Flughafenservice

Vorbereitung und Anreise 2012

Januar 2012

Für dieses Jahr haben wir uns eine Nil-Kreuzfahrt mit anschließendem Badeurlaub in der Nähe von Hurghada vorgenommen. Wir fliegen erstmals direkt von Leipzig/Halle zu unserem Urlaubsland. Wie immer buchen wir sehr früh (August/September) und reservieren auch gleich die Sitzplätze im Flugzeug. Wir fliegen in diesem Jahr mit airberlin und bei denen kostet die Reservierung extra. Der Vorteil ist die Wahl des genauen Sitzplatzes und nicht nur die Berücksichtigung von Wünschen.

Vorbereitung und Anreise 2011

08/2010 - 03/2011

Vorbereitung und Anreise 2010

Juli/August 2009

Vorbereitung und Anreise 2009

Am 21.03.2009 wollen wir wieder nach Singapur und Bali fliegen. Nach unserer letzten Reise 2005 wollen wir 2009 einiges anders organisieren. Die Flüge nach Frankfurt haben wir in Eigenregie gebucht und so gegenüber dem Reiseveranstalter über 50 % gespart.

Vorbereitung und Anreise 2008

In diesem Jahr werden wir uns die Tier- und Pflanzenwelt in Costa Rica ansehen. Wir haben uns für eine 8-tägige Rundreise und im Anschluss für die am Dschungelrand gelegene Bungalowanlage "Punta Leona" entschieden.

Das Hotel befindet sich in einem 300 ha großen privaten Regenwaldgebiet und hat eher den Charakter eines Dorfes. Täglich gibt es mehrmals geführte Wanderungen in den angrenzenden Dschungel und auch die nachtaktiven Tiere können beobachtet werden. Mehr als 330 Vogelarten kommen in diesem Gebiet vor. Auch der Strand kann sich sehen lassen. Der Playa Blanca zählt zu den schönsten Stränden von Costa Rica.

In der Nähe des Hotels befinden sich noch die Nationalparks "Carara" und "Manuel Antonio". Diese wollen wir uns auch ansehen.

Für die Tierbeobachtungen im Dunkeln habe ich mir ein Nachtsichtgerät zugelegt. Mit 2-facher Vergrößerung und zusätzlicher Infrarotlichtquelle kann man damit in völliger Dunkelheit sehr gut sehen.

Nun sind auch die Ticket's angekommen und wie erwartet bringt die Sommerzeit wieder einmal die Flugpläne durcheinander. Unser Flug ab Leipzig startet leider schon eine Stunde früher, das heißt, wir haben in Frankfurt 4 Stunden Zeit. Durch die zusätzliche Verschiebung beträgt der Zeitunterschied nach Costa Rica dann -8 Stunden. Für die Rückreise hat man gleich einen anderen Flug ab Frankfurt ausgewählt.

 

Unser Taxi ist überpünktlich, denn die Fahrerin läuft schon einige Zeit die Straße auf und ab. Wir sind auch schon lange fertig und warten geduldig in der Wohnung. 16:50 Uhr macht sich die gute Frau bemerkbar und wir machen uns mit den neuen Koffern auf die lange Reise. Wie werden die superleichten silbernen Koffer nach den 3 Wochen aussehen??? Die Fahrerin ist sehr gesprächig und macht nicht einmal zum Luftholen eine Pause. Versorgt mit dem neuesten Klatsch und Tratsch kommen wir am Flughafen an. Zuerst wollen wir unsere Koffer los werden und begeben uns zum Lufthansaschalter. Wir werden gleich zum Schalter der Businessklasse gebeten - ein kleiner Vorteil. Die Waage der Koffer zeigt reichlich 5 kg Übergepäck an. Diesmal müssen wir etwas Überzeugungsarbeit leisten, aber die Lufthansa verzichtet auf die Zusatzeinnahmen. Unsere neuen Koffer wiegen über 3 kg weniger als unsere alten Hartschalenkoffer. Was haben wir nur wieder alles eingepackt? In diesem Jahr haben wir sogar alle Möglichkeiten für das Handgepäck ausgenutzt. Obwohl bei Condor nur 6 kg zulässig sind, haben wir mit dem Lufthansazubringer den Vorteil, dass die 8 kg der Lufthansa auch für Condor übernommen werden.

