Wasservögel

Der Vogelpark von Singapur

31.03.2011

Rio Frio - Thermalquelle - Arenal

Wir haben heute einen langen Tag vor uns. 06:30 Uhr klingelt der Wecker im Handy, 07:00 Uhr gibt es Frühstück und die Abfahrt ist für 08:00 Uhr geplant. Am Vormittag wollen wir eine Bootstour auf den Rio Frio machen. Wir werden mit dem Bus bis Los Chiles etwa 2 Stunden unterwegs sein.Leguan in Muelle

Wir fahren vom Hotel El Tucano nach Norden und biegen in Muelle nach Los Chiles ab. Nach 1,5 km machen wir an einer Brücke eine kleine Pause. Hier werden Leguane mit Futter angelockt und eine größere Anzahl kann man direkt an der Brücke und auf den umliegenden Bäumen beobachten. Auf der Brücke sollte man den Verkehr nicht übersehen. Es sind schon Touristen aus Angst in die Tiefe gesprungen. Es gibt außerdem genügend Standorte, von denen man die Leguane filmen und fotografieren kann. eine Ananasplantage

Schon nach wenigen Kilometern sind wir an einer Ananasplantage angekommen. Die süßen Früchte sind ein wichtiges Exportgut Costa Ricas. Ein Teil der Felder sind schon abgeerntet. Wir können aber auch noch Ananasfrüchte an der Pflanze bewundern. Viele aus unserer Gruppe haben solche Plantagen schon in anderen Ländern gesehen und Peter hält sich mit seinen Ausführungen kurz. Die Gegend wird landwirtschaftlich sehr intensiv genutzt. Zuckerrohr, Ananas und Orangen sind die Hauptanbauprodukte. Auf dem Bild sieht man einen großen LKW, welcher mit Orangen beladen ist. Die Plantagen gehören meistens der Tico Fruit, einem der großen Arbeitgeber der Region.eine Zuckerrohrfabrik

Nur 5 Minuten später machen wir kurz an einer Zuckerrohrfabrik halt. Auf großen Förderbändern wird das Zuckerrohr entladen. In nur wenigen Minuten ist die Ladung eines Sattelzuges in der Maschine verschwunden. Traktoren ziehen mehrere Anhänger zum Entladen. Solche Konstruktionen habe ich bisher noch nie gesehen. Der Schornstein der Fabrik ist nicht sehr hoch und doch schon aus der Ferne zu sehen. Die schwarze Rauchsäule steigt fast senkrecht in den Himmel.

Wir haben aber noch vieles vor und müssen weiter fahren. Nach gut einer Stunde haben wir Los Chiles an der Grenze zu Nicaragua erreicht. Von hier aus wollen wir eine BootBoot auf dem Rio Friostour auf den Rio Frio unternehmen. Die andere Gruppe sucht sich ein schmales Boot aus, welches einen großen Nachteil hat. Man muss die ganze Zeit auf seinem Platz bleiben und kann nicht zum Fotografieren die Position wechseln. Unser Boot ist wesentlich breiter, hat genügend Platz zum Sitzen und eine Plattform im vorderen Bereich. Unser Bootsführer kann uns in den nächsten 3 Stunden beweisen, wie gut seine Augen sind und wie er das Boot beherrscht. Peter wird den Guide tatkräftig unterstützen und uns viel über Flora und Fauna erzählen. Unser Boot fährt in Richtung der Grenze zu Nicaragua. Das Gebiet Cano Negro ist eines der wichtigsten Feuchtgebiete Costa Ricas. Seine Größe beträgt etwa 100 km². Costa Rica 2008 Rundreise Cano Negro KapuzieneraffenIn diesem Gebiet gibt es Pflanzen und Tiere, welche nur hier vorkommen. Cano Negro ist vor allem für seinen Vogelreichtum bekannt. Es dient als Zwischenstation für viele Zugvögel, sodass man bisher schon über 300 Vogelarten gesichtet hat. Auch einige Säugetiere leben in dem Naturschutzgebiet. Aber man muss schon etwas mehr Glück haben, um Pumas, Jaguare oder sogar ein Tapir zu sehen. Affen haben wir sehr zahlreich in den Bäumen gesichtet. NCosta Rica 2008 Rundreise Cano Negro Kaimaneben den Kapuzineraffen konnten wir auch Brüllaffen und Klammeraffen beobachten. Ständige Begleiter sind die zahlreichen Kaimane an den Ufern. Wir fahren über die Grenze ein Stück in das Nachbarland hinein. Hätte unser Reiseleiter nichts gesagt, wäre es keinem aufgefallen. Wir haben sehr viel von der Flora und Fauna gesehen - die großen Säugetiere aber nicht. Betrachtet man den Touristenverkehr auf dem Fluss, ist es auch kein Wunder. Nachdem wir gewendet haben, gibt unser Bootsführer etwas mehr Gas. Trotzdem findet er immer noch Tiere am Flussufer und wir nehmen uns die Zeit für kleine Fotopausen. Viele Aufnahmen am Ufer sind ohne Blitzlicht nicht möglich. Dafür ist es im Unterholz einfach zu dunkel. Die Flussfahrt war sehr schön und das Essen wartet schon.

