SPA-Angebot haben wir nicht genutzt. Allein das Verhältnis von Preis und Leistung hat schon eine starke Schieflage. Die preiswerteste Massage dauert 25 Minuten und dafür werden 60 USD verlangt.

Das Hotel verfügt über 2 Rechner mit Internetanschluß und eine Stunde kostet 6 USD. Dabei ist die Leitung nicht die schnellste und der Server des Hotels hat auch manchmal den Dienst quittiert. Zwischen 18:00 Uhr und 19:00 Uhr war die beste Zeit einen freien Rechner zu besetzen. Zum Abrufen oder schreiben der E-Mail's reicht die Verbindung aber.

Die riesigen Zimmer sind bisher unübertroffen. Auf Moskitonetze ist man nicht angewiesen weil alle Fenster und die Balkontür mit Gaze verschließbar sind. Die Klimaanlage bleibt Nachts auch aus und der angenehme Wind sorgt für frische und kühle LuftEl Dorado Seaside Suites: Mexiko 2006 Hotel Strandpanorama. Der Zimmerservice funktioniert sehr gut und die Kritik beschränkt sich auf das mangelhafte Auffüllen der Minibar mit Getränkedosen. Das Zimmer über uns war nicht vergeben und durch die ruhige Lage haben wir so einen sehr ruhigen Aufenthalt in dem Hotel verbracht. Die Hängematte auf dem Balkon und der Terasse sind eine sehr gute Entscheidungshilfe für die eigene Anschaffung der Mayabetten.

Durch den Rückflug am Abend muss man die Zimmer bis 12:00 Uhr verlassen. Das Gepäck kann man abgeben und die restliche Zeit im Hotel verbringen. Die letzten Pesos werden noch ausgegeben und nun sind auch die schönen Wochen in Mexiko wieder vorbei. Wird Mexiko uns wieder sehen?

Eine Tagestour nach Xel-Ha

Tagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-HaFür den 04.04.06 haben wir einen Ausflug in den Vergnügungspark Xel-Ha geplant. Wir haben uns für die Variante Park Xel-Ha-all inclusive entschieden. Für den Eintritt sind dann 59 USD fällig und man hat alle GetränkTagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-Hae, das Mittagessen und die Schnorchelausrüstung mit dabei. Für die An- und Abreise ist dann jeder selbst verantwortlich, was aber in Mexiko kein Problem ist. Der Park hat von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet und man hat uns geraden vor den Touristenbussen dort zu sein. Wir waren noch vor dem Einlasspersonal am Eingang und durften einige Minuten warten. Natürlich standen wir in der falschen Reihe weil wir die Eintrittskarten schon bei unserem Reiseleiter im Hotel bezahlt hatten.

Am Eingang gibt es auch diverses Informationsmaterial und eine Übersichtskarte der gesamten Anlage. Am Vormittag wollen wir die angenehmen Temperaturen nutzen und laufen die gesamte Anlage ab. Der erste Anlaufpunkt ist das DelfinbeckenTagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-Ha. Die Pfleger sind gerade bei der Begrüßung der Tiere und wie es aussieht werden die Tiere auch teilweise gesundheitlich untersucht. Es ist schon interessant wie die Delfine auf die Kommandos der Pfleger reagieren. Gleich neben der Delfinanlage befindet sich die Bar del Puente. Offiziell öffnet sie erst um 10:00 Uhr aber auch einige Minuten vorher ist hier schon voller Betrieb. Von hier hat man auch einen schönen Überblick über den südlichen Teil der Lagune. Die ersten Schnorchler sind schon im Wasser unterwegs, aber auch von Land aus kann man an vielen Stellen die tropischen Fische sehen. Wir gehen weiter zur 80m langen Schwimmbrücke ohne die ein Rundgang nicht möglich wär. An der Station der Helmtaucher ist noch große Ruhe. Dieser Tauchgang, von einer halben Stunde Länge, kostet für alle 45,- USD extra. Durch den Wellengang kann man von oben die großen Fische nur schemenhaft sehen. Auf der anderen Seite der Brücke beginnt der Teil für Naturliebhaber. Außer dem Betonweg ist hier alles noch so geblieben wie es die Natur vorgesehen hatTagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-HaTagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-Ha. In diesen Teil des Parks verirren sich nicht so viele Touristen. Nur in der Ferne hört man den Lärm der Badegäste. Hier werden Nasenbären angefüttert und viele Vögel sitzen in den Bäumen. Zahlreiche Seen und Tümpel haben ihren eigenen Reiz und von einem Laufsteg hoch über den Baumkronen kann man sich auch ein Bild von oben machen. Der Steg ist nicht im Lageplan enthalten und von unten sieht man ihn auch nicht. Allerdings ist die Konstruktion etwas schwankend aufgebaut, so das man den Eindruck hat man befinde sich auf einen Baum. Am Beginn des Steges ist eine kleine Aussichtsplattform die sich für eine Pause sehr gut eignet. Hier oben hat man Ruhe und nur wenige Touristen nehmen den Weg in die Höhe ernst.

