WASSERFÄLLE

Von der Lodge nach Monteverde

Das Handy klingelt heute schon um 06:00 Uhr zum Wecken. Nach dem Frühstück müsUnterkunft - Buena Vista Lodgesen wir wieder die Koffer packen. Wir wollen pünktlich 08:00 Uhr mit dem Bus abfahren. Das Zimmer haben wir schon vor dem Frühstück abgerechnet und sind so dem Andrang danach entgangen. Durch Peters Einsatz können wir als erster Bus die Lodge verlassen.

Die Reisegruppe wird heute wieder sehr lange im Bus sitzen und wir müssen erst einmal wieder die Schotterpiste überstehen. PCosta Rica 2008 Rundreise Mangoseter macht immer wieder eine kurze Pause um uns Früchte oder Tiere zu zeigen. Am Straßenrand wachsen herrliche Mangos und viele davon sind reif. Einen kleinen Vorrat nehmen wir mit in den Bus. Bald sind wir wieder auf einer ausgebauten Straße unterwegs und erreichen die Panamerikana. In Liberia machen wir einen längeren Halt für einen Einkaufbummel und zum Geldtausch. Am Automat der HSBC kann ich zwischen Colones und USD wählen. Diesmal nehme ich USD. In einem Supermarkt kann man sich mit Getränken, Knabbereien und Obst eindecken. Es ist erstaunlich, was in dem Laden alles angeboten wird. Es gibt aber in der Umgebung auch keinen anderen Supermarkt dieser Art.

Zusätzlich zum Rein traumhafter Wasserfallundreiseprogramm wollen wir noch eine längere Pause an einem Wasserfall machen und baden gehen. Es hat hier nicht geregnet und der Bus kann uns bis zum Parkplatz bringen. Oft ist der Weg hierher so aufgeweicht, dass man die Strecke zu Fuß zurücklegen muss. Man biegt links in Richtung Hacienda Las Ciruelas ab und fährt etwa 1,5 km bis zum Parkplatz. Der Wasserfall ist auch bei den Einheimischen sehr beliebt und wir hoffen, dass es noch nicht so voll ist. Wir sind von Liberia etwa 30 Minuten gefahren und erreichen etwa 10:30 Uhr den Wasserfall. Durch die Gewitter im Umland kommt das Wasser auf voller Breite über den Fels gestürzt. Das Panorama ist einfach traumhaft. Es gibt auch einen steilen Weg noch oben und man kann den See von dort betrachten. Der Sand am Ufer ist angefahren worden und gibt dem See einen schönen Rahmen. Das Wasser ist überall sehr flach aber heute etwas trüb. Eine kleine Familie Brüllaffen holt sich die frischen Blätter der Bäume und sorgt natürlich für Aufein traumhafter Wasserfall von obenregung. In den niedrigen Bäumen am Ufer kann man die Affen sehr gut beobachten. Den Tieren gefällt die Aufmerksamkeit überhaupt nicht und sie verschwinden wieder im Dschungel.

Gestern habe ich eine Hose zerlegt und heute hat sich jemand auf meine Brille gesetzt, während ich auf den Wasserfall geklettert bin. Sie lag verbogen und mit leichtem Glasschaden im Sand. Nur vom Fallen platzen keine Splitter ab. Das wird nach dem Urlaub gleich wieder richtig teuer. Die abgeplatzten Stellen färben sich nicht mehr dunkel und dadurch sieht man den Schaden recht deutlich.

Die Zeit vergeht sehr schnell und wir wollen weiter zum Mittagessen. Heute entscheide ich mich wieder für ein Steak. In dieser Qualität bekomme ich in Deutschland sehr selten ein Stück Fleisch auf den Teller und über den Preis muss ich mir hier auch keine Gedanken machen.

Wir haben noch einige Kilometer Straße vor uns bevor wir wieder auf einer SchotterpistSchotterpiste nach Monteverdee fahren müssen. Diese Strecke sollte schon lange asphaltiert werden, aber die Hotels der Region haben den Ausbau verhindert. Man hatte befürchtet, dass die Touristen am Morgen anreisen und bedingt durch die gute Straße, am Nachmittag auch wieder die Gegend verlassen. So haben sich die Hotels ihren Umsatz gesichert, denn dieseBlick zum Pazifikn Weg möchte man nicht 2-mal an einem Tag befahren. An einer verbreiterten Stelle machen wir eine Pause. Die Straße ist sehenswert, aber der Ausblick zur Pazifikküste ist noch schöner. Bis nach Monteverde haben wir noch einige Höhenmeter zu überwinden. Monteverde liegt auf etwa 1400 m über den Meeresspiegel. Plötzlich geht die der Straßenbelag von SSchlangenfarm Monteverdechotter in Asphalt über und wir haben den Ort erreicht. Unser erstes Ziel ist eine Schlangenfarm an der Hauptstraße. Für die Führung interessiere ich mich weniger und ich versuche ein paar schöne Fotos zu machen und einige Minuten Film zu drehen. Das Spiegeln der Glasscheiben ist immer ein Problem und deshalb habe ich lieber etwas Ruhe. Bisher haben wir unterwegs noch keine Bekanntschaft mit Schlangen gemacht, aber einige der Exemplare möchte ich auch nicht begegnenCosta Rica 2008 Panorama Berghotel El Establo.