Peter hat schon heute früh das Essen bestellt. Neben Reis und schwarzen Bohnen gab es Huhn oder Rind zur Auswahl. Mit einiger Verspätung treffen wir 13:30 Uhr am Restaurant ein. Die Bohnen schmecken hier besser als im restlichen Land. Die Wirtin hat uns sogar einige Details der Zubereitung verraten. Endlich gibt es einmal ein landestypisches EsseCosta Rica 2008 Rundreise Arenal Heiße Quellenn.

Wir verlassen die Region im Norden und fahren wieder in Richtung Arenal. In San Carlos machen wir eine Pause und ich nutze die Möglichkeit an einem Geldautomaten die ersten Colones zu ziehen. Auf der Abrechnung steht später ein Kurs von 1:768,9279. Der starke Euro macht sich hier bemerkbar. Unser nächstes Ziel sind die Baldi Thermalquellen am Fuße des Arenal. Handtücher sind im Preis enthalten und ein Schließfach ebenfalls. Für 2 Stunden wollen wir uns hier erholen und die verschiedenen Badetemperaturen testen. Das ktropischer Garten bei den Baldi Thermalquellenälteste Becken hat 38°C und es ist eine Steigerung bis 67°C möglich. Das Becken mit einer Wassertemperatur von 45°C ist das Wärmste, welches wir ertragen haben. Die wärmeren Becken sind auch fast alle ungenutzt. Die Thermalbecken sind in einen schönen tropischen Garten eingebettet. Am höchsten Becken befinden sich 2 Wasserrutschen und ein großer Gartenbereich mit schönen Wegen zum Spazieren gehen. Den Vulkan Arenal hat man immer im Blickfeld. Der Zeitpunkt für den Besuch der Quellen ist sehr gut gewählt. Es ist nicht mehr so voll und laut. Die Kameras und Handtücher haben wir immer im Blickfeld oder jemand aus unserer Reisegruppe bewacht unsere Sachen. Überall stehen Liegen und man kann sich nach dem Baden ausruhen. Weil es schon langsam dunkel wird, muss man aufpassen, dass man dabei nicht einschläft. Die Bars und Lokale haben wir nicht genutzt. Vor allem die Trinks an der Bar sind sehr preisintensiv. Peter hatte uns im Vorfeld schon darauf aufmerksam gemacht. Auch hier vergeht die Zeit sehr schnell und für 18:30 Uhr ist die Abfahrt eingeplant.