Nach einigen Minuten Fußmarsch wird es wieder lauter, weil wir am Anfang des Flusses angekommen sind, hier die großen Reifen ausgegeben werden und auch viele Schnorchler die Strömung nutzen. An der Reifenausgabe sollte man Zeit mitbringen oder sich rechtzeitig einen Ring sichern. Wartezeiten von über einer Stunde sind die Regel weil viele die Reifen nicht abgeben und diese im aufgeblasenen Zustand durch den halben Park gefahren werdenTagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-Ha.

Auf einem schattigen Weg läuft man parallel zum Fluss oder nimmt den River Shuttle. Immer wieder hat man die Möglichkeit in das Wasser zu steigen oder am Fluss eine Pause zu machen. Über eine Brücke kommt man dann rechtzeitig zur Mittagszeit wieder im Bereich der großen Restaurants an. Wir entscheiden uns für das Buffet im Restaurant Caribeno. Wer kein all inclusive hat muß 25 USD für das Buffet zahlen und für das gebotene Essen ist es nicht einmal zu viel. Die Getränke werden serviert und das benutzte Geschirr ist schneller abgeräumt als in manchen Hotel. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und auch das Obst- und Kuchenbuffet fehlt nicht.

Nach der Stärkung möchte ich mir nun die Unterwasserwelt näher ansehenTagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-Ha. Für die Schnorchelausrüstung ist auch Kaution fällig und man sollte erst die sieben Sachen zusammenstellen und dann das Schließfach füllen. Auf die Schwimmweste sollte man auch nicht verzichten und wenn es nur als Sonnenschutz ist. Durch die vielen Fische und die große Auswahl an guten Schnorchelmöglichkeiten vergeht die Zeit sehr schnellTagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-Ha. Die Unterwasserbilder habe ich mit einer Einwegkamera aufgenommen. Die Negative habe ich gescannt und die Ausschnitte vergrößert. Wer seine private Schnorchelausrüstung mit in Mexiko hat sollte auch hier nicht darauf verzichten. Die Einwegschnorchel sind als Andenken brauchbar aber zur Verwendung für längere Zeit am Tag viel zu hart. Auch mit den Flossen war ich nicht sehr zufrieden. Überall in der Anlage gibt es Schließfächer und überflüssiges Gepäck kann dort verstaut werden. Auf unserem Rundgang habe ich mir einige Stellen zum Schnorcheln ausgesucht aber die größten Fische habe ich an der Insel in der Parrot Fish Lagoon gesehen.

Dusch- und Umkleidemöglichkeiten gibt es sehr viele und auch die Taxis warten am Ausgang auf ihre Kunden. Dort findet man auch einige Souveniershops mit einem sehr guten Angebot. Es war ein sehr schöner Tagesausflug den man unbedingt einmal unternehmen sollte.