17:00 Uhr sind wir im Hotel angekommen. Das Hotel El Establo wurde großzügig an einen Berghang gebaut. Die Anlage ist sehr groß und wir haben unsere Zimmer fast am höchsten Punkt. Es verkehrt aber ein zuverlässiger Shuttlebus und erspart uns die halbe Stunde zu Fuß zum Restaurant und der Lobby im unteren Bereich. Die Zimmer sind eine Augenweide und der Ausblick ist fantastisch. Das Essen gibt es 19:00 Uhr und ist die pure Enttäuschung. Nur die Getränkepreise haben sehr hohes Niveau. Im Ort findet noch ein Fest statt aber wir haben heute nicht mehr die Lust dazu. Der Shuttlebus bringt uns wieder hinauf und wir genießen die Aussicht von unserem Balkon.

Ausritt im Nationalpark Rincon de la Vieja

Heute bin ich schon wach, als das Handy zum Wecken klingelt. Die Sonne lächelt schon durch das Fenster und es soll warm werden. Das Frühstück ist etwas enttäuschend auf das Notwendigste reduziert. Vor allem die Obstauswahl ist bescheiden.

Für den heutigen Tag gibt es 3 Auswahlmöglichkeiten. Man kann die große Runde reiten, die kleinere Runde wandern oder auf dem Hänger eines Traktors durchgeschaukelt werden. ACosta Rica 2008 Rundreise Reitenm Anfang der Rundreise waren bei Befragungen die Reiter in der Minderheit, aber durch Peters Überzeugungsarbeit reitet heute fast die ganze Gruppe. Treffpunkt ist schon um 08:15 Uhr an der Pferdekoppel. Je nach Gewichtsklasse des Reiters oder der Reiterin werden die Pferde ausgesucht. Viele, auch wir, haben noch nie auf einem Pferd gesessen und sollen nun durch das Gelände reiten. Die Benutzung eines Helmes ist freiwillig, aber für die Folgen eines Unfalles ohne Helm ist jeder selbst verantwortlich. Peter gibt uns eine kurze Einweisung und dann geht es schon los. Beim Aufsteigen melden sich die ersten Nähte meiner Hose als nicht ganz sattelfest. Es sind nur ein paar Fäden gerissen und es ist noch nichts Schlimmeres passiert. Im Rucksack ist neben der Technik noch ein größerer Getränkevorrat untergebracht.

Ein Gam ersten Haltepunktuide reitet an der Spitze und einer am Schluss. Peter und unser Busfahrer Carlos haben schon wesentlich mehr Erfahrung und halten die Gruppe zusammen. Die ersten Minuten reiten wir im 1. Gang auf einem breiten Weg und schon kurz hinter der Lodge sieht ein Guide Pumaspuren im Sand. So nah hatte ich die Raubkatzen nicht an der Lodge vermutet. In der Ferne hören wir schon die andere Gruppe hinter uns und wir treiben die Pferde etwas an. Mit der Zeit geben auch die Pferde ihre Positionskämpfe auf und schön hintereinander geht es jetzt ins Gelände. Nach genau einer Stunde sind wir in der Nähe des ersten Wasserfalls angekommen. Jeder muss sCosta Rica 2008 Rundreise Reiten Pause an einem Wasserfallich natürlich den Namen seines Pferdes merken oder es an anderen Merkmalen wieder erkennen. Die restlichen Meter geht es zu Fuß ziemlich steil bergab. Der Weg ist sehr staubig so das man die Farbe der Schuhe nicht mehr erkennt. Der Wasserfall ist nicht spektakulär aber wir haben ja auch hier noch Trockenzeit und es hat schon längere Zeit nicht geregnet. Die Zeit reicht für eine kurze Pause und den ersten Erfahrungsaustausch. Die andere Gruppe kommt gerade an, als wir wieder aufbrechen.

Diesmal sind es nur 30 MCosta Rica 2008 Rundreise Reiten Wasserfall als Rutscheinuten bis zum nächsten Wasserfall. Hier haben wir die Möglichkeit für ein erfrischendes Bad. Der Wasserfall wird auch als Rutschbahn genutzt. Ein Guide ist ein richtiger Künstler und rutscht in allen Varianten den Felsen herunter. Das Umkleiden geht recht unkompliziert und schon sind Einige im Wasser. Die Wassertemperaturen sind für eine Erfrischung gut, aber als warm würde ich es nicht bezeichnen. Wir halten uns eine halbe Stunde auf und reiten dann zum letzten Wasserfall weiter. Beim Aufsitzen geben die Nähte meiner Hose mit einem lauten Geräusch plötzlich nach. Bis auf einige cm habe ich jetzt 2 Hälften an. Wer den Schaden hat, ....Costa Rica 2008 Rundreise Reiten der nächste Wasserfall.

