Für den 04.04.06 haben wir einen Ausflug in den Vergnügungspark Xel-Ha geplant. Wir haben uns für die Variante Park Xel-Ha-all inclusive entschieden. Für den Eintritt sind dann 59 USD fällig und man hat alle Getränke, das Mittagessen und die Schnorchelausrüstung mit dabei. Für die An- und Abreise ist dann jeder selbst verantwortlich, was aber in Mexiko kein Problem ist. Der Park hat von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet und man hat uns geraden vor den Touristenbussen dort zu sein. Wir waren noch vor dem Einlasspersonal am Eingang und durften einige Minuten warten. Natürlich standen wir in der falschen Reihe weil wir die Eintrittskarten schon bei unserem Reiseleiter im Hotel bezahlt hatten.
Am Eingang gibt es auch diverses Informationsmaterial und eine Übersichtskarte der gesamten Anlage. Am Vormittag wollen wir die angenehmen Temperaturen nutzen und laufen die gesamte Anlage ab. Der erste Anlaufpunkt ist das Delfinbecken. Die Pfleger sind gerade bei der Begrüßung der Tiere und wie es aussieht werden die Tiere auch teilweise gesundheitlich untersucht. Es ist schon interessant wie die Delfine auf die Kommandos der Pfleger reagieren. Gleich neben der Delfinanlage befindet sich die Bar del Puente. Offiziell öffnet sie erst um 10:00 Uhr aber auch einige Minuten vorher ist hier schon voller Betrieb. Von hier hat man auch einen schönen Überblick über den südlichen Teil der Lagune. Die ersten Schnorchler sind schon im Wasser unterwegs, aber auch von Land aus kann man an vielen Stellen die tropischen Fische sehen. Wir gehen weiter zur 80m langen Schwimmbrücke ohne die ein Rundgang nicht möglich wär. An der Station der Helmtaucher ist noch große Ruhe. Dieser Tauchgang, von einer halben Stunde Länge, kostet für alle 45,- USD extra. Durch den Wellengang kann man von oben die großen Fische nur schemenhaft sehen. Auf der anderen Seite der Brücke beginnt der Teil für Naturliebhaber. Außer dem Betonweg ist hier alles noch so geblieben wie es die Natur vorgesehen hat. In diesen Teil des Parks verirren sich nicht so viele Touristen. Nur in der Ferne hört man den Lärm der Badegäste. Hier werden Nasenbären angefüttert und viele Vögel sitzen in den Bäumen. Zahlreiche Seen und Tümpel haben ihren eigenen Reiz und von einem Laufsteg hoch über den Baumkronen kann man sich auch ein Bild von oben machen. Der Steg ist nicht im Lageplan enthalten und von unten sieht man ihn auch nicht. Allerdings ist die Konstruktion etwas schwankend aufgebaut, so das man den Eindruck hat man befinde sich auf einen Baum. Am Beginn des Steges ist eine kleine Aussichtsplattform die sich für eine Pause sehr gut eignet. Hier oben hat man Ruhe und nur wenige Touristen nehmen den Weg in die Höhe ernst.
Nach einigen Minuten Fußmarsch wird es wieder lauter, weil wir am Anfang des Flusses angekommen sind, hier die großen Reifen ausgegeben werden und auch viele Schnorchler die Strömung nutzen. An der Reifenausgabe sollte man Zeit mitbringen oder sich rechtzeitig einen Ring sichern. Wartezeiten von über einer Stunde sind die Regel weil viele die Reifen nicht abgeben und diese im aufgeblasenen Zustand durch den halben Park gefahren werden.
Auf einem schattigen Weg läuft man parallel zum Fluss oder nimmt den River Shuttle. Immer wieder hat man die Möglichkeit in das Wasser zu steigen oder am Fluss eine Pause zu machen. Über eine Brücke kommt man dann rechtzeitig zur Mittagszeit wieder im Bereich der großen Restaurants an. Wir entscheiden uns für das Buffet im Restaurant Caribeno. Wer kein all inclusive hat muß 25 USD für das Buffet zahlen und für das gebotene Essen ist es nicht einmal zu viel. Die Getränke werden serviert und das benutzte Geschirr ist schneller abgeräumt als in manchen Hotel. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und auch das Obst- und Kuchenbuffet fehlt nicht.