Rund um Denpasar mit Wayan

Bali 2005 Wayan Tag 3 VogelparkBali 2005 Wayan Tag 3 VogelparkHeute holt uns Wayan 08:30 Uhr ab. Das erste Ziel ist der Vogelpark nordöstlich von Denpasar. Der morgendliche Berufsverkehr ist in der Hauptstadt schon vorbei und gegen 10:00 Uhr sind wir am ersten Etappenziel. Die Eintrittspreise passen überhaupt nicht auf diese Insel, denn 13,75 US$ je Person sind schon sehr heftig. Bei einem Kurs von 1:9400 sind wir mit 258.500,-Rp dabei. In der Nähe des Eingangsbereiches kann man sich mit großen Papageien fotografieren lassen. Wir machen unsere eigenen Fotos und sind auch zufrieden. Im Gegensatz zu dem Vogelpark in Singapore kommt man hier viel näher an die Volieren heran und kann durch die Gitterstäbe fotografieren. Der Park in Bali ist nicht sehr groß und hat doch seine Reize. Besonders die große Voliere mit der Aussichtsplattform in der Mitte hat mir sehr gut gefallen.  Eine der Attraktionen ist die Anlage mit den Komodowaranen.Bali 2005 Wayan Tag 3 Vogelpark  Warum sich der Vogelpark mit den  Echsen beschäftigt und dem gegenüberliegenden Reptilienpark die Schau stiehlt wissen sicher nur wenige LeuteBali 2005 Wayan Tag 3 Vogelpark.  Nach gut einer Stunde haben wir den gesamten Vogelpark besichtigt und gehen in den Reptilienpark nebenan. Auch hier ist noch einmal Eintritt zu entrichten. Eine kleine Reisegruppe ist nicht bereit noch einmal zu zahlen und verzichtet auf den Besuch.

Der kleine Reptilienpark hat uns noch besser gefallen als sein Gegenüber. Wir haben die großen Phytons bei der Fütterung gesehen (es gab Ente am Stück) und konnten uns über die große Artenvielfalt der Geckos ein Bild machen. Viele Schlangen sind hinter Glas zu beobachten  - auch die einheimische KönigskobraBali 2005 Wayan Tag 3 Reptilienpark. Einige Leguane sind auch zum anfassen gedacht und das abgebildete Männchen schillert in allen Farben. Die Komodowarane werden hier nicht so schön präsentiert wie nebenan und die Tiere sind hier auch kleiner. Nach etwas 45 Minuten ist man durch den Park gelaufen und hat alles gesehen.

Jetzt werden wir wir nach Denpasar zum Shoppen gehen. Unser erster Enkel ist unterwegs und in Bali sind die Kindersachen für einen Bruchteil des deutschen Preises zu haben. Wayan hat selber ein kleines Kinder und wir dürfen sogar seine Rabattkarte nutzen. Der große Laden rund um das Kind heißt "Clandy's Grosir" und liegt in Denpasar. Dieser Einkauf hat sich schon mal gelohnt.

Ein großes 24 Stundeneinkaufszentrum in Denpasar hat ausgerechnet heute geschlossen und wir fahren weiter in das Nächste.

Es ist ZBali 2005 Wayan Tag 3 Gärtnereieit etwas zu essen. In einem großen Einkaufscenter haben wir die Qual der Wahl. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Gut einkaufen kann man hier natürlich auch und es gibt viele Rabattaktionen.

In einer Gärtnerei wollen wir uns einen Frangipani mitnehmen. Allerdings sind diese Exemplare für den Transport viel zu groß. Nur gut das hier eine Gärtnerei neben der Anderen ist und wir werden fündig. 50.000,-Rp hält Wayan für zu viel Geld, aber dafür bekomme ich in Deutschland nicht einmal einen Steckling. Damit wir bei der Ausreise keine Probleme bekommen, lassen wir uns eine Rechnung schreiben.

Jetzt zeigt uns Wayan die verschiedenen Möbelhersteller der Region. Zuerst fahren wir in eine große Lagerhalle. Das ein oder andere Stück könnte ich mir gut in unserer Wohnung oder im Garten vorstellen. Die Teakholzmöbel sind gut verarbeitet und preiswert. Ich entdecke aber auch einige Risse im Holz. Die Auswahl ist riesig und wir gehen von einer Lagerhalle in die Nächste.