Die Personen- und Handgepäckkontrollen sind diesmal auch am Flughafen Leipzig sehr genau. So übertrieben habe ich es bisher in Leipzig nicht erlebt. Wir haben noch genügend Zeit und zusätzlich verspätet sich der Flug noch um eine halbe Stunde. Der Flug nach Frankfurt ist bis auf den letzten Platz ausgebucht. Nach einem kurzen und ruhigen Flug landen wir in Frankfurt. Unser nächster Flug nach San Jose steht noch nicht einmal an der Anzeigetafel. Wir haben also noch genügend Zeit und gehen langsam in Richtung der Gates B, von welchem die Condor immer abfliegt. An der Fensterfront von MC. Donalds hat man eine gute Aussicht auf die Start- und Landebahnen. Wir beobachten den regen Flugverkehr und langsam wird es ruhiger um uns herum. Die ersten Geschäfte schließen schon und um 22:00 Uhr ist fast alles dicht. Wir nutzen die letze Möglichkeit und bekommen an einer Bar noch ein Bier, obwohl offiziell schon lange geschlossen ist.

Boardingtime ist 23:15 Uhr aber auch hier gibt es Verzögerungen. Nachdem endlich alle Passagiere im Flugzeug waren stellte man fest das ein Platz doppelt vergeben wurde. Das Problem wurde gelöst und wieder hob die Maschine mit 30 Minuten Verspätung ab. Durch den geringen Gegenwind sollen wir aber pünktlich landen. Das Essen und der gesamte Service lies sehr zu wünschen übrig. Wir haben unsere Plätze vor den Tragflächen reservieren können. Weil es dort viel ruhiger ist konnten wir viel schlafen, denn der gesamte Flug erfolgte durch die zusätzliche Zeitverschiebung im Dunkeln.Costa Rica 2008 Warteschleife über San Jose

Die Zwischenlandung in Santo Domingo war sehr kurz. Wir durften das Flugzeug nicht verlassen und konnten so die Zeit zum Ausfüllen der Einreiseformulare nutzen. Nach dem Auftanken und Wechseln der Besatzung flogen wir weiter nach San Jose. Es sind nur wenige Passagiere zugestiegen so das einige Plätze frei bleiben.

Am Flughafen San Jose wird gerade das Radarsystem überprüft und repariert und wir müssen etwa 20 Minuten über Costa Rica in der Warteschleife bleiben. Durch die Wolkenlücken kann man schon das Gebirge und einzelne Vulkane erkennen. Von der Karibikseite her stauen sich die Wolken an der Bergkette. Nach einer harten Landung werden wir auf einer Außenposition geparkt. Costa Rica 2008 Costa Rica von obenMit Bussen werden wir zum Terminal gefahren. Die Abfertigung ging sehr zügig und ohne Aufregung. Die Organisation am Flughafen war auch sehr gut. Leider haben sich einige Gäste im Flughafen sehr viel Zeit gelassen so das wir auch hier warten mussten. Mit Bussen sind wir zum ersten Hotel "La Contesa" gebracht worden. Nachdem wir nun 36 Stunden auf den Beinen waren wollten wir nur noch auf unsere Zimmer. Aber auch hier mussten wir auf unsere Schlüssel warten. Die Zimmer waren noch nicht fertig. Dafür gab es dann auch eine Suite mit 2 Etagen. Wir haben in der Zwischenzeit erst einmal etwas gegessen - es war Frühstückszeit. Die Schlüssel für unser Zimmer haben wir um 11:30 Uhr bekommen. Jetzt erst einmal schlafen? Nein - unsere Rundreise beginnt.

Die ersten Tage

Auch in diesem Jahr lassen wir uns vom Flughafentransfer zum Flughafen Leipzig-Halle bringen. Der vereinbarte Abholtermin wird kurzfristig etwas nach vorn verlagert weil ein Fahrzeug ausgefallen ist. Kurz nach 08:00 Uhr beginnt die Urlaubsreise nach Mexiko. Es regnet wieder etwas und der Quecksilbersäule im Thermometer wünschen wir gute Besserung.

Die Abfertigung am Flughafen geht sehr schnell und Dank unserer 2 LTU-Karten haben wir auch mit dem Übergepäck keine Probleme. Es dauert nicht lange und unser Flug nach Frankfurt wird als verspätet gemeldet. Aus den angekündigten 10 Minuten werden 20 aber wir haben über 3 Stunden Zwischenaufenthalt in Frankfurt.