Unser letztes Ziel ist ein etwas größerer Wasserfall in der Nähe der zur Lodge gehörenden heißen Quellen. Das Gelände wird etwas anspruchsvoller aber man merkt, das die Pferde den Weg täglich gehen. Wichtig für den Reiter ist nur die entsprechende Gewichtsverlagerung. Das Reiten macht wirklich Spaß und es gibt auch noch keine körperlichen Beschwerden. Von hier aus machen wir eine Wanderung zu den heißen Quellen in der Nähe. Der Weg führt über eine lange Hängebrücke der einfachen Bauart. Einen anderen Weg gibt es nicht. Die Brücke macht nicht den gepflegtesten Eindruck und schaukelt auch noch sehr viel. Jeder ist froh, wenn er die andere Seite erreicht hat. Die noch folgenden kleinen Hängebrücken sind dagegen Spielerei. Die Wanderung dauert etwa 35 Minuten und an der letzten Etappe gibt es auch das Mittagessen. Die Getränke kann man hier auch auf das Zimmer schreiben und die Wertsachen im Schließfach lassen. Dheiße Quellen ie Wasserbecken haben unterschiedliche Temperaturen, wobei 41°C das wärmste Wasser ist. Nach dem Essen beginnen wir aber mit der Sauna und dem anschließenden Schlammbad. Mit Lavaschlamm eingeschmiert lassen wir uns in der Sonne trocknen. Der Schlamm bekommt feine Risse und man sieht sich plötzlich um Jahre in die Zukunft versetzt. In einem Spiegel kann man sich altern sehen. Das künstliche Altern verschwindet aber unter der Dusche und es dauert, bis der Schlamm aus allen Poren heraus ist. Vorher darf man nicht in die SchwimmbeckeGewitterregenn. Es ist die pure Erholung nach dem längeren Ritt am Vormittag. Wir haben hier auch etwas mehr Zeit bis zum Treffen für die letzte Etappe. Man kann sich hier auch entscheiden mit dem Traktor oder zu Fuß den Weg zur Lodge zu nehmen. Uns macht das Reiten aber Spaß und die letzten Kilometer werden im hohen Tempo absolviert. Immer wieder werden die Pferde angetrieben denn am Horizont zieht ein Gewitter auf. Wir erreichen noch trocken und staubig die Lodge und sind froh unter der Dusche stehen zu können. Die Gruppe Amerikaner nach uns hat es nicht mehr geschafft. Die Reiter sind gleich an der Bar geblieben und die Pferde haben den Weg nach Hause selbst gefunden. Die Dachrinne hat das Wasser nicht mehr ableiten können. Schon nach wenigen Minuten bildeten sich die ersten Seen. Zum Abendessen war das Gewitter wieder vorbei. Mit unseren Taschenlampen haben wir noch einen Nachtspaziergang gemacht und riesige Aga-Kröten und einen Skunk beobachtet.

San Jose - Arenal

Wir müssen schon 06:00 Uhr wieder aufstehen und so richtig ausgeschlafen haben wir auch nicht. Die Koffer müssen gepackt, das Handgepäck bereitgelegt und die Trinkvorräte für den Tag aufgefüllt werden. 06:30 Uhr gibt es ein gutes Frühstück und eine Stunde später werden die Gruppen aufgeteilt und die Koffer in die Busse geladen. Wir sind in Peters Gruppe und sehen es als die bessere Wahl. Er ist Österreicher, lebt seit 12 Jahren in Costa Rica und macht die Rundreisen schon wesentlich länger. Wie immer möchten alle im Bus in den vorderen Reihen sitzen und wir haben wieder die 5 Sitze der Rückbank für uns allein. Unsere Gruppe hat 19 Teilnehmer so das im Bus ausreichend Platz ist, auch wenn einige Rücksäcke für die Gepäckfächer zu groß sind.Kaffeefarm Doka Estate

Pünktlich 08:00 Uhr verlassen wir das 5-Sterne Hotel in der Nähe von Heredia. Unser erstes Ziel ist eine Kaffeefarm in der Nähe. Nach 35 Minuten haben wir den Ort Alajuela erreicht und 11 km nördlich liegt die Farm "DOKA ESTATE". Hier besitzt die Familie Vargas 1600 ha Kaffeesträucher und trocknet die Kaffeebohnen noch traditionell mit der Kraft der Sonne. Etwa 200 festangestellte Arbeiter und 3000 Erntehelfer sind hier tätig. Wir machen an dem Kaffeehaus "La Luisa" halt und Peter erklärt uns den Werdegang des Kaffees von der Blüte bis zur gerösteten Bohne. Kaffeesträucher wachsen hier auf 1350m Höhe sehr gut und die Qualität wurde mehrfach ausgezeichnet. In dem Ladengeschäft besteht die Möglichkeit Kaffee zu kaufen. Aber bei der Auswahl ist man wieder auf Peters Ratschlag angewiesen. Natürlich gehen die Meinungen über den Kaffeegeschmack der Ticos weit auseinander. Nach etwa 25 Minuten fahren wir weiter bergauf. Es fallen jetzt auf beiden Straßenseiten die mit dunklen Netzen überspannten Plantagen auf. Hier werden Zierpflanzen und Blumen für den Export gezüchtet. Die Erdbeerfelder hier oben decken dagegen den heimischen Markt ab. Costa Rica 2008 Panorama Blick über San Jose

09:40 Uhr machen wir an einem Aussichtspunkt halt. Wir befinden uns jetzt auf einer Höhe von 2280 m. Der Blick reicht weit über das Zentraltal von San Jose hinaus. Das Wetter spielt mit und wir haben eine sehr schöne Aussicht. Hoffentlich bleibt uns der blaue Himmel treu und wir haben dann am Poas eine Sicht bis zum Pazifik auf der einen und der Karibik auf der anderen Seite. Aus dem Flugzeug konnten wir aber gestern die Wolkenmassen sehen, welche sich von der Karibikseite an den Berghängen stauten.