Sehr viel mehr gefallen uns die Sitzgruppen aus Bananenblättern oder Lotosstängeln. Vom Aufbau sind sie unseren Korbmöbeln ähnlich aber viel weicher von der Oberfläche. Eine hochschwangere Frau sitzt in der Lagerhalle und flechtet gerade einen Sessel aus Lotosstängeln. Grundgestelle und fertige Garnituren sind hoch aufgestapelt. Es ist heiß und es riecht nach Farbe. Lange halte ich es in der Halle nicht aus. Auch wer nicht die Absicht hat hier die Lager zu räumen, sollte sich die Zeit nehmen und auch mal hinter die Kulissen sehen.

Balirundreise 3. Tag

Nach einem ausgezeichnetem Frühstück machen wir uns bald auf den Weg, denn wir haben heute wieder ein volles Programm. Das erste Etappenziel ist das buddhistische Kloster und Meditationszentrum in dem Dorf BanjarBali 2005 Rundreise Tag 3 - buddhistisches Kloster in Banjar . Durch enge Straßen und langgezogene Dörfer führt uns der Weg immer bergauf. Von hier oben hat man einen schönen Panoramablick über die Küstenregion. Der Brahma Arama Vihara ist der einzige buddhistische Tempel im Norden Balis. Immer wieder fallen einige Tropfen vom Himmel und langsam drängt die Zeit zum Weiterfahren. Wir werden einen weiteren Tempelbesuch ausfallen lassen und dafür den Wochenmarkt in Singaraja und einen Wasserfall besichtigen.

Bis zur alten Hauptstadt Balis ist es nicht weit und bald haben wir unser Ziel erreicht.Bali 2005 Rundreise Tag 3 der Markt von Singaraja Hier kommen die Touristenbusse nicht so oft vorbei und der Markt ist wirklich auf die Bevölkerung und nicht auf Urlauber ausgerichtet. Es regnet in Strömen und das Wasser sucht sich seinen Weg in die Markthalle. Die große Halle ist dicht, aber in den Seitengängen besteht das Dach nur aus Zeltplanen und dort kommt das Wasser durch. Die Gänge sind sehr eng und unsere große Reisegruppe sorgt oft für Stau. Hier wird alles angeboten was ein Balinese so braucht. Gewürze, Obst, Gemüse, Werkzeuge und Bekleidung - ein typischer Markt eben. Wir haben noch etwas Zeit zur freien Verfügung und nutzen die Zeit zum Stadtbummel. Der Regen hat aufgehört und sofort sind die Mopeds wieder auf der Straße. Der Verkehr ist heftig und Regeln gibt es nicht. Ein Polizist kassiert Parkgebühren und hält auch mal für die Fußgänger den Verkehr an.

Die Fahrt geht weiter zu dem Wasserfall Air Terjun GitgitBali 2005 Rundreise Tag 3 Wasserfall und es regnet wieder sehr heftig. Ein Teil der Gruppe bleibt im Bus weil sie auf so ein Wetter nicht vorbereitet sind. Wir ziehen die Regenjacken über und laufen los. Auch hier sind die Verkaufsstände auf den gesamten Weg verteilt. Einige der Verkäuferinnen sind sehr aufdringlich und versuchen die Touristen in ihren Laden zu ziehen. Der Weg ist sehr rutschig und jeder passt auf das er nicht hinfällt. Am Wasserfall gibt es überdachte Unterstände und so können wir wenigsten hier die Kameras herausholen. Der feine Nebel des Wasserfalles setzt sich aber schnell auf den Linsen ab und sorgt für störende Reflexionen. Durch den vielen Regen der letzten Tage ist der Wasserfall schon imposant. Den Rückweg beginnt jeder für sich und es dauert lange bis die Gruppe wieder zusammen ist. Kaum sind wir am Bus hört der Regen wieder auf.Bali 2005 Rundreise Tag 3 Affenwald Auf dem Weg zum Bratansee machen wir bei einer Affenhorte halt. Eine Balinesin verkauft Futter und schon sind die Affen  zur Stelle. Bananen und Erdnüsse werden in Massen verfüttert und viele Autos halten hier an. Einer der Affen versucht aus einer leeren Coladose noch einige Tropfen heraus zuschütteln. Hier sind die Tiere noch nicht so frech und wir müssen nicht auf Brillen und Mützen aufpassen. Das Futter ist schnell alle und die Affen verschwinden in den Bäumen.Bali 2005 Rundreise Tag 3 Ulun Danu