Der Airbus der LTU hebt pünktlich in Frankfurt ab und wir fliegen über England, Irland, Kanada, der amerikanischen Ostküste entlang nach Mexiko. Durch die 7 Stunden Zeitverschiebung kommen wir noch am gleichen Tag in Mexiko an. Nach 9 Stunden Flug sehen wir New York unter uns und nach weiten 2,5 Stunden sind wir am Ziel unseres Fluges. Die Landung in Cancun ist sehr unruhig. Immer wieder verlieren wir ruckartig an Höhe. Der Airbus setzt auf und wird sind fast am Ziel des Tages.

Die Schlangen an den Schaltern in der Empfangshalle werden immer länger. Kurz hintereinander sind mehrere Flugzeuge gelandet und es wird laut in der Halle. Wer die Einreisekarten nicht vollständig ausgefüllt hat darf an der Seite seine Angaben ergänzen. Die Karte besteht aus dem oberen Teil für die Einreise und den unteren schmalen Abschnitt für die Ausreise. Viele haben den unteren Teil nicht ausgefüllt und werden nicht durchgelassen. Dadurch sind wir schnell an der Paßkontrolle und nun werde ich zur Bremse. Mein Paß will sich nicht leserlich scannen lassen und es scheitert ein Versuch nach dem Anderen. Nach einigen Minuten darf auch ich dann weiter gehen.

Ich tausche die ersten Reiseschecks um und bekomme den recht schwachen Euro zu spüren. Der Tauschkurs 1:11,3 ist nicht sehr gut. Bei relativ gleichbleibenden Eurokurs kann ich später bis 1:12,6 tauschen und das unabhängig ob Reisescheck oder Bargeld. Für den ersten Bedarf bin ich aber erst einmal mit Pesos versorgt.

Die Reiseveranstalter haben den Ansturm gut im Griff. Diesmal werden wir nicht mit großen Bussen in die Hotels gebracht sondern der Transfer erfolgt mit einer Art Kleinbus im Geländewagenstil. Die Fahrt vom Flughafen bis zum Hotel sollte noch einmal 90 Minuten dauern aber unser Fahrer gibt sich alle Mühe einen neuen Rekord aufzustellen. Auf der gut ausgebauten Küstenstrasse gibt es um dieser Uhrzeit relativ wenig Verkehr und jede Möglichkeit wird zum Überholen genutzt. Sehr oft weichen die überholten Fahrzeuge bereitwillig auf den Strandstreifen aus - ohne die in Deutschland üblichen Gesten. Die Polizei will rechtzeitig gesehen werden und macht das Warnlicht auf dem Autodach gar nicht erst aus. Wer nicht schon per Funk informiert wurde geht spätestens jetzt vom Gaspedal. Sehr müde erreichen wir das Hotel El Dorado Seaside Suites.El Dorado Seaside Suites: Mexiko 2006 Hotel Am Abend Lobby

 

Wir hatten schon vorher von den etwas chaotischen Verhältnissen beim Check-in gehört und waren auf einiges vorbereitet. Vor allem die Kaution für den Safe soll gleich mit der VISA-Karte bezahlt werden. Mit der Unterschrift unter den Beleg könnten somit gleich 300 USD abgebucht werden. Nach einigen Diskussionen geht es auch ohne Unterschrift und kurz vor 22:00 Uhr erhalten wir das Zimmer 2414. Mit einem Elektroauto machen wir eine kleine Rundfahrt durch die Hotelanlage und bekommen so die erste Übersicht. Unser Zimmer befindet sich in der ersten Etage des Hauses 24. Die Zimmer sind sehr groß und auch die Einrichtung ist ordentlich. Die Balkontür und das Fenster neben der Eingangstür sind mit Fliegengage versehen und halten die Moskitos aus den Zimmern fern. Durch die angenehmen Nachttemperaturen kann man dann auch auf die Klimaanlage verzichten. Müde fallen wir ins Bett.

Nach dem Frühstück sehen wir uns in der Hotelanlage genauer um. Obwohl das El Dorado ein all inklusive Hotel ist hat hier niemand ein Armband am Handgelenk. Der Hotelstrand wird rund um die Uhr bewacht und auch am Eingangstor ist der Zutritt nicht so einfach. Deshalb kann man hier auf die bunten Plastbänder verzichten.