Nach einer weiteren kurzen kurvenreichen Fahrt sind wir am Parkplatz des Nationalparks "Vulkan Poas" angekommen. Am Informationszentrum riecht es schon sehr stark nach Schwefel. Alle hatten zuerst die Toilettenanlagen in Verdacht, aber der Wind kam aus der Richtung des Kraters und immer wieder erreichte uns eine Aussichtsplattform am Vulkan PoasDuftwolke. Unsere Gruppe geht die 600m Weg bis zum Krater gemeinsam. Nachdem uns Peter die wichtigsten Informationen übermittelt hat, macht jeder seine individuelle Tour. An der Aussichtsplattform haben wir einen sehr guten Blick der Krater des Vulkan Poasauf den Hauptkrater. Er entstand bei den Eruptionen zwischen 1952 und 1954. Er hat einen Durchmesser von etwa 1600 m und eine Tiefe von 300 m. Die Wassertemperatur des Sees schwankt zwischen etwa 40°C und 80°C, wobei die Schwefeldämpfe bis 870°C heiß sind. Sie sind manchmal so stark das der Nationalpark geschlossen werden muss. Der See hat einen Durchmesser von etwa 350 m. Wir befinden uns jetzt auf einer Höhe von 2574m aber die Sicht auf die beiden Ozeane bleibt uns verwehrt. Die Wolken werden immer dichter und der Wind kommt aus einer ungünstigen Richtung. Schon nach wenigen Minuten ist der Kratersee kaum noch zu der Weg zum Kratersee Laguna Botos am Vulkan Poaserkennen. Wir wollen noch zu dem alten Krater und nutzen den 1 km langen Wanderweg immer bergauf. Die Höhe macht sich schon etwas bemerkbar. Es dauert länger, bis sich der Kreislauf etwas beruhigt hat und man ohne Stativ bei schlechtem Licht fotografieren kann. Costa Rica 2008 Rundreise Poas alter KraterseeDer Krüppelwald ist sehr dicht und mit Bromelien überwuchert. Nach 20 Minuten haben wir den alten Krater erreicht. Er ist seit 7500 nicht mehr aktiv und kalt. Der herrliche See hat etwa 400 m Durchmesser und ist maximal 14 m tief. Der Wald ist an diesem Krater etwas höher, weil hier die letzten Eruptionen keinen Schaden hinterlassen haben. Von dem Aussichtspunkt hat man einen schönen Blick über den gesamten Krater. Wir befinden uns jetzt auf einer Höhe von 2620 m. Die Sonne bringt die vielen Epiphyten zum Leuchten. Nicht nur die Landschaft sondern auch die Tierwelt hat hier oben ihre Reize. Viele Vögel machen sich im Unterholz bemerkbar und oft ist man mit der Kamera zu langsam. Die Lichtverhältnisse machen es zusätzlich schwer. Nur mit einem starken externen Blitzlicht kann man versuchen die Belichtung auszugleichen. Die Zeit vergeht viel zu schnell und wir müssen wieder zum Parkplatz zurück. Costa Rica 2008 Rundreise Wasserfall Catarata La Paz

Nach dem Mittagessen fahren wir weiter in Richtung einiger Wasserfälle. An einem Obstverkaufsstand machen wir wieder einen kurzen Zwischenhalt. Die Getränkevorräte können hier auch aufgefüllt werden. Nach wenigen Kilometern haben wir den Friedenswasserfall "Catarada La Paz" erreicht. Der Ursprung des Wassers ist der Vulkan Poas. Es fällt aus 915 m Höhe über 5 Stufen an der Nordostseite des Vulkans in die Tiefe. In der Trockenzeit ist die Wassermenge etwas geringer. Die Holzbrücke am unteren Abschnitt ist den Wassermassen der Regenzeit zum Opfer gefallen. Die Überreste liegen jetzt noch unter der Behelfsbrücke aus Stahl. Unvorstellbar, welche Kräfte da am wirken waren. Über einen schmalen Weg kann man hinter der Wasserwand entlang gehen. Etwas nass wird man aber mit Sicherheit dabei. Geht man über die Brücke und etwas die Straße hinauf, hat man einen schönen Blick auf den Bereich über der Aussichtsplattform. Für einen Aufstieg zu den anderen Wasserfällen reicht die Zeit leider nicht.

Nach wenigen Minuten Fahrt machen wir schon wieder Halt an einer Futterstation für Kolibris. In einem Terrarium lebt auch eine handzahme Vogelspinne, welche sich einige Frauen auf die Schulter setzen lassen. Mich interessieren aber die angelockten Kolibris an den Futterautomaten wesentlich mehr. Das Filmen der flinken Vögel ist noch sehr einfach, aber ein gutes Foto ist nicht so schnell gelungen. Die Kolibris achten schon auf eine größere Distanz zu den Menschen. Kommt man zu nah, wird einfaein Kolibri an einem Futterautomatench die Futterstelle gewechselt. Sie bleiben auch oft nicht lange sitzen, und bevor man mit der Kamera so weit ist, sind sie wieder weiter geflogen. In den 30 Minuten gibt es aber genug Gelegenheiten sich die schönen Vögel anzusehen und auch das ein oder andere Foto zu machen. An einer der etwa 10 Tränken ist immer etwas los gewesen.