Jetzt wollen wir uns den aktiven Vulkan von der Nordwestseite ansehen. Wir verlassen die gut ausgebaute Straße und biegen in einen Schotterweg ab. Unser Bus hat immer noch eine defekte Batterie und die Lichtmaschine schafft die Beleuchtung, Klimaanlage und andere Verbraucher nicht vollständig mit Strom zu versorgen. Also wird die Klimaanlage abgestellt. Die Temperatur im Bus steigt natürlich schnell an und die Scheiben beschlagen. Der Arenal zählt zu einem der aktivsten Vulkane der Erde. Mit etwas Glück ist die Sicht auf den Vulkankegel weiterhin frei und er ist gerade aktiv. Im Dunkeln kann man die Lava oder herabstürzende Gesteinsbrocken dann sehr gut sehen. Kurz vor dem Ziel hat sich ein Unfall ereignet. Ein PKW hat im Dunkeln eine Straßeneinengung übersehen und liegt auf dem Dach. Die Abschleppfahrzeuge haben alle Mühe das Auto wieder auf die Straße zu bekommen. Dabei blockieren sie die Brücke über die wir wollen. Die restlichen Meter gehen wir zu Fuß. Immer wieder sehen wir glühende Steine den Hang herunter fallen. Die Spitze des 1650 m hohen Berges ist dabei leider in Wolken verhüllt. Trotzdem sehen wir ein kleines Feuerwerk des Arenal. Wir haben sehr viel Glück mit dem Wetter, denn einige aus unserer Reisegruppe waren schon öfter hier und haben heute das erste mal eine aktive Phase des Arenal, bei relativ guter Sicht, gesehen.

Zum Abendessen gehen wir heute in ein Steakhaus. Das Essen ist ein Traum und mit 62 USD für 2 Personen sogar preiswert. Gegen 22:30 Uhr sind wir wieder im Hotel angekommen.

Eine Tagestour nach Xel-Ha

Tagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-HaFür den 04.04.06 haben wir einen Ausflug in den Vergnügungspark Xel-Ha geplant. Wir haben uns für die Variante Park Xel-Ha-all inclusive entschieden. Für den Eintritt sind dann 59 USD fällig und man hat alle GetränkTagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-Hae, das Mittagessen und die Schnorchelausrüstung mit dabei. Für die An- und Abreise ist dann jeder selbst verantwortlich, was aber in Mexiko kein Problem ist. Der Park hat von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet und man hat uns geraden vor den Touristenbussen dort zu sein. Wir waren noch vor dem Einlasspersonal am Eingang und durften einige Minuten warten. Natürlich standen wir in der falschen Reihe weil wir die Eintrittskarten schon bei unserem Reiseleiter im Hotel bezahlt hatten.

Am Eingang gibt es auch diverses Informationsmaterial und eine Übersichtskarte der gesamten Anlage. Am Vormittag wollen wir die angenehmen Temperaturen nutzen und laufen die gesamte Anlage ab. Der erste Anlaufpunkt ist das DelfinbeckenTagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-Ha. Die Pfleger sind gerade bei der Begrüßung der Tiere und wie es aussieht werden die Tiere auch teilweise gesundheitlich untersucht. Es ist schon interessant wie die Delfine auf die Kommandos der Pfleger reagieren. Gleich neben der Delfinanlage befindet sich die Bar del Puente. Offiziell öffnet sie erst um 10:00 Uhr aber auch einige Minuten vorher ist hier schon voller Betrieb. Von hier hat man auch einen schönen Überblick über den südlichen Teil der Lagune. Die ersten Schnorchler sind schon im Wasser unterwegs, aber auch von Land aus kann man an vielen Stellen die tropischen Fische sehen. Wir gehen weiter zur 80m langen Schwimmbrücke ohne die ein Rundgang nicht möglich wär. An der Station der Helmtaucher ist noch große Ruhe. Dieser Tauchgang, von einer halben Stunde Länge, kostet für alle 45,- USD extra. Durch den Wellengang kann man von oben die großen Fische nur schemenhaft sehen. Auf der anderen Seite der Brücke beginnt der Teil für Naturliebhaber. Außer dem Betonweg ist hier alles noch so geblieben wie es die Natur vorgesehen hatTagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-HaTagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-Ha. In diesen Teil des Parks verirren sich nicht so viele Touristen. Nur in der Ferne hört man den Lärm der Badegäste. Hier werden Nasenbären angefüttert und viele Vögel sitzen in den Bäumen. Zahlreiche Seen und Tümpel haben ihren eigenen Reiz und von einem Laufsteg hoch über den Baumkronen kann man sich auch ein Bild von oben machen. Der Steg ist nicht im Lageplan enthalten und von unten sieht man ihn auch nicht. Allerdings ist die Konstruktion etwas schwankend aufgebaut, so das man den Eindruck hat man befinde sich auf einen Baum. Am Beginn des Steges ist eine kleine Aussichtsplattform die sich für eine Pause sehr gut eignet. Hier oben hat man Ruhe und nur wenige Touristen nehmen den Weg in die Höhe ernst.