Wir sind heute sehr spät am Strand und die Liegen in Barnähe sind alle schon belegt oder reserviert. Es sind nicht nur die Deutschen Frühaufsteher sondern vor allem die Amerikaner welche schon am Vorabend Handtücher, Schuhe oder Bücher auf den Liegen verteilen.Mexiko 2006 Unterwasserkamera - am Hotelstrand aufgenommen Am schönsten Strand sind aber noch Liegen frei und hier kann man auch gleich mit Flossen und Schnorchel die erste Tour unternehmen. Fast hätte wir das erste Treffen mit der Reiseleitung vergessen. Morgen beginnt jedoch unsere Rundreise und wir möchten schon wissen, wie der Ablauf sein wird. Die junge Frau wird bald nach Europa versetzt und schon nach unserer Rundreise werden wir von jemand anderen betreut. Die Hotelauslastung ist zur Zeit in Mexiko nicht sehr gut und die deutschen Urlauber waren auch schon zahlreicher vertreten. Das hat auch auf das Personal der Reiseveranstalter Auswirkungen.

Nun will ich aber den ersten Schnochelausflug in Strandnähe unternehmen. Die Sicht unter Wasser ist gut und je mehr man sich vom Strand entfernd je besser weiter kann man sehen. Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut ist kaum spürbar. Mehr als etwa 30cm Unterschied habe ich nie erlebt. Am El Dorado Seaside kann man sehr weit ins Wasser laufen und auch an den guten Schnorchelplätzen kann man oft noch stehen.

Für heute Abend müssen wir uns noch einen Platz in einem der Restaurants reservieren lassen. Dafür gibt es im ganzen Hotel mehrere Möglichkeiten, doch dazu später mehr.

Vorbereitung und Anreise 2004

Wir hatten uns fest vorgenommen Sri Lanka noch einmal zu besuchen. Wir haben schon viel von der schönen Insel gesehen aber noch nicht alle Vorhaben umsetzen können. An den Angeboten der Fluggesellschaften hat sich seit 2002 nicht sehr viel verändert. Hotelzimmer gibt es genügend aber keine Flüge. In der Wintersaison gibt es von Leipzig keine Direktverbindung und so bringt uns ein Bus der LTU zum Flughafen Berlin-Schönefeld und von dort fliegen wir nonstop bis Colombo. Alle Fluggesellschaften haben ihre Raucherabteile abgeschafft und auch wir sind zu den Nichtrauchern übergelaufen. Seit einem halben Jahr vergrößern wir das Haushaltsloch unseres Finanzministers und jetzt folgt der Härtetest. Die Zigaretten sind preiswert, werden an den Strand geliefert und man hat doch so viel Zeit.

Unseren Flughafenzubringer buchen wir per Internet und auch diesmal funktioniert alles reibungslos. Auf einen Bustransfer zwischen 2 Flughäfen werden wir uns sicher nicht noch einmal ein lassen. Der Zeitverlust ist zu groß und 2 Stunden im voll besetzten Bus machen einfach keinen Spaß. Unsere Plätze im Flugzeug haben wir wieder vorreserviert und durch die LTU Card müssen wir nicht so auf das Gepäckgewicht achten. Wir fliegen erste 22:20 Uhr ab und sollen 13:00 Uhr in Colombo sein.

Nach einem ruhigen Flug landen wir pünktlich auf der Insel. Der Flughafen hat sich sehr verändert. Keine schlafenden Angestellten, keine langen Schlangen sondern Computer und eine gute Organisation machen die Einreise zu einem Vergnügen. Durch die Reiseleitung erfolgt die Aufteilung auf die Busse und die Fahrt zu den Hotels kann beginnen. Der Verkehr in Colombo hat sich nicht verändert und auch die Straßen sind nicht ausgebessert Sri Lanka 2004 Aluthgamaworden.

Das "Hotel Palm Garden" liegt an der Südwestküste Sri Lankas, ca. 96Km vom Flughafen entfernt und ist ein All Inclusive Club. Die Zimmer sind groß, sauber aber der Wasserdruck ist in unserem Zimmer gegen Null. Der große Balkon hat keine Sicht zum Ozean. Erdas Hotel Palm Garden Sri Lanka liegt über der Empfangshalle mit Blick auf die Parkanlage Richtung Straße. Es ist sehr laut und das Zimmer entspricht so nicht den Vorstellungen.