Auf dem Weg zum Hotel sichtet unser Busfahrer eine Gruppe Brüllaffen in den Bäumen an der Straße. Der Aufmarsch der Touristen gefällt den Affen aber gar nicht. Sie ziehen sich gemächlich zurück und verschwinden in den hohen Bäumen.Nester des Montezuma Stirnvogels

Kurz nach 16:00 Uhr sind wir im Hotel "El Tucano" angekommen. Wir werden für die nächsten 2 Nächte im oberen Teil des Hotels untergebracht. Die Lage des Hotels ist traumhaft. In einem hohen Baum nisten Montezuma Stirnvögel und ziehen mit ihrem Balztanz die Blicke auf sich. In einem Baum an der Rezeption sitzen 2 Aras und lassen sich beim Fressen nicht stören. Während des Rundganges durch die Hotelanlage sehen wir einen Weg in den Regenwald. Auch wenn es bald dunkel wird, wollen wir doch noch einen kleinen Spaziergang machen. An einem Fluß entlang führt ein breiter Weg durch die wunderschöne Natur. Wir bleiben bis zum letzten Sonnestrahl und beenden danach unseren Hotelrundgang.

Abenteuer Kaoh Lak

Zum Abschluss haben wir noch den Tagesausflug Abenteuer Khao Lak gebucht. Vor allem die Landschaft in dieser Region interessiert mich. Wegen der langen Anfahrt müssen wir schon kurz nach 06:00 Uhr aufstehen. Wir sind mit die Ersten in dem kleinen Bus und holen nun nach und nach alle ab. Die letzten Urlauber holen wir im Norden der Insel ab. Es hat in der letzten Nacht sehr stark geregnet und in manchen Orten liegen noch Äste und Geröll herum. Heute ist der zweite Tag des Songkranfestes. Das Thai-Neujahr wird vom 12.-15.04. gefeiertMangostinos. An einer Ampel steht ein zitternder Mopedfahrer neben uns. Er ist nass bis auf die Haut und friert sichtlich. Bei diesen Temperaturen ist mittags eine Wasserladung über den Kopf sicher erfrischend, aber Eiswasser in den Morgenstunden ist nicht gerade angenehm.

Als Erstes war der Besuch einer Schule geplant. Wegen der Ferien fällt er aber aus. Das Bambusrafting wird auf den Schluss verschoben - eine andere Gruppe war angeblich schneller. Wir fahren also zuerst in eine Obstplantage und sehen uns dort die verschiedenen Obstbäume an und verkosten die exotischen Früchte. Trotz Mückenschutz finden die Moskitos ungeschützte Stellen und es scheint kein Mittel gegen den Juckreiz zu geben. Die Chefin der Plantage hatte aber die Erfahrung und half mit Tiger Balm. Sofort war der Juckreiz verschwunden und wir konnten uns wieder die Früchte munden lassenElefantenreiten.

Als Nächstes fuhren wir zum Elefantenreiten. Das Camp war nicht mit dem bei Chiang Mai zu vergleichen. Hier ging es nur um eine Runde reiten und kassieren. Der Dschungelpfad war sehr aufgeweicht und die Elefanten hatten Schwierigkeiten mit dem Gelände. Unser Elefant machte was er wollte, und hörte überhaupt nicht auf seinen Mahut. Sicher war der Junge auch nur Aushilfe für den eigentlichen Besitzer. Wir waren sehr froh, als dieser Ritt vorbei war.

Der Besuch eines Wasserfalls mit Bademöglichkeit war der nächste ReinfallThailand 2007 Khao Lak Tour unsere Reiseleiterin. Hier hatte es nicht geregnet und ein Rinnsal lief den Fels herunter. Zum Baden hatte in der Pfütze auch Niemand Lust. Die Stimmung in der Reisgruppe wurde immer schlechter. Das Wetter wollte auch nicht mehr so schön bleiben. Kaum waren wir an dem Lokal zum Mittagessen angekommen fing auch schon das Gewitter an. Dem bisherigen Verlauf entsprechend passte sich das Essen an.

Nach dem Essen wurde das Fahrzeug gewechselt. Wir hatten bisher einen geschlossenen Bus und jetzt einen Transporter mit Plane. Kaum waren wir unterwegs war auch klar warum. Innerhalb weniger Sekunden waren wir nass bis auf die Haut. Wir bekamen aber nicht nur Wasser und Eiswasser ab sondern auch Farbe. Zum Glück hatte ich wegen des Regens schon alle Kameras im Rucksack verpackt aber für den Rest der Gruppe war es zum Einpacken zu spät. Eilig wurden die Planen ausgerollt und notdürftig befestigt. So waren wir wenigstens etwas gegen die Wassermassen geschützt. Natürlich fing es auch wieder an zu regnen. Unsere Reiseleiterin musste den Zorn der Gruppe über sich ergehen lassen und ihr war dann nicht mehr zum Lachen.