Nach kurzer Fahrt erreichen wir den Bratansee. Der Pura Ulun Danu Bratan liegt malerisch auf einer Landzunge bzw. auf einer kleinen Insel im See. In der schönen Parkanlage sind auch Trompetenblumen und Weihnachtssterne gepflanzt. Diese, bei uns als Topfpflanzen bekannten Blumen sind aber hier große Sträucher und Bäume. Wer auf Schlangen und Echsen steht kann sich hier mit diversen Tieren fotografieren lassen. Die Japaner sind dabei in ihren Element und stehen in der Schlange für ein Foto mit Dieser. Wie an jeder Sehenswürdigkeit gibt es natürlich auch hier Buden und Stände. Dem großen Stand mit Orchideen und anderen Pflanzen statten wir einen Besuch ab. Leider hat der Händler keine Jungpflanzen im Sortiment.Bali 2005 Rundreise Tag 3 Reisterassen

Es ist schon nach 14:00 Uhr und nun wollen wir zu einem Restaurant mit Blick auf schöne Reisterrassen. Die Fahrt ist kurz und alle haben Hunger. Das Restaurant liegt sehr schön an einem Hang und am Horizont kann man schon den Ozean sehen. Den Ausblick von der anderen Straßenseite kennen wir, denn hier haben wir vorgestern schon mit Wayan angehalten. Etwas über eine Stunde halten wir uns hier auf und dann fahren wir Richtung Tanah LotBali 2005 Rundreise Tag 3 Tanah Lot.

Es ist immer noch stark bewölkt und sicher werden wir auch heute keinen Sonnenuntergang sehen. Vor 2 Tagen war auch noch Flut und es ist niemand auf die andere Seite gekommen. Heute ist Ebbe und die Leute stehen an der Süßwasserquelle an. Von unten hat man nicht die richtige Perspektive für den Horizont. Deshalb nehmen wir die Treppe links hinauf auf die Klippen. Hier oben ist ein Getränkestand neben dem Anderen und viele Tische und Bänke warten auf die Besuchermassen. Von allen Seiten wird man angesprochen und hat erst seine Ruhe wenn man sitzt und Getränke bestellt hat. Es haben sich nicht viele Touristen hier hoch verlaufen und ich kann mir nicht vorstellen das es bei schönen Wetter mehr sind. Durch die Verkaufsstände an den Parkplätzen gehen wir zurück zum Bus. Diesmal gehen wir nicht mit leeren Händen.

Das letzte Stück zu den Strandhotels ist nicht mehr lang. Sehr schnell sind diese 3 Tage vergangen und wir haben viele Sehenswürdigkeiten von Bali gesehen. Wir hatten nicht das beste Wetter, aber auch auf Bali hat der Wettergott keinen Kalender. Im April muss man eben mit dem ein oder anderen Schauer rechnen und im Hotel erfahren wir das hier im Süden das Wetter wesentlich besser war.

ein Ausflug zum Hallerpark

Heute wollen wir einen Fußmarsch zum Hallerpark machen. Gestern sind wir 2 mal am Eingang des Parks vorbeigefahren und haben die Entfernung auf etwa 8 km geschätzt. In einem Steinbruch der größten Zementfabrik Afrikas hat der Schweizer Rene Haller ein Naturparadies entstehen lassen und in jedem Reiseführer wird dieser Park als lohnendes Ausflugsziel genannt. Kenia: Hallerpark Wegweiser am Strassenrand