Nach einigen Minuten Fußmarsch wird es wieder lauter, weil wir am Anfang des Flusses angekommen sind, hier die großen Reifen ausgegeben werden und auch viele Schnorchler die Strömung nutzen. An der Reifenausgabe sollte man Zeit mitbringen oder sich rechtzeitig einen Ring sichern. Wartezeiten von über einer Stunde sind die Regel weil viele die Reifen nicht abgeben und diese im aufgeblasenen Zustand durch den halben Park gefahren werdenTagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-Ha.

Auf einem schattigen Weg läuft man parallel zum Fluss oder nimmt den River Shuttle. Immer wieder hat man die Möglichkeit in das Wasser zu steigen oder am Fluss eine Pause zu machen. Über eine Brücke kommt man dann rechtzeitig zur Mittagszeit wieder im Bereich der großen Restaurants an. Wir entscheiden uns für das Buffet im Restaurant Caribeno. Wer kein all inclusive hat muß 25 USD für das Buffet zahlen und für das gebotene Essen ist es nicht einmal zu viel. Die Getränke werden serviert und das benutzte Geschirr ist schneller abgeräumt als in manchen Hotel. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und auch das Obst- und Kuchenbuffet fehlt nicht.

Nach der Stärkung möchte ich mir nun die Unterwasserwelt näher ansehenTagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-Ha. Für die Schnorchelausrüstung ist auch Kaution fällig und man sollte erst die sieben Sachen zusammenstellen und dann das Schließfach füllen. Auf die Schwimmweste sollte man auch nicht verzichten und wenn es nur als Sonnenschutz ist. Durch die vielen Fische und die große Auswahl an guten Schnorchelmöglichkeiten vergeht die Zeit sehr schnellTagesausflug: Mexiko 2006 Freizeitpark Xel-Ha. Die Unterwasserbilder habe ich mit einer Einwegkamera aufgenommen. Die Negative habe ich gescannt und die Ausschnitte vergrößert. Wer seine private Schnorchelausrüstung mit in Mexiko hat sollte auch hier nicht darauf verzichten. Die Einwegschnorchel sind als Andenken brauchbar aber zur Verwendung für längere Zeit am Tag viel zu hart. Auch mit den Flossen war ich nicht sehr zufrieden. Überall in der Anlage gibt es Schließfächer und überflüssiges Gepäck kann dort verstaut werden. Auf unserem Rundgang habe ich mir einige Stellen zum Schnorcheln ausgesucht aber die größten Fische habe ich an der Insel in der Parrot Fish Lagoon gesehen.

Dusch- und Umkleidemöglichkeiten gibt es sehr viele und auch die Taxis warten am Ausgang auf ihre Kunden. Dort findet man auch einige Souveniershops mit einem sehr guten Angebot. Es war ein sehr schöner Tagesausflug den man unbedingt einmal unternehmen sollte.

Rundreise 6. Tag

Heute haben wir den 25.03.2006 und nach dem Ablauf zu urteilen wird es ein sehr erholsamer Tag werden. Rundreise: Mexiko 2006 MeridaRundreise: Mexiko 2006 MeridaNach dem Frühstück beginnen wir unseren Stadtrundgang durch Merida. Wer in den engen Strassen der Hauptstadt Yukatans unterwegs ist wird die Größe der Stadt nicht erraten. Mit 850.000 Einwohnern ist Merida keine Kleinstadt mehr. Einige Strassen und Gebäude haben wir uns schon gestern Abend bei schöner Beleuchtung angesehen. Einiges davon werden wir heute auch von innen besichtigen können. Merida ist eine sehr schöne Stadt mit dem gewissen Etwas. Wir erfahren viel über die Geschichte der Stadt und werden über die aktuelle Politik aufgeklärt. Das Gebäude des Gouverneurs steht allen Besuchern offen und auch unsere Gruppe besichtigt die öffentlich zugänglichen Räume mit den herrlichen Gemälden des Malers Fernando Castro PachecoRundreise: Mexiko 2006 Merida. Der Hausherr beendet gerade eine Diskussion mit einer Delegation Jugendlicher aus der Stadt.