Zum AbschlusThailand 2007 Khao Lak Tour Songkranfests wollen wir nun mit Bambusflößen durch die schöne Landschaft des Regenwaldes fahren. Nur mit dem Notwendigsten bekleidet ging es los. Diese Fahrt war trotz des Regens sehr schön. Es wurde schnell eine BananenstauThailand 2007 Khao Lak Tour Songkranfestde gefällt und die Blätter haben wir als Regenschirm benutzt. Uns wurden schöne Echsen und Schlangen gezeigt, die sich in den Bäumen versteckt hatten, und die Landschaft war einfach genial. Die Fahrt hätte etwas länger sein dürfen aber es wurde auch etwas kälter und wir wollten wieder in trockene Sachen. Die einzige Umkleidemöglichkeit stand unter Wasser und so hat sich die Gruppe nach und nach auf dem Transporter umgezogen. Es hatte aber nicht jeder Wechselsachen mit. Es ist schade, dass ich von der Flossfahrt kein Bild und keinen Film habe - vielleicht das nächste mal.

Den Rückweg fuhren wir wieder im geschlossenen Bus. Gegen 17:15 Uhr sind wir in Patong angekommen und es ging nur noch imSongkranfest Schritttempo weiter. Das Songkranfest hatte die Stadt fest im Griff. Vor allem die zahlreichen Touristen hatten unerschöpfliche Wasserreserven zur SongkranfestVerfügung. Wie nach einem Wolkenbruch floss das Wasser die Straßen entlang. Wir waren froh das unser Bus wasserdicht war und nur mit einigen Farbflecken davon gekommen ist. Auch wer versucht hat im Rücken der Wasserwerfer durchzukommen wurde entdeckt und getauft. Wir haben über 90 Minuten gebraucht, um durch die City von Patong zu fahren. Durch die Wasserschlacht war es aber recht kurzweilig. Hier hat es natürlich den ganzen Tag überhaupt nicht geregnet.

An unserem Hotel sind nur einige Kinder mit Wasserkanonen unterwegs und wir kommen trocken in unser Fischrestaurant und wieder zurück.

Balirundreise 3. Tag

Nach einem ausgezeichnetem Frühstück machen wir uns bald auf den Weg, denn wir haben heute wieder ein volles Programm. Das erste Etappenziel ist das buddhistische Kloster und Meditationszentrum in dem Dorf BanjarBali 2005 Rundreise Tag 3 - buddhistisches Kloster in Banjar . Durch enge Straßen und langgezogene Dörfer führt uns der Weg immer bergauf. Von hier oben hat man einen schönen Panoramablick über die Küstenregion. Der Brahma Arama Vihara ist der einzige buddhistische Tempel im Norden Balis. Immer wieder fallen einige Tropfen vom Himmel und langsam drängt die Zeit zum Weiterfahren. Wir werden einen weiteren Tempelbesuch ausfallen lassen und dafür den Wochenmarkt in Singaraja und einen Wasserfall besichtigen.

Bis zur alten Hauptstadt Balis ist es nicht weit und bald haben wir unser Ziel erreicht.Bali 2005 Rundreise Tag 3 der Markt von Singaraja Hier kommen die Touristenbusse nicht so oft vorbei und der Markt ist wirklich auf die Bevölkerung und nicht auf Urlauber ausgerichtet. Es regnet in Strömen und das Wasser sucht sich seinen Weg in die Markthalle. Die große Halle ist dicht, aber in den Seitengängen besteht das Dach nur aus Zeltplanen und dort kommt das Wasser durch. Die Gänge sind sehr eng und unsere große Reisegruppe sorgt oft für Stau. Hier wird alles angeboten was ein Balinese so braucht. Gewürze, Obst, Gemüse, Werkzeuge und Bekleidung - ein typischer Markt eben. Wir haben noch etwas Zeit zur freien Verfügung und nutzen die Zeit zum Stadtbummel. Der Regen hat aufgehört und sofort sind die Mopeds wieder auf der Straße. Der Verkehr ist heftig und Regeln gibt es nicht. Ein Polizist kassiert Parkgebühren und hält auch mal für die Fußgänger den Verkehr an.

Die Fahrt geht weiter zu dem Wasserfall Air Terjun GitgitBali 2005 Rundreise Tag 3 Wasserfall und es regnet wieder sehr heftig. Ein Teil der Gruppe bleibt im Bus weil sie auf so ein Wetter nicht vorbereitet sind. Wir ziehen die Regenjacken über und laufen los. Auch hier sind die Verkaufsstände auf den gesamten Weg verteilt. Einige der Verkäuferinnen sind sehr aufdringlich und versuchen die Touristen in ihren Laden zu ziehen. Der Weg ist sehr rutschig und jeder passt auf das er nicht hinfällt. Am Wasserfall gibt es überdachte Unterstände und so können wir wenigsten hier die Kameras herausholen. Der feine Nebel des Wasserfalles setzt sich aber schnell auf den Linsen ab und sorgt für störende Reflexionen. Durch den vielen Regen der letzten Tage ist der Wasserfall schon imposant. Den Rückweg beginnt jeder für sich und es dauert lange bis die Gruppe wieder zusammen ist. Kaum sind wir am Bus hört der Regen wieder auf.Bali 2005 Rundreise Tag 3 Affenwald Auf dem Weg zum Bratansee machen wir bei einer Affenhorte halt. Eine Balinesin verkauft Futter und schon sind die Affen  zur Stelle. Bananen und Erdnüsse werden in Massen verfüttert und viele Autos halten hier an. Einer der Affen versucht aus einer leeren Coladose noch einige Tropfen heraus zuschütteln. Hier sind die Tiere noch nicht so frech und wir müssen nicht auf Brillen und Mützen aufpassen. Das Futter ist schnell alle und die Affen verschwinden in den Bäumen.Bali 2005 Rundreise Tag 3 Ulun Danu