Wir verlassen das Hotel und machen uns auf den Weg. Verlaufen können wir uns eigentlich nicht denn wir müssen der Straße Richtung Mombasa folgen und nur den Eingang nicht verpassen. Kaum sind wir auf den Fußweg schon haben wir diverse Angebote. "Papa, Mama Taxi?" Keiner kann verstehen warum wir freiwillig zu Fuß unterwegs sind und nicht in einem Auto mit Klimaanlage sitzen. Wir nutzen den Schatten großer Bäume um nicht unnötig in der Sonne zu laufen. Die erste Zeit sind immer noch Hotels in der Nähe und Bettler nicht weit aber langsam werden die Gebäude und Bäume weniger. Der Weg streckt sich gewaltig in die Länge und nur dieses Schild zeigt uns das wir noch nicht vorbei gelaufen sind. 2 Stunden in der Sonne und es ist Mittagszeit.

2 Kenianer überholen uns und haben mitbekommen das wir deutsch sprechen. Schon sind wir im Gespräch und der Weg bis zum Hallerpark soll nicht mehr so lang sein. Einer der beiden bringt uns zum Eingang und wir verabreden uns für den nächsten Tag. Wir haben knapp 3 Stunden gebraucht und damit waren es sicher mehr als 8 Km.

  Kenia: Hallerpark GiraffenDer Eingang des Parks ist auch gleichzeitig der ersehnte Getränkestützpunkt. Gut gekühlt aus dem Eisschrank bezahlt man für eine Flasche fast jeden Preis. Aber nicht die Getränkepreise sondern den Eintritt von 600,- KSh pro Person halte ich für übertrieben.

Da fliegen wir nach Afrika und gehen in den ZOO. Die sehr schöne Anlage kann eine Safari sicher nicht ersetzen aber sie hat zum Beispiel Fischteiche, eine Krokodilzucht, eine Schlangenfarm und große Tiergehege. Die Führungen werden in vielen Sprachen durchgeführt und wir schließen uns einer großen deutschen Gruppe an. Gut 2 Stunden dauert der Rundgang und wir schlendern langsam wieder Richtung Ausgang.

  Für Kenia: auf dem Rückweg - Blick nach Mombasaden Rückweg wählen wir eine andere Strecke. Der Strand ist unser Ziel und dann immer am Wasser entlang. Quer durch die Vororte Mombasas laufen wir in Richtung Ozean. Rohbauten von Häusern sind wieder zugewachsen, Dickicht und Gestrüpp wechseln sich ab mit schön bepflanzten Gärten und schmucken Villen. Ab und zu kommt ein PKW den staubigen Weg entlang aber der Wind steht günstig und uns bleibt ein Staubbad erspart. Endlich finden wir einen Durchgang zum Strand und sehen die weit sichtbaren weisen Häuser von Mombasa. Etwas erleichtert sind wir schon aber jetzt sehen wir erst welchen Weg wir noch vor uns haben. Einige Grundstücke sind gut gepflegt aber wir sehen auch ehemalige Hotels deren Gelände sich die Natur zurück geholt hat. "Strandschwalben" sammeln sich, die Einheimischen verbrennen ihren Müll am Strand und nach einiger Zeit kommen uns die ersten Urlauber entgegen. Vor allem gemischte Paare gehen in die Richtung von der wir wissen das dort außer Ruinen vorläufig kein bewohnbares Grundstück kommt.

Wir haben heute ein Stück Kenia gesehen was schon sehr viele Touristen besucht haben, aber nur weinige Meter entfernt ist das andere Stück wo viele Urlauber lieber wegsehen. Unsere Reiseleiterin wusste von einigen Überfällen auf Urlauber zu berichten und hat uns vor solchen Touren gewarnt aber ich denke wie es in den Wald hinein schalt, so schalt es auch heraus.

In unserem Hotelzimmer liegt ein Brief. Gabi hat uns die Flugtickets geschickt und so steht unserer Safari ab 08.03.03 nichts mehr im Weg.