Kurz nach Neun machen wir uns auf den Weg zur Markthalle der Stadt. Hier werden wir keinen geführten Rundgang unternehmen sondern jeder kann nach seinen Wünschen das Angebot durchsuchen und Rundreise: Mexiko 2006 Merida Markthalleeinkaufen oder auch nur eine Runde drehen. Das Angebot an Waren ist unüberschaubar und trotzdem ist ein System der Anordnung der Stände erkennbar. Nur leider gibt es hier keine Hängermatten. Merida ist aber so etwas wie die Hauptstadt der Hängematten und ohne möchte ich nicht nach Deutschland zurück fliegen. Carlos kennt natürlich einen Laden seines Vertrauens und dem Besitzer ist wieder etwas Umsatz sicher. Hier gibt es eine reichhaltige Auswahl, aber für unsere Wünsche muß er schon einige Stapel mit Hängematten umschichten.

Nach dem Einkausbummel wollen wir die Catedral San Ildefonso besichtigen. Das Interesse ist in unserer Reisegruppe aber nicht sehr groß und die wenigsten werfen einen Blick in diese Kirche. Vor der Catedrale wartet auch unser Bus zur Weiterfahrt nach CelestunRundreise: Mexiko 2006 Lagune von Celestun. Leider fehlen noch einige Mitreisende und mit dem Bus geht es auf die Suche nach dem Rest der Reisegruppe. Nachdem wir die Verschollenen an der Markthalle gefunden haben, geht die Reise weiter zur Lagune von Celestun.

Es ist eine etwas längere Busfahrt, aber Carlos versteht es immer wieder mit interessanten Einlagen Wissen zu vermitteln und die Reisegruppe bei Laune zu halten. Er liest kurz die Zeitung und dann beginnt schon die Übersetzung der wichtigsten Meldungen. Einmal geht es um die Politik in Mexiko, das andere mal um Meldungen aus Deutschland oder den USA.

Gegen 12:20 Uhr haben wir die Lagune von Celestun erreicht und laufen zu den Anlegestellen der Boote. Maximal 8 Personen finden jeweils Platz und schon setzen sich die ersten Boote in Bewegung. Unser Fahrer läßt es ruhig angehen und ich habe den Eindruck das er seinen Motor schonen will. Die anderen Boote sind schon weit vorraus als die 80 PS unserer Antriebsmaschine gefordert werden. Jetzt heist es die sieben Sachen fest halten, haben wir doch in kurzer Zeit alle vor uns fahrenden Boote überholt. So viel Tempo hätte ich diesen Nußschalen nicht zugetraut. Bekannt ist das Reserva de la Biosfera Ria Celestun durch seine Flamingos und die vielen anderen Wasservögel. In wenigen Minuten haben wir die Flamingokolonie erreicht und sehen tausende dieser schönen Vögel nur wenige Meter von uns entfernd. In aller Ruhe können wir filmen, fotografieren und die Tiere beobachten. 20 Minuten bleiben wir bei den Flamingos und fahren dann weiter zu einer Reiherkolonie. Durch die Mangrovenwälder geht es weiter zu einer Süßwasserquelle wo wir zu einem Rundgang an Land gehen können. Überall kann man Fische beobachten oder hält nach jagenden Vögeln ausschaRundreise: Mexiko 2006 Mittagessen Speisekarteu. 13:45 Uhr ist unser Ausflug zu Ende und es wird Zeit für das Mittagessen. Im Restaurant Los Pampanos werden die Gerichte vor der Bestellung erklärt. Carlos übersetzt die Speisekarte ins Deutsche und übernimmt auch gleich die Bestellung. 90 Minuten haben wir hier verbracht. Das Essen war wieder sehr lecker und die Tequila haben sehr gut geschmeckt.