Durch Informationen aus dem Internet wissen wir das einige Zimmer schon modernisiert wurden und diese im rechten Flügel sind. In diesem Hotel spricht man nicht so viel Deutsch und auch bei den Touristen sind die Engländer in der Mehrheit. Wir machen einen ersten Rundgang und lernen Manju kennen. Der 2. Chef der Animateure spricht gut deutsch und will uns helfen zu einem neuen Zimmer zu kommen. Unsere bisherigen Bemühungen waren nicht erfolgreich weil das Hotel ausgebucht sein soll.

Am Strand sind wir natürlich willkommene Neukunden und werden von allen Seiten angesprochen. Wir suchen aber erst mal unseren Bekannten, mit dem wir vor 2 Jahren so schöne Ausflüge gemacht haben. Vor dem Hotel will keiner "Tchibo" kennen und so werden wir morgen sein "Reisebüro" besuchen. Unsere Kenntnisse vom letzten Aufenthalt über Land und Leute helfen uns für die Strandverkäufer uninteressant zu sein. Ein kurzer Plausch und sie suchen sich neue Opfer.

Gemeinsam mit Manju gelingt es meiner Frau ein anderes Zimmer zu besorgen. Eine Nacht müssen wir in diesem Zimmer bleiben aber Morgen Nachmittag können wir umziehen.

Vorbereitung und Anreise 2003

In diesem Jahr wollen wir uns Ostafrika ansehen und haben uns für Kenia entschieden. Die Vorbereitung ist in diesem Jahr intensiver, denn wir wollen eine Safari mitmachen. Die Angebote der Reiseveranstalter haben uns nicht gefallen und über die Auswahl Vorort habe ich zu viel Negatives gelesen. In dem Forum habe ich viel gelesen und Kontakt zu Gabi aufgenommen. Am 18.02.2003 habe ich die erste Anfrage gestartet und nach einigen E-Mails hin und her waren wir uns am 21.02.2003 schon einig. Eine Safari mit Geländewagen und deutsch sprechendem Fahrer sowie die Organisation der Inlandflüge haben wir in Gabi´s Hände gelegt. Bestätigung per E-Mail und Überweisung der Anzahlung nach Österreich und das Reisefieber stieg und stieg.

Am 28.02.2003 fliegen wir von Leipzig über Frankfurt nach Mombasa. Über das Reisebüro haben wir einen Shuttleservice zum Flughafen gebucht. Für 2 Personen Hinfahrt und auch wieder zurück bezahlen wir diesmal 55,-Euro. Unsere Plätze in der Condor haben wir wieder reservieren lassen und hier darf man ja noch Rauchen. Die Zeitverschiebung ist nur 2 Stunden und die Flugdauer ist mit 8,5 Stunden ab Frankfurt auch erträglich. Wir haben eine ruhigen Flug und landen pünktlich in Mombasa.

Bei der Einreisekontrolle werden Foto- und Videogeräte in den Pass eingetragen. Diese sollte man auch bei der Heimreise wieder vorzeigen können. Bei Diebstahl hat man sonst ein Problem. Die Abfertigung ist sehr zügig und in der Vorhalle kann ich die erste Schillinge tauschen. Den Bus haben wir schnell gefunden und die Koffer werden auf das Dach geschnallt. Meine Fotoausrüstung nehme ich lieber mit in den Bus. Der abenteuerlichen Konstruktion eines Dachgepäckträgers entziehe ich jedes Vertrauen in die Haltbarkeit. Der Bus schaukelt schon beim Beladen gewaltig, was soll das erst bei voller Fahrt werden? Bis auf den letzten Platz gefüllt geht die Tour los Richtung Nordküste, dem Küstenabschnitt nördlich von Mombasa.

Nach und nach wird der Bus leerer und wir sind endlich auch an unserem Ziel. Das Hotel (HP oder VP) und der Club (AI) liegen direkt nebeneinander. Die Kofferträger sind nicht zu beneiden denn die Hotelanlage ist sehr weitläufig und es geht immer die Stufen hoch und runter. Kenia Hotel Travellers ClubMan sieht der Anlage an das die Wiederöffnung nach einem Brand noch nicht sehr lange her ist. Die mit Stroh gedeckten Dächer waren in Flammen aufgegangen und jetzt wurde alles neu aufgebaut. In einigen Katalogen der Reiseveranstalter sind immer noch Bilder des damaligen Zustandes zu sehen. Die Bewertungen auf den Holidaycheckseiten stimmen mit unserem ersten Eindruck voll überein. Die Zimmer sind sehr groß, sauber und die Klimaanlage ist sehr leise und leistungsstark.