Nach der Stärkung möchte ich mir nun die Unterwasserwelt näher ansehen. Für die Schnorchelausrüstung ist auch Kaution fällig und man sollte erst die sieben Sachen zusammenstellen und dann das Schließfach füllen. Auf die Schwimmweste sollte man auch nicht verzichten und wenn es nur als Sonnenschutz ist. Durch die vielen Fische und die große Auswahl an guten Schnorchelmöglichkeiten vergeht die Zeit sehr schnell. Die Unterwasserbilder habe ich mit einer Einwegkamera aufgenommen. Die Negative habe ich gescannt und die Ausschnitte vergrößert. Wer seine private Schnorchelausrüstung mit in Mexiko hat sollte auch hier nicht darauf verzichten. Die Einwegschnorchel sind als Andenken brauchbar aber zur Verwendung für längere Zeit am Tag viel zu hart. Auch mit den Flossen war ich nicht sehr zufrieden. Überall in der Anlage gibt es Schließfächer und überflüssiges Gepäck kann dort verstaut werden. Auf unserem Rundgang habe ich mir einige Stellen zum Schnorcheln ausgesucht aber die größten Fische habe ich an der Insel in der Parrot Fish Lagoon gesehen.
Dusch- und Umkleidemöglichkeiten gibt es sehr viele und auch die Taxis warten am Ausgang auf ihre Kunden. Dort findet man auch einige Souveniershops mit einem sehr guten Angebot. Es war ein sehr schöner Tagesausflug den man unbedingt einmal unternehmen sollte.
Wir müssen wieder sehr zeitig aufstehen. Um 6:00 Uhr landet ein Flugzeug aus Frankfurt und wir treffen uns in einem Hotel mit den restlichen Teilnehmern der Rundreise. Die Abfertigung am Flughafen ist nicht schneller als bei uns und wir warten sehr lange auf die Anderen.
Mit einem modernen Bus und einem Reiseleiter, den wir auch verstehen, geht es Richtung Habarana. Es ist ruhig im Bus und die Neuankömmlinge sind von der Reise geschafft. Wir sind froh das uns dieser Reiseablauf erspart geblieben ist. Gegen 13:00 Uhr erreichen wir das Hotel "Habarana Village" und werden in Bungalows untergebracht. Nach dem Essen ist für viele erst mal Mittagsschlaf angesagt. Laut Reiseplan passiert heute nichts mehr und wir suchen uns etwas Abwechslung. Am Hotel bietet ein Unternehmen Safaris zu Wildelefanten an. Wir finden noch 2 Teilnehmer und für reduzierte 30 Dollar geht es gegen 16:00 Uhr los.
Unser Fahrer spricht weder Englisch noch Deutsch und wir können kein Wort Singhalesisch. Es geht einige Kilometer auf sehr guten Straßen voran bis wir die Kontrollen zum Tamilengebiet passieren. Die Absperrungen bestehen aus Fässern, welche schön bepflanzt sind. Im Slalom umkurven wir die Hindernisse, fahren an bewaffneten Soldaten vorbei und kommen ohne Kontrolle durch. Sicher ist unser Führer hier bekannt und erspart uns die Gepäckkontrolle. Die Busse mit den Pendlern werden dagegen auf den Kopf gestellt.
Wir verlassen die Straße und fahren auf unwegsamen Gelände weiter. Die ersten Seeadler sind zu sehen und wir halten an einem Stausee an. Durch den Bau dieses Stausees wurde ein großes Stück Urwald überflutet und einige Reste der Baumriesen ragen noch aus dem Wasser. Viele Wasservögel haben den See in Besitz genommen. Wir fahren weiter und sehen die ersten Affen in den Bäumen. Unser Führer sichtet den ersten Elefanten, welcher aber im Gestrüpp verschwindet. Auch in dieser verlassenen Gegend stehen einzelne Hütten im Wald. Die Grundstücke sind mit hohen Zäunen gesichert.
Auf einer Waldlichtungsehen wir einen Pfau bei seiner Balz. Die Hennen kommen nur kurz aus dem Unterholz heraus.
Auf einer großen Lichtung steht dann endlich die gesuchte Elefantenherde. Mit gebührendem Sicherheitsabstand bleiben wir stehen, können filmen und fotografieren. Unser Fahrer bereitet Ananas vor und erwärmt die Früchte auf dem Kühlergrill - einfach lecker. Der Tag geht zur Neige und wir müssen zurück ins Hotel.
Die Getränkepreise sind auch hier noch sehr günstig. Ein Bier kostet 180,-Rs, Wasser 70,-Rs und Fruchtsäfte zwischen 100,-Rs und 120,-Rs.
Die nächsten Tage werden straff organisiert. Das geplante Programm wird gestrafft damit noch Zeit für Extrawünsche ist. Solche Änderungen nutzen manchmal Einige für Reklamationen aus und deshalb gibt es heiße Diskussionen.