Zum Abschluß des heutigen Tages besuchen wir das anthropologische Museum in Merida. Im Gebäude ist die Benutzung von Blitzlicht untersagt und durch die vielen Überwachungskameras sind die Verursacher der Lichter schnell gefunden. Das Personal hat alle Hände voll zu tun um dem Gewitter ein Ende zu bereiten. Unser Reiseleiter macht eine kurze Führung durch die Räume und anschließend fahren wir zurück in das Hotel.

Heute Abend gehen wir in das Restaurant Pancho´s. Hier werden die Steaks am Tisch gegrillt und zubereitet. Livemusik ist auch hier wieder mit dabei. Wir wollen aber den Abend nicht hier verbringen sondern in der Innenstadt. Das Zentrum ist für den Autoverkehr gesperrt und überall wird Musik gespielt und gefeiert. Die Gaststätten haben die Strassen in Besitz genommen und teilweise wurden sogar Bühnen aufgebaut. Man merkt nicht wie die Zeit vergeht und es wird wieder einmal sehr spät.

die ersten Tage in Kenia

Wer im Ozean baden will muss sich die Zeiten von Ebbe und Flut merken. Das Wasser zieht sich einige hundert Meter weit zurück und es bleiben nur kleine Wasserlachen übrig. Der ganze Tagesablauf ist auf die Gezeiten abgestimmt. Die Boote der Fischer und der Tauchstationen werden immer vor einsetzen der Ebbe in sicheres Wasser gebracht.Kenia 2003 am Strand - Ebbe 

Die Boote sind dann nur zu Fuß zu erreichen. Das Bild habe ich bei Ebbe aufgenommen. Es sind noch größere Wasserflächen zu sehen welche aber langsam abfließen. Die ersten Reiher und andere Vögel fliegen ein und suchen das seichte Wasser nach Fischen und anderen Getier ab.

  Kenia 2003 am StrandWer einen Erkundungsmarsch durch diese Zone machen will sollte sich die Tierwelt von einem Einheimischen zeigen lassen. Alle Strandverkäufer sprechen gut englisch und teilweise auch deutsch. Die Begleitung durch die Flachwasserzone nutzen Einige um die Urlauber auf ihre Angebote aufmerksam zu machen. Einer dieser Verkäufer ist Lili White. Kenia 2003 am Strand Er zeigt uns einige Wasserlöcher mit schönen Korallenfischen. Es ist windstill und ich kann einige schöne Aufnahmen machen. Lili verkauft hier am Nordstrand Fahrten der "Wasini Kisite Island Dolphin Tour" und natürlich Safaris. Als ich erzähle das wir unsere Safari schon gebucht haben ist das Interesse an uns nicht mehr so groß.

Kaum waren wir etwas im Ozean baden hat sich meine Uhr schon in den Ruhestand begeben. Sicher hatte ich die Krone nach der Zeitumstellung nicht wieder in die richtige Stellung gedrückt und es ist Wasser eingedrungen. Auch die Schnelltrocknung hat nicht geholfen und so wollte ich es mit einer neuen Batterie versuchen. Ich erinnerte mich das uns bei der Anreise im Vorbeifahren ein "Supermarkt" gezeigt wurde. das Warenhaus Nakumatt in Kenia Diesen Konsumtempel wollten wir aufsuchen und begaben uns zur Barclays Bank neben dem Hotel, wo sich auf dem Parklatz immer einige der privaten Taxis angeboten haben. Das bestellte Taxi war natürlich etwas unpünktlich und wir wurden von anderen Fahrern angesprochen. Viele der hier fahrenden Autos haben ihre besten Jahre weit hinter sich aber werden immer noch genutzt um damit etwas Geld zu verdienen. Eines der fahrbaren Untersätze hatte keine Seitenscheiben, Armaturen, Scheibenwischer und auch keine volle Batterie. Auf das Anschieben haben wir dann doch verzichtet und inzwischen ist auch das bestellte Taxi eingetroffen. Wir fahren zum "Nakumatt" und der Fahrer will uns auch wieder in das Hotel zurückbringen. Weil er noch kein Geld genommen hat sind wir auch sicher das er wieder kommt. Dieses Vertrauen wäre in Deutschland unmöglich.