Es sind nicht viele Urlauber mit uns ausgestiegen und so richtig ausgelastet scheint die Anlage nicht zu sein. Die Saison geht hier langsam zu Ende und die Regenzeit wird früher oder später das Wetter bestimmen.

Unsere deutsche Reiseleiterin begrüßt uns kurz im Hotel und wir werden zur zentralen Einweisung ins "Kenya Marineland" eingeladen. Ein Begrüßungstrunk in lockerer Runde und es folgte die übliche Warnung vor Strandgeschäften. Die Reiseveranstalter haben natürlich auch vor Ort ihre Partner für die kleinen Ausflüge und großen Safaris. Trotzdem sind nicht viele Touren verkauft wurden. Es ist immer eine Frage von Preis und Leistung. Aber auch am Strand muss ich mich über die Leistung nicht wundern wenn ich den Preis zu sehr drücke.

Sri Lanka 2002 - der 1. Tag

Es ist der 16.März 2002. Unsere erste große Reise führt uns in das ferne Sri Lanka. Der Bus vom Flughafenservice bringt uns pünktlich zum Flughafen Halle-Leipzig. Für 53,50 € werden wir abgeholt und in 2 Wochen wieder nach Hause gebracht. Der Preis rechnet sich. Mit einer Boeing 737 wollen wir nach Frankfurt fliegen. Das Einchecken geht zügig voran. Unser Vorrat an Feuerzeugen muss etwas umverteilt werden und schon haben wir die Kontrollen hinter uns.

Die Maschine landet pünktlich in Frankfurt. Jetzt haben wir über 3 Stunden Aufenthalt und können uns in Ruhe umsehen. Die Sitzplätze in der Condor sind reserviert und dadurch müssen wir beim Check-in nicht in der Schlange stehen. Nur gut, dass die Boeing 767 Raucherplätze hat, denn 10 Stunden im Flugzeug sind eine lange Zeit. Unser erster Langstreckenflug verläuft ruhig und wir landen pünktlich in Colombo.

Die warme feuchte Luft weht uns um die Nase und mit Bussen werden wir zur Ankunftshalle gefahren. Es ist 6:00 Uhr Ortszeit, die Sonne ist noch nicht aufgegangen und den Angestellten des Flughafens fällt es schwer wach zu bleiben. Nach jedem Stempel ein kurzes Nickerchen bis endlich alle Stempel und Unterschriften im Pass sind. Das im Flugzeug mühsam ausgefüllte Einreiseformular wandert ungesehen auf einen Stapel oder landet auf dem Fußboden. Wie immer haben wir die langsamste Schlange erwischt. Schon war die nächste Maschine gelandet und Nachschub drängt in die Halle.

Geschafft - unser neuer Pass hat die ersten vollen Seiten, die Koffer sind auch schon da und das erste Geld wird gewechselt. Der Euro ist für alle neu aber in Sri Lanka viel beliebter als bei uns Deutschen. Dollar in bar und Dollarreiseschecks - wer hat uns nur dazu geraten? Der Kurs am Flughafen ist sehr gut. Draußen wird es langsam hell. Wir werden von einem Neckermannmitarbeiter erwartet und ein Kofferträger bringt uns zu den Bussen. Die Euromünze kommt bei dem Kofferträger nicht so gut an. Scheine sind ihm lieber.