Nach kurzer Fahrt erreichen wir den Bratansee. Der Pura Ulun Danu Bratan liegt malerisch auf einer Landzunge bzw. auf einer kleinen Insel im See. In der schönen Parkanlage sind auch Trompetenblumen und Weihnachtssterne gepflanzt. Diese, bei uns als Topfpflanzen bekannten Blumen sind aber hier große Sträucher und Bäume. Wer auf Schlangen und Echsen steht kann sich hier mit diversen Tieren fotografieren lassen. Die Japaner sind dabei in ihren Element und stehen in der Schlange für ein Foto mit Dieser. Wie an jeder Sehenswürdigkeit gibt es natürlich auch hier Buden und Stände. Dem großen Stand mit Orchideen und anderen Pflanzen statten wir einen Besuch ab. Leider hat der Händler keine Jungpflanzen im Sortiment.Bali 2005 Rundreise Tag 3 Reisterassen

Es ist schon nach 14:00 Uhr und nun wollen wir zu einem Restaurant mit Blick auf schöne Reisterrassen. Die Fahrt ist kurz und alle haben Hunger. Das Restaurant liegt sehr schön an einem Hang und am Horizont kann man schon den Ozean sehen. Den Ausblick von der anderen Straßenseite kennen wir, denn hier haben wir vorgestern schon mit Wayan angehalten. Etwas über eine Stunde halten wir uns hier auf und dann fahren wir Richtung Tanah LotBali 2005 Rundreise Tag 3 Tanah Lot.

Es ist immer noch stark bewölkt und sicher werden wir auch heute keinen Sonnenuntergang sehen. Vor 2 Tagen war auch noch Flut und es ist niemand auf die andere Seite gekommen. Heute ist Ebbe und die Leute stehen an der Süßwasserquelle an. Von unten hat man nicht die richtige Perspektive für den Horizont. Deshalb nehmen wir die Treppe links hinauf auf die Klippen. Hier oben ist ein Getränkestand neben dem Anderen und viele Tische und Bänke warten auf die Besuchermassen. Von allen Seiten wird man angesprochen und hat erst seine Ruhe wenn man sitzt und Getränke bestellt hat. Es haben sich nicht viele Touristen hier hoch verlaufen und ich kann mir nicht vorstellen das es bei schönen Wetter mehr sind. Durch die Verkaufsstände an den Parkplätzen gehen wir zurück zum Bus. Diesmal gehen wir nicht mit leeren Händen.

Das letzte Stück zu den Strandhotels ist nicht mehr lang. Sehr schnell sind diese 3 Tage vergangen und wir haben viele Sehenswürdigkeiten von Bali gesehen. Wir hatten nicht das beste Wetter, aber auch auf Bali hat der Wettergott keinen Kalender. Im April muss man eben mit dem ein oder anderen Schauer rechnen und im Hotel erfahren wir das hier im Süden das Wetter wesentlich besser war.

Die erste Tagestour mit Wayan

Heute wollen wir eine Tour in den westlichen Teil unternehmen. Von unserem Guide werden wir 08:00 Uhr im Hotel abgeholt. Die einzelnen Ziele haben wir uns schon vor längerer Zeit ausgesucht. Als Fahrer hat Wayan seinen Neffen am Lenkrad und hat so kann er viel mehr erklären und uns zeigen. Das Auto hat eine gut funktionierende Klimaanlage und auch sonst ist der Wagen sehr gepflegt.

Bali 2005 Wayan Tag 1 Reisterrassen

Wir verlassen die Urlauberregion und fahren Richtung Norden. Wayan spricht sehr gut deutsch und so ist die Fahrt recht kurzweilig. Gegen 10:00 Uhr machen wir eine Pause an diesem Aussichtspunkt. Es ist eine Hotelanlage und die Bungalows reichen bis an die Reisfelder heran. Von hier oben hat man einen schönen Blick auf die Reisterrassen und die Berge im Hintergrund.

Eines meiner Hobbys sind Orchideen und deshalb fahren wir zu einem typisch balinesischen Markt, welcher noch nicht von den Touristenbussen angefahren wird. Bali 2005 Wayan Tag 1 WochenmarktEine kleine Gärtnerei hat eine sehr gute Auswahl an blühenden Pflanzen und auch Flaschenware. Ich suche mir 2 Flaschen mit Sämlingen aus und Wayan verhandelt für mich den Preis. Die Flaschen sind ordentlich beschriftet und ich hoffe das auch die Sorten drin sind welche auf dem Etikett stehen. Langsam spazieren wir an den verschiedenen Marktständen vorbei und decken uns mit Paranüssen, Vanilleschoten und Macadamianüssen ein. Auch ein Paar Hauslatschen wechselt den Besitzer. Der Markt macht einen sehr ordentlichen Eindruck. Ich nehme noch 2 Bintang mit und die Fahrt kann weiter gehen.Mittagspause an einem Aussichtspunkt bei Asahpanji

Hinter dem kleinen Ort Asahpanji gibt es einen schönen Aussichtspunkt auf die beiden Seen Danau Buyan und Danau Tamblingan. Wir nutzen die Gelegenheit und machen erst mal Mittagspause. Auf der anderen Straßenseite gibt es ein Warung mit dem besten balinesischen Kaffee der Insel. Im Schatten der Bäume kann man gut sitzen und den Ausblick auf beide Seen geniesen.