Das Kaufhaus übertrifft unsere Erwartungen. Von Lebensmitteln bis zu Möbeln kann man hier alles kaufen. Auch Uhren gibt es hier, aber keine passenden Batterien. Dafür finden wir hier Cashewnüsse pur 400 Gr. für 289,- KSh und andere Leckereien. In dem Internetcafé nebenan kann man Urlaubsgrüße schreiben oder auch nur Surfen. Viele Urlauber nutzen die Gelegenheit und schreiben E-Mails in die Heimat. Den Eingang zum Internetcafé findet man in der Bücherei am Nakumatt. Ein weiterer beliebter Treffpunkt ist die Gaststätte. Hier warten die Urlauber auf ihre Taxis und einsame Herzen auf ihre Bekleider. Die Zeit vergeht wie im Flug und unser Fahrer bringt uns zurück in das Hotel.

Die Minirundreise 1. Tag

Wir müssen wieder sehr zeitig aufstehen. Um 6:00 Uhr landet ein Flugzeug aus Frankfurt und wir treffen uns in einem Hotel mit den restlichen Teilnehmern der Rundreise. Die Abfertigung am Flughafen ist nicht schneller als bei uns und wir warten sehr lange auf die Anderen.

Mit einem modernen Bus und einem Reiseleiter, den wir auch verstehen, geht es Richtung Habarana. Es ist ruhig im Bus und die Neuankömmlinge sind von der Reise geschafft. Wir sind froh das uns dieser Reiseablauf erspart geblieben ist. Gegen 13:00 Uhr erreichen wir das Hotel "Habarana Village" und werden in Bungalows untergebracht. Nach dem Essen ist für viele erst mal Mittagsschlaf angesagt. Laut Reiseplan passiert heute nichts mehr und wir suchen uns etwas Abwechslung. Am Hotel bietet ein Unternehmen Safaris zu Wildelefanten an. Wir finden noch 2 Teilnehmer und für reduzierte 30 Dollar geht es gegen 16:00 Uhr los.

Unser Fahrer spricht weder Englisch noch Deutsch und wir können kein Wort Singhalesisch. Es geht einige Kilometer auf sehr guten Straßen voran bis wir die Kontrollen zum Tamilengebiet passieren. Die Absperrungen bestehen aus Fässern, welche schön bepflanzt sind. Im Slalom umkurven wir die Hindernisse, fahren an bewaffneten Soldaten vorbei und kommen ohne Kontrolle durch. Sicher ist unser Führer hier bekannt und erspart uns die Gepäckkontrolle. Die Busse mit den Pendlern werden dagegen auf den Kopf gestellt.

Wir verlassen die Straße und fahren auf unwegsamen Gelände weiter. Die ersten Seeadler sind zu sehen und wir halten an einem Stausee an. Durch den Bau dieses Stausees wurde ein großes Stück Urwald überflutet und einige Reste der Baumriesen ragen noch aus dem Wasser. Viele Wasservögel haben den See in Besitz genommen. Wir fahren weiter und sehen die ersten Affen in den Bäumen. Unser Führer sichtet den ersten Elefanten, welcher aber im Gestrüpp verschwindet. Auch in dieser verlassenen Gegend stehen einzelne Hütten im Wald. Die Grundstücke sind mit hohen Zäunen gesichert.

Auf einer Waldlichtungsehen wir einen Pfau bei seiner Balz. Die Hennen kommen nur kurz aus dem Unterholz heraus.

Wilde Elefanten

Auf einer großen Lichtung steht dann endlich die gesuchte Elefantenherde. Mit gebührendem Sicherheitsabstand bleiben wir stehen, können filmen und fotografieren. Unser Fahrer bereitet Ananas vor und erwärmt die Früchte auf dem Kühlergrill - einfach lecker. Der Tag geht zur Neige und wir müssen zurück ins Hotel.

Die Getränkepreise sind auch hier noch sehr günstig. Ein Bier kostet 180,-Rs, Wasser 70,-Rs und Fruchtsäfte zwischen 100,-Rs und 120,-Rs.

Die nächsten Tage werden straff organisiert. Das geplante Programm wird gestrafft damit noch Zeit für Extrawünsche ist. Solche Änderungen nutzen manchmal Einige für Reklamationen aus und deshalb gibt es heiße Diskussionen.