Schon bei der Begrüßung im Bus lernen wir den Unterschied zwischen deutscher und deutschsprachiger Reiseleitung kennen. Es ist nicht einfach den Worten des Reiseleiters zu folgen. Wir fahren Richtung Colombo und sind doch etwas erschrocken wie es entlang der Straße aussieht. Den in den Vororten lebenden Menschen sieht man die Armut an und zwischen den Hütten türmt sich der Müll. An die Fahrweise hier muss man sich erst einmal gewöhnen. Immer wieder halten wir die Luft an weil sich der Fahrer Mühe gibt uns seine Fahrkünste zu zeigen. Wir sind am ersten Hotel angekommen und die Pause wird länger als erwartet. Die Klappe für das Gepäckteil lässt sich nicht öffnen. Weil alle Tricks nicht helfen wird die Klappe mit roher Gewalt aufgehebelt. Dieses Hotel macht nicht den besten Eindruck und wir sind froh, dass wir weiter fahren dürfen. Das Hotel "Bayroo" ist erreicht und der positive Eindruck überwiegt. Die Anlage ist sehr sauber und gepflegt. An der Rezeption verständigen wir uns mit unseren wenigen Englischkenntnissen und erhalten das Zimmer 217.

Die Zimmer sind sehr groß und die recht laute Klimaanlage kühlt das Zimmer schnell auf normale Zimmertemperatur herunter. Die feuchte salzige Luft hat an der Einrichtung ihre Spuren hinterlassen. Vor allem Metallgegenstände aus Aluminium sind sehr angegriffen und die Armaturen im Bad lassen ihren Glanz nur erahnen. Zu meiner Überraschung sind es deutsche Modelle; aber bei uns schon lange nicht mehr erhältlich. Vom Balkon haben wir einen sehr guten Blick über die Hotelanlage auf den Ozean. Wir passen unsere Kleidung den Temperaturen an und inspizieren die Hotelanlage. Obwohl es Zeit zum Essen ist haben wir keinen Hunger - die Zeitverschiebung hat unsere innere Uhr verstellt. Wir gehen ins Restaurant und wollen erst mal etwas trinken. Bier bei der Hitze ist sicher nicht so gut, also versuche ich mit fifty-fifty Beer and Sprite ein radlerähnliches Getränk zu ordern. Dem Kellner entweicht ein leichtes Lächeln und er fragt in sehr gutem Deutsch ob ich ein Radler möchte. Ich habe alles erwartet aber deutsch sprechendes Personal nicht. Sehr schnell sind die ersten Kontakte geknüpft und wir erfahren das nur 10 Gäste im Hotel übernachten und sich das die nächsten Tage auch nicht ändern wird. Einige Hotels mussten schon geschlossen werden. Das sind weitere Folgen des Anschlages in New York.

Wir verlassen das Hotel Richtung Strand, werden schon an der Hautfarbe als Neuankömmlinge erkannt und für die diversen Händler beginnt die Neukundengewinnung. Kaufen, kaufen ..... Zigaretten, Bootstouren, Holzschnitzereien und Saries in allen Varianten werden uns angeboten. Wir bleiben standhaft und erreichen das Wasser.

Ein Korallenriff verläuft in 25m Entfernung parallel zum Strand und ist für diesen Strandabschnitt ein natürlicher Wellenbrecher. Wie in einer Badewanne liegt das Wasser ruhig vor uns. Der Sand ist sehr grob und man sinkt beim Laufen tief ein.

Bei Ebbe kann das Wasser nicht komplett abfließen und heizt sich zusätzlich auf. Die Sicht ist optimal zum Schnorcheln, bis die Flut die ersten Wellen über das Riff schiebt. Bei Ebbe kann man tolle Spaziergänge machen und Seeigel,  Seeigel Seesterne und Muscheln beobachten. Noch schöner sind die sehr bunten Fische oder auch Moränen, Krabben sowie manchmal Wasserschlangen.

Der Himmel verdunkelt sich langsam und ein Gewitter zieht auf. Innerhalb von Minuten steht das Wasser einige Zentimeter hoch auf der Grünfläche des Hotels. So einen Gewitterregen gibt es bei uns selten. Kurze Zeit später ist alles vorbei und die Sonne kommt wieder hervor.

Wir statten dem Schmuckladen am Hotel einen kleinen Besuch ab. Die Besitzer "kleiden" meine Frau komplett ein, inkl. 2 Supersteinen in Hühnereigröße in jede Handfläche. Wir bleiben standhaft und die Juweliere auf ihren Steinen sitzen.

Am ersten Abend lernten wir die anderen 4 Landsleute kennen. Sofort war eine nette Gruppe zusammen. Nach den ersten 5 Minuten des Gespräches stellten wir fest das alle aus der gleichen Ecke in Deutschland kamen. Ein Paar wohnte nur 30km von uns entfernt. Die Welt ist ein Dorf.