Als nächstes ZielBali 2005 Wayan Tag 1 Wasserfall haben wir uns einen Wasserfall bei Munduk ausgesucht. Durch die Niederschläge der letzten Tage hoffen wir auf ein Anschwellen des Wasserstandes. An einem Parkplatz machen wir halt und zu Fuß geht es weiter. Der Wegweiser an der Straße gibt als Entfernung 500 Meter an. Es geht immer bergab in den tropischen Wald hinein. In der Ferne hört man schon das Wasser in die Tiefe stürzen. Der Weg ist sehr nass und rutschig - feste Schuhe sind hier von Vorteil. Der Wasserfall ist eine Augenweide und die Vegetation gibt ihm einen grünen Rahmen. Ich mache einige Aufnahmen und nach einer kurzen Pause machen wir uns auf den Rückweg. Unterwegs pflücken wir noch einige Kaffeebohnen und hoffen das uns in Deutschland die Anzucht gelingt. Der Weg zurück ist schon etwas schwerer. Der Höhenunterschied und die Luftfeuchtigkeit bringen den Kreislauf in Schwung.

Als nächstes Ziel stehen die Reisterrassen in der Nähe von Jatiluwih auf dem Reiseplan. Mit dem Auto sind es etwa eine Stunde Fahrzeit bis zum Ziel. 3300 Rp pro Person Eintritt und 1500 Rp Gebühr für das Auto sind zu zahlen. Bei einem Kurs von 1:12000 ist es ein lächerlicher Betrag.

  Bali 2005 Wayan Tag 1 Reisterrassen Panorama

Wir lassen das Auto stehen und gehen zu Fuß ein Stück weiter. Mit Wayan wandern wir durch die Reisfelder und lassen uns den Reisanbau und die Bewässerungsanlagen erklären.

Es ist schon 14:30 Uhr und wir haben heute noch einiges vor. Bali 2005 Wayan Tag 1 BatukaruWeiter geht die Fahrt zum Tempel Batukaru. Diese sehr schöne Anlage sollte sich jeder Balibesucher ansehen. Alle Hinweisschilder sind auch auf deutsch beschriftet. Bei einem Rundgang durch die weitläufige Anlage kommt man auch an einem künstlichen See vorbei. Der Tempel in dessen Mitte ist nur per Floss erreichbar. Die großen Fische im See lassen auf reichlich Opfergaben schließen.

Bali 2005 Wayan Tag 1 SchmetterlingsparkEine halbe Stunde später erreichen wir den Schmetterlingspark bei Wanasari. Weil weniger Schmetterlinge fliegen als üblich sind wir mit 6 US$ Eintritt (25% Rabatt) dabei. Immer wieder versuche ich die Schmetterlinge zu fotografieren und zu filmen. Selten bleiben die Tiere länger an einer Stelle sitzen und erst in dem Aufzuchtkäfig sind die jungen Schmetterlinge ruhig genug damit ich einige Bilder machen kann. Dafür ist hier das Licht nicht hell genug und der Blitz muss helfen. Wir verbringen fast eine Stunde hier und fahren dann weiter Richtung Tanah LotBali 2005 Wayan Tag 1 Tanah Lot.

Der Wassertempel ist auch die letzte Station unserer Rundreise, welche übermorgen beginnt, aber wir wollen heute die Gelegenheit nutzen und hoffen auf einen schönen Sonnenuntergang. Schon am Parkplatz wird man von Verkäufern erwartet und die vielen Verkaufsstände ziehen sich bis zum Tempel. Diesmal sind auch viele Kinder dabei, sie müssen Postkarten im 30er Pack an die Touristen verkaufen. Es sind sehr viele Kinder unterwegs und pausenlos wird man angesprochen. Die Preise in den Shops sind der guten Lage angepasst. Das Angebot ist sehr gut und Preise kann man ja verhandeln. Wir sind am Tempel angekommen und dicke Wolken vereiteln alle Aussichten auf den Sonnenuntergang des Jahres. Wir kaufen einer jungen Frau ein Paket Postkarten ab und haben wenigstens einige Bilder als Erinnerung. Wayan nutzt die Gunst der Stunde und verhandelt mit der Frau über einige schöne Karten aus der Sammlung und hat Erfolg. Gegen 18:00 Uhr geben wir die Hoffnung auf und fahren wieder Richtung Hotel.

Einen Teil unserer Einkäufe vergessen wir natürlich im Auto und müssen erst mal eine SMS an Wayan schicken. Wenigstens die Orchideen habe ich im Rucksack. Den ganzen Tag braute sich am Himmel etwas zusammen und am Abend kommt ein kräftiger Schauer herunter.